Wallbox Testsieger: Die besten Wallboxen im ADAC-Test
Der aktuelle Wallbox Test des ADAC (veröffentlicht im Oktober 2024) hat zehn 11-kW-Wallboxen unter 500 € geprüft – und alle zehn schnitten mit dem Urteil „gut" ab. Testsieger wurde ausgerechnet das günstigste Modell: die Delta AC MAX Basic für rund 199 € (Note 1,7). Das Ergebnis zeigt, dass eine sichere und zuverlässige Wallbox keine vierstellige Investition mehr sein muss.
Geprüft wurden die Wallboxen in den Kategorien Sicherheit (30 %), Funktion (30 %), Ausstattung (20 %), App (10 %) sowie Lieferumfang und Montage (10 %). Die Ergebnisse im Überblick:
| Platz | Wallbox (11 kW) | Preis (ca.) | ADAC-Note |
|---|---|---|---|
| 1 | Delta AC MAX Basic (Testsieger) | 199 € | 1,7 |
| 2 | EM2GO AC Wallbox 11kW | 449 € | 1,8 |
| 3 | Ultimate Speed Wallbox 11 kW (Lidl) | 369 € | 1,9 |
| 4 | Sungrow 11kW EV Charger | 499 € | 2,0 |
| 5 | ABL eMH1 | 229 € | 2,1 |
| 6 | KEBA P30 Deutschland Edition | 299 € | 2,3 |
| 6 | KOSTAL ENECTOR AC 3.7/11 | 499 € | 2,3 |
| 6 | PRACHT ALPHA MONO XT | 299 € | 2,3 |
| 9 | VESTEL EVC04-AC11-T2P | 319 € | 2,4 |
| 9 | Webasto Pure II | 449 € | 2,4 |
Quelle: ADAC, Günstige Wallboxen im Test, veröffentlicht Oktober 2024. Preise sind unverbindliche Richtwerte zum Testzeitpunkt.
Bemerkenswert am Testergebnis: Der Preis sagt wenig über die Qualität aus. Der Testsieger für 199 € schlug Modelle für 449 bis 499 €. Teurere Wallboxen punkten vor allem mit Zusatzausstattung wie App-Steuerung, Lastmanagement oder MID-Zähler – für das reine, sichere Laden zu Hause genügt bereits ein Basismodell.
Beste Wallbox nach Einsatzzweck: PV-Anlage, Dienstwagen, Preis-Leistung
Die beste Wallbox hängt vom Einsatzzweck ab: Für das einfache Laden zu Hause genügt der günstige Testsieger, für Solarstrom braucht es PV-Überschussladen, für Dienstwagen einen eichrechtskonformen Zähler. Der ADAC hat dafür 2024 und 2025 eigene Testreihen durchgeführt – mit jeweils anderen Siegern.
Preis-Leistung
Delta AC MAX Basic – Testsieger (Note 1,7) für rund 199 €. Sicheres, zuverlässiges Laden ohne Schnickschnack.
Für alle, die einfach nur laden wollen.
PV-Überschussladen
Fronius Wattpilot Home 11 J 2.0 – Testsieger im ADAC-Test von Wallboxen mit Photovoltaik-Integration, inklusive automatischer Phasenumschaltung.
Für Haushalte mit Photovoltaikanlage.
Dienstwagen
KEBA KeContact P40 – Testsieger der eichrechtskonformen Wallboxen 2025 (Note 1,6, rund 1.299 €), rechnet Ladevorgänge exakt mit dem Arbeitgeber ab.
Für alle, die Ladestrom erstattet bekommen.
Wer den Ladestrom mit dem Arbeitgeber abrechnet, braucht zwingend einen geeichten Zähler (Eichrechtskonformität) – die günstigen Basismodelle bieten das nicht. Mit der Note 1,9 schnitten im Dienstwagen-Test 2025 auch die ABL eM4 Single, Alfen Eve Single Pro-Line, Kathrein KWB-AC60 E und Mennekes AMTRON 4 Business gut ab (Quelle: ADAC, Wallboxen für Dienstwagen im Test, 2025).
Worauf kommt es beim Wallbox-Kauf an?
Für die Kaufentscheidung zählen vier Punkte: die Ladeleistung (11 oder 22 kW), die Sicherheitsausstattung, die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Zusatzfunktionen. Die Testkriterien des ADAC – Sicherheit und Funktion machen zusammen 60 % der Note aus – sind dabei eine gute Richtschnur für die eigene Prioritätenliste.
11 kW oder 22 kW?
Für fast alle Haushalte ist eine 11-kW-Wallbox die richtige Wahl: Sie lädt eine typische 60-kWh-Batterie über Nacht problemlos voll und ist beim Netzbetreiber lediglich anmeldepflichtig. Eine 22-kW-Wallbox muss dagegen vom Netzbetreiber ausdrücklich genehmigt werden – und viele Elektroautos können den Wechselstrom ohnehin nur mit 11 kW aufnehmen. Wie lange das Laden mit welcher Leistung dauert, zeigt unser Ratgeber zur Ladestation für zu Hause.
Sicherheit und Installation
Achten Sie auf einen integrierten DC-Fehlerstromschutz – fehlt er, muss der Elektriker einen teuren FI-Schalter Typ B nachrüsten. Die Installation selbst gehört immer in die Hände eines Elektrofachbetriebs: Er prüft die Hausinstallation, verlegt die Zuleitung und übernimmt in der Regel auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Für Kauf und Installation zusammen sollten Sie je nach Aufwand etwa 800 bis 2.000 € einplanen; die reine Wallbox-Installation mit Zuleitung macht davon oft den größeren Teil aus.
Wallbox anmelden und mit § 14a EnWG bis zu 190 € pro Jahr sparen
Jede fest installierte Wallbox mit mehr als 4,2 kW Leistung gilt als steuerbare Verbrauchseinrichtung und muss vor der Inbetriebnahme beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Im Gegenzug erhalten Sie reduzierte Netzentgelte nach § 14a EnWG – Sie wählen dabei zwischen drei Modulen:
| Modul | Ersparnis | Für Wallbox-Besitzer |
|---|---|---|
| Modul 1 | Pauschal rund 110–190 € pro Jahr (Stand: Juli 2026) | Standard – greift automatisch mit der Anmeldung, kein Zusatzzähler nötig |
| Modul 2 | 60 % Rabatt auf das Netzentgelt des Geräts | Braucht einen eigenen Zähler – lohnt sich bei üblicher Fahrleistung meist nicht |
| Modul 3 | Zeitvariable Netzentgelte, zusätzlich zu Modul 1 | Ideal fürs programmierte Nachtladen – setzt einen Smart Meter voraus |
Den Eingriff des Netzbetreibers müssen Sie nicht fürchten: Er darf die Ladeleistung nur bei akuter Netzüberlastung drosseln und nie unter 4,2 kW absenken – das Auto ist morgens trotzdem geladen. Wer zusätzlich einen dynamischen Stromtarif nutzt, kombiniert den Netzentgelt-Rabatt mit günstigen Börsenstunden – wie das Maximal-Setup aussieht, zeigt unser Ratgeber zum Kombinieren von § 14a, dynamischem Tarif und Smart Meter.
Anmeldung, Modulwahl und Modulwechsel laufen immer über Ihren örtlichen Netzbetreiber. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um den zuständigen Netzbetreiber samt Kontaktdaten zu finden:
Welcher Netzbetreiber ist für meine Wallbox zuständig?
Stadt (PLZ)*
- Marke
- Telefon
- Störungshotline
- Adresse
- Webseite
- Gebiete
Für diese Stadt liegt uns aktuell noch kein Netzbetreiber vor.
Wir arbeiten daran, unsere Datenbank zu vervollständigen. In der Zwischenzeit erhalten Sie die Auskunft kostenlos über unseren Energieservice – wir sagen Ihnen direkt, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist.*
089 380 388 88Eine vollständige Übersicht aller Netzgebiete – inklusive Schaltzeiten und Grundversorger – finden Sie in unserem Netzverzeichnis für alle 1.077 Versorgungsgebiete.
Ob sich für Ihre Wallbox Modul 1, Modul 2 oder Modul 3 rechnet – und was ein dynamischer Tarif obendrauf bringt – zeigt der folgende Spar-Check:
Lohnt sich das für mich? § 14a-Modul und dynamischer Tarif im Spar-Check
Frage von 5 ErgebnisWelches § 14a-Modul senkt Ihr Netzentgelt, und bringt ein dynamischer Tarif obendrauf etwas? Diese beiden Fragen gehören zusammen. In fünf Schritten sehen Sie beide Antworten als eine Empfehlung.
Welche steuerbaren Geräte betreiben Sie?
Gemeint sind Geräte über 4,2 kW, die seit dem 1. Januar 2024 in Betrieb sind. Mehrfachauswahl möglich.
Wie viel Strom verbrauchen Ihre steuerbaren Geräte im Jahr?
Richtwerte: Wärmepumpe rund 5.000 bis 8.000 kWh, Wallbox rund 2.000 bis 3.500 kWh. Schätzen genügt.
Hat Ihr steuerbares Gerät einen separaten Stromzähler?
Ein eigener Zählpunkt ist die Voraussetzung für Modul 2 (60 % Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis).
Haben Sie ein intelligentes Messsystem (Smart Meter)?
Es ist die Voraussetzung für Modul 3 (zeitvariable Netzentgelte) und für jeden dynamischen Tarif.
Können Sie Ihren Verbrauch in günstige Stunden verschieben?
Zum Beispiel programmiertes Laden über Nacht, ein Pufferspeicher oder ein Energiemanagementsystem (HEMS). Das entscheidet am stärksten, ob sich ein dynamischer Tarif lohnt.
Modul 1 + Modul 3 und ein dynamischer Tarif
Sie sind flexibel und haben ein intelligentes Messsystem. Damit lohnt sich der kombinierte Weg am meisten: Der pauschale Rabatt aus Modul 1 bleibt erhalten, Modul 3 senkt in günstigen Stunden zusätzlich das Netzentgelt, und ein dynamischer Tarif koppelt gleichzeitig den Beschaffungspreis an die Börse. So sparen Sie an beiden Stellen.
Jetzt Modul 1, Modul 3 als nächster Schritt
Sie sind flexibel, haben aber noch keinen Smart Meter. Bis dieser eingebaut ist, greift automatisch Modul 1 mit dem pauschalen Netzentgelt-Rabatt. Sobald das intelligente Messsystem da ist, lohnt sich der Wechsel zu Modul 3 samt dynamischem Tarif, denn erst dann können Sie Ihre Flexibilität voll ausspielen.
Modul 2: 60 % Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis
Ihr Gerät verbraucht viel Strom, hat einen separaten Zähler und Ihr Verbrauch ist kaum verschiebbar. Dann bringt Modul 2 die sichere Ersparnis: Der Netzentgelt-Arbeitspreis für das Gerät sinkt um 60 %, ganz ohne dass Sie Lasten verschieben müssen. Ein dynamischer Tarif lohnt sich in diesem Fall nicht, und Modul 3 ist mit Modul 2 ohnehin nicht kombinierbar.
Modul 1: die pauschale Netzentgeltreduzierung
Für Ihren Fall ist der Standard die beste Wahl: Modul 1 bringt einen festen Jahresrabatt aufs Netzentgelt, ganz ohne separaten Zähler, ohne Smart Meter und ohne Aufwand. Weil Sie Ihren Verbrauch kaum verschieben können, bleibt ein günstiger Festpreistarif die ruhigere und meist auch günstigere Wahl gegenüber einem dynamischen Tarif.
Der § 14a EnWG betrifft Sie derzeit nicht
Ohne Wärmepumpe, Wallbox, Nachtspeicher oder Klimaanlage über 4,2 kW greifen die § 14a-Module nicht. Sparen können Sie aber schon heute über einen günstigeren Stromtarif. Sobald Sie ein steuerbares Gerät anschaffen, sichern Sie sich zusätzlich die reduzierten Netzentgelte.
Netzentgelt-Ersparnis (§ 14a)
€/Jahr
Tarif-Ersparnis (dynamisch statt fest)
€/Jahr
kein Vorteil
Ihre Stromkosten pro Jahr (reiner Arbeitspreis, gerundet)
Geschätzte Gesamtersparnis: €/Jahr. Netzentgelt- und Tarif-Ersparnis addieren sich; die Grundgebühr fällt bei beiden Tarifarten ähnlich an und bleibt außen vor.
Ehrlich gesagt: Ohne Flexibilität lohnt ein dynamischer Tarif nicht.
Wer Lasten nicht in günstige Stunden verschieben kann, zahlt im dynamischen Tarif im Schnitt eher mehr, und in einer Dunkelflaute sind Preisspitzen von über 80 ct/kWh möglich. Die sichere Ersparnis holen Sie über Ihr § 14a-Modul und einen günstigen Festpreistarif.
Achten Sie beim dynamischen Tarif auf einen Preisdeckel gegen Winter-Spitzen. In einer Dunkelflaute kann der Börsenpreis kurzzeitig über 80 ct/kWh springen; die obige Spanne rechnet mit dem Jahresmittel.
Dynamischen Tarif vergleichen
- Günstige Stunden nutzen: E-Auto, Wärmepumpe & Co. laufen, wenn Börsenstrom billig ist – teils sogar bei negativen Preisen.
- Voller Durchblick: Sie zahlen den echten Börsenpreis plus transparenten Aufschlag – keine versteckten Margen, keine Lockangebote.
- Keine Bindung: Monatlich kündbar. Passt es nicht, wechseln Sie einfach zurück in einen Festpreistarif.
Ist das etwas für mich?
Geeignet, wenn Sie Verbrauch verschieben können – typisch mit E-Auto, Wärmepumpe oder Speicher – und einen Smart Meter haben oder bekommen. Bei konstantem Verbrauch ohne Flexibilität bleibt ein Festpreistarif meist die bessere Wahl.
Kostenlose Beratung · Mo.–Fr. 8:00–19:00 Uhr
Warum Rabot Energy?
- Transparentes Preismodell: Der Börsenpreis wird weitergegeben, Grundgebühr und Aufschlag sind offen ausgewiesen – Sie sehen jederzeit, was Sie zahlen.
- Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit: Sie testen ohne Risiko und wechseln jederzeit zurück.
- Hilft beim Smart Meter: Rabot Energy unterstützt aktiv beim Einbau des intelligenten Zählers – oft der schnellste Weg zum Smart Meter.
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Wie wir rechnen
Die Schätzung vergleicht Ihre Stromkosten im günstigen Festpreistarif (37,00 ct/kWh, reiner Arbeitspreis, Stand: Juli 2026) mit dem optimierten Setup aus § 14a-Modul und, falls sinnvoll, dynamischem Tarif. Der Börsenanteil folgt dem Day-Ahead-Preis (EPEX Spot, Marktgebiet DE/LU); als dynamischer Effektivpreis rechnen wir je nach Flexibilität mit rund 19 bis 27 ct/kWh.
§ 14a-Kennzahlen: Modul 1 rund 110 bis 190 €/Jahr (pauschal, je nach Netzbetreiber), Modul 2 rund 60 % Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis (rund 8 ct/kWh Standard) abzüglich Messentgelt, Modul 3 zeitvariabel zusätzlich zu Modul 1. Modul 3 ist nur mit Modul 1 kombinierbar, nicht mit Modul 2.
Alle Werte sind gerundete Modellrechnungen mit Spannen und keine Zusage. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Netzgebiet, Tarif, Börsenpreis und Verbrauchsprofil ab. Quellen: BNetzA-Festlegungen BK6-22-300 und BK8-22-0010-A, SMARD (Day-Ahead-Preise, CC BY 4.0).
Gibt es 2026 noch eine Wallbox Förderung?
Eine bundesweite Wallbox-Förderung gibt es derzeit nicht: Der KfW-Zuschuss 440 (900 € pro Ladepunkt) ist seit Ende 2021 ausgeschöpft und wurde nicht neu aufgelegt. Fündig werden Sie stattdessen auf Landes- und Kommunalebene – einzelne Bundesländer, Städte und Stadtwerke bezuschussen private Ladepunkte weiterhin, teils gekoppelt an Ökostrom oder eine PV-Anlage.
Es lohnt sich daher, vor dem Kauf beim eigenen Bundesland, der Kommune und dem örtlichen Energieversorger nachzufragen. Die folgende Karte gibt eine Orientierung, in welchen Regionen zuletzt Programme verfügbar waren (Stand der Karte: 2024 – die Programme ändern sich laufend):
Neue E-Auto-Kaufprämie seit Mai 2026
Während Wallboxen nicht mehr bundesweit gefördert werden, gibt es für das Fahrzeug selbst wieder Geld: Seit dem 19. Mai 2026 können Privathaushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 80.000 € beim BAFA eine Kaufprämie von 3.000 bis 6.000 € für neu zugelassene Elektroautos beantragen (Erstzulassung ab 1. Januar 2026). Alle Details und weitere Vorteile wie die Kfz-Steuerbefreiung finden Sie in unserem Elektroauto-Ratgeber.Sparen mit der eigenen Wallbox
Über die gesamte Nutzungsdauer entscheidet weniger der Kaufpreis der Wallbox als der Preis des Ladestroms. Bei 10.000 km im Jahr fließen rund 1.800 bis 2.000 kWh durch die Wallbox – jeder Cent Unterschied beim Strompreis macht da knapp 20 € pro Jahr aus. So senken Sie Ihre Ladekosten:
- Melden Sie Ihre Wallbox als steuerbare Verbrauchseinrichtung an und sichern Sie sich die pauschale Netzentgelt-Reduzierung nach Modul 1;
- Laden Sie programmiert nachts – mit zeitvariablen Netzentgelten (Modul 3) und einem dynamischen Stromtarif sind die Nachtstunden am günstigsten;
- Fragen Sie Ihren Versorger nach einem speziellen Autostromtarif oder wechseln Sie zu einem günstigeren Stromanbieter;
- Nutzen Sie eigenen Solarstrom zum Aufladen – am effizientesten mit einer PV-fähigen Wallbox wie dem Fronius Wattpilot;
- Prüfen Sie regionale Förderprogramme, bevor Sie kaufen.
Autostromtarife für die Wallbox: Anbieter im Vergleich
Der dritte Punkt der Sparliste im Detail: Ein Autostromtarif mit getrennter Messung versorgt ausschließlich die Wallbox über einen eigenen Zähler – die technische Voraussetzung für den 60-%-Netzentgelt-Rabatt nach Modul 2 des § 14a EnWG. Da Zweitzähler und Messentgelt extra kosten, lohnt sich der Wechsel vor allem bei hoher Jahresfahrleistung.
Ob es in Ihrem Netzgebiet passende Angebote gibt, prüfen Sie hier per Postleitzahl:
entspricht ca. kWh Ladestrom pro Jahr (18 kWh/100 km inkl. Ladeverlusten)
Autostrom-Tarife für (PLZ ) – je Anbieter der günstigste Tarif:
Basis: die oben gewählte Jahresfahrleistung von km ≈ kWh Ladestrom (18 kWh/100 km inkl. Ladeverlusten).
Preis-Glossar: Das steckt hinter den Tarifbestandteilen
- Arbeitspreis:
- der Preis je verbrauchter Kilowattstunde Ladestrom – bei diesem Tarif ct/kWh (brutto).
- Grundpreis:
- die verbrauchsunabhängige Gebühr für Zähler, Messung und Abrechnung – hier € pro Jahr, unabhängig davon, wie viel Sie laden.
- Bruttopreis:
- alle angezeigten Preise enthalten bereits Netzentgelte, Konzessionsabgabe, Stromsteuer, Umlagen und Mehrwertsteuer – regionale Preisunterschiede stecken vor allem im Netzentgelt Ihres Netzbetreibers.
- Getrennte Messung:
- der Ladestrom läuft über einen eigenen Zähler – die Voraussetzung für den 60-%-Netzentgelt-Rabatt nach Modul 2 des § 14a EnWG. Rechnen Sie die Kosten für Zweitzähler und Messentgelt gegen.
- Tarifart:
- – der Arbeitspreis ist für die Vertragslaufzeit festgeschrieben. – der Anbieter kann den Arbeitspreis mit Ankündigung anpassen.
- Bestellung:
- Abschluss per möglich.
Quelle: Selectra-Tarifkatalog. Autostrom- und Wallbox-Tarife mit getrennter Messung (Voraussetzung für Modul 2 nach § 14a EnWG), je Anbieter der günstigste Tarif, sortiert nach Jahrespreis bei kWh/Jahr. Alle Tarif-Typen Ihres Netzgebiets (Standard, dynamisch, Wärmestrom) zeigt das Netzverzeichnis, bundesweite Haushaltstarife der Strompreisvergleich. * Affiliate-Link: Bei Vertragsabschluss erhalten wir eine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Für führt unser Tarifkatalog aktuell keinen speziellen Autostrom-Tarif mit getrennter Messung.
Das ist kein Nachteil: Für die meisten E-Auto-Fahrer lohnt sich ohnehin die Kombination aus normalem Haushaltstarif, der Modul-1-Pauschale nach § 14a EnWG und programmiertem Nachtladen – oder ein dynamischer Stromtarif ohne Zweitzähler.
Zum Vergleich: Ältere Wallbox Tests von ADAC und Stiftung Warentest
Die Testsieger wechseln mit jeder Testrunde – ein Blick zurück ordnet das aktuelle Ergebnis ein. Im ADAC-Test 2023 gewann die Wallbox Pulsar Plus (von Hyundai vertrieben) vor der Mercedes-Benz Wallbox und der Peugeot ePro Full Wallbox; das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bot damals der Tesla Gen 3 Wall Connector für rund 500 €. Im Jahr 2022 lag die go-eCharger HOMEfix 11 kW vorn – sowohl beim ADAC als auch bei der Stiftung Warentest.
Der Trend über die Testjahre ist eindeutig: Die Preise sind deutlich gefallen. Kostete der Testsieger 2023 noch gut 900 €, führt heute ein 199-€-Modell die Tabelle an – bei vergleichbar guten Sicherheitsnoten.
Häufige Fragen zum Wallbox Test
Im aktuellen ADAC-Test günstiger 11-kW-Wallboxen (Oktober 2024) ist die Delta AC MAX Basic Testsieger – mit der Note 1,7 und einem Preis von rund 199 €. Bei den eichrechtskonformen Wallboxen für Dienstwagen gewann 2025 die KEBA KeContact P40 (Note 1,6), bei den PV-Wallboxen der Fronius Wattpilot Home 11 J 2.0.
Ja. Eine 11-kW-Wallbox ist anmeldepflichtig, eine 22-kW-Wallbox zusätzlich genehmigungspflichtig. Die Anmeldung übernimmt in der Regel der installierende Elektrofachbetrieb. Als steuerbare Verbrauchseinrichtung über 4,2 kW fällt die Wallbox automatisch unter den § 14a EnWG – Sie erhalten dafür reduzierte Netzentgelte.
Für den Alltag ja. Eine 11-kW-Wallbox lädt eine 60-kWh-Batterie in rund 5 bis 6 Stunden voll – über Nacht also problemlos. Viele E-Autos können Wechselstrom ohnehin nur mit maximal 11 kW aufnehmen, sodass eine 22-kW-Wallbox keinen Vorteil bringt.
Gute 11-kW-Wallboxen gibt es laut ADAC-Test bereits ab rund 199 €. Dazu kommt die Installation durch einen Elektrofachbetrieb, die je nach Leitungsweg und nötigen Sicherungselementen meist zwischen 500 und 1.500 € liegt. Insgesamt sollten Sie etwa 800 bis 2.000 € einplanen.
Bundesweit nicht mehr – der KfW-Zuschuss 440 ist ausgeschöpft. Einzelne Bundesländer, Kommunen und Stadtwerke fördern private Ladepunkte aber weiterhin. Zusätzlich sparen Sie unabhängig von Förderungen mit der Netzentgelt-Reduzierung nach § 14a EnWG rund 110 bis 190 € pro Jahr.
Energieanbieter wechseln mit Selectra
Ein Selectra-Berater vergleicht die Angebote und begleitet Sie beim Wechsel.
Mo.–Fr. 8:00–19:00 Uhr