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Strompreisentwicklung 2022 & Prognose für 2023

Gelbes Haus und graues Dokument stellen die Strompreisentwicklung 2021 und Prognose dar.

Was ist für die Strompreisentwicklung verantwortlich? Warum steigen die Strompreise? Was ist der Trend 2022 und wie ist die Prognose für 2030? In diesem Artikel wird die Strompreisentwicklung seit 1998 bis heute erläutert: Sie erhalten einen Überblick mit Einflussfaktoren, wichtisten Erkenntnissen und Gegenüberstellungen! Außerdem: Tipps, damit Sie sich vor weiteren Preiserhöhungen am besten schützen können. Kosten sparen trotz steigender Strompreisentwicklung!


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Wichtigste Erkenntnisse Strompreisentwicklung 2022

Im Jahr 2021 erlebte der Energiemarkt aufgrund der Energiepreiskrise einen rasanten Anstieg der Strompreise und damit eine für Den/die Verbraucher/in negative Strompreisentwicklung 2022. Die Energiepreiskrise hatte mit der Gasknappheit auf dem Weltmarkt bei gleichzeitig wachsender Nachfrage zu tun, was den Strompreis erhöhte, denn: Erdgas wird auch zur Stromerzeugung benötigt.

Die BDEW – Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – hält die Strompreisentwicklung 2022 in der Strompreisanalyse Juli 2022 für Haushaltskunden fest. Dabei wurden folgende Änderungen im Vergleich zum letzten Jahr festgehalten:

  • STROMPREIS: Der durchschnittliche Strompreis 2022 ist im Jahresmittel um 15,5 % höher als 2021.
  • STROMPREISENTWICKLUNG 2022: Der Strompreis für 2022 liegt bei 48,16 Cent/kWh (2021: 32,16 Cent/kWh).
  • STAATLICHE ABGABEN: Steuern, Abgaben und Umlagen sind dank der gesunkenen EEG-Umlage um 1,83  Cent/kWh gesunken und betragen nun 14,60 Cent/kWh. Der Anteil der Steuern, Abgaben und Umlagen am Strompreis ist damit 2022 auf 39,3 Prozent gesunken (2021: 51,1 Prozent).
  • NETZENTGELTE: Entgelte, die an den Netzbetreiber abgeführt werden, sind um 3,6 % auf 8,08  Cent/kWh gestiegen (2021: 7,80  Cent/kWh).

Seit Ende Februar hat der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine zu einem weiteren Anstieg der Gaspreise geführt, was sich ebenfalls auf die Strompreise ausgewirkt hat. Denn der Westen hat Russland stark sanktioniert, welches im Gegenzug künstlich das Gas verknappt hat. So wurde die Strompreisentwicklung 2022 weiter negativ beeinflusst.

Wie kann ich mich vor Folgen der Strompreisentwicklung 2022 schützen?

Ein Dokument mit Blizen und Geld als Symbol für die Strompreisentwicklung

Obwohl Sie die Strompreisentwicklung nicht verhindern können, können Sie handeln und ihre Auwirkungen so gut wie möglich abfedern. Wie können Sie sich schützen?

Ein Stromanbietervergleich und ein anschließender Anbieterwechsel hilft Ihnen, Kosten zu sparen!. Indem Sie Stromanbieter an Ihrem Wohnort vergleichen, können Sie nämlich Preise vergleichen und trotz negativer Strompreisentwicklung zum günstigsten Angebot wechseln.

Vergessen Sie dabei jedoch nicht, auf gute Vertragskonditionen wie zum Beispiel eine kurze Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfrist oder mindestens eine eingeschränkten Preisgarantie zu achten – in Anbetracht der aktuellen Strompreisentwicklung ist es besonders wichtig, sich schnell vom aktuellen Vertrag lösen zu können bzw. sich vor weiter ansteigenden Preisen zu schützen.

Anbei weiterführende Artikel und die Möglichkeit, online oder mit unseren Energieexperten eine Alternative zu wählen.

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Wie geht die Strompreisentwicklung 2023 weiter?

Vor dem Hintergrund der aktuellen Strompreisentwicklung ist es nur natürlich, sich zu fragen, wie diese Strompreisentwicklung im Jahr 2023 weitergeht. Das schweizer Beratungsunternehmen Prognos hat auf Basis einer Studie drei mögliche Szenarien für die Strompreisentwicklung 2023 aufgezeichnet.

  1. Im schlimmsten Szenario liefert Russland auch im Jahr 2023 kein Gas. Dies führt dazu, dass die Megawattstunde Strom auf einen Preis von über 500 € steigt.
  2. Im mittleren Szenario prognostiziert das Schweizer Beratungsunternehmen, dass sich der Gaspreis auf dem Niveau des Jahres 2022 stabilisiert und die Strompreisentwicklung bis 2040 auf 70 € pro Megawattstunde zurückgeht.
  3. Dem positivsten Szenario der Strompreisentwicklung legen die Analysten die Bedingung zu Grunde, dass Russland im Jahr 2023 wieder so viel Gas liefert, wie vor dem Angriff auf die Ukraine. In diesem Fall wird für das Jahr 2023 ein Strompreis von 104 € pro Megawattstunde prognostiziert, welcher sich bis 2040 auf 57 verringern soll. Allerdings gilt es allgemein als sehr unwahrscheinlich, dass Russland im Jahr 2023 bereits wieder Gas auf Niveau der Vorkriegszeit liefert.

Wie sieht die Strompreisentwicklung Prognose 2030 aus?

Es wird davon ausgegangen, dass die Strompreisentwicklung 2022 weiterhin den momentanen Trend beibehält ‒ Steigerungen des Strompreises wie in den letzten Jahren. Daher wird aus der Strompreisentwicklung 2022 eine weitere Erhöhung des Strompreises für private Haushalte resultieren. Der durchschnittliche Strompreis 2022 liegt aktuell bei 43 Cent/kWh (Stand Dezember 2022).

Der andauernde Lieferstopp Russlands von Gas wirkt sich ebenfalls weiterhin negativ auf die Strompreisentwicklung Prognose 2030 aus.

Ein weiterer Grund für die Strompreisentwicklung 2022 nach oben hat mit der Abschaltung der letzten Atomkraftwerke Ende 2022 zu tun: Die Kosten durch die dadurch entstehende Stromlücke wird der Endverbraucher bezahlen müssen, bis diese – längerfristig – durch den Ausbau Erneuerbaren Energien wieder geschlossen werden kann.

Strompreisentwicklung Prognose 2030

Wie sieht die Strompreisentwicklung Prognose 2030 aus?

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Prognos fällt die Strompreisentwicklung Prognose für die nächsten Jahre negativ aus. Demnach werden die Strompreise bis 2030 um bis zu 50 % ansteigen. Diese Entwicklung bezieht sich allerdings auf die Großhandelspreise, welche nicht mit dem Preis für Endverbraucher übereinstimmen. Für den längerfristigen Preisanstieg werden die steigenden CO2- und Erdgaspreise verantwortlich sein.

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Strompreisentwicklung Deutschland: 1998 ‒ 2021

Wie sah die Strompreisentwicklung bis 2021 aus?

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 befindet sich die Strompreisentwicklung auf einer stetigen Steigerung. Nur die Jahrtausendwende brachte eine geringe Strompreissenkung mit sich (1999: 16,53 Cent/kWh; 2000: 13,94 Cent/kWh), wobei sich die Strompreise seit 2011 wieder auf der Wachstumskurve befinden.

  1. 1998 lag der durchschnittliche Strompreis Deutschland bei 17,11 Cent/kWh.
  2. Im Jahr 2019 wurde in der Strompreisentwicklung erstmals die Grenze von 30 Cent überschritten.
  3. Die Strompreisenwticklung 2020 ergab einen Strompreis von 31,89 Cent/kWh (brutto).
  4. Der durchschnittliche Strompreis 2021 lag bei 31,94 Cent/kWh.

Die Strompreise beziehen sich auf Haushaltskunden mit einer jährlichen Abnahmemenge von 3.500 kWh (Quelle: Strompreisanalyse Juli 2022, BDEW, 2022).

Die Strompreisentwicklung führte dazu, dass die durchschnittliche monatliche Stromrechnung im Vergleich 1998 mit 2021 um knapp 45 % anstieg – von 49,90 € pro Monat auf 91,50 € pro Monat. Einen wesentlichen Anteil an der Erhöhung des Strompreises seit 1998 haben Steuern, Abgaben und Umlagen.

(Quelle: Strompreise Vergleichen Und Sparen, Verivox, 2022)

Durchschnittlicher Strompreis In der oben angeführten Graphik werden die Strompreise, die von der Bundesnetzagentur bestimmt wurden, angeführt. Diese Strompreise gelten für einen durchschnittlichen Stromverbrauch zwischen 2.500 kWh und 5.000 kWh. Hingegeben ermittelt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) den Strompreis aktuell und der vergangenen Jahre am Stromverbrauch von 3.500 kWh. Je nach Quellenangabe kann die Strompreisentwicklung daher abweichen. Lassen Sie den aktuellen Strompreis für Ihre Region bestimmen: 089 380 388 88 .

Warum steigen Strompreise?

Geldscheine und Münzen als Symbol für die Strompreisentwicklung.

Warum steigen die Strompreise in der Strompreisentwicklung?

Die Strompreise in Deutschland sind gestiegen, weil vor allem die staatlichen Strompreisbestandteile in der Strompreisentwicklung der letzten Jahre stetig gewachsen sind.

Die Abgaben, die der Energieanbieter von dem eingenommenen Strompreis an den Staat abführt, sind von 2010 auf 2019 um 70 % gestiegen. Im Vergleich dazu sind Kosten für Strombeschaffung, Vertrieb und Netzentgelte in der Strompreisentwicklung nur um 6 % gestiegen.

Den größten Kostenanteil an Steuern, Abgaben und Umlagen bestimmte seit Jahren die EEG-Umlage. 2019 lag der prozentuale Anteil der EEG-Umlage am gesamten Strompreis bei rund 21 %.

Die guten Nachrichten: Die EEG-Umlage wird im Juli 2022 abgeschafft – früher als ursprünglich für das Jahr 2023 vorgesehen. Die Abschaffung der EEG-Umlage wird die Stromöpreisentwicklung abschwächen.

Preisanstieg in der Grundversorgung

Steigen Strompreise auch in der Grundversorgung?

Die Strompreisentwicklung in der Grundversorgung erfährt ebenfalls eine Preissteigerung über die letzten Jahre. Für die Grundversorgung von Strom und Gas ist der Grundversorger zuständig. Als Grundversorger wird jener Energielieferant bezeichnet, die die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet mit Strom oder Gas versorgt.

Die Strompreise in der Grundversorgung sind in der Regel teurer als die der alternativer Stromversorger. Das hat damit zu tun, dass der Grundversorger nicht mit anderen Grundversorgern im Wettbewerb steht wie der alternative Stromanbieter mit anderen Stromanbietern. Außerdem verfügt der Grundversorger über einen größeren Kundenstamm und hat eine bessere Marktposition, sodass höhere Strompreise leichter umsetzbar sind. Kundinnen und Kunden werden hier eine negative Strompreisentwicklung also im Regelfall stärker zu spüren bekommen.

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Preisanstieg in Europa?

In ganz Europa ist eine negative Strompreisentwicklung zu beobachten. Allgemein sind die Strompreise in Europa für Den/die Verbraucher/in in den letzten 10 Jahren um 30 % gestiegen. Allerdings gibt es auch Ländern mit einer gegenteiligen Strompreisentwicklung wie Ungarn, Malta oder die Niederlande. In diesen Ländern sind die Strompreise jeweils gesunken. Ungarn hat darunter den höchsten Abfall des Strompreises erlebt ‒ um knapp 33 %.

Unterschiede in der Strompreisentwicklung und den Strompreisen in Europa sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einen Einfluss auf den Strompreis haben neben der geopolitischen Lage, der länderspezifische Strommix und Steuern, Abgaben und Umlagen. Zum Beispiel: In Malta betrugen 2018 die Kosten für Steuern, Abgaben und Umlagen nur 5,9 % gemessen am gesamten Strompreis. In Deutschland dagegen werden bis zu 52 % des Strompreises an den Staat abgeführt.

Strompreise Deutschland vs. Strompreise weltweit? Wussten Sie, dass Anfang 2022 die Strompreise Deutschland dreimal höher sind als die des internationalen Durchschnittes? Mehr Infos zur Strompreisentwicklung weltweit und Erklärungen für den Anstieg seit 2021 erhalten Sie hier: Strompreise weltweit

Exkurs: Zusammenhang Strompreiszusammensetzung & Strompreisentwicklung

Wie setzt sich der Strompreis Deutschland zusammen?

Um besser die Strompreisentwicklung der letzten Jahre zu verstehen, wollen wir Ihnen die Strompreiszusammensetzung erläutern. Der Strompreis, unter dem der Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde verstanden wird, setzt sich aus drei wesentlichen Preisbestandteilen zusammen: 1️⃣ Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn 2️⃣ Netzentgelte 3️⃣ Steuern, Abgaben und Umlagen.

Woraus setzt sich der Strompreis 2022 zusammen?

39,3 % des Strompreises bilden Steuern, Abgaben und Umlagen
38,9 % des Strompreises bilden Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn
21,8 % des Strompreises entfallen auf Netzentgelte des Netzbetreibers

Schon gewusst? Die offizielle Bezeichnung des Strompreises, welcher gerne im täglichen Gebrauch verwendet wird, ist der Verbrauchspreis, auch Arbeitspreis genannt. Der Verbrauchspreis ist der verbrauchsabhängige Preis, der in Cent pro Kilowattstunde angegeben wird. Dieser setzt sich aus den Strombeschaffungs- und Vertriebskosten des Energieanbieters zusammen, aber auch aus staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen sowie aus Netzentgelten der Netzbetreiber.

Der Energiepreis beinhaltet nur den Preis, den Sie für die Energie bezahlen, also die Kosten der Strombeschaffung & Vertrieb und den verbrauchsunabhängigen Grundpreis, der vom Energieanbieter im Sinne einer Grundgebühr festgelegt wird. Der monatliche Abschlag besteht schließlich aus dem Energiepreis und aus den staatlichen Kosten und den Netzgebühren. Er präsentiert also die Kosten, die Sie am Ende für Ihren Stromvertrag zu bezahlen haben.

Einfluss der Strompreiszusammensetzung auf die Strompreisentwicklung

Was und wer beeinflusst den Strompreis?

Die Betrachtung der Strompreisentwicklung der letzten 10 Jahre, aber auch seit der Liberalisierung des Energiemarktes zeigt, dass Steuern, Abgaben und Umlagen merklich gestiegen sind.

  1. 2010 zahlte der Kunde noch 9,5 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde an den Staat.
  2. 2019 stiegen diese Abgaben auf 16,02 Cent/kWh.
  3. 2020 zahlte der Verbraucher 16,55 Cent/kWh.

Erst 2022 ist der Anteil der Steuern, Abgaben und Umlagen dank der gesunkenen EEG-Umlage wieder auf 14,60 Cent/kWh gesunken.

Für den Endkunden, in dem Fall für Sie, bedeut die Strompreisentwicklung höhere Stromkosten. Leider können Sie diese Situation nicht ändern. Worauf Sie jedoch immer achten sollten, ist der Preisbestandteil Strombeschaffung, Vertrieb und Gewinn. Diesen Preisbestandteil legt der Energieanbieter fest, sodass dieser je nach Anbieter variieren kann.

Da aber kaum ein Energieanbieter genau diese Werte nennen wird, achten Sie stattdessen auf den gesamten Strompreis, also den Arbeitspreis den der Energieanbieter pro verbrauchter Kilowattstunden verlangt. Vergleichen Sie den Arbeitspreis Ihres Energieanbieters mit dem durchschnittlichen Arbeitspreis. Ihr Energieversorger verlangt zu viel? Erkunden Sie sich bei unseren Energieexperten nach günstigen Stromtarifen. Diese haben die aktuelle Strompreisentwicklung immer im Blick.

Wurden Sie von einer Preiserhöhung betroffen? Unsere Energieexperten helfen Ihnen weiter und beraten Sie kostenlos unter 089 380 388 88 (Service von Energiemarie by Selectra, Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00).Werbung - Energiemarie Service

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