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Wichtige Informationen zum Thema Heizkostenzuschuss

Aktualisiert am
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Gasflamme, Taschenrechner und Münzen

Im Sommer 2022 wurde vom Bund der sogenannte Heizkostenzuschuss beschlossen, um die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland in Bezug auf die gestiegenen Gas- und Heizkosten zu entlasten. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was dieser Heizkostenzuschuss genau ist, wie hoch der Heizkostenzuschuss 2022 ist, wer Anspruch auf den finanziellen Zuschuss hat und wie Sie sich die Bezuschussung sichern können. Im Anschluss erhalten Sie auch ein paar Tipps zum Energiesparen.

Was ist der Heizkostenzuschuss?

goldenes Sparschwein

Die steigenden Gaspreise und dadurch bedingten Heizkosten im Jahr 2022 besorgen diesen Winter viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland: Der weiterhin anhaltende Russland-Ukraine-Krieg trägt, neben den vielen fatalen Folgen, auch weiterhin zu einer Verstärkung der Energiepreiskrise und zu steigenden Preise von Erdgas bei, das in vielen Häusern zum Heizen verwendet wird.

Die durch die gestiegenen Gaspreise erheblich höheren Heizkosten, die Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland entstehen, sollen durch einen einmalig ausgezahlten Heizkostenzuschuss etwas abgefedert werden. Dieser Heizkostenzuschuss bzw. genauer gesagt, das Gesetz zum Heizkostenzuschuss trat am 1. Juni 2022 in Kraft.

Ein zweiter Heizkostenzuschuss wurde im Anschluss Mitte November 2022 vom Bundeskabinett beschlossen. Auf die Höhe dieser beiden Zuschüsse und die Auszahlung gehen wir im weiteren Verlauf des Artikels noch genauer ein. Werfen wir jedoch zunächst einen Blick auf die Menschen, die diesen Winter einen finanziellen Heizkostenzuschuss erhalten und von einer finanziellen Unterstützung profitieren können:

Wer bekommt den Heizkostenzuschuss 2022?

Die steigenden Energiepreise treffen alle Menschen, aber Haushalte mit einem kleineren Einkommen leiden besonders stark unter den höheren Gaspreisen. Der Anteil der Wohnkosten an ihrem Einkommen ist für Haushalte mit einem geringen Einkommen schließlich im Vergleich noch höher und – zusammen mit der aktuellen Inflation – stehen viele Menschen vor großen finanziellen Herausforderungen. Menschen in Deutschland, die ein niedriges Einkommen haben, sollen durch den Heizkostenzuschuss 2022 finanziell entlastet werden.

Geldhaufen mit Münzen

Durch diese finanzielle Entlastung soll u. a. verhindert werden, dass Menschen in ihren Häusern frieren oder dass sich z. B. Schimmel durch das fehlende Heizen bildet. Zu den Personengruppen, die von einem Heizkostenzuschuss profitieren können, zählen insbesondere die folgenden Bürgerinnen und Bürger, wenn sie eine Förderung wie z. B. Wohngeld oder BAföG sowie AFBG (Aufstiegs-BAföG nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz) beziehen:

  • Wer erhält einen Heizkostenzuschuss 2022?
  • Heizkostenzuschuss Wohngeld: Familien, Paare, Alleinstehende und Alleinerziehende mit einem geringen Einkommen
  • Heizkostenzuschuss Rentner: Seniorinnen und Senioren mit einer kleinen Rente
  • Heizkostenzuschuss BAföG und AFBG: Studierende und Azubis, die BAföG oder AFBG beziehen

Wichtig! Eine entscheidende Voraussetzung für den Erhalt des Heizkostenzuschusses ist, dass der oder die Anspruchsberechtigte mindestens während eines Monats von September bis Dezember 2022 eine Förderung wie z. B. das Wohngeld oder BAföG beziehen. Studierende, die zu Hause wohnen, werden z. B. entsprechend keinen Heizkostenzuschuss erhalten.

Ein Heizkostenzuschuss Hartz IV ist ebenfalls nicht in dieser Form möglich, da Hartz-IV-Empfänger und -Empfängerinnen kein gesondertes Wohngeld beziehen. Harz IV-Empfänger erhalten aber in jedem Fall ihre Warmmiete (also die Wohnungsmiete inklusive der Heizkosten) bezahlt. Sie haben entsprechend also keinen finanziellen Nachteil gegenüber Menschen, die einen Heizkostenzuschuss erhalten.

Wie viele Menschen erhalten einen Heizkostenzuschuss?

Blatt Papier mit Stift

Von dem diesjährigen Heizkostenzuschuss 2022 profitieren insgesamt rund 2,1 Millionen Menschen in Deutschland. Unter den Berechtigten sind rund 1,6 Millionen Wohngeldempfängerinnen und Wohngeldempfänger in 710.000 Haushalten sowie rund 370.000 BAföG-Empfängerinnen und -empfänger.

Ferner erhalten etwa 65.000 Auszubildende mit Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld einen Zuschuss, wenn sie nicht mehr bei den Eltern wohnen. Auch etwa 75.000 Aufstiegsgeförderte mit Unterhaltszuschuss können einen Heizkostenzuschuss bekommen.

Wie hoch ist der erste Heizkostenzuschuss?

Blatt Papier mit Lupe

Der im Juni 2022 beschlossene erste Heizkostenzuschuss beträgt 230 Euro für eine bzw. einen alleinstehende/n Wohngeldempfänger/in in einer Wohnung. Wohnen zwei Personen gemeinsam in einer Wohnung und beziehen sie Wohngeld, so erhalten sie insgesamt 350 Euro (einmalig). Für jede weitere Person, die in diesem Haushalt lebt, erhalten sie einmal 70 Euro zusätzlich. Abzubildende und Studierende, die BAföG bzw. AFBG beziehen, erhalten pauschal 230 Euro Heizkostenzuschuss.

  • Die Höhe des Heizkostenzuschusses im Überblick (Berechtigung vorausgesetzt)
  • Ein Ein-Personen-Haushalt: 270 Euro (einmalige Auszahlung pro Haushalt)
  • Ein Zwei-Personen-Haushalt: 350 Euro (einmalige Auszahlung pro Haushalt)
  • Für jede zusätzliche Person im Haushalt: 70 Euro (einmalige Auszahlung ab dritter Person)
  • Auszubildende und Studierende: 230 Euro (einmalige Auszahlung pro Studierendem bzw. Azubi)

Dieser erste Heizkostenzuschuss wurde den berechtigten Haushalten bzw. Personen bereits auf ihre Konten eingezahlt. Alle Berechtigten sollten ihren Zuschuss entsprechend bereits erhalten haben.

Wie sieht es mit dem zweiten Heizkostenzuschuss aus?

Vertrag mit Gasflamme und Münzen

Die Heizkosten steigen seit dem Beschluss des ersten Heizkostenzuschusses im Sommer 2022 weiter an und daher wurde am 16. November 2022 ein weiteres Entlastungspaket verabschiedet, durch welches einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger finanziell unterstützt werden sollen: Ein solcher zweiter Heizkostenzuschuss soll ebenfalls einmalig ausgezahlt werden!

Wer erhält einen zweiten Heizkostenzuschuss?

Für die diesjährige Heizperiode von September bis Dezember 2022 sollen rund 2,1 Millionen Wohngeldempfänger und -empfängerinnen sowie weitere Berechtigte in Deutschland einen zweiten einmaligen Heizkostenzuschuss erhalten. Es handelt sich hierbei um die gleichen Personengruppen, die bereits den ersten Heizkostenzuschuss erhalten haben.

Die Höhe des zweiten Heizkostenzuschusses gestaltet sich wie folgt:

  • Geplanter zweiter Heizkostenzuschuss im Überblick (Berechtigung vorausgesetzt)
  • Ein Ein-Personen-Haushalt: 415 Euro
  • Ein Zwei-Personen-Haushalt: 540 Euro
  • Für jede zusätzliche Person im Haushalt: 100 Euro (ab der dritten Person)
  • Abzubildende und Studierende: 230 Euro

Wie bekommt man einen Heizkostenzuschuss?

Frau mit Hand nach oben gestreckt

Die Frage, die sich die meisten Menschen nun stellen, lautet: Muss man einen Heizkostenzuschuss beantragen? Die Antwort: Nein! Der Heizkostenzuschuss – weder der erste noch der zweite – muss nicht gesondert beantragt werden. Der Zuschuss wird von Amts wegen direkt auf die Konten des Empfängers bzw. der Empfängerin ausgezahlt. Das Ziel ist, noch im Laufe des Jahres 2022 die zweiten Zuschüsse auszuzahlen.

Sie brauchen übrigens keine Energierechnungen einzureichen, da der Zuschuss pauschal überwiesen wird. Die Auszahlung soll möglichst unbürokratisch und schnell erfolgen.

Die Heizkostenzuschuss 2022 Auszahlung

Stadtskyline

Viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt, wann der Heizkostenzuschuss ausgezahlt wird. Ein genaues Datum steht nicht fest, aber das Ziel ist, noch im Laufe des Jahres 2022 oder Januar / Februar 2023 die zweiten Zuschüsse auszuzahlen.

Kein Heizkostenzuschuss? Wie Sie Heizkosten sparen können!

Daumen hoch

Wenn Sie keinen Heizkostenzuschuss erhalten, weil Sie kein Wohngeld beziehen, haben Sie dennoch zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Heizkosten möglichst gering zu halten. Studierende können z.B. die Energiepauschale beantragen. Sie können zum einen aufgrund des liberalisierten Energiemarktes in Deutschland einen günstigeren Gasanbieter wählen und zum anderen – sowie zusätzlich – Tipps zum Energiesparen anwenden.

Die Experten von Energiemarie können Sie z. B. bei der Wahl eines Anbieters von Erdgas beraten, der zu am besten zu Ihren persönlichen Ansprüchen passt. Anbieter von Biogas sind ebenfalls verfügbar. Diese Tarife tragen zu einer Kompensation der Emissionen bei und reduzieren Ihren CO₂-Fußabdruck.

 

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