Diese Seite erklärt ausschließlich das Stadtwerke Landshut Zählerstand melden. Aktuelle Tarife, Preise, Erfahrungen und alle weiteren Kontaktwege von Stadtwerke Landshut finden Sie in unserer Übersicht.
Stadtwerke Landshut Zählerstand ablesen 2026: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Drehstrom- und Digitalzähler
Die Zählerstandserfassung bei Stadtwerke Landshut erfolgt in der Regel einmal jährlich zur Erstellung der Jahresverbrauchsabrechnung für Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme. Hierzu sind im Stadtgebiet zu festgelegten Zeiträumen Ableser der Stadtwerke unterwegs, die sich mit Dienstausweis und typischer Dienstkleidung ausweisen können und laut Unternehmensangaben weder Bargeld kassieren noch Verträge an der Haustür abschließen. In vielen Fällen werden nicht alle Zähler vor Ort abgelesen, weshalb zahlreiche Kunden Ablesekarten per Post erhalten. Diese Karten enthalten Felder zur Eintragung der Zählerstände sowie häufig einen QR‑Code, über den sich die Daten mit Smartphone oder Tablet schnell und bequem digital übermitteln lassen.
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Jährliche Ablesekampagnen mit Stadtwerke-Ablesern im Stadtgebiet; die Mitarbeiter weisen sich aus, verlangen kein Bargeld und bieten keine Haustürgeschäfte an.
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Versand von Ablesekarten an viele Kunden, auf denen Zählernummern, Zählerstände und das Ablesedatum einzutragen sind; Rückmeldung per Post, Einwurf im Kundenzentrum oder bevorzugt digital über einen aufgedruckten QR‑Code.
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Alternative Übermittlungskanäle wie das Energie-Kundenportal, E‑Mail oder Telefon, über die Kunden ihre Zählerstände selbst und teilweise auch vor dem offiziellen Ablesezeitraum melden können.
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Erforderliche Angaben bei der Meldung
Zählernummer, aktueller Zählerstand, Datum der Ablesung, Name und Kontaktdaten des Kunden, damit Rückfragen schnell geklärt werden können.
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Regelmäßige Zählerablesung ist wichtig, um Schätzungen und damit verbundene Ungenauigkeiten zu vermeiden, den eigenen Verbrauch besser einschätzen zu können und frühzeitig auf ungewöhnliche Verbrauchsanstiege reagieren zu können.
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Auch an Lieferstellen, die von anderen Energielieferanten beliefert werden, nimmt Stadtwerke Landshut als Netzbetreiber gesetzlich vorgeschriebene Ablesungen vor und übermittelt die Messwerte an den jeweiligen Lieferanten.
Übermittlung ohne Login: So nutzen Sie das schnelle Online-Formular
Die schnellste Methode, um Ihre Daten zu übermitteln, ist oft der Gast-Zugang. Viele Anbieter wie Stadtwerke Landshut bieten heute die Möglichkeit, den Zählerstand ohne Registrierung zu melden. Dies ist ideal für alle, die ihre Zugangsdaten für das Kundenportal gerade nicht zur Hand haben oder sich den Prozess der Registrierung komplett sparen möchten.
Was Sie für die Meldung bereithalten müssen: Um sich im Formular zu verifizieren, benötigt das System in der Regel zwei Identifikationsmerkmale. Halten Sie daher folgende Daten bereit:
Alles bereit – Sie können den Zählerstand jetzt melden.
Für wen eignet sich dieser Weg? Besonders lohnenswert ist das Online-Formular für Kunden, die lediglich einmal im Jahr zur Jahresabrechnung ihren Stand durchgeben müssen oder für Mieter, die beim Ein- oder Auszug eine schnelle Bestätigung für das Übergabeprotokoll benötigen. Da keine Anmeldung erforderlich ist, kann die Meldung innerhalb weniger Sekunden sogar bequem von unterwegs über das Smartphone erledigt werden.
Wann erhalten Sie Ihre Jahresabrechnung?
Geben Sie Ihre PLZ ein und wir zeigen Ihnen, in welchem Monat Stadtwerke Landshut und Ihr Netzbetreiber die Ableseaufforderung üblicherweise versenden – damit Sie genau wissen, wann der Zählerstand übermittelt werden muss.
Wir helfen Ihnen herauszufinden, welches Sparpotenzial sich in Ihrer Rechnung versteckt!
Sie werden Ihre Jahresabrechnung
im erhalten.
Die Jahresabrechnung ist der ideale Moment, um Preise & Tarife zu vergleichen und zu einem besseren Energieanbieter zu wechseln.
Mehrere Orte unter dieser PLZ – bitte den passenden Ort wählen:
- Versand im
Die Jahresabrechnung ist der ideale Moment, um Preise & Tarife zu vergleichen und zu einem besseren Energieanbieter zu wechseln.
Die Jahresrechnung wird in der Regel einmal pro Jahr versendet (4–6 Wochen nach Ableseaufforderung). Die hier angezeigten Monate beruhen auf dem Standard-Ablesezyklus pro PLZ und können je nach Anbieter geringfügig variieren.
Profi-Tipp
Machen Sie mit Ihrem Smartphone ein Foto vom Zähler, bevor Sie das Formular öffnen. So vermeiden Sie Zahlendreher und haben bei Rückfragen direkt einen Beleg zur Hand.
Meldung via App oder Telefon: Die komfortablen Alternativen im Überblick
Für alle, die es noch einfacher mögen, ist die Nutzung einer Kunden-App wie der SWLApp - Stadtwerke Landshut App oft der bequemste Weg. Anstatt Daten manuell in ein Web-Formular abzutippen, verwandelt die App Ihr Smartphone in ein smartes Lesegerät. Dies ist die modernste Form der Zählerstandsmeldung und spart Ihnen das mühsame Notieren von Ziffernfolgen im dunklen Keller. Wo keine App angeboten wird, bleibt zusätzlich die telefonische Durchsage beim Stadtwerke Landshut Kundenservice möglich.
Die Vorteile der App-Meldung
Foto-Funktion (Scan)
Die meisten Apps verfügen über eine Scan-Funktion. Sie richten einfach die Kamera auf das Zählwerk, und der Wert wird automatisch erkannt und übernommen.
Sofortige Bestätigung
Sie erhalten direkt nach dem Absenden eine Bestätigung in der App – kein Bangen mehr, ob die Daten angekommen sind.
Verlaufskontrolle
In der App haben Sie Ihre historischen Verbräuche oft grafisch aufbereitet im Blick und können so Ihren Energiebedarf besser steuern.
Keine Zettelwirtschaft
Alle Informationen zu Ihrem Vertrag und Ihrem Zähler sind digital an einem Ort gebündelt.
Worauf Sie bei der Nutzung achten sollten: Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellste Version der App installiert haben und dass die Kameralinse Ihres Smartphones sauber ist, damit der Scan fehlerfrei funktioniert. Sollte der Keller zu dunkel sein, lässt sich bei den meisten Apps direkt über die Scan-Funktion das Blitzlicht Ihres Handys zuschalten. Diese Methode lohnt sich besonders für technikaffine Nutzer und alle, die ihren Energieverbrauch regelmäßig (z. B. monatlich) im Blick behalten wollen, um böse Überraschungen bei der Jahresabrechnung zu vermeiden.
Laden Sie hier die App herunter und nutzen Sie die Vorteile der mobilen Übermittlung:
Umzug, Einzug oder Anbieterwechsel?
Ein Wohnungswechsel ist meist mit Stress verbunden, doch die Kommunikation mit Ihrem Energielieferanten sollte dabei ganz oben auf der Checkliste stehen. Nur mit einem präzisen Zählerstand zum Stichtag wird sichergestellt, dass Sie nur das bezahlen, was Sie tatsächlich verbraucht haben – und nicht die Kosten Ihres Vor- oder Nachmieters übernehmen.
Zählerstand beim Umzug mitteilen: Warum das Übergabeprotokoll so wichtig ist
Wenn Sie ausziehen oder eine neue Wohnung beziehen, ist der Zählerstand das rechtliche Bindeglied zwischen Ihnen, dem Vermieter und dem Energieversorger. Wir empfehlen dringend, den Stand gemeinsam mit dem Vermieter oder dem Nachmieter abzulesen und in einem Übergabeprotokoll schriftlich festzuhalten.
Warum ist das so wichtig?
Beweispflicht
Das unterschriebene Protokoll dient als Beleg, falls es später Unstimmigkeiten bei der Schlussrechnung gibt.
Präzision
Ohne offizielle Meldung muss der Energieversorger den Verbrauch auf Basis von Schätzwerten berechnen – das fällt oft zu Ungunsten des Kunden aus.
Nahtloser Übergang
Bei einem Anbieterwechsel garantiert der exakte Stand zum Wechseltermin eine centgenaue Abrechnung zwischen altem und neuem Lieferanten.
Tipp
Machen Sie am Tag der Schlüsselübergabe ein Foto des Zählers, auf dem auch die Zählernummer deutlich erkennbar ist. So haben Sie einen digitalen Zeitstempel als zusätzlichen Nachweis.
Fristen beachten: Wann die Meldung spätestens bei Stadtwerke Landshut vorliegen muss
Zeit ist beim Umzug ein kritischer Faktor. Damit die Abmeldung an Ihrer alten Adresse und die Anmeldung im neuen Heim reibungslos funktionieren, sollten Sie die Fristen von Stadtwerke Landshut im Auge behalten.
In der Regel sollte die Meldung des Zählerstands innerhalb von zwei Wochen rund um den Termin der Schlüsselübergabe erfolgen.
- Auszug – Melden Sie den Stand idealerweise am Tag der Übergabe, spätestens jedoch wenige Tage danach, um die Schlussrechnung anzufordern;
- Einzug – Hier haben Sie meist etwas mehr Spielraum, aber auch hier gilt: Je früher Stadtwerke Landshut den Startwert kennt, desto präziser können Ihre monatlichen Abschlagszahlungen berechnet werden.
Sollten Sie die Frist versäumen, erfolgt eine gesetzlich zulässige Schätzung Ihres Verbrauchs. Um dies zu vermeiden, nutzen Sie am besten sofort nach der Schlüsselübergabe das Online-Portal.
Zähler-Service: Installation und Aktualisierung
Hinter jeder Stromrechnung steckt eine präzise Technik, die über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren muss. Doch ein Zähler ist kein Gerät für die Ewigkeit. Ob Sie gerade Ihr Traumhaus bauen, eine alte Immobilie sanieren oder die gesetzlichen Eichfristen ablaufen – es gibt viele Momente, in denen der Zähler-Service von Stadtwerke Landshut für Sie wichtig wird. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie der Austausch eines Geräts abläuft und welche modernen Möglichkeiten die neue Technikgeneration bietet.
Zähler-Installation: Ablauf und Kosten bei Neubau oder Sanierung
Für den Einbau und die Installation von Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmezählern ist im Netzgebiet der Stadt Landshut grundsätzlich Stadtwerke Landshut als Netz- und Messstellenbetreiber zuständig. Der Hausanschluss, also die Verbindung zwischen dem öffentlichen Netz und der Gebäudeinstallation, bleibt im Eigentum der Stadtwerke, während die Inneninstallation im Gebäude selbst von zugelassenen Vertragsinstallateuren ausgeführt werden muss. Wer neu baut oder einen bestehenden Anschluss wesentlich verändert, stellt gemeinsam mit einem eingetragenen Elektro- bzw. Gas- und Wasserinstallateur einen Antrag auf Netz- beziehungsweise Hausanschluss. Auf dieser Basis planen die Stadtwerke die Leitungsführung, dimensionieren den Übergabepunkt und koordinieren die Ausführung der Bauarbeiten im öffentlichen Bereich sowie die spätere Zählerplatzierung.
Antrag auf Netz- beziehungsweise Hausanschluss für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, der von einem zugelassenen Installationsunternehmen ausgefüllt und von der Bauherrschaft unterschrieben wird.
Beifügung von Plänen und technischen Angaben, etwa Lageplan des Grundstücks, gewünschte Anschlussleistung, Art der Nutzung sowie Informationen zu besonderen Verbrauchern (z. B. Wärmepumpe, E‑Ladeeinrichtung).
Leitungsverlegearbeiten auf öffentlichem Grund werden durch Stadtwerke Landshut oder von ihr beauftragte Unternehmen ausgeführt; die Gebäudeinstallation erfolgt durch eingetragene Vertragsinstallateure.
Bereitstellung und fachgerechter Einbau von Fußbodeneinführungen bei nicht unterkellerten Gebäuden, die von den Stadtwerken geliefert und im Anschlusspreis berücksichtigt werden.
Nach Fertigstellung
Montage und Inbetriebnahme der Zähler durch Stadtwerke Landshut, Protokollierung der Anfangszählerstände und Freigabe der Anlage für den regulären Betrieb.
Erforderliche Unterlagen für Kunden sind insbesondere der ausgefüllte Netzanschlussantrag, ggf. Eigentumsnachweise zum Grundstück, technische Datenblätter besonderer Geräte und bei gewünschter Lastschrift ein unterzeichnetes SEPA-Lastschriftmandat.
Zähler-Aktualisierung: Wann ein Austausch (z. B. wegen Eichfrist) notwendig ist
Der Wechsel von einem konventionellen Stromzähler auf einen digitalen Zähler oder ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) wird im Netzgebiet der Stadtwerke Landshut im Rahmen des Messstellenbetriebsgesetzes schrittweise umgesetzt. Stadtwerke Landshut ist als grundzuständiger Messstellenbetreiber dafür verantwortlich, Haushalte bis spätestens 2032 mit modernen Messeinrichtungen auszustatten und bei bestimmten Verbrauchsgruppen – etwa Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 kWh oder mit steuerbaren Anlagen – ein intelligentes Messsystem zu installieren. Kunden müssen den Tausch üblicherweise nicht selbst beantragen; sie werden rechtzeitig schriftlich informiert, wann der Zähler vor Ort gewechselt wird und welche technischen Voraussetzungen (z. B. ausreichender Platz im Zählerschrank) erfüllt sein müssen. Wer den Umstieg früher wünscht, kann sich an den Kundenservice wenden und prüfen lassen, ob ein vorgezogener Einbau gegen die im Preisblatt ausgewiesenen Entgelte möglich ist.
Roll-out digitaler Stromzähler und intelligenter Messsysteme durch Stadtwerke Landshut als grundzuständigen Messstellenbetreiber, in der Regel nach schriftlicher Ankündigung und ohne, dass Kunden selbst aktiv werden müssen.
Vorgezogener Zählerwechsel auf Wunsch des Kunden grundsätzlich möglich, vorbehaltlich der technischen Machbarkeit und gegen die im Preisblatt genannten Entgelte; Anfrage erfolgt über den Kundenservice.
Voraussetzungen für ein Smart Meter sind ein geeigneter Zählerschrank, Stromverbrauch oberhalb bestimmter Schwellenwerte oder der Betrieb steuerbarer Anlagen wie Wärmepumpen oder E‑Mobilitäts-Ladeeinrichtungen.
Vorteile eines Smart Meters umfassen detaillierte Verbrauchstransparenz, potenzielle Kosteneinsparungen durch bewusste Lastverschiebung, die Nutzung dynamischer Tarife wie Smart Flex sowie perspektivisch die Reduktion manueller Ablesungen.
Für den Umstieg erforderliche Unterlagen auf Kundenseite sind insbesondere Kundennummer, Zählernummer, genaue Anschlussadresse und im Falle eines vorgezogenen Einbaus die Einverständniserklärung des Anschlussnehmers bzw. Eigentümers.
Datenschutzrechtliche Anforderungen sind streng geregelt; Messwerte werden verschlüsselt übertragen, und der Zugriff auf Daten ist nur berechtigten Marktteilnehmern im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gestattet.
Smart Meter: Die digitale Zukunft – Vorteile und Rollout-Infos
Ein Smart Meter bei Stadtwerke Landshut besteht aus einer modernen digitalen Messeinrichtung und einem Kommunikationsmodul (Gateway), das die gemessenen Stromverbräuche verschlüsselt an berechtigte Marktteilnehmer wie Netzbetreiber und Lieferant übermittelt. Für Haushalte mit höherem Jahresverbrauch, mit Einspeiseanlagen wie Photovoltaik oder mit steuerbaren Verbrauchern (z. B. Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge) ist der Einbau eines intelligenten Messsystems gesetzlich vorgesehen, während alle anderen Kunden bis 2032 schrittweise eine moderne Messeinrichtung erhalten sollen. Der Zähler selbst zeigt nicht nur den aktuellen Stand, sondern erlaubt auch die Anzeige historischer Tages-, Monats- und Jahresverbräuche, die typischerweise für die letzten 24 Monate gespeichert werden. Bei Smart Metern können Kunden zusätzlich über ein Online-Portal fein aufgelöste Verbrauchsprofile einsehen, oft in 15‑Minuten-Intervallen des Vortags, wodurch ein sehr detailliertes Bild des eigenen Nutzungsverhaltens entsteht.
- Nutzung eines Smart Meters setzt einen geeigneten Zählerschrank und meist einen bestimmten Mindestverbrauch oder das Vorhandensein steuerbarer Anlagen voraus; Stadtwerke Landshut informiert betroffene Kunden schriftlich über den geplanten Einbau.
- Kunden können über ein Online-Portal aktuelle und historische Verbrauchsdaten detailliert einsehen und ihr Nutzungsverhalten anpassen, etwa indem sie Waschmaschine, Spülmaschine oder E‑Auto gezielt in Zeiten niedriger Preise laufen lassen.
- Kombination mit dynamischen Tarifen wie Smart Flex ermöglicht es, Börsenpreisschwankungen aktiv zu nutzen und so bei flexiblem Verhalten Energiekosten zu senken.
- Regelmäßige Fernauslesung reduziert den Bedarf an manuellen Ablesungen und minimiert Schätzwerte in der Jahresabrechnung, wodurch Abrechnungen genauer werden.
- Vorteile eines Smart Meters umfassen höhere Transparenz, potenzielle Kosteneinsparungen, bessere Integration neuer Technologien wie PV-Anlagen und Ladeinfrastruktur sowie einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes.
- Für Rückfragen oder Unklarheiten zur Funktionsweise, zu Datenschutzfragen oder zur Auswertung der Messdaten stehen Kundenservice und Informationsmaterialien von Stadtwerke Landshut zur Verfügung; bei Bedarf kann eine Befundprüfung oder eine Anpassung der Konfiguration veranlasst werden.
Auf einen Blick: Warum sich ein Smart Meter für Sie lohnt
- Kein Ablesen mehr – Die manuelle Übermittlung des Zählerstands entfällt komplett;
- Volle Transparenz – Über Apps oder Webportale sehen Sie Ihren Verbrauch in Echtzeit und entlarven „Stromfresser" sofort;
- Dynamische Tarife – Nutzen Sie Strom dann, wenn er am günstigsten ist (z. B. nachts für das E-Auto oder die Waschmaschine);
- Pflicht-Rollout – Ab 2025/2026 greift für viele Haushalte (insb. mit Photovoltaik, Wärmepumpen oder hohem Verbrauch über 6.000 kWh) die Einbaupflicht – Details siehe Bundesnetzagentur.
Sie möchten wissen, ob Sie bereits zur Pflichtgruppe gehören, welche Kosten auf Sie zukommen und wie der Einbau genau abläuft?
Hilfe bei Störungen: Probleme mit dem Zähler beheben
Bei Problemen mit Strom-, Gas-, Wasser- oder Wärmezählern ist Stadtwerke Landshut als grundzuständiger Messstellenbetreiber erster Ansprechpartner im Netzgebiet. Typische Schwierigkeiten betreffen etwa unklare oder stark angestiegene Verbrauchswerte, Anzeigen, die gar nicht mehr oder fehlerhaft funktionieren, ungewöhnliche Geräusche bei mechanischen Zählern oder beschädigte Plomben. Kunden, die den Verdacht haben, dass ein Zähler fehlerhaft misst, sollten zunächst prüfen, ob sich der Verbrauch plausibel über geänderte Nutzung erklären lässt, und gegebenenfalls testweise größere Verbraucher abschalten. Bleibt der Verdacht bestehen, kann über den Kundenservice eine technische Überprüfung des Zählers (Befundprüfung) veranlasst werden, für die es eigene Preisblätter gibt; bestätigt sich ein Messfehler, werden Kosten in der Regel angepasst.
- Ungewöhnlich hoher oder niedriger Verbrauch ohne erkennbaren Grund : Kunde dokumentiert eigene Ablesungen über einen Zeitraum, prüft größere Verbraucher und meldet sich anschließend beim Kundenservice, der ggf. eine Befundprüfung des Zählers veranlasst.
- Defekte oder unlesbare Anzeige bei digitalen Stromzählern bzw. stehendes Zählwerk bei mechanischen Zählern : Meldung an Stadtwerke Landshut mit Angabe der Zählernummer; der Versorger entscheidet über Reparatur oder Austausch des Geräts.
- Beschädigte Plomben oder sichtbare Manipulationsspuren : Kunde informiert umgehend den Netz- bzw. Messstellenbetreiber, damit die Situation vor Ort geprüft und der Zähler gesichert werden kann.
- Gasgeruch, Wasserleck oder Stromausfall in größeren Bereichen der Anlage : sofortiger Anruf beim 24-Stunden-Entstörungsdienst, der mit Bereitschaftsteams ausrückt und vor Ort Sicherungs- und Reparaturmaßnahmen durchführt.
- Fragen zur Bedienung oder Anzeige eines Smart Meters (z. B. zum Wechsel zwischen Zählwerken oder zu historischen Verbrauchsdaten) : Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice, der anhand von Bedienungsanleitungen und ggf. Screenshots oder Fotos unterstützt.
- Notwendige Informationen bei jeder Störungsmeldung : Kundennummer, Zählernummer, Adresse der Anlage, Beschreibung der Auffälligkeit, Zeitpunkt der Feststellung und nach Möglichkeit aktuelle Zählerstände.
Typische Störungen und Sofortmaßnahmen
Wenn etwas mit Ihrem Zähler nicht stimmt, sollten Sie die folgenden Schritte der Reihe nach abarbeiten. So stellen Sie sicher, dass die Ursache dokumentiert ist und die Zuständigkeiten sauber geklärt werden:
Foto machen
Dokumentieren Sie den Zustand des Zählers und den aktuellen Stand.
Messstellenbetreiber kontaktieren
Diesen finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung unter „Messstellenbetrieb".
Stadtwerke Landshut informieren
Melden Sie die Störung zusätzlich dem Stadtwerke Landshut Kundenservice, damit Ihre Abschlagszahlungen angepasst werden können.
Prüfung beantragen
Bei Verdacht auf Fehlmessung können Sie beim Messstellenbetreiber eine Eichprüfung anfordern (kostenpflichtig, wenn der Zähler einwandfrei arbeitet).
Messstellenbetrieb: Wer ist für die Reparatur zuständig?
Wenn der Zähler streikt, stellt sich sofort die Frage: Wer trägt die Verantwortung und die Kosten? Hier ist die Antwort recht eindeutig: Die Zuständigkeit liegt beim sogenannten Messstellenbetrieb.
In den meisten Fällen ist das Ihr lokaler Netzbetreiber (grundzuständiger Messstellenbetreiber), es kann aber auch ein unabhängiger Dienstleister sein, den Sie selbst gewählt haben. Als Faustregel gilt:
- Der Messstellenbetreiber ist für die technische Sicherheit, die Eichung und die ordnungsgemäße Funktion des Geräts verantwortlich. Er muss den Zähler reparieren oder austauschen, wenn ein technischer Defekt vorliegt;
- Stadtwerke Landshut als Ihr Energielieferant ist Ihr Ansprechpartner für die Abrechnung und die Aufnahme der gemeldeten Daten, besitzt aber in der Regel nicht die physische Hardware (den Zähler) in Ihrem Keller.
Welcher Netzbetreiber für Ihren Wohnort zuständig ist, finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung unter dem Punkt „Netznutzung" oder über unsere Netzbetreiber-Übersicht.
Netzbetreiber-Störung
0800 800 2109
24/7-Störungshotline · zuständig für das Stromnetz vor Ort
Finden Sie Ihren Netzbetreiber !
Stadt (PLZ)*
- Marke
- Telefon
- Störungshotline
- Adresse
- Webseite
- Gebiete
Für diese Stadt liegt uns aktuell noch kein Netzbetreiber vor.
Wir arbeiten daran, unsere Datenbank zu vervollständigen. In der Zwischenzeit erhalten Sie die Auskunft kostenlos über unseren Energieservice – wir sagen Ihnen direkt, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist.*
089 380 388 88Stadtwerke Landshut Kundenservice auf einen Blick
Manchmal lassen sich technische Fragen oder Unklarheiten bei der Zählerstandsmeldung am besten im direkten Gespräch klären. Egal, ob Sie Unterstützung beim Ausfüllen des Formulars benötigen oder eine Unstimmigkeit in Ihrer Abrechnung klären möchten – das Serviceteam von Stadtwerke Landshut steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
| Telefonnummer | 0800 0871 871 |
| Öffnungszeiten | Montag–Freitag 09:00–18:00 Uhr, Samstag 09:00–13:00 Uhr |
| E-Mail-Adresse | [email protected] |
| Adresse | Christoph-Dorner-Straße 9, 84028 Landshut |
| Kontaktformular | Zum Stadtwerke Landshut Kontaktformular |
| Kundenportal | portal.stadtwerke-landshut.de/energyportal/exec/ |
| Mobile App |
SWLApp - Stadtwerke Landshut
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Häufige Fragen zum Stadtwerke Landshut Zählerstand melden
In der Regel wird der Zählerstand einmal jährlich zur Jahresabrechnung abgefragt. Den genauen Zeitpunkt erfahren Sie über die offizielle Ableseaufforderung von Stadtwerke Landshut oder dem zuständigen Messstellenbetreiber. Zusätzlich sollten Sie den Stand bei Umzug, Anbieterwechsel oder Verdacht auf Fehlmessung übermitteln.
Wenn keine fristgerechte Selbstablesung erfolgt, darf der Energieversorger Ihren Verbrauch gemäß § 40 Abs. 4 EnWG schätzen – meist auf Basis des Vorjahresverbrauchs. Diese Schätzung fällt häufig zu Ungunsten des Kunden aus. Den korrekten Wert können Sie in der Regel innerhalb der Einspruchsfrist nachreichen.
Sie benötigen in der Regel Ihre Vertragskontonummer, Ihre Zählernummer, den aktuellen Zählerstand (nur die Ziffern vor dem Komma) und – je nach Formular – Ihre Marktlokations-ID (MaLo-ID). Bei mehreren Tarifregistern (HT/NT) übermitteln Sie beide Werte.
Ja, die meisten Versorger bieten ein Online-Formular ohne Registrierung. Sie identifizieren sich dort über zwei Merkmale (z. B. Vertragskontonummer + Zählernummer) und übermitteln den Stand in wenigen Sekunden. Alternativ ist die Meldung per Kunden-App, Telefon oder – bei Smart Metern – automatisch über das Smart Meter Gateway möglich.
Für die technische Funktion und Eichung des Zählers ist der Messstellenbetreiber verantwortlich – meist Ihr lokaler Netzbetreiber. Stadtwerke Landshut ist Ihr Lieferant und kümmert sich um Vertrag und Abrechnung, besitzt aber nicht die Hardware in Ihrem Keller. Bei Defekt zuerst den Messstellenbetreiber kontaktieren; eine Eichprüfung ist über das Mess- und Eichgesetz (MessEG) geregelt.
Seit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) gilt für Haushalte mit einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh, mit Photovoltaik-Anlage über 7 kW oder mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wärmepumpe, Wallbox) bis 2030 eine schrittweise Einbaupflicht. Bis 2032 sollen 95 % aller Pflichtmessstellen umgerüstet sein. Mehr dazu in unserem Smart Meter Ratgeber.
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