~12 Min.
SAIDI Deutschland
durchschnittliche Ausfallzeit pro Jahr (Bundesnetzagentur)
10 Tage
Notvorrat-Empfehlung
vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK)
24–48 h
Gefrierschrank
hält bei geschlossener Tür kalt
30–80 €
Wiederfreischaltung
bei Sperrung wegen offener Rechnung
Stromausfall melden: anonym & kostenlos in 30 Sekunden
Sind Sie aktuell von einem Stromausfall betroffen? Melden Sie ihn über das untenstehende Formular — Ihre Meldung ist anonym, kostenlos und hilft anderen Nutzern bei der Einschätzung der Lage. Sie erscheint sofort in unserem Live-Status-Dashboard und auf der Stromausfallkarte.
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Störungs-Hotline Ihres Netzbetreibers finden
Ihr Netzbetreiber ist bei großflächigen Stromausfällen die erste Anlaufstelle. Er betreibt das Stromnetz vor Ort, hat den aktuellen Status aller Leitungen im Blick und schickt die Störungsmonteure. Geben Sie Ihre Stadt oder Postleitzahl ein, um die zuständige Störungs-Hotline zu erhalten.
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Stadt (PLZ)*
- Marke
- Telefon
- Störungshotline
- Adresse
- Webseite
- Gebiete
Für diese Stadt liegt uns aktuell noch kein Netzbetreiber vor.
Wir arbeiten daran, unsere Datenbank zu vervollständigen. In der Zwischenzeit erhalten Sie die Auskunft kostenlos über unseren Energieservice – wir sagen Ihnen direkt, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist.*
089 380 388 88Sicherung rausgeflogen? Erste Prüfung
Bei einem individuellen Stromausfall liegt die Ursache häufig im eigenen Haushalt. Beantworten Sie die folgende Frage, um die richtige Vorgehensweise zu ermitteln:
Sind Ihre Nachbarn ebenfalls vom Stromausfall betroffen?
Es handelt sich um einen Netzausfall.
Die Ursache liegt nicht bei Ihnen. Kontaktieren Sie Ihren Netzbetreiber über die Störungs-Hotline und melden Sie den Ausfall zusätzlich oben auf dieser Seite, damit andere Betroffene informiert sind.
Die Ursache liegt wahrscheinlich in Ihrem Haushalt.
Prüfen Sie zuerst den Sicherungskasten. Die vier häufigsten Ursachen und passende Lösungen finden Sie unten.
Überlastung des Stromkreises
Problem
Zu viele Geräte gleichzeitig überschreiten die Leistungskapazität Ihres Anschlusses.
Lösung
Nicht benötigte Geräte ausschalten, Sicherung zurücksetzen. Bei Wiederholung die Hauptsicherung mit dem Netzbetreiber erhöhen lassen.
Kurzschluss oder FI-Auslösung
Problem
Ein defektes Gerät, beschädigte Kabel, Feuchtigkeit oder Materialverschleiß lösen den FI-Schutzschalter aus.
Lösung
Alle Sicherungen auf „Aus" stellen, dann einzeln einschalten, um den fehlerhaften Stromkreis zu identifizieren.
Offene Stromrechnung
Problem
Nach mindestens zwei Mahnungen und einer vierwöchigen Frist darf der Stromversorger in Deutschland den Zähler sperren lassen.
Lösung
Versorger kontaktieren, offene Beträge begleichen. Die Wiederfreischaltung kostet meist zwischen 30 € und 80 €.
Umzug ohne aktiven Vertrag
Problem
Der Vormieter hat gekündigt, Sie selbst haben noch keinen Stromvertrag. Die Ersatzversorgung greift nur für 3 Monate.
Lösung
Umgehend einen Stromvertrag abschließen — mit unserem Strompreisvergleich in wenigen Minuten erledigt.
Stromausfall oder Kurzschluss zu Hause?
Mo. – Fr. 8:00 – 19:00 Uhr
Was tun bei einem Stromausfall? 5 wichtige Schritte
-
1
Schritt 1
Ruhe bewahren und Lage prüfen
Stellen Sie zuerst fest, ob nur Ihr Haushalt, Ihre Straße oder ein größeres Gebiet betroffen ist. Fragen Sie bei Nachbarn nach oder schauen Sie in den Hausflur, ob das Treppenhauslicht funktioniert.
Nur Ihr Haushalt betroffen? Prüfen Sie den Sicherungskasten.
-
2
Schritt 2
Netzbetreiber kontaktieren
Rufen Sie die Störungs-Hotline Ihres Netzbetreibers an oder besuchen Sie dessen Website. Die Kontaktdaten finden Sie oben über die Suchmaske.
Zählernummer und Anschlussadresse bereithalten!
-
3
Schritt 3
Informiert bleiben
Sparen Sie Ihren Handyakku, schließen Sie nicht benötigte Apps und reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit. Die Warnapp NINA des Bundes funktioniert auch bei schwachem Netz.
Batteriebetriebenes Radio (Deutschlandfunk) = beste Infoquelle
-
4
Schritt 4
Warnsignale kennen
Bei schwerwiegenden Ereignissen aktiviert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) Sirenen. Die bundesweiten Signale:
1 Min. auf- und abschwellendWarnung1 Min. DauertonEntwarnungCell Broadcast + NINAMobilwarnung -
5
Schritt 5
Geräte vom Netz nehmen
Schalten Sie den FI-SchalterFehlerstrom-Schutzschalter: Trennt den Stromkreis automatisch bei Fehlerströmen. Befindet sich im Sicherungskasten. aus und ziehen Sie empfindliche Geräte aus der Steckdose. Das schützt vor Spannungsspitzen beim Wiedereinschalten.
Kühl- und Gefrierschrank NICHT öffnen — sie halten 4–24 Stunden kalt.
Was kostet die Wiederfreischaltung des Stromzählers?
Wurde Ihr Zähler wegen einer offenen Rechnung gesperrt, fallen für die Wiederfreischaltung mehrere Gebührenposten an. Anders als in Frankreich gibt es in Deutschland keinen einheitlichen Tarif — jeder Versorger und Netzbetreiber legt seine Preise selbst fest. Die folgenden Spannen sind marktübliche Richtwerte; die genauen Beträge entnehmen Sie Ihrer Mahnung oder dem Preisblatt Ihres Anbieters.
Eine Sperrung darf laut § 19 StromGVV erst nach mindestens zwei Mahnungen und einer vierwöchigen Ankündigungsfrist erfolgen — und nur, wenn der Rückstand mindestens 100 € beträgt. Bei Härtefällen (z. B. Familien mit Kleinkindern, Schwerkranke) muss der Versorger Alternativen wie Ratenzahlung prüfen.
| Gebühr | Übliche Spanne | Wofür? |
|---|---|---|
| Mahngebühr | 2,50 € – 15 € | pro Mahnung — meist zwei Mahnungen vor der Sperrung |
| Sperrgebühr | 30 € – 60 € | Anfahrt und Sperrung des Zählers durch den Netzbetreiber |
| Entsperr-/Wiederfreischaltgebühr | 30 € – 80 € | erneute Anfahrt nach Begleichung der offenen Beträge |
| Inkassokosten | ab ~25 € | fallen an, wenn das Inkassounternehmen eingeschaltet wird |
Quelle: marktübliche Spannen deutscher Grundversorger und Netzbetreiber 2026
Schadenersatz bei längerem Stromausfall
Anders als in Frankreich, wo Enedis nach 5 Stunden Ausfall automatisch 2 € pro kVA pro Tranche überweist, gibt es in Deutschland keine pauschale Entschädigung. Geregelt ist die Haftung aber in § 18 NAV (Niederspannungsanschlussverordnung): Ihr Netzbetreiber haftet für nachweisbare Schäden aus einer Versorgungsstörung, sofern ihn ein Verschulden trifft.
Typische ersatzfähige Schäden sind verdorbene Lebensmittel im Kühl- und Gefrierschrank, beschädigte Elektrogeräte durch Überspannung beim Wiederanlauf des Netzes oder Folgekosten durch ausgefallene Heizungen. Reine Vermögensschäden (z. B. Umsatzausfall im Homeoffice) sind dagegen nur eingeschränkt ersatzfähig.
Haftungsgrenzen nach § 18 NAV
Sachschäden
5.000 €
Höchstbetrag pro geschädigtem Anschlussnehmer (Privathaushalt).
Vermögensschäden
2.500 €
Höchstbetrag pro Anschlussnehmer für Folgeschäden.
So machen Sie Ihren Anspruch geltend
- Datum, Uhrzeit und Dauer des Stromausfalls notieren;
- Schäden mit Fotos, Kassenzetteln, Reparaturrechnungen oder Sachverständigengutachten dokumentieren;
- Beim Netzbetreiber (nicht beim Stromversorger) schriftlich Schadenersatz fordern, mit allen Belegen im Anhang;
- Frist beachten: Ansprüche müssen innerhalb von 3 Jahren nach dem Schadensereignis geltend gemacht werden.
Ursachen für Stromausfälle in Deutschland
Großflächige Stromausfälle können verschiedene Ursachen haben. Oft wirken mehrere Faktoren zusammen und lösen gemeinsam eine Unterbrechung der Stromversorgung aus.
Unwetter und Naturereignisse sind die häufigste Ursache in Deutschland. Orkane wie Kyrill (2007) oder Friederike (2018), Schneelasten, Hochwasser und vereinzelte Erdbeben beschädigen Freileitungen, Umspannwerke und Kabeltrassen. Besonders Mittelgebirgsregionen und ländliche Gebiete sind bei Stürmen exponiert.
Technische Defekte wie ausgefallene Transformatoren, Kabelbrände oder Fehlfunktionen in Schaltanlagen verursachen ebenfalls Ausfälle. Auch menschliche Fehler — unsachgemäße Wartung, Baggerarbeiten in der Nähe von Erdkabeln oder Schaltfehler — führen regelmäßig zu unbeabsichtigten Unterbrechungen.
Zunehmende Bedrohung: Cyberangriffe. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt seit Jahren vor gezielten Attacken auf die Steuerungssysteme deutscher Energieversorger. Kritische Infrastruktur wird laufend gehärtet, ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen.
Auch eine Netzüberlastung kann Ausfälle verursachen — etwa an sehr heißen Sommertagen durch Klimaanlagen oder bei extremer Kälte durch Heizlüfter. In solchen Fällen lösen Schutzmechanismen gezielt Teilabschaltungen aus, um einen großflächigen Blackout zu verhindern. Die zunehmende Einspeisung aus Wind- und Solarkraft stellt die Netzstabilität zusätzlich vor neue Herausforderungen.
Vorsorge: Wie Sie sich auf einen Stromausfall vorbereiten
10 Tage
So lange sollten Sie ohne externe Versorgung auskommen können.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) empfiehlt einen Notvorrat für mindestens 10 Tage. Mit der folgenden Checkliste prüfen Sie Ihre Vorsorge — Ihre Auswahl wird lokal im Browser gespeichert.
Notfall-Checkliste
Ihre Blackout-Vorsorge
- Taschenlampe & Ersatzbatterien
- Batteriebetriebenes Radio (Deutschlandfunk)
- Powerbank (voll geladen)
- Trinkwasser (2 Liter pro Person/Tag)
- Haltbare Lebensmittel für 10 Tage
- Bargeld (Geldautomaten fallen aus)
- Erste-Hilfe-Set & Medikamente
- Kerzen & Streichhölzer
- Campingkocher mit Gaskartusche
- Warme Kleidung & Decken
Lebensmittelsicherheit bei Stromausfall
4–6 h
Kühlschrank
Hält die Temperatur bei geschlossener Tür (eingestellt auf 4–7 °C).
24–48 h
Gefrierschrank
Hält bei geschlossener Tür bis zu 2 Tage, wenn er gut gefüllt ist.
2 h
Faustregel
Lebensmittel, die länger als 2 Stunden über 7 °C waren, sollten Sie entsorgen.
Wie lange dauert ein Stromausfall in Deutschland?
Deutschland gehört mit einer durchschnittlichen Ausfallzeit von rund 12 Minuten pro Jahr (SAIDI-Wert der Bundesnetzagentur) zu den zuverlässigsten Stromnetzen Europas. Je nach Ursache unterscheidet man drei Kategorien von Ausfällen:
< 1 Sek.
Netzwischer
Automatisch durch Schutzsysteme behoben. Kein Schaden — außer bei empfindlicher Elektronik. Eine USV bietet Schutz.
Min. – Std.
Brownout
Reduzierte Spannung durch Überlastung. Erkennbar am Flackern der Lampen — empfindliche Geräte vorsorglich vom Netz nehmen.
Tage – Wochen
Blackout
Vollständiger Netzzusammenbruch. Wasser, Heizung und Kommunikation betroffen. In Deutschland selten — Vorsorge bleibt wichtig.
Funktioniert die Solaranlage bei einem Stromausfall?
Viele Hausbesitzer mit Photovoltaik gehen davon aus, bei einem Blackout automatisch weiter Strom zu haben. Das ist ein Irrtum: Eine herkömmliche, ans Netz gekoppelte PV-Anlage schaltet sich bei einem Netzausfall selbst ab — selbst bei strahlendem Sonnenschein.
Der Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) trennt die Anlage automatisch vom Netz.
Diese in der VDE-AR-N 4105 vorgeschriebene Schutzfunktion verhindert, dass Ihre Anlage Strom in ein abgeschaltetes Netz einspeist, während Techniker an den Leitungen arbeiten. Ohne Zusatztechnik bleibt Ihr Haus deshalb trotz Solaranlage dunkel.
Damit Ihre PV-Anlage auch während eines Stromausfalls Strom liefert, sind drei Komponenten nötig:
Batteriespeicher
Speichert den tagsüber erzeugten Solarstrom, damit er bei einem Ausfall — auch nachts oder bei bedecktem Himmel — zur Verfügung steht.
Ersatzstromfähiger Wechselrichter
Nur ein Hybrid-Wechselrichter mit Ersatzstromfunktion kann in den Inselbetrieb wechseln und das Hausnetz vom öffentlichen Netz trennen.
Umschalteinrichtung
Sorgt dafür, dass die Anlage bei einem Ausfall sicher auf Inselbetrieb umschaltet — manuell über eine Notstromsteckdose oder vollautomatisch.
Notstrom oder Ersatzstrom — wo liegt der Unterschied?
Notstrom
Eine einzelne Notstromsteckdose direkt am Wechselrichter. Sie schließen Verbraucher manuell an, die Leistung ist begrenzt (meist rund 3,7 kW), und die Umschaltung erfolgt nicht automatisch. Günstige Einstiegslösung für die wichtigsten Geräte.
Ersatzstrom
Eine automatische Umschalteinrichtung versorgt das gesamte Hausnetz oder ausgewählte Stromkreise innerhalb von Millisekunden bis Sekunden weiter. Deutlich komfortabler, aber teurer in der Anschaffung.
Wo ist jetzt ein Stromausfall? Live-Status in Deutschland
Das folgende Dashboard zeigt in Echtzeit, wie viele Stromausfälle aktuell in Deutschland bei Energiemarie gemeldet wurden. So erkennen Sie sofort, ob auch andere Haushalte in Ihrer Region betroffen sind.
Live-Status wird geladen…
Aktiv
Heute
Letzte 7 Tage
Live-Status derzeit nicht verfügbar
–
Aktiv
–
Heute
–
Letzte 7 Tage
Stromnetz Deutschland: aktuell stabil
In den letzten 7 Tagen wurden bei Energiemarie keine größeren Stromausfälle gemeldet. Das deckt sich mit dem deutschen SAIDI-Durchschnitt von rund 12 Minuten Ausfall pro Haushalt und Jahr (Bundesnetzagentur).
Sie sind selbst betroffen? Melden Sie Ihren Ausfall — Ihre Meldung erscheint sofort hier.
Meldungen zu aktiven Stromausfällen. Meldungen in den letzten 7 Tagen in Regionen — bereits behoben. Heute Meldungen — bereits behoben.
0
Aktiv
0
Heute
0
Letzte 7 Tage
Stromausfallkarte: Aktuelle Meldungen in Ihrer Nähe
Die folgende interaktive Karte zeigt alle Stromausfälle, die in den letzten Tagen bei Energiemarie gemeldet wurden. Rote Punkte stehen für aktuelle Ausfälle (heute oder gestern), orange Punkte für ältere Meldungen. Klicken Sie auf einen Punkt, um Details zu sehen, oder filtern Sie die Ansicht oben rechts nach Zeitraum.
Karte der gemeldeten Stromausfälle
Die Störungsdaten konnten nicht geladen werden.
Weitere Informationsquelle: Störungsauskunft.de bündelt zusätzlich offizielle Meldungen deutscher Netzbetreiber.
Stromausfall in Ihrem Bundesland
Möchten Sie gezielt nach Ausfällen in einem bestimmten Bundesland recherchieren? Wählen Sie Ihre Region, um aktuelle Meldungen, zuständige Netzbetreiber und regionale Störungs-Hotlines zu sehen.
Häufige Fragen zum Stromausfall
Stromausfall oder Kurzschluss zu Hause?
Mo. – Fr. 8:00 – 19:00 Uhr
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