Wer ist mein Wasserversorger? Jetzt per PLZ finden

Geben Sie einfach Ihre Stadt oder Postleitzahl ein. Wir zeigen Ihnen den zuständigen Versorger mit Telefonnummer, Störungshotline und Website – für die größeren deutschen Städte direkt aus unserer Datenbank.

Wasserversorger in Ihrer Stadt herausfinden:

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Rufen Sie uns an – wir nennen Ihnen den zuständigen Wasserversorger und helfen bei Ihren Hausverträgen. Kostenlos und unverbindlich.

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Datenquelle: Selectra-Städtedatenbank auf Basis der Angaben der Wasserversorger. Stand: 2026. Die Datenbank umfasst die größeren deutschen Städte – ist Ihre Gemeinde nicht enthalten, hilft Ihnen unser Team telefonisch weiter.

Was bedeutet das Ergebnis?

Ihr Wasserversorger ist für Anmeldung, Zählerstand, Rechnung und Störungen an Ihrer Adresse zuständig – nicht für Ihren Tarif. Den Wasserpreis können Sie nämlich nicht wechseln. Findet der Finder Ihre Gemeinde nicht, hilft unser Team telefonisch weiter oder Sie schauen direkt auf Ihrer letzten Wasserrechnung nach.

Sie kommen auch ohne den Finder an den Namen Ihres Versorgers:

  • Auf Ihrem Wasserzähler steht in der Regel der Name des zuständigen Versorgers;
  • Ihre letzte Wasserrechnung nennt den Versorger samt Kontaktdaten.

Kann ich meinen Wasserversorger wechseln?

Nein. Anders als bei Strom oder Gas ist der deutsche Wassermarkt nicht liberalisiert. Für jede Adresse ist genau ein Versorger zuständig – ein Wechsel innerhalb Ihres Wohnorts ist nicht möglich.

Wenn Sie den Preis an Ihrem Wohnort teuer finden, können Sie also nicht den Anbieter wechseln, sondern nur Ihren Verbrauch senken. Warum die Preise so unterschiedlich sind und wie Sie trotzdem sparen, lesen Sie im Ratgeber Wasserpreis in Deutschland.

Wasserversorgung in Deutschland: die wichtigsten Fakten

Die Wasserversorgung ist eine kommunale Kernaufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Drei Zahlen ordnen das ein:

rund 6.000

Wasserversorger in Deutschland

über 99 %

der Haushalte über die öffentliche Versorgung

0

Wechselmöglichkeiten – der Markt ist nicht liberalisiert

Die meisten Versorger sind kleine kommunale Regie- und Eigenbetriebe; daneben gibt es Zweckverbände und öffentlich-rechtliche wie privatrechtliche Organisationsformen. Auch wenn ein privater Betreiber die Wasserversorgung übernimmt, bleibt die öffentlich-rechtliche Verantwortung bei der Kommune. Die genaue Zahl der Versorger schwankt je nach Zählweise zwischen etwa 4.800 und 6.400 (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis).

Kein Wasser? Wer bei einer Störung zuständig ist

Zuständig ist immer Ihr lokaler Wasserversorger.

Anders als bei Strom oder Gas gibt es für Wasser keinen deutschlandweiten Störungsdienst – jede Kommune betreibt ihre eigene Notfallnummer.

Die Störungshotline finden Sie im Ergebnis des Versorger-Finders oben (Feld „Störung / Notruf“), auf Ihrer letzten Wasserrechnung oder auf der Website Ihres Versorgers.

Die größten Wasserversorger in Deutschland im Überblick

Zu vielen großen Versorgern haben wir eine ausführliche Detailseite mit Kontakt, Anmeldung, Wasserhärte und Preisen. Ein Klick führt Sie direkt dorthin:

Große Wasserversorger mit Profil auf Energiemarie
Versorger Region Versorgt rund Detailseite
Berliner Wasserbetriebe Berlin 3,7 Mio. Menschen Berlin →
Hamburg Wasser Hamburg 2,2 Mio. Menschen Hamburg →
Stadtwerke München (SWM) München 1,6 Mio. Menschen München →
RheinEnergie Köln & Umland rund 1,2 Mio. Menschen* Köln →
Gelsenwasser Gelsenkirchen / NRW rund 1 Mio. (direkt) Gelsenwasser →
Mainova Frankfurt a. M. 750.000 Menschen Frankfurt →
RWW Mülheim, Oberhausen, Bottrop 700.000 Menschen Oberhausen →
Wasserwerke Leipzig Leipzig 660.000 Menschen Leipzig →
DEW21 Dortmund 600.000 Menschen Dortmund →
Stadtwerke Augsburg Augsburg 320.000 Menschen Augsburg →

Gerundete Trinkwasser-Angaben der Versorger bzw. Einwohnerzahlen des Versorgungsgebiets, Stand 2026. *RheinEnergie veröffentlicht keine Personenzahl für Wasser, sondern nur die Fördermenge (rund 77 Mio. m³/Jahr); der Wert ist eine Schätzung anhand der Einwohnerzahl des Versorgungsgebiets. Ihre Stadt ist nicht dabei? Nutzen Sie den Finder oben.

Wasserqualität & Wasserhärte

Die Trinkwasserqualität in Deutschland gehört zu den höchsten weltweit und wird durch die Trinkwasserverordnung streng überwacht. Regionale Unterschiede gibt es vor allem beim Härtegrad – er hängt von der Mineralzusammensetzung der lokalen Wasserquellen ab und wird in drei Bereiche eingeteilt:

Wasserhärte-Bereiche nach Calciumcarbonat
Härtebereich Calciumcarbonat
weich weniger als 1,5 mmol/l
mittel 1,5 bis 2,5 mmol/l
hart mehr als 2,5 mmol/l

Hintergrund: Wie die Wasserversorgung in Deutschland funktioniert

Für die schnelle Antwort brauchen Sie den Finder oben. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie hier die wichtigsten Hintergründe:

Ein Wasserversorger bereitet Trinkwasser auf, transportiert es und liefert es über ein Netz aus Leitungen, Wasserwerken und Speichern an Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Das Wasser stammt aus Grundwasser, Oberflächenwasser oder Quellen. In Deutschland dominieren öffentliche, meist kommunal organisierte Versorger; private Betreiber arbeiten in der Regel im Auftrag der Kommune. In Städten übernehmen große kommunale Betriebe die Versorgung, in ländlichen Gebieten oft kleinere regionale Versorger.

Die meisten Versorger verwenden ein Mischmodell aus Grundgebühr (deckt Wartung und Betrieb) und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis. Die Höhe hängt von den örtlichen Bedingungen ab: Herkunft des Wassers, Aufbereitungsaufwand, Instandhaltung des Netzes sowie der Siedlungsstruktur. Weil diese Faktoren an jedem Standort verschieden sind, unterscheiden sich die Preise von Stadt zu Stadt. Alle Details dazu im Ratgeber Wasserpreis in Deutschland.

Die bayerischen Wasserversorger versorgen rund 13 Millionen Menschen in 2.056 Gemeinden. Laut dem bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gibt es rund 2.000 Versorger – auch hier ist die dezentrale Struktur mit kommunaler Zuständigkeit die Regel. Von ihnen besitzen 1.727 eigene Wassergewinnungsanlagen; die übrigen 505 sind auf Fernwasserversorger angewiesen. Zwölf Großraum- und Fernwasserversorger im „Ausgleichs- und Verbundsystem der Wasserversorgung in Nordbayern“ gleichen den Wassermangel in den trockenen nordbayerischen Regionen aus. Über das Bayernportal können Sie Ihren Versorger per Postleitzahl ermitteln.

Umzug: Wasser an- und abmelden

Ziehen Sie um, ist am neuen Wohnort oft ein anderer Versorger zuständig. Als Mieter müssen Sie sich in der Regel um nichts kümmern – das übernimmt der Vermieter, und Sie zahlen das Wasser über die Nebenkostenabrechnung. Als Eigentümer melden Sie das Wasser beim alten Versorger ab (meist zwei Wochen vor Monatsende) und beim neuen Versorger an.

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Häufige Fragen zu Wasserversorgern

Nein. Der deutsche Wassermarkt ist nicht liberalisiert. Für jede Adresse ist genau ein regionaler Versorger zuständig; einen Wechsel wie bei Strom oder Gas gibt es nicht. Senken können Sie Ihre Kosten nur über den Verbrauch.

Am schnellsten über den Versorger-Finder oben auf dieser Seite: Stadt oder Postleitzahl eingeben, und Sie erhalten Name, Telefon und Störungsnummer. Alternativ steht der Versorger auf Ihrem Wasserzähler und auf Ihrer letzten Wasserrechnung.

Immer Ihr lokaler Wasserversorger. Einen bundesweiten Störungsdienst gibt es für Wasser nicht – die Notfallnummer betreibt jede Kommune selbst. Sie finden sie über den Finder oben, auf Ihrer Rechnung oder auf der Website des Versorgers.

Weil die Kosten für Wassergewinnung, Aufbereitung, Transport und Netzinstandhaltung an jedem Standort verschieden sind. Gebirgsregionen haben oft günstigeren Zugang zu sauberem Wasser als flache Gegenden mit aufwendigerer Aufbereitung. Mehr dazu im Ratgeber Wasserpreis.