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Klimawandel: Ursachen & Folgen – Lügen oder Fakten?

Mensch mit Fragezeichen über dem Kopf, stehend vor einer schmelzenden Welt aufgrund des Klimawandels

Der Klimawandel beschreibt die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur. Das führt zu verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt, die sich zum Beispiel mit extremen Wetterereignissen immer stärker bemerkbar machen. Doch was sind die Klimawandel Ursachen? Und: Was sind Klimwandel Fakten und Klimawandel Lüge Argumente? Lesen Sie weiter, um sich genauer über das Thema Klimawandel, die Klimawandel Folgen und Auswirkungen in Deutschland zu informieren. Außerdem: Wie Sie noch heute gegen den Klimawandel ankämpfen können!


Klimawandel Definition

Der Klimawandel beschreibt, einfach gesagt, Veränderungen des Klimas der Erde durch Abkühlung oder Erwärmung. Unter Klima versteht man die Gesamtheit aller Wettererereignisse über einen längeren Zeitraum für ein bestimmtes geographisches Gebiet, also zum Beispiel der typische Ablauf der Witterung in Bezug auf Temperatur oder Niederschlag innerhalb eines Jahres.

Über einen längeren Zeitraum hinweg bedeutet, dass der Klimawandel nur im Laufe der Zeit festgestellt werden kann und es zwischenzeitlich durchaus zu Abweichungen in der Entwicklung kommen kann.

Nicht zu verwechseln ist der Begriff Klima mit dem Begriff Wetter. Während das Klima nämlich langfristige Wetterverläufe beschreibt, beschreibt das Wetter tägliche und kurzfristige Veränderungen der Temperatur.

Der Klimawandel ist kein neues Phänomen: Veränderungen im Klima wurden in den letzten Jahrzehnten immer wieder beobachtet und mit zahlreichen Studien weltweit nachgewiesen. Doch was sind die Ursachen des Klimawandels - und was sind die Klimawandel Folgen?

Was sind die Klimawandel Ursachen?

Einer der größten Einflussfaktoren auf den Klimawandel hat mit dem sogenannten Treibhauseffekt zu tun. Der Treibhauseffekt beschreibt folgenden Prozess:

  1. Die Sonnenstrahlen scheinen auf die Erde
  2. Die Erde erwärmt sich und wirft die Sonnenstrahlen danach wieder in die Atmosphäre zurück
  3. Die Treibhausgase in der Atmosphäre hindern einen Teil der Sonnenstrahlen daran, wieder ins Weltall zurückzugelangen
  4. Die zurückgehaltenen Sonnenstrahlen werden also wieder auf die Erde zurückgeschickt und erwärmen diese deshalb zusätzlich

Obwohl nicht jedes CO2 an sich schlecht für das Klima ist - zum Beispiel das ausgeatmete CO2 von Menschen und Tieren, da es zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf gehört - wirkt sich ein zu hoher Gehalt an CO2-Emissionen trotzem negativ auf den Wärmehaushalt der Erde aus.

Wer sind die Klimawandel Ursacher?

War die Menge an CO2, was übrigens eines der wichtigsten Treibhausgase ist, über Jahrhunderte lang stabil, hat sie sich seit der Industrialisierung drastisch erhöht - durch die Verbrennung von kohlestoffhaltigen Materialien in verschiedensten Sektoren und Lebensbereichen des Menschen:

  • Industrie: Stahlindustrie, produzierendes Gewerbe, mineralische Industrie
  • Abfallwirtschaft: Abfalldeponierung, Deponiebelüftung, Abwasserbehandlung
  • Landwirtschaft: Düngemittel, Rinderbestand, Umwandlung von Tropenwaldflächen in Nutzflächen
  • Verkehr: Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Flugverkehr
  • Energiewirtschaft: Verstromung von Braunkohle und Steinkohle, öffentliche Strom- und Fernwärmeproduktion
  • Gebäudesektor: Energiebereitstellung in Gebäuden (GHD, Haushalte)

Diese zugenommene Menge an CO2-Emissionen hat seither dazu geführt, dass sich auch der Gehalt an CO2-Emissionen in der Atmosphäre drastisch erhöht hat, was wiederum zum Klimawandel beigetragen hat. 2021 hat die CO2-Konzentration in der Atmosphäre einen Rekordwert erreicht: 421,36 ppm. Das bedeutet, dass auf eine Million Moleküle in trockener Luft 420 Moleküle CO2 kommen! Gemessen wurde dieser Wert am Mauna Loa Observatorium, der ältesten Kohlendioxid-Messstation der Welt. Zum Vergleich: Bei der ersten Messung 1958 lag der Wert noch bei 315 ppm.

Menschengemachter Klimawandel Falls Sie mehr über die CO2 Problematik lernen und erfahren möchten, wie der Mensch zum Klimawandel beiträgt, können Sie sich in folgenden Artikeln über den CO2 Ausstoß pro Kopf und über die Entwicklung des CO2 Ausstoßes Deutschland nach Sektoren informieren.

Menschengemachter Klimawandel - widerlegt?

Obwohl die Beweise für den Klimawandel durch den Menschen nachweisbar sind, gibt es dennoch Skteptiker, die behaupten, dass der der menschengemachte Klimawandel widerlegt werden kann beziehungsweise, dass der Einfluss des Menschen im Vergleich zum gesamten Kohlendioxid der Erde viel zu klein ist, um ernstgenommen werden zu müssen. Was steckt dahinter?

In der Tat ist es so, dass CO2 auf der Erde natürlich vorhanden ist. So ist es zum Beispiel ein natürliches Nebenprodukt der Zellatmung vieler Lebewesen, entsteht beim Zerfall toter Organismen oder durch natürliche CO2-Quellen wie Vulkangase. Dieses natürlich vorhandene CO2 befindet sich jedoch in einem Gleichgewicht, weil es im sogenannten Kohlenstoffkreislauf entweder durch Gewässer absorbiert oder durch Vegetation abgebaut und als Sauerstoff wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Der Amazonas-Urwald wird als natürliche Kohlenstoff-Senke bezeichnet, da er etwa 25 % des weltweit jährlichen CO2-Ausstoßes aufnimmt und damit den CO2-Gehalt in der Luft absenkt. Aber: Je höher der CO2 Gehalt in der Luft, desto geringer wird diese CO2-Aufnahmefähigkeit.

Nicht zum natürlichen Kreislauf gehört aber das CO2, das durch den Menschen verursacht wird. Diese CO2-Emissionen, welche durch die Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien wie Kohle, Erdgas oder Holz zustande kommen, stören das Gleichgewicht, denn so wird das von den Rohstoffen zuvor über Millionen von Jahren hinweg gespeicherte CO2 innerhalb kürzester Zeit wieder freigesetzt. Das führt dazu, dass eine zu hohe Menge an CO2-Emissionen in die Atmosphäre gelangt.

Kann also der menschengemachte Klimawandel widerlegt werden? - Nein. Der Mensch ist und bleibt aufgrund seiner freigesetzten Mengen an CO2 und dem daraus entstandenen Treibhauseffekt Hauptverursacher des Klimawandels.

Was sind die Klimawandel Folgen?

Die Klimawandel Folgen sind die Konsequenzen des Klimawandels, die auf die Erhöhung der Durchschnitsstemperatur um 1,2°C zurückzuführen sind. Bemerkbar machen sich die Klimawandel Folgen auf vielfältige Art und Weisen:

  • Schmelzen der Gletscher
  • Auftauen des "ewigen Eis" am Nordpol und Freisetzung ungmengen von Treibhausgasen
  • Ansteigen der Meeresspiegel: Lebensräume für Mensch und Tier werden unbewohnbar
  • Erwärmung der Meere: Vermehrte Verdunstung von Wasser, was wiederum mehr Treibhausgase freisetzt
  • Überschwemmungen, die Lebensgrundlagen von Menschen zerstören
  • Vermehrte Hitze- und Dürreperioden
  • Gefährdung von Tierarten aufgrund mangelnder Nahrung durch Wetterextreme

Wissenschaftliche Studien und Experten deuten außerdem darauf hin, dass sich die Klimawandel Folgen mit der weiteren Ansteigung der Durchschnittstemperaturen weiter verstärken und beschleunigen werden. Der Klimawandel und die Klimawandel Folgen werden damit in den nächsten Jahrzehnten zu einer existenziellen Bedrohung - nicht nur für einzelne Regionen auf der Welt, sondern für das gesamte Leben auf der Erde. Weiteres zu den Klimawandel Folgen, zu denen es ab einer Klimaerwärmung von zwei, drei oder über vier Grad kommen wird, erfahren Sie hier:

Klimawandel Folgen

Gegen den Klimawandel ankämpfen In unserem Artikel zum Thema CO2 Fußabdruck erfahren Sie, Sie Ihre ausgestoßenen CO2-Emissionen berechnen und reduzieren können. Wussten Sie, dass auch Enerigiemarie Ihnen weiterhelfen kann? Beim Kauf eines Energievertrags können Sie zusätzlich Ihre CO2-Emissionen kompensieren! Rufen Sie unsere Energieexperten an und lassen Sie sich kostenlos beraten: 0893 80388 88

Klimawandel aktuell: Auswirkungen in Deutschland

Fest steht: Der Klimawandel ist ein aktuelles Thema, denn die Klimawandel Folgen können nicht mehr ignoriert und auch nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das ist auch in Deutschland der Fall, wo die durchschnittlichen Temperaturen im Vergleich zum vorindustriellen Niveau bereits um 1,5°C angestiegen sind. So macht sich der Klimawandel aktuell und für die nahe Zukunft in Deutschland folgendermaßen bemerkbar:

  1. Besonders in Ostdeutschland werden die durchschnittlichen Temperaturen zunehmen.
  2. Bis Ende des Jahrhunderts wird besonders im Südwesten Deutschlands die Zahl der Tage mit mindestens 30 Grad deutlich steigen.
  3. In Baden-Württemberg ist langfristig mit der größten Zunahme von Dürren und Tage ohne Niederschlag zu rechnen.
  4. Für die Küstenstädte bedeutet der Klimawandel aktuell häufigere Überflutungen, heftigere Winde und stärkere Sturmfluten.
  5. Auch im Binnenland ist mit häufigeren und schwereren Überschwemmungen zu zählen.
  6. Das Wasser in Flüssen wird im Sommer weniger und wärmer sein, was das Fischsterben erhöht und auch für die Industrie ein Problem ist.
  7. Frost und Schnee werden in den Alpen Deutschlands immer seltener.

Quelle: Klimawandel: Folgen für Deutschland, co2.online.de, 2020

Mit verschiedenen Strategien und Maßnahmen versucht Deutschland, den Klimawandel aktuell unter Kontrolle zu halten. Informieren Sie sich im 2019 veröffentlichten Monitoringsbericht der Bundesregierung zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel oder verschaffen Sie sich in unserem Artikel zum Thema Klimaschutz und seine Maßnahmen einen Überblick über den Klimaschutz in Deutschland. Klicken Sie hier, um zum Monitoringsbericht zu gelangen:

Klimawandel aktuell - Anpassungsstrategie.

Klimawandel Lügen vs. Klimawandel Fakten

Trotz der deutlichen Klimawandel Folgen gibt es immer noch viele Klimawandel Leugner oder zumindest Personen, die Klimawandel Lügen verbreiten, um die Relevanz der Angelegenheit zu untergraben. Alle Klimawandel Lüge Argumente können jedoch mit Klimawandel Fakten dementiert werden. Wissen Sie, bei welchen Aussagen es sich um Klimawandel Lügen oder Klimawandel Fakten handelt? Anbei ein Überblick der häufigsten Argumente gegen und für den Klimawandel.

Klimawandel Lügen oder Klimawandel Fakten?
❌ Klimawandel Lüge ✅ Klimawandel Fakt
CO2 ist nicht giftig: Da CO2 nicht giftig ist, ist es auch nicht für Mensch und Umwelt schädlich. Das CO2 giftig ist, hat die Wissenschaft nie behauptet. Trotzdem bedeutet das nicht, dass ein zu hoher CO2 Gehalt keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben kann. Das Problem liegt nämlich am Treibhauseffekt, der zu einer globalen Erderwärmung mit verheerenden Folgen führt.
CO2 ist lebenswichtig: Pflanzen atmen es ein und atmen als Gegenzug Sauerstoff aus. Ohne ihn könnten Pflanzen nicht überleben und ohne ihren Sauerstoff auch Menschen und Tiere nicht. Bei zunehmender CO2-Konzentration in der Luft sinkt die CO2-Aufnahmefähigkeit der Bäume; sie wachsen zu schnell und sterben zu früh - die abgestorbenen Bäume produzieren mehr CO2 als die lebenden aufnehmen können. CO2 ist dann lebensbedrohlich, da damit der Klimawandel und seine Folgen eintreten.
Nicht CO2, sondern die Sonnenaktivität ist Ursache des Klimawandels: Die Sonne beeinflusst das Klima der Erde und hat im Laufe der Zeit für die Klimaerwärmung gesorgt. Die Sonnenaktivität hat schon seit längerem abgenommen. Wäre die Sonne also die Urache für den Klimawandel, hätten die Durchschnittstemperaturen abnehmen müssen und nicht zunehmen.
Klimawandel gab es schon immer: Klimaschwankungen gab es bereits vor menschlicher Existenz. Der natürliche Klimawandel bedeutet nicht, dass der menschengemachte Klimawandel widerlegt werden kann. Der Unterschied zwischen dem natürlichen Klimawandel und dem Klimawandel aktuell ist, dass die Geschwindigkeit der Klimaerwärmung aufgrund des Menschen viel schneller vorangeht.
Das Klima kann nicht vorhergesagt werden: Da das Wetter nicht richtig hervorgesagt werden kann, kann das auch nicht in Bezug auf das Klima möglich sein. Also kann man auch nicht wissen, dass sich der Klimawandel im Laufe der Zeit verstärken wird. Wettervorhersagen können nicht mit Klimavorhersagen verglichen werden. Das liegt daran, dass Klimaprognosen den Durchschnitt aller Wetterverläufe auf der Erde nutzen. Damit werden nicht kurzfristige Veränderungen gemessen, sondern Veränderungen über Jahre und Jahrzehnte hinweg, mit denen viel genauere Vorhersagen möglich werden.

Was wird gegen den Klimawandel unternommen?

Obwohl der Klimawandel nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, können trotzdem Maßnahmen ergriffen werden, um ihn zu verlangsamen. Um dies zu tun, wurden Ziele gesetzt, um die weltweiten CO2-Emissionen zu reduzieren die Erhöhung der durchschnitlichen globalen Temperatur auf 1,5°C zu begrenzen.

Auf internationaler Ebene wurden solche Ziele zum Beispiel im Kyoto-Protokoll oder im Pariser Abkommen festgehalten, im kleineren Rahmen gibt es aber auch das EU Klimaschutzgesetz und in Deutschland der deutsche Klimaschutzplan 2050.

Natürlich können auch Sie auf persönlicher Ebene gegen den Klimawandel ankämpfen. Bereits mit einigen Veränderungen in Ihren Gewohnheiten können Sie im Haushalt Energie sparen. Ein guter Anfang ist zum Beispiel der Wechsel auf eine regenerative Energiequelle und der Bezug von Ökostrom oder Ökogas.

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