EuropĂ€ische Energiekrise – Welche LĂ€nder betrifft es?

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Min. Lesezeit
Eine Karte von Europa, eine Gasflamme und eine GlĂŒhbirne als Symbol fĂŒr die Energiekrise Europa

Bei einem Energiekrise Europa Vergleich fallen große Unterschiede hinsichtlich der Maßnahmen, Energiepreise und Energiequellen zwischen den LĂ€ndern Europas auf. Spanien ist beispielsweise sehr unabhĂ€ngig in seiner Energieversorgung. In Frankreich wird Energie hauptsĂ€chlich aus Atomkraft gewonnen, und in Italien wurden frĂŒhzeitig Maßnahmen gegen die Preiskrise getroffen. Lesen Sie weiter um zu erfahren, wie die NachbarlĂ€nder genau mit der Energiekrise Europa umgehen und welche Maßnahmen in den NachbarlĂ€ndern Deutschlands gelten.

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EuropĂ€ische Energiekrise im Überblick

🌍 Wie ist die Situation in Frankreich?

  • Energiepreise seit Oktober 2021 gedeckelt
  • Die Preise dĂŒrfen monatlich nur um 4 % steigen
  • Energie soll in Frankreich zu großen Teilen aus Atomkraft geliefert werden

🌍 Wie ist die Situation in Spanien?

  • Fast komplett unabhĂ€ngig von russischem Erdgas
  • Versorgung aus anderen LĂ€ndern und aus 6 LNG-Terminals
  • Nicht so stark betroffen durch große AutonomitĂ€t am europĂ€ischen Energiemarkt

🌍 Wie ist die Situation in Italien?

  • FrĂŒhzeitige Maßnahmen gegen Krise: gesenkte Steuern auf Energiepreise, entlastete Unternehmen und starke Kaufkraft in Italien.
  • Einmalzahlungen von 200 € und gesenkte Steuern
  • Trotzdessen soll weiterhin Energie gespart werden

🌍 Wie ist die Situation in Großbritannien?

  • 50 % der Haushalte in Großbritannien befinden sich durch die europĂ€ische Energiekrise in Gefahr, in Armut zu verfallen
  • Preisdeckel auf Energiekosten, die jedoch schon zwei Mal erhöht werden mussten
  • Hilfeleistungen fĂŒr SondernfĂ€lle

🌍 Wie ist die Situation in den Niederlanden?

  • Einmalzahlung fĂŒr Haushalte von 1.300 €
  • Steuersenkungen und Preisdeckel
  • Starke AbhĂ€ngigkeit von russischem Gas

In Frankreich bedroht die EuropÀische Energiekrise den Wohlstand

Die französische Flagge

Bereits nach seinem Urlaub im August 2022 hatte Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron angekĂŒndigt, dass die Zeiten der Sorglosigkeit und des Überflusses in Frankreich aufgrund der Energiekrise Europa wahrscheinlich vorerst vorbei seien. Das Land mĂŒsse sich auf eine mögliche Energieknappheit einstellen.

Energiepreise werden in Frankreich bereits seit Oktober 2021 gedeckelt und können monatlich nur um 4 % steigen. WĂŒrde es diesen Gaspreisdeckel nicht geben, hĂ€tten sich die Preise wĂ€hrend der europĂ€ischen Energiekrise wahrscheinlich bereits vervielfacht. Die Deckelung der Energiepreise wurde nochmal bis zum Jahresende 2022 verlĂ€ngert, sei aber dauerhaft in diesem Umfang nicht umzusetzen.

Frankreichs Energieknappheit wÀhrend der europÀischen Energiekrise ist weniger durch den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine bedingt, sondern mehr dadurch, dass die französischen Atomkraftwerke schon seit einer Weile nicht mehr ausreichend Energie liefern.

27 der 56 französischen Atomkraftreaktoren wurden wĂ€hrend der europĂ€ischen Energiekrise abgestellt Bei den ĂŒbrigen lief die Produktion nur eingeschrĂ€nkt. Das hat zu einem Abfall der Stromproduktion von einem Viertel gefĂŒhrt. Aufgrund der hohen AbhĂ€ngigkeit Frankreichs von Atomkraft hat dies fĂŒr einen schnellen Anstieg der Strompreise in der europĂ€ischen Energiekrise 2022 gesorgt. Grund fĂŒr die Abschaltung der Atomkraftwerke waren vor allem Hitze und DĂŒrre wĂ€hrend der Sommermonate, denn ab einer gewissen Temperatur konnte das Flusswasser nicht mehr zur KĂŒhlung der Reaktoren verwendet werden.

Das Land setzt bei seiner Energieversorgung schon seit langem vor allem auf Atomkraft und um zukĂŒnftig auf fossile EnergietrĂ€ger verzichten zu können, sollen vor allem erneuerbare Energien sowie Atomkraft ausgebaut werden. 2021 vor der europĂ€ischen Energiekrise wurden 69 % des französischen Stroms durch Atomenergie, 23 % durch erneuerbare Energien und 7 % durch fossile Brennstoffe erzeugt.

Spanien bildet eine Ausnahme im europÀischen Vergleich

Die spanische Flagge

In der Vergangenheit wurde die Isolierung Spaniens vom europĂ€ischen Energiemarkt oft beklagt. In der Gaskrise und Energiekrise 2022 hat sie sich allerdings fast als GlĂŒcksfall herausgestellt.

Im Vergleich zu den nördlicheren Mitgliedsstaaten muss man in Spanien nicht befĂŒrchten, dass in der europĂ€ischen Energiekrise 2022 irgendwann der Gashahn zugedreht wird. Das liegt daran, dass Spanien nur 10 % seines Gasbedarfs aus Russland bezieht.

Großer Vorteil Spaniens sind außerdem seine vielen LNG-Terminals, in Zahlen 6, welche den Bezug von FlĂŒssiggas aus aller Welt erlauben. Um gegen die in der europĂ€ischen Energiekrise gestiegenen Strompreise anzugehen, erarbeitete man in Spanien zudem eine relativ komplexe Subvention von Gas fĂŒr die Stromerzeugung.

Um finanziell Benachteiligte jedoch weiterhin zu schĂŒtzen, hat die Regierung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. So wurde die Mehrwertsteuer auf ElektrizitĂ€t auf 5 % gesenkt. Auch die Spezialsteuer und die Steuer auf die Produktion elektrischer Energie bleiben weiterhin niedrig.

Auch wenn dies im Sinne der Energiewende eher ein Schritt zurĂŒck ist, hat es dennoch dazu gefĂŒhrt, dass spanische Stromrechnungen wĂ€hrend der europĂ€ischen Energiekrise im europĂ€ischen Vergleich nicht ganz so schnell gestiegen sind. Die Stromerzeugung in Spanien verteilt sich wie folgt: Erdgas (25 %), Windkraft-Offshore (24 %), Kernenergie (22 %), Phototovoltaik (9,9 %), Speicherwasser (9,7 %) und sonstiges (9,2 %).

(Quelle: Anteil der EnergietrÀger an der Nettostromerzeugung in Spanien im Jahr 2021, Statista, 2022)

Die Auswirkungen der Energiekrise in Europa sind auf der iberischen Halbinsel vor allem in Form der gestiegenen Inflation zu spĂŒren. WĂ€hrend die Inflationsrate in Portugal im August 2022 mit 8,9 % noch unter dem europĂ€ischen Durchschnitt liegt, liegt sie in Spanien im August mit 10,5 bereits ĂŒber dem europĂ€ischen Durchschnitt.

Was die Spanierinnen und Spanier in der Energiekrise 2022 zum Energiesparen zwingt, ist weniger die lokale Energieknappheit, sondern viel mehr der allgemeine Anstieg der Preise. Zu der Angst vor der Inflation kommt die BefĂŒrchtung, dass aus der Inflation eine regelrechte Rezession wird. Der Tourismus, welcher einen festen Bestandteil der Wirtschaftsmacht des Landes ausmacht, hat in der europĂ€ischen Energiekrise beinahe wieder das Niveau erreicht, welches er vor dem Beginn der Corona-Pandemie hatte. Deswegen hofft man umso mehr, dass dieser nicht wieder einbricht.

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Italien trotzt der europÀischen Energiekrise noch

Die italienische Flagge

Bislang konnte man in Italien der europĂ€ischen Energiekrise noch gut entgegenwirken. Beachtlich groß war mit 3,4 % das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten. Auch die Arbeitslosenquote ist auf ihrem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten.

Dass es bislang in der europĂ€ischen Energiekrise so gut lief, ist mitunter MinisterprĂ€sident Mario Draghi zu verdanken, welcher schon frĂŒhzeitig Maßnahmen gegen die Krise ergriff. Er senkte die Steuern auf Energiepreise, entlastete Unternehmen und stĂ€rkte die Kaufkraft in Italien.

Bereits im MĂ€rz der europĂ€ischen Energiekrise 2022 wurde so in Italien die Mineralölsteuer um 30 Cent pro Liter gesenkt und die Stromrechnungen billiger gemacht. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit einem jĂ€hrlichen Bruttoeinkommen von unter 35.000 € wurden ĂŒberdies mit einer Einmalzahlung von 200 € unterstĂŒtzt.

In Italien muss schon seit lĂ€ngerem Energie gespart werden. Das Land ist in Klimazonen unterteilt, welche vorgeben, wie viel geheizt werden darf. WĂ€hrend der Energiekrise wurde der Heizzeitraum weiter reduziert. FrĂŒhaufsteher/innen mĂŒssen dementsprechend oft frieren, weil die Einstellung der Zentralheizung meistens so geregelt ist, dass nur tagsĂŒber geheizt werden darf.

Stromerzeugungsquellen in Italien im Jahr 2021 waren: Fossile Brennstoffe 59,2 % (83 % Erdgas), erneuerbare Energien 40 % und Pumpspeicherkraftwerke 0,7 %. Wenn der Erdgaspreis in der europÀischen Energiekrise also weiter steigt, wirkt sich das in Italien dramatisch auf die Stromkosten aus.

Aktuell plant die italienische Regierung fĂŒr das Jahr 2023 eine Übergewinnsteuer von 50 % fĂŒr Unternehmen, die wĂ€hrend der Energiekrise große Gewinne einfahren. Der Tankrabatt soll zwar nicht verlĂ€ngert werden, aber Steuergutschriften, Boni und Senkung der Steuern sollen die Italiener/innen weiterhin entlasten.

In Großbritannien wĂŒtet die europĂ€ische Energiekrise

Die britische Flagge.

Besonders bedrohlich wirkt die Lage in der europĂ€ischen Energiekrise in Großbritannien. Die schottische Hilfsorganisation Citizens Advice Scotland warnte bereits im Sommer 2022 davor, dass viele Schottinnen und Schotten im Winter 2022 vor der Wahl stehen wĂŒrden, zu hungern oder zu frieren – eine sehr dĂŒstere Zukunftsvision.

Ca. 50 % der Haushalte in Großbritannien befinden sich durch die europĂ€ische Energiekrise in Gefahr, in Armut zu verfallen. Selbst die Sozialhilfe reicht mittlerweile nicht mehr aus, um die gestiegenen Energiepreise zu decken. Hinzukommt die rasant steigende Inflation, welche bereits im Juli 2022 die 10 %-Marke ĂŒberschritt. Somit hat die Inflation dort – durch die europĂ€ische Energiekrise angefacht – ihren höchsten Stand seit ĂŒber 40 Jahren erreicht. FĂŒr viele Menschen sind somit weder Energie noch Lebensmittel finanzierbar.

Theoretisch besteht bereits seit 2022 eine Preisobergrenze, diese muss allerdings wĂ€hrend der europĂ€ischen Energiekrise schon zwei Mal nach oben verschoben werden. In Großbritannien kommt erschwerend dazu, dass viele GebĂ€ude deutlich Ă€lter und damit auch oft schlechter isoliert sind als in Westeuropa. Dementsprechend viel muss auch geheizt werden.

Besonders hilfsbedĂŒrftige Menschen werden nun auf Ă€rztliches Rezept bei z.b. respiratorischen Krankheiten beim Bezahlen der Heizkosten unterstĂŒtzt. Auch hat die Regierung Warm Banks eingerichtet, also öffentliche GebĂ€ude zugĂ€nglich gemacht, in denen sich frierende BĂŒrgerInnen aufwĂ€rmen können.

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In den Niederlanden steigt die Armut aufgrund der europÀischen Energiekrise

Auch in den Niederlanden kommt aktuell einiges zusammen: Es bestehen FachkrĂ€ftemangel und Wohnungsnot, die europĂ€ische Energiekrise belastet die Haushalte und die Inflation hat bereits im August 2022 die 12 %-Marke ĂŒberschritten. Vielerorts wĂ€chst die Armut, von der aktuell wohl ca. 1,4 Millionen NiederlĂ€nderinnen und NiederlĂ€nder bedroht sind.

Deswegen soll vor allem den SchwĂ€chsten geholfen werden. Die Regierung hat beschlossen, Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.756 € einen pauschalen Energiezuschuss von 1.300 € zu zahlen.

Des Weiteren wird die Energiesteuer von 0,056 € pro Kilowattstunde auf 0,0368 € pro Kilowattstunde gesenkt. Ähnlich wie in Deutschland wird außerdem die Mehrwertsteuer gesenkt, und zwar von 21 % auf 9 Prozent. Zudem hat man sich entschieden, fĂŒr das Jahr 2023 ebenfalls Preisbremsen fĂŒr Strom und Gas einzurichten.

Den Niederlanden wurde von Russland schon vor Deutschland der Gashahn zugedreht. Auch deswegen wurde seit Beginn der europĂ€ischen Energiekrise eine öffentliche Diskussion darĂŒber entfacht, ob man die Gasförderung im Erdgasfeld Groningen wieder hochfahren solle. Dort war eigentlich der Betrieb eingestellt worden, weil es in der Region immer wieder zu Erdbeben kam.

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