Strompreisvergleich starten
Wählen Sie Tarifart, Postleitzahl und Haushaltsgröße oder tragen Sie Ihren Jahresverbrauch direkt ein. Die Liste sortiert alle Tarife Ihrer Region nach den geschätzten Kosten im ersten Jahr inklusive Mehrwertsteuer und Neukundenbonus und weist die Ersparnis gegenüber der Grundversorgung aus. Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und Wallboxen laufen über einen separaten Zähler mit reduzierten Netzentgelten nach § 14a EnWG; die Tarifart „Wärmestrom & Autostrom“ zeigt ausschließlich diese Tarife. Die Methodik der Sortierung erklären wir unter dem Rechner.
Alle Tarife für Haushaltsstrom im September 2026
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- Arbeitspreis
- Grundpreis
- Neukundenbonus im 1. Jahr
- Gesamtkosten im 1. Jahr
- Preisart
- Preisgarantie
- Mindestvertragslaufzeit
- Herkunft
- Zahlungsarten
So funktioniert unser Vergleich
Der Strompreisvergleich von Energiemarie zeigt für Ihre Postleitzahl alle Tarife, die wir aktuell prüfen, sortiert nach den Gesamtkosten im ersten Vertragsjahr. Wir nennen Boni, Preisgarantie-Dauer und Mindestlaufzeit getrennt vom Arbeits- und Grundpreis, damit Sie Tarife auch nach Ablauf des Bonus belastbar vergleichen können.
Welche Anbieter sind enthalten
Alle Stromanbieter, deren Tarife für die eingegebene Postleitzahl verfügbar sind und deren Vertragsbedingungen unseren Mindestkriterien entsprechen (z. B. Mindestlaufzeit höchstens 24 Monate, kein Pauschal-Vorkasse-Modell).
Wie wir sortieren
Standardmäßig nach den Gesamtkosten im ersten Vertragsjahr inkl. Bonus und Mehrwertsteuer, alternativ nach Kundenbewertung. Filter grenzen die Liste nach Preisart, Ökostrom, Preisgarantie, Vertragslaufzeit und Selectra-Begleitung ein; die Ersparnis wird gegenüber der Grundversorgung oder Ihrem eigenen Tarif ausgewiesen.
Stand der Daten
Tarif- und Preisdaten werden mehrmals täglich aktualisiert. Stand bei Aufruf: September 2026.
Ausführliche Erklärung in unserer Methodologie und in den redaktionellen Leitlinien.
Warum sich ein Vergleich im September 2026 lohnt
Wer länger als zwölf Monate nicht gewechselt hat, zahlt in der Regel deutlich mehr als Haushalte im Neukundentarif. Die Bundesnetzagentur dokumentiert diese Differenz im jährlichen Monitoringbericht zum Strommarkt. Sie ergibt sich aus zwei Mechaniken: Neukundentarife folgen den Beschaffungspreisen am Großhandel schneller, und Bestandskundenpreise berücksichtigen die seit 1. Januar 2026 erneut gestiegenen Netzentgelte oft erst zeitverzögert.
Die attraktivsten Tarife im September 2026 bieten derzeit 12 bis 24 Monate Preisgarantie und federn damit Schwankungen im kommenden Winter ab.
- Netzentgelte als Kostentreiber: Durch den Netzausbau im Rahmen der Energiewende sind die Netzentgelte zum 1. Januar 2026 erneut gestiegen. Ein Tarifwechsel ist der einzige Hebel, um diese regulierten Mehrkosten teilweise über einen günstigeren Arbeitspreis auszugleichen.
- CO₂-Preis im BEHG: Der gesetzliche CO₂-Preis liegt seit Anfang 2026 bei rund 55 € pro Tonne und beeinflusst vor allem Gas- und Wärmepreise. Ein Wechsel zu zertifiziertem Ökostrom reduziert die Abhängigkeit von fossiler Stromerzeugung (Stand: September 2026).
- Regionale Unterschiede sind groß: In Ballungsräumen wie Berlin ist die Differenz zwischen Grundversorgung und günstigstem Neukundentarif deutlich höher als der Bundesschnitt — ein regionaler Vergleich lohnt sich daher fast immer.
Weniger zahlen dank Strompreisvergleich
Seit der Liberalisierung des Strommarkts gibt es in Deutschland mehrere hundert Stromanbieter mit teils deutlich unterschiedlichen Tarifen. Schon kleine Cent-Unterschiede beim Arbeitspreis wirken sich auf die Jahresrechnung spürbar aus, weshalb ein regelmäßiger Vergleich Teil eines vernünftigen Energiebudgets ist.
Günstigsten Strompreis finden mit Preisvergleich
Der Strompreis besteht aus zwei Komponenten: dem Grundpreis (monatlicher Fixbetrag) und dem Arbeitspreis in Cent pro Kilowattstunde. Die Jahreskosten ergeben sich aus 12 × Grundpreis plus Verbrauch × Arbeitspreis.
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich ein Cent-Unterschied beim Arbeitspreis (brutto) auf einen 2-Personen-Haushalt mit 2.500 kWh Jahresverbrauch auswirkt. Ausgangspunkt ist der günstigste Neukundentarif; der Grundpreis ist zur besseren Vergleichbarkeit ausgeklammert.
| Arbeitspreis (ct/kWh) | Monatliche Kosten | Jährliche Kosten |
|---|---|---|
| 37,00 (günstigster Neukundentarif) | 77,08 € | 925,00 € |
| 38,00 | 79,17 € | 950,00 € |
| 42,50 (Grundversorgung) | 88,54 € | 1.062,50 € |
Beispielrechnung bei 2.500 kWh Jahresverbrauch, Arbeitspreis brutto ohne Grundpreis. Stand: September 2026.
Jahresrechnung bei 2.500 kWh: drei Tarifkategorien im Vergleich
Die nächste Grafik zeigt, was ein 2-Personen-Haushalt mit 2.500 kWh Jahresverbrauch in den drei häufigsten Tarifkategorien zahlt: in der Grundversorgung, im Bestandskundentarif bei einem alternativen Anbieter (über 12 Monate Vertragslaufzeit) und im günstigsten Neukundentarif.
Die Differenz zwischen Grundversorgung und Neukundentarif beträgt im Bundesschnitt rund 138 € pro Jahr, in Ballungsräumen entsprechend mehr. Die genauen Beträge variieren je nach Postleitzahl — der Rechner oben zeigt Ihnen die tagesaktuelle Spanne für Ihre Region.
Stromrechnung 2.500 kWh — Vergleich nach Tarifkategorie
Beispielrechnung bei 2.500 kWh Jahresverbrauch. Grundversorgung 42,50 ct/kWh und Bestandskundentarif 41,00 ct/kWh nach BNetzA-Monitoring, Neukundentarif 37,00 ct/kWh nach der zentralen Preisreferenz von EnergieMarie. Stand: September 2026.
Anbieterwechsel: So realisieren Sie die Ersparnis
Wer noch nie gewechselt hat, zahlt fast immer den teuersten Tarif. Der Stromanbieter-Wechsel selbst ist überschaubar: Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben, Tarif auswählen, Vertragsdaten bestätigen. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung beim alten Versorger automatisch.
Eine Preisgarantie über 12 bis 24 Monate sichert die kalkulierten Kosten gegen kurzfristige Marktbewegungen ab und macht die Ersparnis planbar. Wer flexibel bleiben will, findet im Vergleich auch Tarife mit kurzer Mindestlaufzeit oder dynamischer Preisbildung — Letzteres erklärt unser Ratgeber zum dynamischen Stromtarif.
Strompreisentwicklung der letzten Jahre
Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis hat sich in Deutschland seit 2010 nahezu verdoppelt. Treiber sind in erster Linie die regulierten Bestandteile — Netzentgelte, Umlagen und Steuern — sowie die Beschaffungskosten am Großhandelsmarkt, die nach dem Höchststand der Energiekrise wieder gesunken sind.
Wichtig beim Lesen der Kurve: Sie zeigt den Durchschnitt aller Haushalte — also überwiegend Bestandsverträge und Grundversorgung. Ein heute abgeschlossener Neukundentarif liegt deutlich darunter, aktuell bei rund 37,00 ct/kWh. Genau diese Lücke ist der Hebel, den ein Wechsel bedient. Detaillierte Tagespreise zeigt unser Ratgeber zum dynamischen Strompreis und zur Strombörse.
Quelle: BDEW Strompreisanalyse. Durchschnittspreis Haushaltskunden bei 3.500 kWh Jahresverbrauch, alle Bestandteile inkl. Mehrwertsteuer — nicht zu verwechseln mit dem günstigsten Neukundentarif (37,00 ct/kWh).
Strompreisprognose 2026: Wie geht es weiter?
Aktuelle Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums sehen die mittelfristigen Haushaltsstrompreise (brutto) zwischen 37 und 42 ct/kWh und langfristig bei etwa 40 ct/kWh — also auf dem Niveau des heutigen Durchschnitts, nicht auf dem des günstigsten Neukundentarifs. Mittel- und langfristig ist also kein nachhaltiger Rückgang zu erwarten — die Spielräume entstehen über den Anbieterwechsel, nicht über den Markt insgesamt.
Eine ausführliche Einordnung mit Szenarien für die kommenden 12 Monate finden Sie in unserem Ratgeber Strompreisprognose. Tagesaktuelle Spotmarkt-Preise und ihre Bedeutung für dynamische Tarife behandelt der Ratgeber zur Strombörse.
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Strompreistracker abonnierenAus welchen Komponenten besteht der Strompreis?
Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus drei großen Blöcken zusammen: Netzentgelte, Beschaffung samt Vertriebsmarge sowie Steuern und Abgaben. Spielraum für Verbraucher gibt es nur beim Beschaffungs- und Vertriebsanteil — also genau dort, wo sich Anbieter unterscheiden.
Quelle: Strom-Report, Strompreiszusammensetzung. Stand: September 2026.
Netzentgelte und staatliche Abgaben als Kostentreiber
Rund ein Viertel des Strompreises entfällt auf Netzentgelte, gut ein Drittel auf staatliche Abgaben — darunter Stromsteuer, Konzessionsabgabe, KWKG-, Offshore- und §19-StromNEV-Umlage. Die historische EEG-Umlage ist seit Juli 2022 abgeschafft, die Förderung erneuerbarer Energien wird seitdem aus dem Bundeshaushalt finanziert.
Bei den regulierten Bestandteilen haben Verbraucher keinen Spielraum. Ein Tarifwechsel ist daher der einzige Hebel, den Haushalte selbst bedienen können, um steigende Netzentgelte und Abgaben über einen günstigeren Arbeitspreis teilweise auszugleichen. Wer eine Wärmepumpe, Wallbox oder einen Stromspeicher betreibt, kann seine Netzentgelte zusätzlich über die Module des § 14a EnWG senken.
Strompreis selbst berechnen: so rechnet der Stromtarifrechner
Die Zusammensetzung erklärt, warum sich Tarife unterscheiden. Was Sie am Ende zahlen, hängt zusätzlich von Ihrem Verbrauch und Ihrer Postleitzahl ab, weil die Netzentgelte regional festgelegt werden. Genau diese beiden Angaben verlangt der Stromtarifrechner oben auf dieser Seite.
Die Rechnung dahinter ist einfach: Jahreskosten = Verbrauch in kWh × Arbeitspreis + Grundpreis. Ein Haushalt mit 2.500 kWh zahlt bei einem Arbeitspreis von 37,00 ct/kWh rund 925 € im Jahr, bevor der Grundpreis hinzukommt. Der Rechner nimmt Ihnen diesen Schritt ab und sortiert die Ergebnisse direkt nach jährlichen Gesamtkosten.
Strompreisvergleich Europa: Strom in Deutschland überdurchschnittlich teuer
Im europäischen Vergleich sind die Strompreise in Deutschland überdurchschnittlich hoch — vergleichbar mit Italien, Irland, Liechtenstein und der Schweiz.
Strompreise nach Bundesland
Wählen Sie Ihr Bundesland für regionale Tarife, Netzentgelte und Anbieter.
Ratgeber rund um Strompreis und Tarifwechsel
Vom Anbieterwechsel über Sonderfälle bis zum Verhalten bei einem Stromausfall — diese Ratgeber beantworten die häufigsten Fragen rund um Ihren Stromtarif.
Häufig gestellte Fragen zum Strompreisvergleich
Basierend auf verifizierten Kundenbewertungen aus der Selectra-Reviews-Datenbank führen die folgenden Stromanbieter im September 2026:
| Anbieter | Bewertung | Bewertungen |
|---|---|---|
| Octopus Energy Germany GmbH | 4,8 / 5 | 853.163 |
| Eon Energie Deutschland Gmbh | 4,2 / 5 | 76.481 |
| Vattenfall Europe Sales Gmbh | 4,3 / 5 | 27.881 |
| Eprimo Gmbh | 3,7 / 5 | 26.001 |
| Montana Energieversorgung Gmbh Co Kg | 4,5 / 5 | 20.281 |
Quelle: Selectra Reviews, gefiltert nach mindestens 50 verifizierten Bewertungen und einer Durchschnittsnote von 3,5/5. Stand: 14. September 2026.
Als Maßstab dient der günstigste Neukundentarif. Alles auf diesem Niveau oder darunter ist ein guter Strompreis — die Grundversorgung liegt deutlich darüber.
Arbeitspreis (brutto, pro kWh)
- Günstigster Neukundentarif: rund 37,00 ct/kWh;
- Bestandsvertrag bei einem Alternativanbieter: etwa 41,00 ct/kWh;
- Grundversorgung im Bundesschnitt: etwa 42,50 ct/kWh.
Bei 2.500 kWh Jahresverbrauch trennt den günstigsten Neukundentarif von der Grundversorgung damit rund 138 € pro Jahr.
Grundpreis (brutto, pro Monat)
- Attraktiv: unter 10 bis 12 €;
- Spitzenreiter: Top-Tarife liegen oft bei nur 5 bis 8 €.
Arbeitspreise brutto inkl. MwSt. Neukundenwert aus der zentralen Preisreferenz, Grundversorgung und Bestandskunden nach BNetzA-Monitoring. Stand: September 2026.
Es genügen Ihre Postleitzahl und Ihr jährlicher Stromverbrauch in Kilowattstunden. Den Verbrauch finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung — alternativ können Sie den Verbrauch auch über die Haushaltsgröße schätzen.
Ein Vergleich einmal pro Jahr ist sinnvoll, insbesondere vor Ablauf der Preisgarantie oder Mindestlaufzeit. Wer noch in der Grundversorgung ist, sollte den Vergleich unabhängig von der Vertragslaufzeit anstellen — eine Kündigungsfrist von zwei Wochen reicht hier in der Regel aus.