Strom anmelden: Mit 4 einfachen Schritten zur Stromanmeldung

Strom anmelden

Strom anmelden: Schon mit der einfachen Betätigung eines Lichtschalters wird die Stromlieferung begonnen. Wird vom Kunden keine eigenständige Stromanmeldung vorgenommen, so wird dieser vom Grundversorger beliefert. Aber Achtung, dieser ist teuer! Erfahren Sie hier, wann und in welchen Situationen Sie Strom anmelden müssen. Außerdem, wie Sie den geeigneten Stromtarif und Stromanbieter wählen und kontaktieren. Eines vorweg: Rechtzeitig alle Daten vorbereiten und den Stromanbieter Ihrer Wahl kontaktieren! Starten wir jetzt mit den 4 einfachen Schritten:


1. Strom anmelden: Diese Daten vorbereiten

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Das Thema Strom anmelden kommt in unterschiedlichen Situationen auf. Beispielsweise beim Erstbezug einer Wohnung oder beim Bezug in ein kürzlich erbautes Eigenheim. Gibt es eine Trennung vom Partner, der alle Verträge auf seinen/ihren Namen laufen ließ, muss auch eine Stromanmeldung vorgenommen werden.

Energieversorger erhöht die Preise? Auch hier gilt: Kunden haben die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen ihren aktuellen Stromvertrag zu kündigen und sich einen preisgünstigen Stromanbieter zu suchen. Diese Situation erfordert folglich auch den Vorgang Strom anmelden.

Diese Daten vorbereiten und Strom anmelden:

  • Vollständiger Name
  • Ggf. E-Mail Adresse
  • Ggf. Telefonnummer
  • Geburtsdatum
  • Wohnadresse
  • Ggf. Rechnungsadresse
  • Stromzählernummer
  • Stromzählerstand bzw. jährlicher Stromverbrauch
  • Bankverbindung: IBAN und Kontoinhaber

2. Strom anmelden: Stromverbrauch bestimmen

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Der jährliche Stromverbrauch bestimmt die Höhe der Abschlagszahlung. Unter Abschlagszahlung versteht man einen festen Betrag, welcher in der Regel monatlich an den Stromanbieter für Strom bezahlt wird. Ein Abschlag zeichnet sich dadurch aus, dass dieser aus dem voraussichtlichen Jahresverbrauch berechnet wird.

Für den Stromkunden bedeutet es, je genauer der jährliche Stromverbrauch angegeben wird, umso geringer das Risiko, eine Nachzahlung am Ende des Jahres zu erhalten. Denn einmal im Jahr liest der Energieversorger den Stromzählerstand ab und errechnet den tatsächlichen Stromverbrauch des Jahres aus. Voraussichtlicher Jahresverbrauch wird mit dem tatsächlichen Verbrauch verrechnet und es ergeben sich je nachdem Nachzahlungen oder Gutschriften.

Um den Stromverbrauch zu bestimmen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die erste Option besteht darin, eine Formel des Bunds der Energieverbraucher zu nutzen. Diese Formel berechnet die verschiedenen Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch mit ein.

    Formel: Stromverbrauch (kWh/Jahr) = Anzahl Personen im Haushalt x 200 kWh + Anzahl Großelektrogeräte x 200 kWh + Wohnfläche x 9 kWh

    Erklärungen: Die Formel geht davon aus, dass eine Person durchschnittlich 200 kWh Strom verbraucht. Zu größeren Elektrogeräten zählen z. B. Waschmaschine, Spülmaschine, Mikrowelle oder Fernseher. Die gesamte Wohnfläche, z.B. 70m2 wird wiederum mit 9 kWh multipliziert.

  2. Die zweite Option besteht darin, einen online Stromverbrauch Rechner zu nutzen. Dieser überzeugt durch seine einfache und effiziente Handhabe. Es gibt diverse kostenlose Rechner, die online zur Verfügung stehen. Sie wissen Ihren Energieverbrauch nicht oder nur vage? Nutzen Sie gerne unseren Energiemarie Verbrauchsrechner!

3. Strom anmelden: Stromtarif wählen

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Die notwendigen Daten liegen vorbereitet und der jährliche Stromverbrauch ist auch bestimmt. Der nächste Schritt besteht darin, einen auf seine Bedürfnisse passenden Stromtarif zu wählen. Vielen Kunden bereitet diese Entscheidung Kopfzerbrechen.

Denn aufgrund der Liberalisierung des Energiemarktes gibt es in Deutschland rund 1.300 Energielieferanten. Jeder Energieversorger bietet in der Regel mehrere Stromtarife an. Wie kann man aus diesem großen Angebot den passenden Tarif auswählen? Grundsätzlich gilt: Die Wahl sollte von Ihren eigenen Ansprüchen abhängen. Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht von möglichen Stromtarifen und Vertragsarten:

Welche Stromtarife gibt es?
Stromtarife Beschreibung
Alternative Stromtarife Für gewöhnlich schließen Verbraucher einen “Standard Stromtarif” an. Diese Stromtarife setzen sich aus dem Verbrauchspreis (Cent/kWh) und der Grundgebühr (€/Monat) zusammen.
Grundversorgungstarif Diese Tarife werden vom Grundversorger bereitgestellt. Sie setzen sich aus dem Verbrauchspreis (verbrauchsabhängig) und der Grundgebühr (verbrauchsunabhängig) zusammen. Vorteile: Grundversorgung ist für jeden Haushalt zugänglich, auch mit Schufa. Nachteil: Grundversorgungstarife sind im Durchschnitt teurer als alternative Stromtarife.
Stromtarife ohne Grundgebühr In diesem Fall zahlt der Verbraucher nur den Verbrauchspreis pro Kilowattstunde. Die Grundgebühr, sprich die Gebühr für Bereitstellung des Stromanschlusses, entfällt. Vorsicht: Diese Tarife sind oftmals an einen Mindestverbrauch gebunden.
Stromtarife mit Vorkasse Solche Prepaid-Tarife gehören zu den günstigsten Stromtarifen auf dem Markt. Diese unterscheiden sich dadurch, dass der Abschlag bereits vierteljährlich oder sogar jährlich im Voraus bezahlt wird. Nachteil: Hoher Geldbetrag, der im Voraus bezahlt werden muss.
Pakettarife Bei diesem Stromtarif wird der Stromverbrauch dem Energieunternehmen im Voraus bekannt gegeben. Diese Tarife sind vergleichsweise günstig. Nachteil: Wird weniger Strom verbraucht, zahlt das Unternehmen keine Gutschrift aus.
Nachtstromtarife Nachtstromtarife sind für Stromverbrauch in der Nacht gedacht. Um einen Nachtstromtarif beziehen zu können, wird ein Zweitarifzähler benötigt. Dieser misst sodann den Verbrauch in der Nacht (Niedertarif) und am Tag (Hochtarif). Vorteil: Verbrauchspreise (Cent/kW) sind in der Nacht günstiger.
Welche Energielieferverträge gibt es?
Individueller Energieliefervertrag Grundversorgungsvertrag
Vertrag wird mit einem wettbewerblichen Energielieferanten abgeschlossen Vertrag wird mit dem Grundversorger, der für die jeweilige Region zuständig ist, abgeschlossen
D.h. Energieversorger, die auf dem freien Markt Stromtarife anbieten. Synonym: Alternative Energieanbieter Grundversorger sind jene Energieanbieter, die die meisten Kunden in einem Gebiet mit Strom und Gas beliefern
Kunden haben bei alternativen Versorgern die freie Wahl Grundversorger kann keinen Kunden aufgrund der schlechten Bonität ablehnen
Jeder Versorger hat seine Allgemeine Geschäftsbedingungen Grundversorgungstarife können aktiv oder durch konkludentes Verhalten abgeschlossen werden
Verbrauchspreise variieren je nach Anbieter Konkludentes Verhalten: Das Einschalten des Lichtes in der Wohnung, wobei die Person keinen laufenden Stromvertrag führt
Mindestvertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisgarantien hängen vom Anbieter ab

4. Strom anmelden: Stromanbieter kontaktieren

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Sobald feststeht, welcher Stromtarif für Sie am besten passt, so können Sie zum Stromanbietervergleich übergehen. Hierbei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Eine der gängigsten Methoden besteht in der Verwendung eines online Tarifrechners. Diese stellen verschiedene Unternehmen, sogenannte Vergleichsplattformen, auf ihren Websites zur Verfügung.

Um zum passenden Stromanbieter und Stromtarif zu gelangen, werden lediglich die Postleitzahl und der Stromjahresverbrauch benötigt. Auch als Tarifportale bezeichnet, können solche Rechner eine gute Übersicht der Angebote bereitstellen. Bei den Filtereinstellungen sollte jedoch Vorsicht geboten sein. Lassen Sie in den Einstellungen die Bonus-Option und Kundenempfehlungen deaktivieren. Achten Sie, dass alle Tarife angezeigt werden und nicht nur diejenigen, die direkt über die Vergleichsplattform abgeschlossen werden können.

Im Folgenden erhalten Sie zudem eine Übersicht über mögliche Energieanbieter - mit unterschiedlichen Laufzeiten, mit Ökostrom-Option und Preisgarantien.

  1. Stromtarife Süwag, inkl. Ökostrom
  2. Bei E.ON Strom anmelden
  3. Bei Vattenfall Strom anmelden
  4. Bei RWE Strom anmelden
  5. Stadtwerke Duisburg Strom anmelden
  6. Bei EnBW Strom anmelden
  7. Persönliche Beratung
  8. 0893 80388 95

Tipps: Stromummeldung bei Umzug

Fragen zur Stromummeldung? Wählen Sie die kostenlose Servicenummer 0893 80388 95.

Ein Umzug erfordern viel Planung. Beispielsweise muss der Mietvertrag rechtzeitig gekündigt, ein Umzugsunternehmen beauftragt und diverse Amtsangelegenheiten erledigt werden, unter anderem gehört dazu die Adressänderung. Keineswegs dürfen bei einem Umzug auch die laufenden Verträge außer Acht gelassen werden: Internetvertrag, Hausratversicherung und Strom- und Gasverträge.

Für Letzteres gilt: Wer einen laufen Energievertrag hat und dabei umzieht, der muss seinen Strom- und Gasvertrag lediglich ummelden. Strom und Gas anmelden ist in diesem Fall gar nicht notwendig bzw. bei den meisten Energieanbieter sind Sie sogar verpflichtet, die Verträge an die neue Wohnadresse mitzunehmen - es sei denn, das Wohngebiet wird nicht beliefert.

Sobald feststeht, dass ein Umzug naht, informieren Sie Ihren Stromanbieter. Die meisten Energieversorger bieten einen online Umzugsservice an, der über die Website ausgefüllt und abgeschickt werden kann. Dabei sollten Sie folgende Daten bereithalten:

  1. Stromvertragsnummer (Suchen Sie diese auf Ihrer Jahresabrechnung)
  2. Neue Lieferadresse
  3. Der voraussichtliche Umzugstag
  4. Die Stromzählernummer (alte + neue Lieferadresse)
  5. Der Stromzählerstand (alte + neue Lieferadresse)
  6. Anpassung des Stromverbrauchs (Falls z.B. mehr Personen einziehen)
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