Wer ist mein Wasserversorger?
Ihr Wasserversorger richtet sich nach Ihrem Wohnort: Jede Kommune hat genau einen zuständigen Versorger, der Ihr Haus mit Trinkwasser beliefert. Am schnellsten finden Sie ihn mit dem Tool weiter unten heraus.
Das Wichtigste in Kürze
- Ihr Wasserversorger hängt von Ihrer Adresse ab: In Deutschland gibt es rund 6.200 Versorger;
- Sie finden ihn per PLZ-Tool unten, auf Ihrer Wasserrechnung oder auf Ihrem Wasserzähler;
- Einen Wechsel des Wasserversorgers gibt es nicht, denn die Versorgung ist ein regionales Monopol;
- Sparen können Sie stattdessen beim Strompreisvergleich und Gaspreisvergleich.
Geben Sie unten den Namen Ihrer Stadt oder Ihre Postleitzahl ein. Das Tool zeigt Ihnen den zuständigen Wasserversorger und, wo vorhanden, die passende Detailseite mit Kontaktdaten.
Wasserversorger in Ihrer Stadt herausfinden:
Ihr Wasserversorger in – ist:
- Telefon
- Störung / Notruf
- Öffnungszeiten
Sie planen einen Umzug?
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Wir können Ihnen den Wasserversorger in – gerade nicht nennen.
Wir finden Ihren Versorger gemeinsam
Rufen Sie uns an – wir nennen Ihnen den zuständigen Wasserversorger und helfen bei Ihren Hausverträgen. Kostenlos und unverbindlich.
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Datenquelle: Selectra-Städtedatenbank auf Basis der Angaben der Wasserversorger. Stand: 2026. Die Datenbank umfasst die größeren deutschen Städte – ist Ihre Gemeinde nicht enthalten, hilft Ihnen unser Team telefonisch weiter.
Weitere Möglichkeiten, um Ihren Wasserversorger zu finden
- 1 Auf dem Wasserzähler nachschauen, der meist den Namen des zuständigen Versorgers trägt;
- 2 Auf Ihrer letzten Wasserrechnung nachsehen, auf der Name und Kontaktdaten stehen;
- 3 Die Website Ihrer Stadtverwaltung prüfen, die den zuständigen Wasserversorger häufig aufführt.
Neben vielen kleinen Betrieben in ländlichen Regionen gibt es einige große, oft privatrechtlich organisierte Versorger. Bekannte Beispiele sind:
- Berliner Wasserbetriebe: versorgen rund 3,9 Millionen Menschen;
- Gelsenwasser AG: versorgt rund 2,4 Millionen Menschen;
- Harzwasserwerke: versorgen rund 2 Millionen Menschen;
- Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW): versorgt rund 900.000 Menschen;
- Wasserwerke Leipzig: versorgen rund 645.000 Menschen.
Wasserversorger nach Stadt
Sie suchen Preis, Wasserhärte oder Kontaktdaten eines bestimmten Versorgers? Wählen Sie Ihre Stadt und öffnen Sie die passende Detailseite.
Kann ich meinen Wasserversorger wechseln?
Die kurze Antwort: Nein. Anders als bei Strom und Gas gibt es bei Wasser keinen freien Markt und damit keinen Anbietervergleich, bei dem Sie den günstigsten Versorger auswählen.
Grund ist die regionale Monopolstellung: Für Ihre Adresse ist genau ein Versorger zuständig, den Sie nicht gegen einen anderen austauschen können. Wer nach einem Wasseranbieter-Vergleich oder einem Wasser-Anbieter-Check sucht, wird deshalb nicht fündig: Ein solcher Wechsel ist gesetzlich nicht vorgesehen. Das Gleiche gilt für die Abwasserentsorgung, die ebenfalls kommunal geregelt ist.
Nicht wechselbar
Wasserversorger und Abwasserentsorgung sind an Ihre Kommune gebunden. Es gibt keinen Wettbewerb und keinen Tarifwechsel.
Hier können Sie sparen
Bei Strom und Gas ist der Markt liberalisiert. Ein Wechsel senkt hier oft die Jahreskosten spürbar.
Wenn Sie Ihre Energiekosten senken möchten, lohnt sich der Blick auf die liberalisierten Märkte: Vergleichen Sie Tarife im Strompreisvergleich oder im Gaspreisvergleich. Wie sich Ihre Kosten beim Wasser zusammensetzen, erklären wir im Ratgeber zum Wasserpreis.
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Wasserausfall? So melden Sie eine Störung
Bei einem Wasserausfall ist Ihr lokaler Versorger die richtige Anlaufstelle. Eine bundesweite Störungsnummer gibt es nicht, da die Versorgung kommunal organisiert ist.
Bei Wasserausfall: Wenden Sie sich an Ihren Wasserversorger
Die Störungshotline finden Sie auf Ihrer letzten Wasserrechnung oder auf der Website Ihres lokalen Versorgers. Jede Kommune betreibt ihre eigene Notfallnummer.
Beim Umzug Wasser anmelden
Ob Sie das Wasser selbst anmelden müssen, hängt davon ab, ob Sie mieten oder Eigentümer sind.
In einer Mietwohnung kümmert sich in der Regel der Vermieter um die Wasserversorgung, denn die Wasserkosten laufen über die Nebenkosten. Die genaue Höhe finden Sie in Ihrem Mietvertrag.
Sind Sie Eigentümer oder sind die Wasserkosten ausnahmsweise nicht in den Nebenkosten enthalten, melden Sie das Wasser selbst an. Dafür haben Sie mehrere Möglichkeiten:
- Online über die Website des zuständigen Wasserversorgers;
- Per Formular, das viele Versorger zum Ausfüllen und Versenden bereitstellen;
- Telefonisch über das Kundencenter Ihres Wasserversorgers.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Ratgeber Wasser anmelden. Ziehen Sie aus einer Immobilie aus oder verkaufen Sie sie, erklärt der Ratgeber Wasser abmelden, wie Sie den Anschluss kündigen oder stilllegen lassen.
Nach dem Wasser sollten Sie in Ihrer Umzugsplanung auch die Anmeldung von Strom und Gas erledigen, denn diese Verträge schließen Mieter selbst ab.
Kein warmes Wasser in der neuen Wohnung? Wenn das Warmwasser ausbleibt, sollten Sie zuerst Ihren Vermieter informieren. Unter Umständen besteht Anspruch auf eine Mietminderung. Details dazu im Ratgeber Kein warmes Wasser: Ursachen und Mietminderung.
Woher kommt das Trinkwasser?
Der Großteil des Trinkwassers stammt aus Grundwasser, also natürlich gefiltertem Regenwasser. Daneben nutzt die Wasserversorgung auch Oberflächenwasser aus Seen, Talsperren und Flüssen, das über eine Bodenpassage oder Uferfiltration aufbereitet wird.
- 1 70 % aus Grund- und Quellwasser;
- 2 17 % aus Oberflächenwasser durch Bodenpassage oder Uferfiltration;
- 3 13 % aus Oberflächenwasser: See-, Talsperren- und Flusswasser.
(Quelle: Trinkwasser, Umweltbundesamt)
Wasserqualität und Wasserhärte
Trinkwasser schmeckt nicht überall gleich. Je nach Untergrund lösen sich unterschiedliche Mineralien wie Kalk, Eisen oder Mangan im Wasser, was die Wasserhärte beeinflusst. Weitere Faktoren sind Klima, Vegetation und Landnutzung sowie die vor Ort verfügbaren Ressourcen. Um den Geschmack zu verbessern, können Sie einen Wasserfilter nutzen.
Damit das Trinkwasser einwandfrei ist, regelt die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) die Qualität gesetzlich und wird durch weitere Leitlinien und Regelwerke ergänzt.
Wie funktioniert die Wasserversorgung in Deutschland?
Trinkwasser und Abwasserentsorgung gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge und liegen damit in öffentlicher Hand. Anders als der Strom- und Gasmarkt ist die Wasserwirtschaft nicht liberalisiert, ein Wettbewerb zwischen Anbietern findet daher nicht statt.
Zuständig sind die Kommunen. Sie entscheiden über die Organisationsform, Beteiligungen und Kooperationen. Der folgende Überblick zeigt die Unternehmensformen, wobei sich die Anteile in Prozent auf das Wasseraufkommen beziehen.
| Unternehmensform | Anteil am Wasseraufkommen |
|---|---|
| Gemischt öffentlich-privatwirtschaftliche Gesellschaft AG/GmbH | 22 % |
| Zweckverbände | 18 % |
| Privatrechtliche Gesellschaften AG/GmbH | 14 % |
| Öffentliche Gesellschaften AG/GmbH | 10 % |
| Eigenbetriebe | 9 % |
| Eigengesellschaften AG/GmbH | 7 % |
| Anstalt öffentlichen Rechts | 6 % |
| Körperschaft des öffentlichen Rechts | 5 % |
| Wasser- und Bodenverbände | 4 % |
| Sonstige privatrechtliche Unternehmen | 4 % |
| Regiebetriebe | 1 % |
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Wasserknappheit in Deutschland
Wasserknappheit sowie Wasserschäden und Rohrbrüche werden für Deutschland zunehmend zum Thema. Der Wasserverbrauch pro Person und Jahr ist dagegen seit Jahrzehnten rückläufig: von 147 auf 125 Liter pro Kopf und Tag zwischen 1991 und 2019.
(Quelle: Wasserverwendung im Haushalt, Umweltbundesamt, 2024)
Warum ist Wasser so wichtig?
Wasser wird zum Trinken, Kochen, Reinigen und für die Körperpflege gebraucht, ist aber auch für Wirtschaft und Natur zentral. Die wichtigsten Verwendungszwecke im Überblick:
- Transport von Nährstoffen und Mineralien zwischen den Zellen;
- Temperaturregulierung von Organismen;
- Körperpflege und Wäschewaschen;
- Stromerzeugung durch Wasserkraft;
- Bewässerung in der Landwirtschaft, in Deutschland überwiegend durch Regen;
- Industrielle Nutzung, etwa als Kühlwasser oder bei der Herstellung von Metallen.
Welche Wasserarten gibt es zu Hause?
Zu Hause kommt Wasser vor allem zum Trinken, Kochen, Duschen und Reinigen zum Einsatz. Die dabei genutzten Wasserarten sind meist gefiltert, schadstoffarm und haben einen neutralen pH-Wert.
Leitungswasser
Leitungswasser, auch Trinkwasser genannt, dient zum Trinken, Kochen und für die Hygiene. Es wird meist aus Grundwasser gewonnen und aufwendig aufbereitet, um bundesweit eine gleichbleibende Qualität zu sichern.
Tafelwasser
Tafelwasser ist eine industriell hergestellte Mischung aus verschiedenen Wasserarten mit Mineralien und Salzen. Es ist kein Naturprodukt, sondern wird gezielt als Durstlöscher abgefüllt.
Mineralwasser
Mineralwasser stammt aus einer Quelle und ist mit Mineralien angereichert. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) legt fest, dass natürliches Mineralwasser direkt an der Quelle abgefüllt werden muss. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen:
- Calcium;
- Magnesium;
- Natrium;
- Chlorid;
- Eisen;
- Kalium;
- Jod;
- Phosphat;
- Zink.
Osmosewasser, Heilwasser und Abwasser
Osmosewasser entsteht, wenn Leitungswasser über eine halbdurchlässige Membran gepresst wird (Umkehrosmose). Dabei bleiben unter anderem Kalk, Nitrat, Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Mikroplastik und Chlor zurück, sodass eine sehr reine Flüssigkeit übrig bleibt.
Heilwasser ist eine besondere Form des Mineralwassers, die als Arzneimittel eingestuft und zugelassen wird. Seine wohltuende Wirkung beruht auf einem besonderen Mineraliengehalt.
Abwasser ist nach § 54 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) Wasser, das durch häusliche, gewerbliche, landwirtschaftliche oder sonstige Tätigkeiten in seinen Eigenschaften verändert ist und bei Trockenwetter abfließt (Schmutzwasser) sowie Wasser, das nach Niederschlägen von bebauten oder befestigten Flächen abfließt (Niederschlagswasser)
. Es wird über die Kanalisation abgeleitet und in einer Kläranlage gereinigt.
Wie entsteht Wasser?
Wasser bewegt sich im sogenannten Wasserkreislauf kontinuierlich zwischen Erde und Atmosphäre. Es verdunstet aus Ozeanen, Seen und anderen Gewässern und steigt als Dampf auf.
Der Dampf kondensiert zu Wolken. Reichern sich diese mit Feuchtigkeit an, fällt Niederschlag als Regen, Schnee oder Hagel. Dieser versickert im Boden, verdunstet erneut oder fließt zurück in Seen, Flüsse und Ozeane.
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