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Aktueller Strompreis 2023: Erhöhung, Prognose & Spartipps!

Münzen und Geldschein, die den Strompreis Deutschland 2021 symbolisieren

Viele Energieversorger haben Anfang 2023 den Strompreis erhöht. Pro Kilowattstunde müssen Verbrauchende in Deutschland im Februar 2023 durchschnittlich 41,04 Cent zahlen und die Strompreise scheinen weiter bis ins Unendliche zu steigen. Doch wie kam es dazu? Und wie setzt sich der aktuelle Strompreis zusammen? In diesem Artikel finden Sie Antworten auf diese Fragen und erfahren, wie Sie den Strompreis vergleichen und zum günstigsten Anbieter wechseln können!


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Unsere Servicezentren sind aktuell geschlossen. Um Stromtarife zu vergleichen, rufen Sie unsere Energiemarie Energieexpert/innen Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr an. Alternativ:

Der Strompreis Deutschland 2022 und 2023

Geldscheine stehen symbolisch für Strompreis Deutschland 2022

Jeder, der sich auf die Suche nach einem Stromtarif begibt, stößt früher oder später auf den Strompreis, der in Cent/kWh angegeben wird. Der Strompreis macht zusammen mit dem Grundpreis Ihren monatlich Abschlag aus und die Höhe des Strompreises kann einen wesentlichen Einfluss auf Ihre Stromrechnung haben.

Damit Sie nicht zu viel für Ihren Strompreis kWh bezahlen, können Sie sich immer an dem durchschnittlichen Strompreis für Haushaltskund/innen mit einem jährlichen Stromverbrauch von 2.500 kWh orientieren:

  • Januar 2021: 32,16 Cent/kWh
  • Januar 2022: 37,14 Cent/kWh
  • Juli 2022: 37,30 Cent/kWh
  • Januar 2023: 41,04 Cent/kWh

Aufgrund der anhaltenden Energiepreiskrise können Preise täglich variieren. Es lohnt sich also, einen Strompreisvergleich durchzuführen, um das beste Angebot zu finden und einen Anbieterwechsel durchzuführen. Auch wenn Ihnen Ihr Stromanbieter kündigt lohnt sich ein Preisvergleich.

Brutto oder Netto: Was wird gezahlt? Preisangaben werden ab und zu in brutto aber auch in netto Angaben angegeben aber was genau ist was nun? Erfahren Sie die Unterschiede in unserem ausführlichen Artike: Strompreis brutto oder netto?

Strompreis Prognose 2023: Wie geht's weiter?

Mann mit Fernglas auf einer Leiter

Prognosen zufolge wird der Strompreis weiterhin steigen. Grund dafür sind sowohl die weiter anhaltende Inflation als auch die Energiepreiskrise, welche 2021 begann und durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die damit einhergehenden Saktionen verstärkt wurde.

Die Prognosen zur Entwicklung des Strompreis 2023 sehen eher düster aus. Da die Börsenpreise für Strom und Erdgas weiter steigen, gehen Expert/innen davon aus, dass die Preise fürVerbraucher/innen perspektivisch auf das doppelte Niveau des heutigen Preises steigen werden. Laut dem Vergleichsportal Verivox soll es zudem eine Erhöhung der Netznutzungsentgelte von durchschnittlich 20,4 % geben.

Das Bürgergeld deckt Stromkosten nicht Seit 2023 erhalten Arbeitslose in Deutschland statt Hartz 4 das sogenannte Bürgergeld. Laut dem Vergeleichsportal Check24 reicht dieses jedoch nicht aus, um die aktuellen Stromrechnungen zu bezahlen. Denn die momentanen Stromkosten liegen rund 25 % über der vorgesehnene Strompauschale von 511 €. Sie wollen einen Anbietervergleich durchführen, um Kosten zu sparen? Dabei helfen Ihnen unsere Energieexpert/innen kostenlos unter 089 380 388 88

Stand Februar 2023 wurde vom Bundestag jedoch der Strompreisdeckel beschlossen, welcher den Strompreis auf maximal 40 Cent/kWh begrenzen soll. Eingeführt wird der Strompreisdeckel im März 2023 und er soll bis April 2024 besten bleiben. Es werden jedoch auch rückwirkend die Preise für Januar und Februar 2023 gedeckelt. Finanziert wird das ganze durch Überschussgewinne von Energieunternehmen.

Strompreise Februar 2023 vergleichen und Anbieter wechseln

Frau steckt Münze in ein Sparschwein

Das Strompreis Vergleichen lohnt sich immer. Indem Sie jährlich die Strompreise der einzelnen Stromanbieter vergleichen und auch einen Anbieterwechsel vornehmen, können Sie sicher sein, dass Sie eine Ersparnis Ihrer Energiekosten erzielen können.

Um die Stromkosten vergleichen zu können, benötigen Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch, den Sie mit unserem Energiemarie Verbrauchsrechner ausrechnen können. Im Anschluss können Sie mit Ihrer Postleitzahl über Online-Vergleichsrechner, Online Tarifrechner oder durch eine telefonische Beratung Strompreise vergleichen. Letztere Option bieten wir Ihnen gerne kostenlos an. Rufen Sie einfach an und lassen Sie sich von unseren Energieexpert/innen beraten: 089 380 388 88 .

Falls Sie sich einen Überblick zu den momentanen Strompreisen verschaffen wollen, können Sie das mit der Übersicht der größten Energieanbieter in der nachfolgenden Tabelle tun. Beachten Sie jedoch, dass Preise je nach Wohnort und Verbrauch variieren können. Die nachfolgenden Preise gelten exemplarisch für 10115 Berlin und einenVerbrauch von 2.500 kWh/Jahr.

Anbieter im Strompreisvergleich Februar 2023
Stromanbieter Stromtarif Strompreise
QCells Q.ENERGY Eco12 🔸 Grundpreis: 10,95 €/Monat
🏆 Arbeitspreis: 40,16 Cent/kWh
Montana Montana Garant 12 🔸 Grundpreis: 5,00 €/Monat
🏆 Arbeitspreis: 39,15 Cent/kWh
E.ON ÖkoStrom 🔸 Grundpreis: 11,00 €/Monat
🏆 Arbeitspreis: 40,90 Cent/kWh
Vattenfall Natur24 Strom 🔸 Grundpreis: 12,40 €/Monat
🏆 Arbeitspreis: 39,27 Cent/kWh
E wie einfach Mein ÖkoTarif 🔸 Grundpreis: 10,60 €/Monat
🏆 Arbeitspreis: 41,26 Cent/kWh
SÜWAG Naturstrom 🔸 Grundpreis: 9,90 €/Monat
🏆 Arbeitspreis: 53,63 Cent/kWh

Kostenloser Strompreisvergleich ➡ 089 380 388 88

Bruttopreisangaben inkl. 19 % Umsatzsteuer und Steuern und Angaben. Stand 01.02.2023

Wie hat sich der Strompreis entwickelt?

Glühbirne orange explodiert

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 hat sich der durchschnittliche Strompreis für Privatkunden fast mehr als verdoppelt und überschritt 2019 zum ersten Mal die 30 Cent/kWh Marke.

Die Gründe für den steigenden Strompreis im Laufe der Zeit haben mit den einzelnen Komponenten der Strompreiszusammensetzung zu tun: So sind Umlagen, hauptsächlich für die Energiewende, Netzgebühren und Beschaffungskosten kontinuierlich erhöht worden.

Umlagen, Steuern und Abgaben machen 2021 fast 52 % des gesamten Strompreises aus. Netzentgelte liegen mit einem Anteil von rund 23 % und der Prozentsatz für Energiebeschaffung und Vertrieb liegt bei 24,7 %. Weiteres zur Entwicklung des Strompreises bis 2021 erfahren Sie hier: Strompreisentwicklung

Im Jahr 2021 erlebte der Energiemarkt aufgrund der Eneriepreiskrise ebenfalls einen rasanten Anstieg der Strompreise. Dabei handelte es sich um eine Gasknappheit auf dem Weltmarkt bei gleichzeitig wachsender Nachfrage, was sich auch negativ auf den Strompreis auswirkte, denn: Erdgas wird auch zur Stromerzeugung benötigt. Mehr dazu in unserem ausführlichen Artikel: Was ist die Preiskrise?.

Anbei der durchschnittliche Stormpreis Deutschland der letzten Jahre.

(Quelle: Strompreisanalyse Juli 2022, bdew, 2022)

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Was ist der Strompreis pro kWh?

In der obigen Grafik wird der deutschlandweite Strompreis pro kWh vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aufgezeigt. Das ist zwar ein nützlicher Richtwert, jedoch nicht aussagekräftig für spezifische Wohnorte. Das liegt daran, dass der Strompreis pro kWh je nach Wohnort variiert. So fällt der Strompreis in Berlin, München und Hamburg beispielsweise anders aus. Begründet wird dies mit der Strompreiszusammensetzung, die wir im Kapitel Wie setzt sich der Strompreis zusammen genauer erläutern.

Grundversorger oder anderer Stromanbieter? Des weiteren hängt der Strompreis pro kWh auch damit zusammen, ob Sie Strom vom Grundversorger oder einem alternativen Stromanbieter beziehen. Grundversorgungstarife sind grundsätzlich dafür bekannt, teurere Strompreise zu haben, doch Unterschiede sind auch unter alternativen Stromanbietern selbst auszumachen.

Den Strompreis pro kWh können Sie mit dem Tarifrechner auf der Webseite Ihres Anbieters berechnen, oder aber mithilfe eines Vergleichsportals. Sie sind sich unsicher? Es soll schnell gehen? Unsere Energieexpert/innen helfen ebenfalls weiter, um Ihren Strompreis pro kWh zu berechnen: 089 380 388 88.

Strompreise Deutschland vs. Strompreise in Europa

WEltkugel steht symbolisch für Strompreise Europa

Deutsche Verbraucher zahlen die höchsten Strompreise in Europa. Grund sind die hohen Umlagen, Abgaben und Steuern in Deutschland, diese waren im Jahr 2020 mit Abstand die höchsten in der Europäischen Union. Durchschnittlich zahlen Haushalte in den 27 Mitgliedstaaten etwa 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde weniger als Haushalte in Deutschland.

Dänemark ist das Land mit den zweithöchsten Strompreisen in Europa. Trotzdem liegen die Stromkosten dort etwa 2 bis 6 Cent pro Kilowattstunde unter dem deutschen Strompreis; bei niedrigem Verbrauch sogar um 12 Cent pro Kilowattstunde darunter. Anbei der durchschnittliche Strompreis in Europa. Für ausführlichere Informationen informieren Sie sich am besten direkt in unserem Artikel:

Strompreise in Europa

Durchschnittlicher Strompreis Europa
Jahresverbrauch Deutschland Euroraum Europa
Unter 1.000 kWh 47,52 Cent/kWh 43,17 Cent/kWh 39,79 Cent/kWh
1.000 bis 2.500 kWh 34,30 Cent/kWh 25,69 Cent/kWh 24,23 Cent/kWh
2.500 bis 5.000 kWh 30,43 Cent/kWh 22,47 Cent/kWh 21, 26 Cent/kWh
5.000 bis 15.000 kWh 28,83 Cent/kWh 20,77 Cent/kWh 19,57 Cent/kWh

Strompreise Deutschland vs. Strompreise weltweit? Wussten Sie, dass anfangs 2022 die Strompreise Deutschland dreimal höher sind als die des internationalen Durchschnittes? Mehr Infos zu den Strompreisen weltweit und Erklärungen für die Höhe und der Anstieg seit 2021 erhalten Sie hier: Strompreise weltweit

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Frau informiert sich über Strompreis Zusammensetzung

Alle Strompreise in Deutschland haben gemeinsam, dass diese sich aus drei Bestandteilen zusammensetzen. In dem Strompreis kWh ist der Preis für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms enthalten. Außerdem fließen in den Stromkosten die Entgelte der Netznutzung ein und staatlich veranlasste Preisbestandteile wie Steuern, Abgaben und Umlagen für erneuerbare Energien.

Die Strompreise Deutschland 2023 setzen sich gemäß BDEW Strompreisanalyse folgendermaßen zusammen:

Woraus setzt sich der Strompreis 2023 zusammen?

39,3 % des Strompreises bilden Steuern, Abgaben und Umlagen
38,9 % des Strompreises bilden Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn
21,8 % des Strompreises entfallen auf Netzentgelte des Netzbetreibers

Die Beschaffungs- und Vertriebskosten bilden sich aus dem Wettbewerb der Stromanbieter und können nach Stromanbieter variieren. Netznutzungsentgelte und Steuern und Abgaben sind nicht vom Stromanbieter beeinflussbar und unterliegen den staatlichen Regelungen. Mehr in unserem Artikel zum Thema Strompreiszusammensetzung .

Beschaffung und Vertrieb 

Beschaffung und Vertrieb bilden den ersten wesentlichen Preisbestandteil und bildet sich aus dem Wettbewerb der Stromanbieter. Dieser Bestandteil wird daher auch Wettbewerbsanteil genannt. Der Wettbewerbsanteil hängt direkt vom Stromanbieter ab und kann deshalb unterschiedlich hoch sein. Dies ist auch der Grund, weshalb sich Strompreise desselben Anbieters je nach Region ändern.

Wegen dieser Preisvariationen lohnt es sich ein regelmäßigen Stromanbieter Vergleich zu durchführen. Jährlich werden neue Stromanbieter auf dem deutschen Energiemarkt aktiv, mit neuen Angeboten und Tarifen. Regelmäßig Vergleichen und Wechseln hat ein enormes Sparpotenzial für den Endverbraucher.

Netzentgelte im 

Die Entgelte der Netznutzung sind eine Gebühr, die jeder Netznutzer der Strom durch das Versorgungsnetz leitet, an den Netzbetreiber bezahlen muss. Die Netzentgelte sind Regional unterschiedlich, denn Sie hängen vom jeweiligen Netzgebiet und dem Stromverbrauch ab und sind nicht vom Stromanbieter beeinflussbar. Laut dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) und dem Bundeskartellamt (BKartA) liegen die Netzentgelte bundesweit im Durchschnitt bei 7,50 Cent pro Kilowattstunde (einschließlich Mess- und Abrechnungskosten).

Diese Regionalen Unterschiede bei den Übertragungsnetzentgelte sollen bis 2023 durch das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur abgebaut werden. Bis Ende 2018 waren in den Netzentgelten außerdem die Offshore-Anbindungskosten mit beinhaltet. Seit 2019 werden diese jedoch über die Offshore-Umlage finanziert und fallen daher nicht mehr auf den Endverbraucher. Mehr über dieses Thema in unserem Artikel:

Netzentgelte

Steuern, Abgaben und Umlagen

Ein weiterer Preisbestandteil, der nicht vom Stromanbieter abhängt, sind die staatlich veranlassten Preisbestandteile. Mehr als die Hälfte des Strompreises werden von Steuern, Umlagen und Abgaben bestimmt. Im Jahr 1998 lag der durchschnittliche Preis der Steuern, Abgaben und Umlagen noch bei 4,07 Cent pro Kilowattstunde, im Jahr 2020 ist der Preis auf 16,48 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Genauere Informationen diesbezüglich finden Sie in unserem Artikel zu Steuern und Abgaben:

Steuern, Abgaben und Umlagen

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Ihre Fragen beantwortet

⚡Was kostet 1 kWh Strom?

Der Strompreis (Synonym: Verbrauchspreis, Arbeitspreis) wird stets in Cent pro Kilowattstunde angegeben. Der derzeitig durchschnittliche Strompreis liegt bei 41,04 Cent/kWh (Stand Februar 2023). Dieser Strompreis bezieht sich für Privathaushalte mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh (Quelle: Verivox).

  • Strompreis Februar 2023: 41,04 Cent/kWh
  • Strompreis 2022 (1.Halbjahr): 37,30 Cent/kWh
  • Strompreis 2021: 31,94 Cent/kWh
  • Strompreis 2020: 31,81 Cent/kWh
  • Strompreis 2019: 30,46 Cent/kWh
  • Strompreis 2018: 29,47 Cent/kWh

⚡Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen, die wiederum in weitere Komponenten aufgeteilt werden. Fangen wir zuerst mit den Hauptbestandteilen an:

  1. Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn: 39 %
  2. Netzentgelte: 22 %
  3. Steuern, Abgaben und Umlagen: 39 %

⚡Wie wird sich der Strompreis weiterentwickeln?

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 hat sich der durchschnittliche Strompreis für Privatkunden fast mehr als verdoppelt und knackte 2019 zum ersten Mal die 30 Cent/kWh Marke. 2022 wurden durch die Energiepreiskrise neue Höchstwerte pro kWh erreicht und auch Prognosen für 2023 deuten auf einen weiteren Anstieg der Strompreise hin.

⚡Warum steigt der Strompreis?

Der Strompreis steigt vor allem aufgrund der anhaltenden Energiepreiskrise. Diese hat verschiedene Gründe:

  • Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine
  • Der harte Winter 2020/2021 führte zu geringeren Gasspeicher Füllständen
  • Erhöhte Energienachfrage zum Ende der Corona-Krise
  • Vermehrte Umstellung auf erneuerbare Energien und Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke
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