Nützliche PDFs zum Thema Mietaufhebungsvertrag

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Was bedeutet Mietaufhebungsvertrag?

Wenn Sie umziehen möchten, die dreimonatige Kündigungsfrist nicht abwarten wollen, können Sie Ihren Vermieter auf einen Mietaufhebungsvertrag ansprechen. Mieter und Vermieter schließen in den meisten Fällen unbefristete Mietverträge ab. Nach dem deutschen Mietrecht bedeutet es, dass beide Parteien sich an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten müssen. Es sei denn, im Mietvertrag wurden andere Bedingungen festgelegt.

Äußere und unvorhergesehene Umstände erfordern manchmal die kurzfristige Auflösung von Mietverträgen. Sprich weder Mieter noch Vermieter möchten zuerst die dreimonatige Kündigungsfrist abwarten. Übrigens, bei Vermieter steigt die Kündigungsfrist auf sechs Monate ab einem Mietverhältnis von sechs Jahren.

Um eine vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses herbeiführen, kann ein Mietaufhebungsvertrag aufgesetzt werden. Ein sogenannter Mietaufhebungsvertrag kann übrigens jederzeit zwischen Vermieter und Mieter abgeschlossen werden. Ein derartiger Vertrag sollte jedoch stets schriftlich angefertigt werden und von beiden Parteien unterzeichnet werden.

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Wo bekomme ich ein Mietaufhebungsvertrag Muster?

Ein Mietaufhebungsvertrag kann problemlos auch mündlich abgeschlossen werden. Um jedoch Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen schriftlichen Aufhebungsvertrag anzufertigen. Es gilt wie bei allen Verträgen: Schriftliche Verträge sind mündlichen Verträgen vorzuziehen.

Da bei einem Mietaufhebungsvertrag viele Angaben berücksichtigt werden, kann es sehr sinnvoll sein, eine Mietaufhebungsvertrag-Vorlage zu benutzen. Diese kann zum Beispiel kostenlos über diverse Internetseiten heruntergeladen werden. Im Folgenden erhalten Sie bereits den ersten Einblick wie ein Mietaufhebungsvertrag Muster aussehen sollte:

Mietaufhebungsvertrag PDF Laden Sie sich Ihren Mietaufhebungsvertrag als PDF herunter. So sparen Sie Zeit und können sichergehen, dass in Ihrem Mietaufhebungsvertrag das Wichtigste enthalten ist:

Weitere Regelungen können selbstverständlich zum Mietaufhebungsvertrag hinzugefügt werden. Mieter oder Vermieter können dabei konkrete Absprachen zur Wohnungsübergabe treffen, zum Beispiel Besenreise Wohnung ohne Einrichtungsgegenstände.

Außerdem kann das Vorgehen bei Betriebskostenabrechnungen und Schönheitsreparaturen definiert werden. Wann und wie soll die Mietkaution zurückgezahlt werden? Das und weitere Punkte können selbstverständlich auch beschrieben und schriftlich festgehalten werden.

Was steht alles im Mietaufhebungsvertrag?

Wie alle Verträge muss auch ein Mietaufhebungsvertrag in seiner Form und seinem Inhalt stimmen, sonst hat er keine Gültigkeit. Denn stellt sich am Ende heraus, dass bestimmte Punkte im Mietaufhebungsvertrag nicht enthalten sind, so kann er weder als Nachweis noch zur Dokumentation verwendet werden.

Was gilt es bei einem Mietaufhebungsvertrag zu beachten? Folgende Inhalte sollten im erstellten Mietaufhebungsvertrag aufgeführt sein:

  1. Mietaufhebungsvertrag muss die genau Bezeichnung der Immobilie (Stadt, Straße, Haus-Nr.) enthalten.
  2. Beide Parteien, die im Mietvertrag aufgeführt sind, müssen auf dem Mietaufhebungsvertrag ebenfalls enthalten sein.
  3. Die Bezeichnung des Mietverhältnisses muss angegeben sein. Das angegebene Mietverhältnis (z.B. unbefristeter Vertrag) muss mit dem Mietvertrag übereinstimmen.
  4. Der Beendigungszeitpunkt des Mietverhältnisses, sprich das Auszugsdatum, darf nicht fehlen.
  5. Gegebenenfalls sollten Regelungen über Schönheitsreparaturen, Betriebskostenabrechnung oder Rückzahlung der Mietkaution geklärt sein.
  6. In welchem Zustand soll die Immobilie übergeben werden? Besenrein? Regelungen im Mietaufhebungsvertrag festhalten.
  7. Mietaufhebungsvertrag sollte enthalten, dass der/die Mieter kein Widerspruchsrecht besitzt, d. h., die Verlängerung des Mietverhältnisses nicht zur Geltung kommt, falls der Mieter nicht auszieht (§ 545 BGB).
  8. Die Höhe der Nutzungsentschädigung festhalten, falls die Immobilie verspätet übergeben wird.
  9. Gibt es eine Mietaufhebungsvertrag-Abfindung? Wenn ja, mögliche Höhe der Abfindung und das Zahlungsziel festhalten.
  10. Oftmals, wenn der Mietaufhebungsvertrag von Mieter aufgesetzt wird, verlangt der Vermieter einen Nachmieter. Gegebenenfalls sollte an die Nennung des Nachmieters gedacht werden.

Wann ist ein Aufhebungsvertrag Mietvertrag sinnvoll?

Der Mietaufhebungsvertrag stellt eine sinnvolle Möglichkeit dar, um ein Mietverhältnis vorzeitig aufzulösen. Vorzeitiges Kündigen kann aus der Änderung der Lebensumstände des Mieters oder des Vermieters, wenn er andere Pläne mit der Immobilie hat, resultieren. Bei folgenden Fällen bietet sich ein Mietaufhebungsvertrag an:

  1. Der Mieter hat schneller als erwartet eine neue Wohnung gefunden und möchte nicht doppelte Miete zahlen.
  2. Die Lebenssituation des Mieters hat sich verändert: Neuer Job in anderer Stadt oder neuer Partner/in.
  3. Einer von mehreren Hauptmieter möchte ausziehen, während der andere Mieter in der Immobilie weiter bleiben möchte.
  4. Der Vermieter möchte selbst in die Immobilie einziehen. Mit einem Mietaufhebungsvertrag umgeht er die Sperrfrist bei Kündigung wegen Eigenbedarf.
  5. Der Vermieter plant eine grundlegendeSanierung der Immobilie.
  6. Der Vermieter plant einen Verkauf der Immobilie. Der Verkaufspreis ist höher, wenn die Immobilie unvermietet ist. Daher beantragt der Vermieter einen Mietaufhebungsvertrag.
  7. Der Vermieter hat keinen berechtigten Kündigungsgrund. Damit der Mieter trotzdem ausziehen kann, nutzt der Vermieter den Mietaufhebungsvertrag.
  8. Angehörige von verstorbenen Mieter nutzen Mietaufhebungsverträge ebenfalls, denn so kann der Mietvertrag schneller aufgehoben werden.

Wie funktioniert ein Mietaufhebungsvertrag bei Trennung oder Sterbefall?

Sollte es dazu kommen, dass der Mieter einer Wohnung oder eines Hauses plötzlich verstirbt, so können Angehörige den Mietaufhebungsvertrag nutzen, um das Mietverhältnis ohne Beachtung der Kündigungsfrist zu beenden. Häufig gibt es in diesen Fällen jedoch keine Notwendigkeit, da viele Vermieter Kulanz zeigen.

Auch bei Trennung der Mietern kann ein Mietaufhebungsvertrag genutzt werden, falls beispielsweise beide Partner als Hauptmieter eingetragen waren und eine der beiden Personen kurzfristig ausziehen möchte. Auch in diesem Fall muss der/die Vermieter jedoch die Zustimmung erteilen.

Wann kann eine Mietaufhebungsvertrag-Abfindung verlangt werden?

Bei vorzeitiger Beendigung eines Mietverhältnisses sind Abfindungen oder Entschädigungen nicht immer automatisch. Wenn zum Beispiel der Vermieter seine Immobilie vollständig sanieren oder diese gar verkaufen will, sollte der Mieter eine Abfindung verlangen. Der Mieter steht übrigens in einer guten Verhandlungsposition und kann entsprechend eine angemessene Abfindungshöhe verlangen. Der Vermieter stimmt oftmals einer Abfindung zu, denn für ihn hat der vorzeitige Auszug des Mieters aus der Immobilie zahlreiche Vorteile.

Der Vermieter kann ebenfalls beim Mietaufhebungsvertrag Abfindung verlangen, wenn die Initiative des Aufhebungsvertrages vom Mieter stammt. Die Begründung des Vermieters: Beim vorzeitigen Auszug aus der Immobilie kann der Vermieter Mieteinnahmeverluste fürchten, wenn in der kurzen Zeitspanne kein/e Nachmieter gefunden werden kann.

Als Alternative bietet sich in diesem Fall, dass der Mieter sich verpflichtet, einen Nachmieter zu finden, um einen Leerstand und damit verbunden Mietkürzungen zu vermeiden. Andere Option besteht in der Zahlung einer Kostenpauschale durch den Mieter oder die Entrichtung der Miete bis zum regulären Ablauf der Kündigungsfrist.

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Mietaufhebungsvertrag: Mieter zieht nicht aus

Mietaufhebungsvertrag: Mieter zieht nicht aus.

Vermieter, die einen Mietaufhebungsvertrag mit Zustimmung des Vermieters aufstellen, stehen manchmal vor dem Problem, dass trotz allem der Mieter zum festgelegten Zeitpunkt nicht auszieht.

Hier bleibt dem Vermieter nichts anderes übrig, als eine Räumungsklage zu erheben. Mit der Räumungsklage geht der Vermieter einen sicheren Weg, denn der Mieter kann gegen so eine Klage keinen Einwand mehr einlegen. Im Gegenzug kann der Mieter einen Vollstreckungsaufschub oder einen Räumungsaufschub beantragen.