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Sonderverträge: Alternativen zur Grundversorgung

Glühbirnen aufgereiht

Verträge außerhalb der Grundversorgung sind Sonderverträge

In Deutschland gibt es für Haushaltskunden zwei Arten von Energielieferverträgen. Stromkunden haben entweder einen Grundversorgungsvertrag mit dem Grundversorger im Netzgebiet oder einen Sondervertrag mit diesem oder einem alternativen Stromanbieter. Alle Verträge außerhalb der Grundversorgung sind Sonderverträge. Wer also seinen Stromanbieter wechselt um Stromkosten zu sparen, bekommt einen solchen Stromvertrag. Im Folgenden erfahren Sie die Unterschiede zwischen verschiedenen Vertragsarten und den daran geknüpften Bedingungen und Bestimmungen der Stromanbieter.


Welche Energielieferanten bieten Sonderverträge für Strom?

Paar Glühbirne Münzen

Mit Sondervertägen können Sie sparen

Alle Verbraucher, die nicht vom Grundversorger mit Strom beliefert werden, haben einen Vertrag außerhalb dieser Grundversorgung - einen Sondervertrag. Es gibt aber auch die Möglichkeit einen Sondervertrag vom Grundversorger zu bekommen. Alle Stromanbieter ermöglichen Kunden also einen Sondervertrag. Das ermöglicht es Kunden einen günstigeren als den Grundversorgungstarif zu beziehen, ohne ihren Stromanbieter zu wechseln. Hier gilt es aber auf die Konditionen zu achten. Der niedrige Bezugstarif schlägt sich meist in schlechteren Vertragsbedingungen, etwa eine lange Bindung, nieder.

Die Alternativen zum Grundversorger sind zahlreich und in der Regel auch günstiger. Es gelten jedoch andere Regeln. Alternative Stromanbieter dürfen Kunden zum Beispiel bis zu 2 Jahre vertraglich binden. Auch 36 Monate sind keine Seltenheit.

Informieren Sie sich zu Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Preisgestaltung alternativer Anbieter und deren Sonderverträgen unter der Servicenummer 089 120 89 219 (zum Ortstarif). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selectra stehen Ihnen Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr zur Verfügung.

?Welche Informationen muss ein Stromvertrag beinhalten?

Energielieferverträge alternativer Anbieter müssen laut Bundesnetzagentur folgende Informationen enthalten:

  • die Vertragsdauer
  • die Preisanpassung
  • den Kündigungstermin und die Kündigungsfristen
  • das Rücktrittsrecht des Kunden
  • zu erbringende Leistungen einschließlich angebotener Wartungsdienste
  • die Zahlungsweise (verschiedene Möglichkeiten müssen angeboten werden)
  • Haftungs- und Entschädigungsregelungen bei Nichteinhaltung vertraglich vereinbarter Leistungen
  • den unentgeltlichen und zügigen Lieferantenwechsel
  • die Art und Weise, wie aktuelle Informationen über die geltenden Tarife und Wartungsentgelte erhältlich sind
  • Informationen über die Rechte der Haushaltskunden bei Streitbeilegungsverfahren, über die für Verbraucherbeschwerden nach § 111b EnWG einzurichtenden Schlichtungsstelle und deren Anschrift und die Kontaktdaten des Verbraucherservice der Bundesnetzagentur

?Energieliefervertrag bei Umzug mitnehmen oder kündigen?

Sie ziehen um und benötigen Hilfe bei der Strom- bzw. Gasanmeldung? Unter
089 120 89 219 helfen Ihnen die MitarbeiterInnen von Selectra gerne weiter.

Wollen Verbraucher weiterhin vom bestehenden Stromanbieter versorgt werden, so müssen sie dem Anbieter einige Wochen vor dem Umzugstermin die neue Adresse mitteilen. Das Mitnehmen des Energieliefervertrags an die neue Adresse ist nur dann möglich, wenn der Stromanbieter auch an die neue Adresse liefern kann. Die meisten Verträge beinhalten eine Regelung über den Umzug.

Frau Umzugskisten

Nutzen Sie Ihren örtlichen Neuanfang für einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter

Ein Umzug berechtigt per se nicht zur vorzeitigen Kündigung, es sei denn es handelt sich um einen Grundversorgungsvertrag, der ohnehin mit einer Frist von 14 Tagen gekündigt werden kann. Wenn aber ein Vertrag mit einem alternativen Stromanbieter besteht, entscheidet der Anbieter, ob dem Kunden ein Sonderrecht auf Kündigung zusteht. Die meisten Anbieter haben dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt. Rufen Sie die Servicenummer, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Anbieter Ihnen dieses Recht gewährt.
Gelten an der neuen Adresse andere Preise, oder kann der bisherige Anbieter nicht liefern, dann kann der Vertrag mit Umzug grundsätzlich gekündigt werden, da der Anbieter vertragsbrüchig wird. Grundversorger können bei Preiserhöhungen und Änderungen der ergänzenden Bedingungen fristlost gekündigt werden. Wenn nicht bereits vertraglich geregelt, steht Verbrauchern bei Preiserhöhungen generell ein Sonderkündigungsrecht zu, von dem man allerdings zeitnah nach der Preiserhöhung Gebrauch machen muss. Oftmals wird dem Kunden eine minimale Frist von nur 14 Tagen zur Sonderkündigung eingeräumt. Das Datum des Umzugs muss an alten als auch an den neuen Anbieter in Textform (Brief, Fax oder E-Mail) erfolgen.