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Wasserversorgung Deutschland: Trinkwasser & Wasserversorger

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Die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Deutschland liegt in der Zuständigkeit der Kommunen. Die Wasserversorgung ist damit nicht liberalisiert und für Verbraucher besteht nicht die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Sie planen einen Umzug und wollen Wasser anmelden? Hier erfahren Sie alles zur Wasserversorgung in Deutschland, der Herkunft des Trinkwassers und wie Sie Ihren Wasserversorger finden, um Wasser anmelden zu können.

Wie funktioniert die Wasserversorgung in Deutschland?

Da Trinkwasser zu den Grundnahrungsmitteln gehört und ein hoher Standard in der Wasserqualiät und Abwasserentsorgung ebenfalls für die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung essentiell ist, gehört beides zu den Kernaufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge und liegt damit in der öffentlichen Hand. Im Gegensatz zum Storm- und Gasmarkt ist es also in der deutschen Wasserwirtschaft bisher noch nicht zu einer Liberalisierung gekommen und der Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern spiel keine besondere Rolle.

Die Zuständigkeit der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung übernehmen zunächst die Kommunen. Diese entscheiden dann über die Organisationsformen, Beteiligungen und Kooperationen der Wasserversorgung und Abwasserentworgung. Anbei ein Überblick über die verschiedenen Organisationsformen der Wasserversorgung, wobei sich die Anteile in % auf das Wasseraufkommen beziehen.

🏢 Unternehmensformen in der Wasserversorgung 💧
Unternehmensform Anteile in % (Wasseraufkommen)
Gemischt öffentlich-privatwirtschaftliche Gesellschaft AG/GmbH 22 %
Öffentliche Gesellschaften AG/GmbH 10 %
Eigengesellschaften AG/GmbH 7 %
Anstalt öffentlichen Rechts 6 %
Wasser- und Bodenverbände 4 %
Zweckverbände 18 %
Eigenbetriebe 9 %
Regiebetriebe 1 %
Sonstige privatrechtliche Unternehmen 4 %
Körperschaft des öffentlichen Rechts 5 %
Privatrechtliche Gesellschaften AG/GmbH 14 %

Quelle: Unternehmensformen in der öff. Wasserversorgung 2019, BDEW, 2022

Nützliche Informationen rund ums Thema WasserversorgungDer Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW stellt auf seiner Website bdew de eine Vielzahl an wissenswerten Informationen und Hintergründe zur Trink- und Abwasserwirtschaft zur Verfügung: Dossiers, Grafiken, Anwendungshilfen und vieles mehr.

Wasserversorgung: Wasserbedarf und Verwendung

Offener Wasserhahn mit Händen als Symbol für die Wasserversorgung

Die verfügbare jährliche Wassermenge in Deutschland beträgt 188 Mrd. m³. Davon wird aber nicht die gesamte Wassermenge genutzt: Tatsächlich wird nur 17 % bzw. 33,1 Mrd. m³ davon genutzt. Der größte Anteil der entnommenen Wassermenge wird vor allem für industrielle Zwecke wie die Energieversorgung, für den Bergbau und das verarbeitende Gewerbe genutzt. Die öffentliche Wasserversorgung macht nur knapp 3 % bzw. 5,1 Mrd. m³ aus; den kleinsten Anteil nutzen aber übrige Wirtschaftsbereiche wie zum Beispiel die Landwirtschaft.

  1. Energieversorgung: 11,0 % (20,7 Mrd. m³)
  2. Bergbau und verarbeitendes Gewerbe: 3,6 % (6,8 Mrd. m³)
  3. Öffentliche Wasserversorgung: 2,7 % (5,1 Mrd. m³)
  4. Übrige Wirtschaftsbereiche (z. B. Landwirtschaft): 0,3 % (0,5 Mrd. m³)

Quelle: Bericht über die großstädtische Trinkwasserversorgung in Deutschland, Bundeskartellamt, 2016

Wasser Deutschland: Wie viel und wo brauchen wir es?

Was den Wassergebrauch pro Tag angeht, ist die Anzahl Liter seit Jahrzehnten bundesweit und kontinuierlich gesunken; von 1991 bis 2019 von 147 auf 125 Liter pro Kopf. Benötigt wird die Wasserversorgung vor allem für folgendes:

  1. 36 % für Körperpflege (Baden, Duschen)
  2. 27 % für Toilettenspülung
  3. 12 % für Wäschewaschen
  4. 6 % für Geschirrspülen
  5. 6 % für Raumreinigung, Autopflege, Garten
  6. 4 % für Essen und Trinken
  7. 9 % für Anteil Kleingewerbe

Quelle: Wasserverwendung im Haushalt 2018, Umweltbundesamt, 2020

Rechtzeitig Wasser anmeldenZwar wird der Haushalt nach der Installation des Wasseranschlusses automatisch mit Wasser versorgt, früher oder später wird der Wasserversorger aber die Bezahlung der Rechnung fordern. Um hohe Summen zu vermeiden, sollten Sie sich also rechtzeitig um das Wasser Anmelden kümmern! Wir helfen Ihnen weiter - auch bei der Anmeldung von Strom & Gas: 089 120 865 39. Werbung - Energiemarie Service

Woher kommt das Trinkwasser?

Der größte Anteil an Trinkwasser wird leitungsgebunden von durch die Wasserversorgung zu privaten Haushalten und Unternehmen geliefert. Das verwendete und aufbereitete Rohwasser besteht größtenteils aus Grundwasser. Für das Trinkwasser sind aber auch andere Ressourcen wie See-, Talsperren- oder Flusswasser nutzbar, sowie ursprüngliches Oberflächenwasser, aber durch eine Bodenpassage oder eine Uferfiltration.

  1. 70 % aus Grund- & Quellwasser
  2. 17 % aus Oberflächenwasser durch Bodenpassage oder Uferfiltration
  3. 13 % aus Oberflächenwasser: See-, Talsperren, Flusswasser

Quelle: Trinkwasser, Umweltbundesamt, 2019

Ein Wassertropfen als Symbol für die Wasserversorgung Deutschland

Trinkwasser Deutschland: Einflussfaktoren und Qualität

Das Trinkwasser Deutschlad schmeckt nicht überall gleich. Das liegt daran, dass sich in jeder Gegend andere Mineralien (z.B. Eisen, Mangan) aus dem jeweiligen Untergrund im Wasser lösen, was die Rohwasserqualität beeinflusst. Andere Einflussfaktoren der Rohwasserqualität sind Klima, Vegetation und Landnutzung. Schließlich ist das Trinkwasser Deutschland auch von den verschiedenen, verfügbaren lokalen Ressourcen abhängig, was bedeutet, dass nicht überall die gleiche Wasserart verwendet werden kann.

Damit das Trinkwasser qualitativ hochwertig ist – es also nicht nur farblos, sondern auch geruchlich und geschmacklich genügt – wird die Trinkwasserqualität in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gesetzlich geregelt und mit verschiedenen Leitlinien, rechtlichen Grundlagen, Empfehlungen und Regelwerken ergänzt.

Wer ist der Wasserversorger in Ihrer Stadt?

Wie bereits erwähnt, unterliegt die Wasserversorgung Deutschland der Zuständigkeit der Kommunen. Die damit einhergehende ortsnahe Organisation führt dazu, dass in Deutschland rund 6.000 Wasserversorger existieren. Neben einer Vielzahl von Kleinbetrieben, die ein geringes Gesamtwasseraufkommen abbilden und sich vor allem in ländlichen Regionen befinden, stehen große, oft privatrechtlich organisierte Versorger, die einen großen Anteil des Gesamtwasseraufkommens übernehmen. Einige davon kennen Sie vielleicht, beispielsweise:

Anbei eine weitere Auswahl an Wasserversorgern in großen Städten Deutschlands:

Wasserversorgung in Ihrer Stadt (alphabetisch)
Stadt Wasserversorgungsbetrieb
Aachen Stadtwerke Aachen (STAWAG)
Augsburg Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH (SWA)
Berlin Berliner Wasserbetriebe
Bielefeld Stadtwerke Bielefeld
Bochum Stadtwerke Bochum
Bonn Stadtwerke Bonn
Braunschweig BS Energy Wasser
Bremen Stadtwerke Bremen
Bottrop Rheinisch-westfälische Wasserwerksgesellschaft mbh (RWW)
Dortmund DEW21
Dresden DREWAG
Duisburg Stadtwerke Duisburg
Düsseldorf Stadtwerke Düsseldorf
Essen Stadtwerke Essen
Frankfurt Mainova
Hagen Mark-E
Hamburg Hamburg Waser
Hannover enercity
Heidelberg Stadtwerke Heidelberg
Karlsruhe Stadtwerke Karlsruhe
Kiel Stadtwerke Kiel
Köln Rheinenergie
Leipzig Wasserwerke Leipzig
Leverkusen Energieversorgung Leverkusen (EVL)
Mülheim an der Ruhr Rheinisch-westfälische Wasserwerksgesellschaft mbh (RWW)
München Stadtwerke München
Nürnberg N-Energie
Oberhausen Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW)
Oldenburg EWE Netz GmbH
Potsdam Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP)
Stuttgart EnBW
Wiesbaden Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW)
Wuppertal Stadtwerke Wuppertal
Würzburg Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (WVV)

So finden Sie Ihren Wasserversorger heraus

In der obigen Liste haben Sie Ihren zuständigen Wasserversorgungsbetrieb nicht gefunden und Sie wissen nicht, wie Sie ihn an Ihrem Wohnort herausfinden können? Hier einige Wege, mit denen Sie Ihren zuständigen Wasserversorger herausfinden können:

  1. Sie schauen auf Ihrem Wasserzähler nach. Dieser wird jeweils von Ihrem zuständigen Wasserversorger bei Ihnen Zuhause eingebaut und sollte dementsprechend einen Schriftzug mit dem Namen des Versorgers enthalten.
  2. Sie geben im Internet einfach den Namen Ihrer Stadt/Kommune + Wasserversorger ein.
  3. Sie suchen in der Wasserwerk Datenbank das Wasserwerk an Ihrem Wohnort und suchen dann den entsprechenden Wasserversorger heraus.
  4. Sie nutzen eine der online verfügbaren Datenbanken Ihres Bundeslandes, bei dem Sie mithilfe der Angabe Ihrer Postleitzahl den zuständigen Wasserversorger finden.
  5. Sie rufen unsere Energieexperten an. Diese finden schnell heraus, welcher Ihr Wasserversorger ist und geben Ihnen die Kontaktangaben weiter. Außerdem wird Ihnen auf Wunsch auch bei der Anmeldung oder dem Wechsel von Strom und Gas weitergeholfen: 089 380 388 88

Kann ich meinen Wasserversorger wechseln?

Die einfache Antwort hierzu lautet: Nein. Die Wasserversorgung in Deutschland ist nicht so lieberalisiert wie bspw. die Stromversorgung. Aufgrund der regionalen Monopolstellung der Wasserversorger können Sie sich keinen bestimmten Anbieter gemäß eigener Preis- oder Qualitätsvorstellungen aussuchen. Das Gleiche gilt übrigens bei der Abwasserentsorgung.

Anders sieht das Ganze jedoch bei Strom und Gas aus: Aufgrund des liberalisierten Energiemarktes stehen Ihnen verschiedenste Anbieter und Tarife zur Auswahl. Sie ziehen um oder sind mit Ihrem aktuellen Anbieter nicht zufrieden? Nutzen Sie die Chance und nehmen Sie einen Anbieterwechsel vor. Der erste Schritt hierfür ist es, einen Anbietervergleich durchzuführen und so den günstigsten Anbieter zu finden.

Beim Umzug Wasser anmelden: So gehen Sie vor

Selectra Angestellter bei der telefonischen Beratung

Ob Sie in Ihrem neuen Zuhause Wasser anmelden müssen, ist tatsächlich davon abhängig, ob Sie den Wohnraum mieten oder Eigentümer sind. Handelt es sich bei Ihrem neuen Zuhause um eine Mietwohnung, dann muss sich in der Regel der Vermieter um das Wasser Anmelden kümmern, denn die Wasserkosten sind in den Nebenkosten enthalten. Wie hoch die Wasserkosten Ihrer Wasserversorgung genau ausfallen, können Sie übrigens in Ihrem Mietvertrag ausmachen.

Sollten die Wasserkosten ausnahmsweise nicht in den Nebenkosten enthalten sein oder sind Sie Eigentümer, dann sind Sie für das Wasser Anmelden zuständig. In diesen Fällen haben Sie mehrere Möglichkeiten, um Wasser anmelden zu können:

  • Auf der offiziellen Website des zuständigen Wasserversorgers können Sie einfach Wasser anmelden.
  • Einige Wasserversorger bieten ebenfalls ein Formular an, das Sie ausfüllen und per Post versenden können.
  • Sie können auch das Kundencenter Ihres Wasserversorgers anrufen und telefonisch Wasser anmelden.

Nachdem Sie sich um das Wasser Anmelden gekümmert haben, sollten Sie sich in Ihrer Umzugsplanung als Nächstes auch um die Anmeldung von Strom und die Anmeldung von Gas kümmern, denn: Bei dieser Art von Verträgen muss sich der Mieter selber darum kümmern.

Wie sieht es mit Wasser abmelden aus? Immobilienbesitzer müssen natürlich nicht nur Wasser anmelden, sondern sich auch ums Wasser Abmelden kümmern, wenn sie aus der Immobilie ausziehen beziehungsweise diese verkaufen. Unter Umständen kann aber auch der Wasseranschluss gekündigt oder temporär stillgelegt werden. Mehr erfahren Sie hier: Wasser abmelden: Wie geht das?