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Der Strompreis Deutschland 2021: Erfahren Sie den kWh Preis

Strompreis Deutschland 2021

Der jetzige Strompreis Deutschland 2021 setzt sich aus drei wesentlichen Komponenten zusammen: Preis für Beschaffung und Vertrieb, Netznutzungsentgelte und Steuern und Abgaben. Jeder der mit Strom beliefert werden möchte, zahlt einen bestimmten Strompreis, der sich je nach Energieanbieter unterscheiden kann. Erfahren Sie hier alles über den Strom kWh Preis, die Strompreiszusammensetzung und die Strompreisentwicklung.


Welcher Strompreis ist normal?

Jeder, der sich auf die Suche nach einem Stromtarif begibt, stößt früher oder später auf den Strompreis, der in Cent/kWh angegeben wird. Der Strompreis macht zusammen mit dem Grundpreis Ihren monatlich Abschlag aus und die Höhe des Strompreises kann einen wesentlichen Einfluss auf Ihre Stromrechnung haben.

Damit Sie nicht zu viel für Ihren Strompreis bezahlen, können Sie sich immer an dem durchschnittlichen Strompreis orientieren. Der durchschnittliche Strompreis in Deutschland 2021 für Haushaltskunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh liegt bei 31,89 Cent/kWh (Quelle: Strompreisanalyse Januar 2021, bdew, 2021). Im Jahr 2019 wurde zum ersten Mal die Grenze 30 Cent/kWh überschritten.

Der Strompreis Deutschland 2021, 2020 und 2019
Bezugsjahr Jahresverbrauch in kWh Verbrauchspreis pro kWh
Strom Preis 2021 3.500 kWh 31,89 Cent
Strom Preis 2020 3.500 kWh 31,81 Cent
Strom Preis 2019 3.500 kWh 30,46 Cent

(Quelle: Strompreisanalyse Januar 2021, bdew, 2021)

Welcher Strompreis gilt in Berlin, München und Hamburg?

Wie bereits erwähnt, variieren die Strompreise, sprich der kWh Strompreis, je nach Energieanbieter und Wohnort. Begründet wird es mit der Strompreiszusammensetzung, die wir im Folgenden genauer erklären. Der kWh Preis hängt auch damit zusammen, ob Sie Strom vom Grundversorger oder dem sogenannten alternativen Stromanbieter beziehen. Welcher aktueller Strompreis in Städten verlangt wird, können Sie gerne in den angeführten Artikeln nachlesen:

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Alle Strompreise in Deutschland haben gemeinsam, dass diese sich aus drei Bestandteilen zusammensetzen. In dem Strompreis ist der Preis für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms enthalten. Außerdem fließen in den Strompreis die Entgelte der Netznutzung ein und staatlich veranlasste Preisbestandteile wie Steuern, Abgaben und Umlagen für erneuerbare Energien. Die Strompreise Deutschland 2021 setzen sich im Durchschnitt folgendermaßen zusammen:

  1. 25 % entfallen auf Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn
  2. 23 % entfallen auf Netznutzung
  3. 52 % entfallen auf Steuern, Abgaben und Umlagen

Die Beschaffungs- und Vertriebskosten bilden sich aus dem Wettbewerb der Stromanbieter und können nach Stromanbieter variieren. Netznutzungsentgelte und Steuern und Abgaben sind nicht vom Stromanbieter beeinflussbar und unterliegen den staatlichen Regelungen. Mehr in unserem Artikel zum Thema Strompreiszusammensetzung .

Quelle: Monitoringbericht 2019, Bundesnetzagentur 2019

Schon gewusst? Die offizielle Bezeichnung des Strompreises, welcher gerne im täglichen Gebrauch verwendet wird, ist der Verbrauchspreis, auch Arbeitspreis genannt. Der Verbrauchspreis ist der verbrauchsabhängige Preis, der in Cent pro Kilowattstunde angegeben wird. Dieser setzt sich aus den Strombeschaffungs- und Vertriebskosten des Energieanbieters zusammen, aber auch aus staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen sowie aus Netzentgelten der Netzbetreiber.

Der Energiepreis beinhaltet nur den Preis, den Sie für die Energie bezahlen, also die Kosten der Strombeschaffung & Vertrieb und den verbrauchsunabhängigen Grundpreis, der vom Energieanbieter im Sinne einer Grundgebühr festgelegt wird. Der monatliche Abschlag besteht schließlich aus dem Energiepreis und aus den staatlichen Kosten und den Netzgebühren. Er präsentiert also die Kosten, die Sie am Ende für Ihren Stromvertrag zu bezahlen haben.

Beschaffung und Vertrieb im Strompreis

Beschaffung und Vertrieb, bilden den ersten wesentlichen Preisbestandteil und bildet sich aus dem Wettbewerb der Stromanbieter. Dieser Bestandteil wird daher auch Wettbewerbsanteil genannt. Der Wettbewerbsanteil hängt direkt vom Stromanbieter ab und kann deshalb unterschiedlich hoch sein. Dies ist auch der Grund, weshalb sich Strompreise desselben Anbieters je nach Region ändern.

Wegen dieser Preisvariationen lohnt es sich ein regelmäßigen Stromanbieter Vergleich zu durchführen. Jährlich werden neue Stromanbieter auf dem deutschen Energiemarkt aktiv, mit neuen Angeboten und Tarifen. Regelmäßig Vergleichen und Wechseln hat ein enormes Sparpotenzial für den Endverbraucher.

Netzentgelte im Strompreis

Die Entgelte der Netznutzung sind eine Gebühr, die jeder Netznutzer der Strom durch das Versorgungsnetz leitet, an den Netzbetreiber bezahlen muss. Die Netzentgelte sind Regional unterschiedlich, denn Sie hängen vom jeweiligen Netzgebiets und dem Stromverbrauch ab und sind nicht vom Stromanbieter beeinflussbar. Laut dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) und dem Bundeskartellamt (BKartA) bundesweit im Durchschnitt bei 7,50 Cent pro Kilowattstunde (einschließlich Mess- und Abrechnungskosten).

Diese Regionalen Unterschiede bei den Übertragungsnetzentgelte sollen bis 2023 durch das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur abgebaut werden. Bis Ende 2018 waren in den Netzentgelten außerdem die Offshore-Anbindungskosten mit beinhaltet. Seit 2019 werden diese jedoch über die Offshore-Umlage finanziert und fallen daher nicht mehr auf den Endverbraucher. Mehr über dieses Thema in unserem Artikel.

Netzentgelte

Steuern, Abgaben und Umlagen

Ein weiterer Preisbestandteil, der nicht vom Stromanbieter abhängt sind die staatlich veranlassten Preisbestandteile. Mehr als die Hälfte des Strompreises werden von Steuern, Umlagen und Abgaben bestimmt. Im Jahr 1998 lag der durchschnittliche Preis der Steuern, Abgaben und Umlagen noch bei 4,07 Cent pro Kilowattstunde, im Jahr 2020 ist der Preis auf 16,48 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Genauere Informationen diesbezüglich finden Sie in unserem Artikel zu Steuern und Abgaben.

Steuern, Abgaben und Umlagen

Wohin geht der Strompreis?

Wie wird sich der Strompreis in Deutschland entwickeln?

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 hat sich der durchschnittliche Strompreis für Privatkunden fast mehr als verdoppelt und überschritt 2019 zum ersten Mal die 30 Cent/kWh Marke. Ausschlaggebend ist vor allem die Erhöhung des Preisbestandteils Energiebeschaffung, Vertrieb und Marge, obwohl auch Steuern und Netzentgelte gestiegen sind.

Umlagen, Steuern und Abgaben machen fast 52 % des gesamten Strompreises aus. Netzentgelte liegen mit einem Anteil von rund 23 % und der Prozentsatz für Energiebeschaffung und Vertrieb liegt bei 24,7 %. 2018 lag dieser noch bei 22,4 %. Weiteres zur Entwicklung, erfahren Sie hier: Strompreis über die Jahre.

Strompreis-Vergleich und Anbieter-Wechsel

Wissen Sie Ihren Energieverbrauch? Möchten Sie Ihren Strom- und Gasverbrauch bestimmen, um Kosten zu sparen? Erfahren Sie in nur zwei Minuten Ihren jährlichen Energieverbrauch mit unserem Verbrauchsrechner!
Verbrauchsrechner

Der Strompreis-Vergleich lohnt sich immer. Indem Sie jährlich die Strompreise der einzelnen Stromanbieter vergleichen und auch einen Anbieterwechsel vornehmen, können Sie sicher sein, dass Sie eine Ersparnis Ihrer Energiekosten erzielen können. Der Strompreis-Vergleich kann über unterschiedliche Wege ausgeführt werden: Online-Vergleichsrechner, Online Tarifrechner der einzelnen Stromanbieter und durch eine telefonische und somit direkte Beratung: 0893 80388 88 .

Für einen Strompreis-Vergleich benötigen Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch. Diesen können Sie mit unserem Energiemarie Verbrauchsrechner ausrechnen. Außerdem benötigen Sie für den Anbieterwechsel: Stromrechnung, Stromzählernummer, Zählerstand und Bankdaten.

Wie beeinflusst die CO2-Steuer den Strompreis?

Am 01. Januar 2021 wurde die CO2-Steuer eingeführt, die Steuer erhöht die Kohlenstoffpreise für Unternehmen und die Heizstoff- und Kraftstoffpreise für den Endverbraucher. Diese Maßnahme soll als Anreiz zur vermehrten Nutzung von erneuerbaren Energien dienen und gleichzeitig die CO2-Emissionen reduzieren. Um diese Mehrbelastung auszugleichen, sollen Strompreise gesenkt werden. Wie viel genau, hängt von der Höhe der Einnahme der CO2-Steuer ab.

Für die Jahre 2021 und 2022 wird die EEG-Umlage begrenzt. Durch diese Maßnahme, wird die EEG-Umlage in 2021 6,5 Cent pro Kilowattstunde betragen. Im Jahr 2022 ist die Höchstgrenze auf 6 Cent pro Kilowattstunde gesetzt worden. Wird die Senkung der Umlage Eins-zu-Eins auf den Endverbraucher weitergegeben, beträgt die Entlastung in einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.000 kWh etwa 9 Euro im Jahr.

Im Jahr 2020 gab es aus dem Bundeshaushalt im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms Zuschüsse in der EEG-Umlage. Ohne diesen Zuschuss und der Begrenzung der Umlage, wäre Sie im im Jahr 2021 aus 9,65 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. 2020 lag die EEG-Umlage bei 6,75 Cent pro Kilowattstunde.

Wie entwickelt sich der Strompreis 2021?

Prognosen zufolge wird der Strompreis weiterhin steigen. Gründe für den steigenden Strompreis sind hauptsächlich erhöhte Umlagen für die Energiewende, gestiegene Netzgebühren und Beschaffungskosten. Weitere Gründe sind die Kosten für CO2-Zertifikate, die zum Beispiel Braunkohle- und Gaskraftwerke zahlen müssen. Der Preis von CO2-Zertifikate haben sich im letzten Jahr verdreifacht. Der Ausstieg aus der Braunkohle, könnte den Strompreis an der Börse bis 2035 um etwa 20 % steigen lassen.

Strompreis Deutschland im Vergleich zum Strompreis in Europa

Deutsche Verbraucher zahlen die höchsten Strompreise in Europa. Grund sind die hohen Umlagen, Abgaben und Steuern in Deutschland, diese waren im Jahr 2020 mit Abstand die höchsten in der Europäischen Union. Durchschnittliche zahlen Haushalte in den 27 Mitgliedstaaten etwa 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde weniger als Haushalte in Deutschland. Dänemark ist das Land mit den zweithöchsten Strompreisen in Europa und liegt etwa 2 bis 6 Cent pro Kilowattstunde unter dem deutschen Strompreis, bei niedrigem Verbrauch sogar um 12 Cent pro Kilowattstunde.

Durchschnittliche Strompreis in Europa
Jahresverbrauch Deutschland Euroraum Europa
Unter 1.000 kWh 47,52 ct/kWh 43,17 ct/kWh 39,79 ct/kWh
1.000 bis 2.500 kWh 34,30 ct/kWh 25,69 ct/kWh 24,23 ct/kWh
2.500 bis 5.000 kWh 30,43 ct/kWh 22,47 ct/kWh 21, 26 ct/kWh
5.000 bis 15.000 kWh 28,83 ct/kWh 20,77 ct/kWh 19,57 ct/kWh

Strompreise in Europa

Alles rund um Gaspreis Informieren Sie sich mithilfe von unseren Artikeln über den Gaspreis, Gaspreisvergleich und Gasanbieterwechsel und vieles mehr:

Die häufigsten Strompreis Fragen im Überblick

Welcher Strompreis 2021 ist normal?

Der Strompreis (Synonym: Verbrauchspreis, Arbeitspreis) wird stets in Cent pro Kilowattstunde angegeben. Der derzeitige durchschnittliche Strompreis liegt bei 31,89 Cent/kWh.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen, die wiederum in weitere Komponenten aufgeteilt werden. Fangen wir zuerst mit den Hauptbestandteilen an:

  1. Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn
  2. Netzentgelte
  3. Steuern, Abgaben und Umlagen

Steuern, Abgaben und Umlagen machen mit rund 52 % am gesamten Strompreis den höchsten Anteil aus. Die Höhe der Steuern werden vom Staat festgelegt und sind deshalb so hoch, weil die Komponente unter anderem aus der Stromsteuer, Mehrwertsteuer, EEG-Umlage, KWK-Umlage und der Konzessionsabgabe besteht.

Wie wird sich der Strompreis weiterentwickeln?

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 hat sich der durchschnittliche Strompreis für Privatkunden fast mehr als verdoppelt und knackte 2019 zum ersten Mal die 30 Cent/kWh Marke. Ausschlaggebend ist vor allem die Erhöhung des Preisbestandteils Energiebeschaffung, Vertrieb und Marge, obwohl auch Steuern und Netzentgelte gestiegen sind.

Wie beeinflusst die CO2-Steuer den Strompreis

Am 01. Januar 2021 wurde die CO2-Steuer eingeführt, die Steuer erhöht die Kohlenstoffpreise für Unternehmen und die Heizstoff- und Kraftstoffpreise für den Endverbraucher. Diese Maßnahme soll als Anreiz zur vermehrten Nutzung von erneuerbaren Energien dienen und gleichzeitig die CO2-Emissionen reduzieren. Um diese Mehrbelastung auszugleichen, sollen Strompreise gesenkt werden. Wie viel genau, hängt von der Höhe der Einnahme der CO2-Steuer ab.

Für die Jahre 2021 und 2022 wird die EEG-Umlage begrenzt. Durch diese Maßnahme, wird die EEG-Umlage in 2021 6,5 Cent pro Kilowattstunde betragen. Im Jahr 2022 ist die Höchstgrenze auf 6 Cent pro Kilowattstunde gesetzt worden. Wird die Senkung der Umlage Eins-zu-Eins auf den Endverbraucher weitergegeben, beträgt die Entlastung in einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.000 kWh etwa 9 Euro im Jahr.

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