Wärmestrom Vergleich und Formel zur Berechnung

Wärmestrom bezeichnet Strom, der für das Erzeugen von Wärme verwendet wird. In Deutschland werden rund 4 Prozent der Haushalte mit Strom beheizt. Immer mehr Energieanbieter bieten Wärmestrom Tarife an, die sogar günstiger als herkömmliche Stromtarife ausfallen. Bei über 3.500 Tarifen ist es jedoch gar nicht so leicht, die richtige Wahl zu treffen. In diesem Artikel erhalten Sie einen Wärmestrom Vergleich in Bezug auf Anbieter, Preise und Tarife. Außerdem erhalten Sie die Definition von Wärmestrom Thermodynamik, mit welcher Formel Sie Wärmestrom berechnen können und Angaben zur Wärmestrom Einheit.


Auf der Suche nach dem passenden Stromtarif?Unsere Energieexperten helfen Ihnen bei der Tarifauswahl und übernehmen für Sie die Anmeldung unter 0893 80388 95. Der kostenlose Energiemarie by Selectra Service steht für Sie von Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung.

Was ist Wärmestrom und wie wird er gemessen?

Was ist Wärmestrom und wie wird er gemessen?

Als Wärmestrom wird Strom bezeichnet, der für das Erzeugen von Wärme zuständig ist. Da Wärmestrom zum Beispiel beim Heizen in Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen eingesetzt wird, spricht man auch von Heizstrom. Die Messung des Wärme - beziehungsweise Heizstroms erfolgt über einen Stromzähler, welcher separat in den Haushalt eingebaut wird. Unterschieden wird von einem Eintarifzähler und einem Doppeltarifzähler.

Doppeltarifzähler teilen den verbrauchten Strom tagsüber in Haushaltsstrom mit einem Hochtarif (HT) und nachts in Wärmestrom mit einem günstigeren Niedertarif (NT) ein. Das heißt, nur mit einer vom Haushaltsstrom getrennten Heizstrom-Messung ist die Nutzung eines eigenen Tarifs für den Heizstrom möglich. Das kann entweder mithilfe eines Doppeltarifzählers oder mit einem zustäztlichen Stromzähler gemacht werden.

Bedeutung von WärmestromHeizstrom ist für viele Haushalte in Deutschland von Bedeutung. In vielen älteren Gebäuden befinden sich noch immer Nachtspeicherheizungen und in Neubauten und bei Modernisierungen werden immer öfter Wärmepumpen als bevorzugte Heizungsart gewählt. Beide Heizungsarten sind auf Wärmestrom angewiesen, der deshalb in immer mehr Varianten auf dem deutschen Energiemarkt zur Verfügung steht.

Warum Wärmestrom billiger ist

Warum Wärmestrom billiger ist

Im steigenden Interesse an der Wärmegewinnung durch Strom in den 50er und 60er Jahren wurden immer mehr Stromkraftwerke gebaut und die Stromproduktion angekurbelt. Damit die Stromkraftwerke auch nachts ausgelastet werden konnten, wurde Endverbrauchern besonders günstiger Wärmestrom in den Nachtstunden angeboten.

Auch heute fallen die meisten Wärmestrom Angebote noch billiger aus als herkömmlicher Haushaltsstrom. Die günstigeren Angebote haben jedoch heutzutage mehr mit der niedrigeren Besteuerung beziehungsweise mit den Netzentgelten zu tun, die beim Heizstrom geringer ausfallen. In unserem Artikel über Netzentgelte erhalten Sie Definition, Entstehung und Höhe der Netzentgelte.

Wärmestrom Vergleich

Wärmestrom Vergleich

Egal ob Sie eine Wärmepumpe, Nachtspeicherheizung, Elektroheizung oder elektrisch betriebene Fußbodenheizung besitzen: Alle Varianten erlauben es Ihnen, Wärmestrom zu beziehen. Wie viel Wärmestrom Sie benötigen hängt dabei nicht nur von der Wohnfläche Ihres Haushaltes ab, sondern auch von anderen Faktoren wie beispielsweise dem Zustand der Gebäudehülle und der Art und das Alter Ihrer Heizung.

Prinzipiell ist Wärme aus Wärmestrom trotz günstigerer Niedertarife teurer als alternative Heizungsarten. Das hat unter anderem damit zu tun, dass der Markt für Wärmestrom trotz zunehmender Bedeutung noch relativ klein ist: Aktuell setzten etwa 4 Prozent der deutschen Haushalte auf Heizen mit Strom. Außerdem sind viele Abnehmer von Wärmestrom auf die regionalen Stadtwerke angewiesen, die relativ teuer sind.

Nichtsdestotrotz etablieren sich immer mehr Anbieter, weshalb ein Wärmestrom Vergleich empfehlenswert ist. So können Sie nicht nur ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Angebot finden, sondern auch noch Stromkosten einsparen. Lesen Sie weiter, wie Sie dafür am besten vorgehen

Wer bietet Wärmestrom an?

Wer bietet Wärmestrom an?

In Deutschland gibt es mittlerweile über 800 Heizstromanbieter. Die Suche nach dem passenden Anbieter kann verwirrend und zeitaufwändig sein. Online stehen Ihnen verschiedene Vergleichsportale zur Verfügung, um Anbieter zu finden und zu vergleichen. Dort müssen Sie in der Regel Ihre aktuelle Heizungsart, Zählerart, Postleitzahl und Verbrauch angeben.

Falls Sie sich lieber telefonisch beraten lassen möchten, können Sie dafür zum Beispiel den Energiemarie Service nutzen. Wählen Sie dafür einfach die kostenlose Rufnummer 0893 80388 95 und lassen Sie sich von den Energieexperten bei Ihrem Wärmestrom Vergleich helfen.

Wärmestrom Preisvergleich 

Wärmestrom Preisvergleich 

  Ein erstes Kriterium bei einem Wärmestrom Preisvergleich hat mit der Art des Stromzählers zu tun. Da Besitzer einer Wärmestrom-Heizung im Durchschnitt mehr Kilowattstunden Strom verbrauchen als diejenigen einer anderen Heizungsart, lohnt es sich in einen Doppeltarifzähler beziehungsweise in einen zustäzlichen Stromzähler zu investieren. Nur so können Sie vom Niedertarif mit günstigerem Wärmestrom profitieren.

 Ein weiteres Krterium bei einem Wärmestrom Preisvergleich ist die Art der Wärmestrom-Heizung. Da die Wärmepumpe Temperaturunterschiede in Wasser, Erde oder in umgebender Luft nutzt, um Wärme zu erzeugen, entspricht ihr Strombedarf nur ein Drittel des Wärmebedarfs. Damit ist die Wärmepumpe bis zu 70 Prozent effizienter als die Nachtspeicherpumpe und die Heizkosten geringer.

Wärmestrom Tarife

Über 3.500 Wärmestrom Tarife stehen Ihnen bei der Suche nach dem passenden Angebot zur Auswahl. Nebst Unterschieden in den Preisen kommen auch die Unterschiede in den Vertragskonditionen wie zum Beispiel bezüglich Vertragslaufzeit, Preisgarantie oder Prämie hinzu. Anbei erhalten Sie einige Tipps und Tricks, die Sie bei der Wärmestrom Tarif Auswahl beachten sollten:

  • Die Erstvertragslaufzeit sollte nicht länger als zwölf Monate betragen. So können Sie stets nach günstigeren Angeboten Ausschau halten und nach Bedarf wechseln.
  • Eingeschränkte Preisgarantien schützen vor Änderungen des Energiepreises und der Netzentgelte, nicht aber vor möglichen Änderungen in Steuern, Abgaben und Umlagen.
  • Von Prämien profitieren Sie in der Regel nur im ersten Jahr. Ausserdem werden sie oft erst nach Ablauf des ersten Jahres ausbezahlt und können an weitere Bedingungen geknüpft sein.
  • Achten Sie bei den Wärmestrom Tarifen ebenfalls auf den Umweltfaktor: Oft sind Ökostrom Tarife nämlich nicht nur umweltfreundlicher und produzieren weniger CO2-Emissionen, sondern sind auch günstiger.
  • Obwohl Wärmestrom oft günstiger ist als herkömmlicher Haushaltsstrom, variieren die Preise stark und es kann sogar vorkommen, dass ein herkömmlicher Stromtarif dennoch günstiger ausfällt. Vergleichen Sie daher nicht nur Wärmestrom Tarife.

Stromtarife Vergleichen: Unterschiede, Vorteile und Nachteile

Wärmestrom Vergleich gemacht - Und jetzt?

Nachdem Sie den Wärmestrom Vergleich durchgeführt haben und den passenden Wàrmestrom Tarif gefunden haben, können Sie einen Anbieterwechsel vornehmen. Dazu müssen Sie die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Tarifes und auch die Kündigungsform. Mehr zu beidem finden Sie in unserem Artikel Kündigungsfrist, Vorlage und Sonderkündigung.

Oft besteht aber auch die Möglichkeit, dass sich der neue Anbieter um die Kündigung kümmert und einen nahtlosen Anschluss sicherstellt. Informieren Sie sich bei der Anmeldung des neuen Tarifes, ob das der Fall ist oder nicht. Falls Sie zusätzliche Beratung für eine erfolgreiche Anmeldung bei Ihrem Wärmestromanbieter Ihrer Wahl benötigen, sind unsere Energieexperten kostenlos uner 0893 80388 95  für Sie da. Auf jeden Fall sollten Sie für die Anmeldung folgende Unterlagen bereit halten:

  1. Ihre persönlichen Angaben
  2. Zählernummer und Zählerstand
  3. Den Namen Ihres bisherigen Energielieferanten und Ihre Kundennummer
  4. Zahlweise Ihrer Wahl

Wärmestrom Thermodynamik

Mit Wärmestrom wird nicht nur Strom für die Heizung bezeichnet. In der Thermodynaik bedeutet Wärmestrom der Wärmetransport von einem energiereicheren Stoff auf einen energieärmeren Stoff. Einfach gesagt: Der Transport von warm nach kalt.

Im Alltag beobachtet man diesen Prozess zum Beispiel, wenn durch das Öffnen der Fenster Raumwärme an die kalte Außenluft abgegeben wird oder wenn eine Person mit warmen Händen die kalten Hände einer anderen Person erwärmt. Strömt von einem Stoff Wärme ab, wird der andere Stoff erwärmt aber gleichzeitig der eigene Wärmeghalt vermindert.

Wärmestrom berechnen mit Formel und Einheit

Wärmestrom berechnen mit Formel und Einheit

Wärme beziehungsweise Wärmemenge ist eine physikalische Größe, die mit dem Formelzeichen Q bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um die Energie, die zwischen zwei Systemen aufgrund unterschiedlicher Temepraturen übertragen wird. Angegeben wird Q in Joule, wobei ein Joule einer Wattsekunde entspricht.

Während Wärme eine mengenartige Größe ist, gibt Wärmestrom die Wärmemenge, die pro Sekunde übertragen wird. Wärmestrom wird durch das Formelzeichen Q ˙ ausgedrückt, die Wärmestrom Einheit wird in Watt angegeben. Um Wärmestrom zu berechnen, wird demnach die Wärmemenge Q durch die Zeiteinheit t dividiert. Es ergibt sich folgende Wärmestrom Formel:

Q ˙ = ΔQ / Δt

Sie haben Fragen zu den verschiedenen Strom Einheiten? In unserem Artikel Strom Einheiten einfach erklärt erhalten Sie einen Überblick zu Watt, Volt, Ampere und mehr.

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