Wo ist jetzt ein Stromausfall? Live-Status in Deutschland

Das folgende Dashboard zeigt in Echtzeit, wie viele Stromausfälle aktuell in Deutschland bei Energiemarie gemeldet wurden. So erkennen Sie sofort, ob auch andere Haushalte in Ihrer Region betroffen sind. Sind Sie selbst von einem Ausfall betroffen? Melden Sie ihn anonym über das Formular — Ihre Meldung hilft anderen Nutzern bei der Einschätzung der Lage.

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Nutzen Sie die Störungs-Hotline Ihres Netzbetreibers für aktuelle Informationen.

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Störungs-Hotline Ihres Netzbetreibers finden

Ihr Netzbetreiber ist bei großflächigen Stromausfällen die erste Anlaufstelle. Er betreibt das Stromnetz vor Ort, hat den aktuellen Status aller Leitungen im Blick und schickt die Störungsmonteure. Geben Sie Ihre Stadt oder Postleitzahl ein, um die zuständige Störungs-Hotline zu erhalten.

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Anmelde- und Wechselprozess*: 089 380 388 88

Für diese Stadt liegt uns aktuell noch kein Netzbetreiber vor.

Wir arbeiten daran, unsere Datenbank zu vervollständigen. In der Zwischenzeit erhalten Sie die Auskunft kostenlos über unseren Energieservice – wir sagen Ihnen direkt, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist.*

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Stromausfallkarte: Aktuelle Meldungen in Ihrer Nähe

Die folgende interaktive Karte zeigt alle Stromausfälle, die in den letzten Tagen bei Energiemarie gemeldet wurden. Rote Punkte stehen für aktuelle Ausfälle (heute oder gestern), orange Punkte für ältere Meldungen. Klicken Sie auf einen Punkt, um Details zu sehen, oder filtern Sie die Ansicht oben rechts nach Zeitraum.

Karte der gemeldeten Stromausfälle

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Die Störungsdaten konnten nicht geladen werden.

Quelle: Nutzermeldungen · Energiemarie

Weitere Informationsquelle: Störungsauskunft.de bündelt zusätzlich offizielle Meldungen deutscher Netzbetreiber.

Was tun bei einem Stromausfall? 5 wichtige Schritte

Schritt 1

Ruhe bewahren

Stellen Sie zuerst fest, ob nur Ihr Haushalt, Ihre Straße oder ein größeres Gebiet betroffen ist. Fragen Sie bei Nachbarn nach oder schauen Sie in den Hausflur.

Nur Ihr Haushalt betroffen? Prüfen Sie den Sicherungskasten.

Schritt 2

Netzbetreiber kontaktieren

Rufen Sie die Störungs-Hotline Ihres Netzbetreibers an oder besuchen Sie dessen Website. Die Kontaktdaten finden Sie oben über die Suchmaske.

Zählernummer und Anschlussadresse bereithalten!

Schritt 3

Informiert bleiben

Sparen Sie Ihren Handyakku, schließen Sie nicht benötigte Apps und reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit. Die Warnapp NINA des Bundes funktioniert auch bei schwachem Netz.

Batteriebetriebenes Radio (Deutschlandfunk) = beste Infoquelle

Schritt 4

Warnsignale kennen

Bei schwerwiegenden Ereignissen aktiviert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) Sirenen. Die bundesweiten Signale:

1 Min. auf- und abschwellend = Warnung

1 Min. Dauerton = Entwarnung

Cell Broadcast + NINA-App = Mobilwarnung

Schritt 5

Geräte vom Netz nehmen

Schalten Sie den FI-Schalter aus und ziehen Sie empfindliche Geräte aus der Steckdose. Das schützt vor Spannungsspitzen beim Wiedereinschalten.

Kühl- und Gefrierschrank NICHT öffnen — sie halten 4–24 Stunden kalt.

Sind Sie allein betroffen oder der ganze Block?

Bei einem individuellen Stromausfall liegt die Ursache häufig im eigenen Haushalt. Beantworten Sie die folgende Frage, um die richtige Vorgehensweise zu ermitteln:

Sind Ihre Nachbarn ebenfalls vom Stromausfall betroffen?

Es handelt sich um einen Netzausfall.

Die Ursache liegt nicht bei Ihnen. Kontaktieren Sie Ihren Netzbetreiber über die Störungs-Hotline und melden Sie den Ausfall zusätzlich oben auf dieser Seite, damit andere Betroffene informiert sind.

Die Ursache liegt wahrscheinlich in Ihrem Haushalt.

Prüfen Sie zuerst den Sicherungskasten. Die vier häufigsten Ursachen und passende Lösungen finden Sie unten.

1

Überlastung des Stromkreises

Problem

Zu viele Geräte gleichzeitig überschreiten die Leistungskapazität Ihres Anschlusses.

Lösung

Nicht benötigte Geräte ausschalten, Sicherung zurücksetzen. Bei Wiederholung die Hauptsicherung mit dem Netzbetreiber erhöhen lassen.

2

Kurzschluss oder FI-Auslösung

Problem

Ein defektes Gerät, beschädigte Kabel, Feuchtigkeit oder Materialverschleiß lösen den FI-Schutzschalter aus.

Lösung

Alle Sicherungen auf „Aus" stellen, dann einzeln einschalten, um den fehlerhaften Stromkreis zu identifizieren.

3

Offene Stromrechnung

Problem

Nach mindestens zwei Mahnungen und einer vierwöchigen Frist darf der Stromversorger in Deutschland den Zähler sperren lassen.

Lösung

Versorger kontaktieren, offene Beträge begleichen. Die Wiederfreischaltung kostet meist zwischen 30 € und 80 €.

4

Umzug ohne aktiven Vertrag

Problem

Der Vormieter hat gekündigt, Sie selbst haben noch keinen Stromvertrag. Die Ersatzversorgung greift nur für 3 Monate.

Lösung

Umgehend einen Stromvertrag abschließen — wir beraten Sie kostenlos.

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Ursachen für Stromausfälle in Deutschland

Großflächige Stromausfälle können verschiedene Ursachen haben. Oft wirken mehrere Faktoren zusammen und lösen gemeinsam eine Unterbrechung der Stromversorgung aus.

Unwetter und Naturereignisse sind die häufigste Ursache in Deutschland. Orkane wie Kyrill (2007) oder Friederike (2018), Schneelasten, Hochwasser und vereinzelte Erdbeben beschädigen Freileitungen, Umspannwerke und Kabeltrassen. Besonders Mittelgebirgsregionen und ländliche Gebiete sind bei Stürmen exponiert.

Technische Defekte wie ausgefallene Transformatoren, Kabelbrände oder Fehlfunktionen in Schaltanlagen verursachen ebenfalls Ausfälle. Auch menschliche Fehler — unsachgemäße Wartung, Baggerarbeiten in der Nähe von Erdkabeln oder Schaltfehler — führen regelmäßig zu unbeabsichtigten Unterbrechungen.

Zunehmende Bedrohung: Cyberangriffe. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt seit Jahren vor gezielten Attacken auf die Steuerungssysteme deutscher Energieversorger. Kritische Infrastruktur wird laufend gehärtet, ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen.

Auch eine Netzüberlastung kann Ausfälle verursachen — etwa an sehr heißen Sommertagen durch Klimaanlagen oder bei extremer Kälte durch Heizlüfter. In solchen Fällen lösen Schutzmechanismen gezielt Teilabschaltungen aus, um einen großflächigen Blackout zu verhindern. Die zunehmende Einspeisung aus Wind- und Solarkraft stellt die Netzstabilität zusätzlich vor neue Herausforderungen.

Vorsorge: Wie Sie sich auf einen Stromausfall vorbereiten

10 Tage

So lange sollten Sie ohne externe Versorgung auskommen können.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) empfiehlt einen Notvorrat für mindestens 10 Tage. Mit der folgenden Checkliste prüfen Sie Ihre Vorsorge — Ihre Auswahl wird lokal im Browser gespeichert.

Notfall-Checkliste

Ihre Blackout-Vorsorge

  • Taschenlampe & Ersatzbatterien
  • Batteriebetriebenes Radio (Deutschlandfunk)
  • Powerbank (voll geladen)
  • Trinkwasser (2 Liter pro Person/Tag)
  • Haltbare Lebensmittel für 10 Tage
  • Bargeld (Geldautomaten fallen aus)
  • Erste-Hilfe-Set & Medikamente
  • Kerzen & Streichhölzer
  • Campingkocher mit Gaskartusche
  • Warme Kleidung & Decken

Lebensmittelsicherheit bei Stromausfall

4–6 h

Kühlschrank

Hält die Temperatur bei geschlossener Tür (eingestellt auf 4–7 °C).

24–48 h

Gefrierschrank

Hält bei geschlossener Tür bis zu 2 Tage, wenn er gut gefüllt ist.

2 h

Faustregel

Lebensmittel, die länger als 2 Stunden über 7 °C waren, sollten Sie entsorgen.

Wie lange dauert ein Stromausfall in Deutschland?

Deutschland gehört mit einer durchschnittlichen Ausfallzeit von rund 12 Minuten pro Jahr (SAIDI-Wert der Bundesnetzagentur) zu den zuverlässigsten Stromnetzen Europas. Je nach Ursache unterscheidet man drei Kategorien von Ausfällen:

< 1 Sek.

Netzwischer

Automatisch durch Schutzsysteme behoben. Kein Schaden — außer bei empfindlicher Elektronik. Eine USV bietet Schutz.

Min. – Std.

Brownout

Reduzierte Spannung durch Überlastung. Erkennbar am Flackern der Lampen — empfindliche Geräte vorsorglich vom Netz nehmen.

Tage – Wochen

Blackout

Vollständiger Netzzusammenbruch. Wasser, Heizung und Kommunikation betroffen. In Deutschland selten — Vorsorge bleibt wichtig.

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