Netzbetreiber
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom
- Telefon
- 0800 2 305070
Grundversorger
envia Mitteldeutsche Energie
- Adresse
- envia Mitteldeutsche Energie Chemnitztalstraße 13 09114 Chemnitz
Postleitzahlen im Versorgungsgebiet
741 Orte mit insgesamt 780 Postleitzahlen.
Klicken Sie auf eine Postleitzahl, um exakte Preise für diesen Ort anzuzeigen. Die Tarife unten werden gegen den Tarifkatalog für die jeweilige PLZ neu abgefragt.
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Schaltzeiten von Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom
Die Schaltzeiten geben an, wann ein Doppeltarifzähler vom Hoch- in den Niedertarif wechselt. Sie sind regional vom Netzbetreiber festgelegt und wirken sich gemeinsam mit den Netzentgelten auf Ihren Endpreis aus.
MITNETZ
| Tarifband | Uhrzeit | Wochentage | Saison |
|---|---|---|---|
| NT NT 13-08 Sa-So | 13:00–08:00 | Sa–So | Ganzjährig |
| HT HT 08-13 Sa-So | 08:00–13:00 | Sa–So | Ganzjährig |
| NT NT 22-06 Mo-Fr | 22:00–06:00 | Mo–Fr | Ganzjährig |
| HT HT 06-22 Mo-Fr | 06:00–22:00 | Mo–Fr | Ganzjährig |
Beispielrechnung: Wann lohnt sich das Verlagern in günstige Zeiten?
Ein finanzieller Vorteil entsteht nur, wenn ein nennenswerter Anteil Ihres Verbrauchs in die NT-Zeitfenster fällt. Wie groß der Unterschied für typische Haushaltsprofile ausfällt, zeigen die drei Beispiele unten. Annahmen: HT 38 ct/kWh, NT 30 ct/kWh (Beispielwerte für Grundversorgungstarife mit Doppeltarif, Stand Mai 2026); Eintarif-Vergleichspreis 0,34 €/kWh als Mischpreis.
Wärmepumpe
4.000 kWh/Jahr, ca. 70 % Verbrauch in der NT-Zeit (Vorheizen nachts, Pufferspeicher).
- HT-Anteil: 1.200 kWh × 0,38 € = 456 €
- NT-Anteil: 2.800 kWh × 0,30 € = 840 €
- Gesamt HT/NT: 1.296 €/Jahr
- Vergleich Eintarif: 4.000 kWh × 0,34 € = 1.360 €
Nachtspeicherheizung
8.000 kWh/Jahr, ca. 95 % Verbrauch in der NT-Zeit (lädt zentral nachts).
- HT-Anteil: 400 kWh × 0,38 € = 152 €
- NT-Anteil: 7.600 kWh × 0,30 € = 2.280 €
- Gesamt HT/NT: 2.432 €/Jahr
- Vergleich Eintarif: 8.000 kWh × 0,34 € = 2.720 €
Klassischer Haushalt
2.500 kWh/Jahr, nur ca. 20 % Verbrauch in der NT-Zeit (z. B. Waschmaschine spätabends).
- HT-Anteil: 2.000 kWh × 0,38 € = 760 €
- NT-Anteil: 500 kWh × 0,30 € = 150 €
- Gesamt HT/NT: 910 €/Jahr
- Vergleich Eintarif: 2.500 kWh × 0,34 € = 850 €
Mehrkosten: rund 60 €/Jahr
Ein Doppeltarifzähler lohnt sich hier nicht. Zusätzlich fallen Zähler- und Messstellenentgelte an.
Wichtig: Die Berechnungen sind Beispiele auf Basis typischer Profile. Die tatsächlichen Preise unterscheiden sich je nach Anbieter, Region und Tarifart. Für Wärmepumpen gelten zusätzlich die reduzierten Netzentgelte nach § 14a EnWG, die in der Regel zu noch günstigeren Sondertarifen führen.
Grundversorgungs-Tarif von envia Mitteldeutsche Energie
Für envia Mitteldeutsche Energie liegt uns aktuell kein vergleichbarer Tarifpreis vor. Bestandskunden in der Grundversorgung zahlen in der Regel deutlich mehr als Neukunden bei alternativen Anbietern.
Smart-Meter-Rollout bei Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom
Der Netzbetreiber ist im Regelfall auch Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber und damit für den Einbau des Smart Meters zuständig. Wie weit Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom beim Rollout ist, zeigt die folgende Einordnung.
Die aktuelle Smart-Meter-Rollout-Quote für Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom liegt uns aktuell nicht vor. Sobald das Rollout-Monitoring der Bundesnetzagentur einen belastbaren Wert für dieses Netzgebiet ausweist, ergänzen wir ihn hier – bis dahin verzichten wir bewusst auf eine Schätzung.
Wann bekomme ich einen Smart Meter?
Bis 2032 stattet Ihr Netzbetreiber alle Haushalte schrittweise aus – vorrangig bei über 6.000 kWh Jahresverbrauch, einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG (Wärmepumpe, Wallbox) oder einer größeren PV-Anlage. Unabhängig davon können Sie den Einbau seit 2025 aktiv verlangen; ausführlich erklärt auf Smart Meter beantragen.
Nicht auf den regulären Rollout warten?
Seit 2025 können Sie ein intelligentes Messsystem aktiv beantragen – auf Wunsch über einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber.
Mo.–Fr. 8:00–19:00 Uhr
* Affiliate-Link: Schließen Sie über diesen Link einen Vertrag ab, erhalten wir eine Provision. Für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Häufige Fragen zum Smart Meter
Bis 2032 stattet Ihr Netzbetreiber schrittweise alle Haushalte mit einem intelligenten Messsystem aus. Vorrang haben Haushalte mit einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh, mit einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG (Wärmepumpe, Wallbox) oder mit einer größeren PV-Anlage. Unabhängig davon können Sie den Einbau seit dem 1. Januar 2025 auch aktiv verlangen – der Messstellenbetreiber hat dann vier Monate Zeit. Wie schnell Ihr Netzbetreiber ausrollt, zeigt die Rollout-Quote auf dieser Seite.
Die Quote gibt an, welcher Anteil der Messstellen im Netzgebiet bereits auf ein intelligentes Messsystem umgestellt ist. Sie wird von der Bundesnetzagentur im Rahmen des Smart-Meter-Rollout-Monitorings erhoben. Eine hohe Quote ist ein Anhaltspunkt dafür, dass Sie eher zeitnah an der Reihe sind – ein Anspruch auf einen bestimmten Termin lässt sich daraus aber nicht ableiten.
Ja. Seit 2016 dürfen Sie statt des grundzuständigen einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber (wMSB) beauftragen – oft ein Anbieter, der den Einbau mit einem dynamischen Stromtarif bündelt. Details und eine Musterformulierung finden Sie auf unserer Seite Smart Meter beantragen.
Für den grundzuständigen Einbau gelten gesetzliche Preisobergrenzen; die laufende Jahresgebühr richtet sich nach Ihrem Verbrauch und Ihrer Anlage. Bei einem freiwilligen Wunscheinbau darf einmalig bis zu 100 € berechnet werden. Wettbewerbliche Anbieter vereinbaren ihre Konditionen frei.
Versorgungsgebiet auf der Karte
Die Karte zeigt, welche dreistelligen Postleitzahlbereiche zum Versorgungsgebiet von Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom gehören.