Wie viel Strom verbrauchen Elektroautos pro 100 Kilometer?
Der durchschnittliche Stromverbrauch eines Elektroautos liegt zwischen 15 und 25 kWh pro 100 Kilometer. Kleinere Modelle wie ein Renault Zoe weisen einen geringeren Verbrauch eines Elektroautos auf, während größere SUVs oder leistungsstarke Fahrzeuge deutlich mehr Energie benötigen. Besonders hohe Werte zeigt der Stromverbrauch eines E-Autos bei Fahrten auf der Autobahn oder unter extremen Wetterbedingungen.
Für Verbraucher ist es wichtig, den Elektroauto Stromverbrauch zu kennen, da er direkten Einfluss auf die Kosten pro Kilometer hat. Ein typisches Elektroauto mit einem Verbrauch von 20 kWh auf 100 km verursacht bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh Stromkosten von etwa 6 € – deutlich günstiger als die Betriebskosten eines Verbrenners.
Verbrauch Elektroauto: Beeinflussende Faktoren
Der E-Auto Verbrauch hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die sowohl mit dem E-Auto selbst als auch mit den äußeren Bedingungen und der Fahrweise zusammenhängen. Hier sind die wichtigsten Einflussfaktoren:
Fahrzeugtyp und Gewicht
- Kleinwagen verbrauchen weniger Energie als SUVs;
- Schwerere Fahrzeuge benötigen mehr Energie;
- Aerodynamische Designs sparen Strom.
Fahrweise
- Sanftes Beschleunigen reduziert den Verbrauch;
- Hohes Tempo auf Autobahnen erhöht den Verbrauch;
- Rekuperation spart Energie im Stadtverkehr.
Externe Bedingungen
- Kälte verringert die Batterieleistung;
- Klimaanlage und Heizung erhöhen den Stromverbrauch;
- Schlechtes Straßenmaterial erhöht den Energiebedarf.
Komfortfunktionen
- Heizung kann den Verbrauch um bis zu 30 % steigern;
- Klimaanlage sorgt vor allem im Sommer für Mehrverbrauch;
- Zusätzliche Elektronik steigert den Verbrauch leicht.
Reifen und Beladung
- Breitreifen erhöhen den Rollwiderstand;
- Optimierte Reifen für Elektroautos sparen Energie;
- Schwere Beladung erhöht den Energiebedarf.
Fahrumgebung
- Stadtverkehr spart durch Rekuperation Energie;
- Konstantes Tempo auf der Landstraße ist effizient;
- Hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn erhöhen den Verbrauch.
Wie hoch sind die Stromkosten bei Elektroautos?
Die Stromkosten eines Elektroautos hängen vom Verbrauch (durchschnittlich 15-25 kWh/100 km), der jährlichen Fahrleistung und dem Strompreis (ca. 0,30 €/kWh) ab. Bei 15.000 km Fahrleistung und einem Verbrauch von 20 kWh/100 km liegen die jährlichen Stromkosten bei etwa 900 €, deutlich günstiger als die Treibstoffkosten eines Verbrenners.
Rechnung: Elektroauto vs. Verbrenner
Elektroauto:
Verbrauch: 20 kWh/100 km
Strompreis: 0,30 €/kWh
Jährliche Fahrleistung: 15.000 km
Stromkosten: (20 kWh ÷ 100) × 15.000 km × 0,30 €/kWh = 900 €
Verbrenner:
Verbrauch: 7 Liter/100 km
Benzinpreis: 1,80 €/Liter
Jährliche Fahrleistung: 15.000 km
Treibstoffkosten: (7 Liter ÷ 100) × 15.000 km × 1,80 €/Liter = 1.890 €
Stromkosten Elektroauto: Einflussfaktoren
Die Stromkosten eines Elektroautos werden von folgenden Faktoren beeinflusst:
- Verbrauch E-Auto (15–25 kWh/100 km);
- der Fahrweise;
- dem Strompreis;
- Ladeverlusten (5–10 %).
Ebenso erhöhen niedrige Temperaturen und Komfortfunktionen wie Heizung oder Klimaanlage die Kosten. Mit vorausschauendem Fahren und günstigen Stromtarifen lassen sich die Kosten effektiv senken. Alle Rechenbeispiele auf dieser Seite gehen von einem Strompreis von 0,30 €/kWh aus (Stand: Juli 2026); je nach Tarif kann Ihr Preis darüber oder darunter liegen.
Stromkosten senken: Nachtladen mit § 14a EnWG und dynamischem Tarif
Beim E-Auto-Stromverbrauch zählt nicht nur, wie viel Sie laden, sondern auch wann und zu welchem Netzentgelt. Wer zu Hause an der Wallbox lädt, kann die Kilowattstunde über zwei Hebel deutlich verbilligen: die reduzierten Netzentgelte nach § 14a EnWG und einen dynamischen Stromtarif mit günstigen Nachtstunden.
Die Wallbox gilt ab 4,2 kW als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Mit der Anmeldung beim Netzbetreiber erhalten Sie automatisch die pauschale Netzentgelt-Reduzierung nach Modul 1 – je nach Netzgebiet rund 110 bis 190 € pro Jahr (Stand: Juli 2026). Wer sein Auto programmiert nachts lädt, kann zusätzlich zeitvariable Netzentgelte nach Modul 3 wählen:
Rechenbeispiel: Modul 3 beim typischen E-Auto
Bei 12.500 km Jahresfahrleistung und 18 kWh/100 km lädt ein E-Auto rund 2.250 kWh pro Jahr. Verschiebt sich das Laden in die Niedertarif-Stunden (meist nachts), sinkt das Netzentgelt um etwa 5,6 ct/kWh gegenüber dem Standardtarif – eine Ersparnis von rund 125 € pro Jahr, zusätzlich zur Modul-1-Pauschale (Beispielwerte, Stand: Juli 2026).
Voraussetzung für Modul 3 ist ein intelligentes Messsystem – welche Geräte dafür infrage kommen, erklärt unser Smart-Meter-Ratgeber. Wie sich § 14a, dynamischer Tarif und Smart Meter zum maximalen Sparpaket kombinieren lassen, zeigt der Ratgeber zum Kombinieren von § 14a und dynamischem Stromtarif. Die Niedertarif-Zeiten Ihres Netzgebiets finden Sie im Netzverzeichnis, die passende Hardware im Wallbox Test.
Welches Modul zu Ihrem Ladeverhalten passt und wie viel Netzentgelt-Rabatt und dynamischer Tarif zusammen ausmachen, rechnet der folgende Spar-Check durch:
Lohnt sich das für mich? § 14a-Modul und dynamischer Tarif im Spar-Check
Frage von 5 ErgebnisWelches § 14a-Modul senkt Ihr Netzentgelt, und bringt ein dynamischer Tarif obendrauf etwas? Diese beiden Fragen gehören zusammen. In fünf Schritten sehen Sie beide Antworten als eine Empfehlung.
Welche steuerbaren Geräte betreiben Sie?
Gemeint sind Geräte über 4,2 kW, die seit dem 1. Januar 2024 in Betrieb sind. Mehrfachauswahl möglich.
Wie viel Strom verbrauchen Ihre steuerbaren Geräte im Jahr?
Richtwerte: Wärmepumpe rund 5.000 bis 8.000 kWh, Wallbox rund 2.000 bis 3.500 kWh. Schätzen genügt.
Hat Ihr steuerbares Gerät einen separaten Stromzähler?
Ein eigener Zählpunkt ist die Voraussetzung für Modul 2 (60 % Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis).
Haben Sie ein intelligentes Messsystem (Smart Meter)?
Es ist die Voraussetzung für Modul 3 (zeitvariable Netzentgelte) und für jeden dynamischen Tarif.
Können Sie Ihren Verbrauch in günstige Stunden verschieben?
Zum Beispiel programmiertes Laden über Nacht, ein Pufferspeicher oder ein Energiemanagementsystem (HEMS). Das entscheidet am stärksten, ob sich ein dynamischer Tarif lohnt.
Modul 1 + Modul 3 und ein dynamischer Tarif
Sie sind flexibel und haben ein intelligentes Messsystem. Damit lohnt sich der kombinierte Weg am meisten: Der pauschale Rabatt aus Modul 1 bleibt erhalten, Modul 3 senkt in günstigen Stunden zusätzlich das Netzentgelt, und ein dynamischer Tarif koppelt gleichzeitig den Beschaffungspreis an die Börse. So sparen Sie an beiden Stellen.
Jetzt Modul 1, Modul 3 als nächster Schritt
Sie sind flexibel, haben aber noch keinen Smart Meter. Bis dieser eingebaut ist, greift automatisch Modul 1 mit dem pauschalen Netzentgelt-Rabatt. Sobald das intelligente Messsystem da ist, lohnt sich der Wechsel zu Modul 3 samt dynamischem Tarif, denn erst dann können Sie Ihre Flexibilität voll ausspielen.
Modul 2: 60 % Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis
Ihr Gerät verbraucht viel Strom, hat einen separaten Zähler und Ihr Verbrauch ist kaum verschiebbar. Dann bringt Modul 2 die sichere Ersparnis: Der Netzentgelt-Arbeitspreis für das Gerät sinkt um 60 %, ganz ohne dass Sie Lasten verschieben müssen. Ein dynamischer Tarif lohnt sich in diesem Fall nicht, und Modul 3 ist mit Modul 2 ohnehin nicht kombinierbar.
Modul 1: die pauschale Netzentgeltreduzierung
Für Ihren Fall ist der Standard die beste Wahl: Modul 1 bringt einen festen Jahresrabatt aufs Netzentgelt, ganz ohne separaten Zähler, ohne Smart Meter und ohne Aufwand. Weil Sie Ihren Verbrauch kaum verschieben können, bleibt ein günstiger Festpreistarif die ruhigere und meist auch günstigere Wahl gegenüber einem dynamischen Tarif.
Der § 14a EnWG betrifft Sie derzeit nicht
Ohne Wärmepumpe, Wallbox, Nachtspeicher oder Klimaanlage über 4,2 kW greifen die § 14a-Module nicht. Sparen können Sie aber schon heute über einen günstigeren Stromtarif. Sobald Sie ein steuerbares Gerät anschaffen, sichern Sie sich zusätzlich die reduzierten Netzentgelte.
Netzentgelt-Ersparnis (§ 14a)
€/Jahr
Tarif-Ersparnis (dynamisch statt fest)
€/Jahr
kein Vorteil
Ihre Stromkosten pro Jahr (reiner Arbeitspreis, gerundet)
Geschätzte Gesamtersparnis: €/Jahr. Netzentgelt- und Tarif-Ersparnis addieren sich; die Grundgebühr fällt bei beiden Tarifarten ähnlich an und bleibt außen vor.
Ehrlich gesagt: Ohne Flexibilität lohnt ein dynamischer Tarif nicht.
Wer Lasten nicht in günstige Stunden verschieben kann, zahlt im dynamischen Tarif im Schnitt eher mehr, und in einer Dunkelflaute sind Preisspitzen von über 80 ct/kWh möglich. Die sichere Ersparnis holen Sie über Ihr § 14a-Modul und einen günstigen Festpreistarif.
Achten Sie beim dynamischen Tarif auf einen Preisdeckel gegen Winter-Spitzen. In einer Dunkelflaute kann der Börsenpreis kurzzeitig über 80 ct/kWh springen; die obige Spanne rechnet mit dem Jahresmittel.
Dynamischen Tarif vergleichen
- Günstige Stunden nutzen: E-Auto, Wärmepumpe & Co. laufen, wenn Börsenstrom billig ist – teils sogar bei negativen Preisen.
- Voller Durchblick: Sie zahlen den echten Börsenpreis plus transparenten Aufschlag – keine versteckten Margen, keine Lockangebote.
- Keine Bindung: Monatlich kündbar. Passt es nicht, wechseln Sie einfach zurück in einen Festpreistarif.
Ist das etwas für mich?
Geeignet, wenn Sie Verbrauch verschieben können – typisch mit E-Auto, Wärmepumpe oder Speicher – und einen Smart Meter haben oder bekommen. Bei konstantem Verbrauch ohne Flexibilität bleibt ein Festpreistarif meist die bessere Wahl.
Kostenlose Beratung · Mo.–Fr. 8:00–19:00 Uhr
Warum Rabot Energy?
- Transparentes Preismodell: Der Börsenpreis wird weitergegeben, Grundgebühr und Aufschlag sind offen ausgewiesen – Sie sehen jederzeit, was Sie zahlen.
- Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit: Sie testen ohne Risiko und wechseln jederzeit zurück.
- Hilft beim Smart Meter: Rabot Energy unterstützt aktiv beim Einbau des intelligenten Zählers – oft der schnellste Weg zum Smart Meter.
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Wie wir rechnen
Die Schätzung vergleicht Ihre Stromkosten im günstigen Festpreistarif (37,00 ct/kWh, reiner Arbeitspreis, Stand: Juli 2026) mit dem optimierten Setup aus § 14a-Modul und, falls sinnvoll, dynamischem Tarif. Der Börsenanteil folgt dem Day-Ahead-Preis (EPEX Spot, Marktgebiet DE/LU); als dynamischer Effektivpreis rechnen wir je nach Flexibilität mit rund 19 bis 27 ct/kWh.
§ 14a-Kennzahlen: Modul 1 rund 110 bis 190 €/Jahr (pauschal, je nach Netzbetreiber), Modul 2 rund 60 % Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis (rund 8 ct/kWh Standard) abzüglich Messentgelt, Modul 3 zeitvariabel zusätzlich zu Modul 1. Modul 3 ist nur mit Modul 1 kombinierbar, nicht mit Modul 2.
Alle Werte sind gerundete Modellrechnungen mit Spannen und keine Zusage. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Netzgebiet, Tarif, Börsenpreis und Verbrauchsprofil ab. Quellen: BNetzA-Festlegungen BK6-22-300 und BK8-22-0010-A, SMARD (Day-Ahead-Preise, CC BY 4.0).
Ladekosten-Rechner: Dynamischer Tarif oder Festpreis fürs E-Auto?
Wie viel die beiden Hebel aus dem vorigen Abschnitt in Euro bringen, rechnet der folgende Rechner mit Ihren eigenen Werten durch: Verbrauch, Fahrleistung und Heimlade-Anteil eingeben – verglichen werden Ihr fester Arbeitspreis und ein dynamischer Tarif auf Basis der echten Börsen-Stundenpreise der letzten zwölf Monate, jeweils mit und ohne gesteuertes Laden.
Wann steht das Auto an der Wallbox?
Ohne Heimladen spielt Ihr Stromtarif fürs Auto keine Rolle.
Sie laden komplett öffentlich – rund € pro Jahr bei 54 ct/kWh. Sparen lässt sich hier vor allem über eine passende Ladekarte. Sobald eine Wallbox dazukommt, lohnt sich der Vergleich unten.
Ihre Ladekosten zu Hause pro Jahr ( kWh inkl. Ladeverluste)
Dazu kommen in allen drei Fällen rund € für öffentliches Laden – Jahressumme also bis € je nach Tarif.
Dynamisch mit gesteuertem Laden
€/Jahr
Dynamisch ohne Steuerung
€/Jahr
Mit § 14a-Anmeldung: zusätzlich rund 110 bis 190 € pro Jahr
Die pauschale Netzentgeltreduzierung (Modul 1) gibt es unabhängig vom Tarif obendrauf – sie gehört deshalb nicht in den Vergleich oben. Wer mit Smart Meter gesteuert in günstigen Netzzeiten lädt, spart mit Modul 3 beim typischen E-Auto noch einmal rund 125 € jährlich. Den genauen Pauschalbetrag Ihres Netzgebiets zeigt das Netzverzeichnis, die passende Modul-Kombination der Spar-Check.
Bei überwiegend öffentlichem Laden entscheidet die Ladekarte über Ihre Kosten, nicht der Haustarif – der Unterschied oben bleibt entsprechend klein.
Ehrlich gerechnet: In Ihrem Fall bringt der dynamische Tarif wenig.
Der Fixanteil aus Netzentgelten, Steuern und Umlagen (19,83 ct/kWh) fällt in jeder Stunde an – auch bei negativem Börsenpreis. Gegen einen günstigen Festpreis bleibt da wenig Spielraum, und in einer Dunkelflaute sind Preisspitzen über 80 ct/kWh möglich. Die sichere Ersparnis: Festpreistarif vergleichen und die § 14a-Rabatte mitnehmen.
Die Rechnung setzt gesteuertes Laden voraus (Wallbox-Timer, App oder HEMS) – und einen Smart Meter. In einer Dunkelflaute kann der Börsenpreis kurzzeitig über 80 ct/kWh springen; gerechnet wird hier mit dem 12-Monats-Mittel.
Dynamischen Tarif fürs E-Auto vergleichen
- Günstige Stunden nutzen: E-Auto, Wärmepumpe & Co. laufen, wenn Börsenstrom billig ist – teils sogar bei negativen Preisen.
- Voller Durchblick: Sie zahlen den echten Börsenpreis plus transparenten Aufschlag – keine versteckten Margen, keine Lockangebote.
- Keine Bindung: Monatlich kündbar. Passt es nicht, wechseln Sie einfach zurück in einen Festpreistarif.
Ist das etwas für mich?
Geeignet, wenn Sie Verbrauch verschieben können – typisch mit E-Auto, Wärmepumpe oder Speicher – und einen Smart Meter haben oder bekommen. Bei konstantem Verbrauch ohne Flexibilität bleibt ein Festpreistarif meist die bessere Wahl.
Kostenlose Beratung · Mo.–Fr. 8:00–19:00 Uhr
Warum Rabot Energy?
- Transparentes Preismodell: Der Börsenpreis wird weitergegeben, Grundgebühr und Aufschlag sind offen ausgewiesen – Sie sehen jederzeit, was Sie zahlen.
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- Hilft beim Smart Meter: Rabot Energy unterstützt aktiv beim Einbau des intelligenten Zählers – oft der schnellste Weg zum Smart Meter.
Sichere Ersparnis: günstigen Festpreistarif finden
Arbeitspreis vergleichen und die § 14a-Rabatte für die Wallbox mitnehmen – kostenlos und unverbindlich.
Wie wir rechnen
Dynamischer Preis: Ein dynamischer Tarif ist nicht der nackte Börsenpreis. Wir rechnen je Stunde all-in = (1 + 19 % USt.) × Börsenpreis + 19,83 ct/kWh Fixanteil (Netzentgelte, Stromsteuer, Umlagen, Konzessionsabgabe und feste Vertriebskosten; Stand: Juni 2026) – Herleitung siehe Strompreis-Zusammensetzung. Der Fixanteil fällt auch bei 0 ct Börsenpreis an; selbst in den 509 Stunden mit negativen Börsenpreisen der letzten 12 Monate lag der Endpreis daher bei rund 14 bis 17 ct/kWh, nie bei null.
Börsendaten: Stundenpreise Day-Ahead, Marktgebiet DE/LU, 15.07.2025 bis 14.07.2026 (8.760 Stunden), Quelle: Bundesnetzagentur | SMARD.de (CC BY 4.0). „Ungesteuert“ gewichtet die Stunden eines typischen Feierabend-Ladefensters (18 bis 8 Uhr, vorn stärker), im Homeoffice-Profil das Tagesmittel. „Gesteuert“ lädt die günstigsten Stunden je Ladefenster (2 Ladevorgänge pro Woche, 11 kW): beim Pendler-Profil nachts, im Homeoffice-Profil über den ganzen Tag inklusive Mittagstal.
Verbrauch und Verluste: Ihr kWh/100-km-Wert (Bordcomputer) wird um Ladeverluste erhöht – zu Hause (AC) ÷ 0,88, öffentlich (AC/DC-Mix) ÷ 0,95. Öffentliches Laden mit 54 ct/kWh (Mischpreis, Stand: Juli 2026) wird in allen Szenarien gleich addiert. Der Festpreis-Vergleichswert ist frei einstellbar; voreingestellt ist der günstige Neukunden-Referenzpreis von 37,00 ct/kWh (Stand: August 2026).
Alle Werte sind gerundete Modellrechnungen und keine Zusage – Ihr Ergebnis hängt von Tarif, Netzgebiet, Fahrprofil und Börsenjahr ab. Grundgebühren fallen bei beiden Tarifarten ähnlich an und bleiben außen vor.
Autostromtarife vergleichen: Was kostet Ihr Ladestrom?
Die Rechenbeispiele oben gehen von 0,30 €/kWh Haushaltsstrom aus – mit einem Autostromtarif kann die Kilowattstunde fürs Laden darunter liegen. Diese Spezialtarife messen den Ladestrom über einen separaten Zähler und geben den 60-%-Netzentgelt-Rabatt nach Modul 2 des § 14a EnWG weiter; die Mehrkosten für Zweitzähler und Messung rechnen sich vor allem bei hoher Fahrleistung.
Vergleichen Sie die Angebote für Ihre Postleitzahl – die Jahresfahrleistung aus den Beispielen oben können Sie direkt übernehmen:
entspricht ca. kWh Ladestrom pro Jahr (18 kWh/100 km inkl. Ladeverlusten)
Autostrom-Tarife für (PLZ ) – je Anbieter der günstigste Tarif:
Basis: die oben gewählte Jahresfahrleistung von km ≈ kWh Ladestrom (18 kWh/100 km inkl. Ladeverlusten).
Preis-Glossar: Das steckt hinter den Tarifbestandteilen
- Arbeitspreis:
- der Preis je verbrauchter Kilowattstunde Ladestrom – bei diesem Tarif ct/kWh (brutto).
- Grundpreis:
- die verbrauchsunabhängige Gebühr für Zähler, Messung und Abrechnung – hier € pro Jahr, unabhängig davon, wie viel Sie laden.
- Bruttopreis:
- alle angezeigten Preise enthalten bereits Netzentgelte, Konzessionsabgabe, Stromsteuer, Umlagen und Mehrwertsteuer – regionale Preisunterschiede stecken vor allem im Netzentgelt Ihres Netzbetreibers.
- Getrennte Messung:
- der Ladestrom läuft über einen eigenen Zähler – die Voraussetzung für den 60-%-Netzentgelt-Rabatt nach Modul 2 des § 14a EnWG. Rechnen Sie die Kosten für Zweitzähler und Messentgelt gegen.
- Tarifart:
- – der Arbeitspreis ist für die Vertragslaufzeit festgeschrieben. – der Anbieter kann den Arbeitspreis mit Ankündigung anpassen.
- Bestellung:
- Abschluss per möglich.
Quelle: Selectra-Tarifkatalog. Autostrom- und Wallbox-Tarife mit getrennter Messung (Voraussetzung für Modul 2 nach § 14a EnWG), je Anbieter der günstigste Tarif, sortiert nach Jahrespreis bei kWh/Jahr. Alle Tarif-Typen Ihres Netzgebiets (Standard, dynamisch, Wärmestrom) zeigt das Netzverzeichnis, bundesweite Haushaltstarife der Strompreisvergleich. * Affiliate-Link: Bei Vertragsabschluss erhalten wir eine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Für führt unser Tarifkatalog aktuell keinen speziellen Autostrom-Tarif mit getrennter Messung.
Das ist kein Nachteil: Für die meisten E-Auto-Fahrer lohnt sich ohnehin die Kombination aus normalem Haushaltstarif, der Modul-1-Pauschale nach § 14a EnWG und programmiertem Nachtladen – oder ein dynamischer Stromtarif ohne Zweitzähler.
Elektroauto-Kosten: Hängen nicht nur vom Elektroauto Verbrauch ab
Die gesamten Elektroauto Kosten belaufen sich nicht rein auf den Elektroauto Verbrauch und die daraus resultierenden Stromkosten. Es dürfen die Anschaffungskosten, die Wartungskosten, die Zusatzkosten (etwa für eine Ladestation zu Hause) und Steuern & Abgaben nicht vergessen werden. Eine vollständige Kostenübersicht inklusive der neuen Kaufprämie finden Sie in unserem Elektroauto-Ratgeber.
Trotzdem sind die laufenden Kosten in den meisten Fällen günstiger als bei einem Verbrenner, weshalb der Kauf eines Elektroautos in Betracht gezogen werden kann. Zudem sind reine Elektroautos bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit.
Energieanbieter wechseln mit Selectra
Ein Selectra-Berater vergleicht die Angebote und begleitet Sie beim Wechsel.
Mo.–Fr. 8:00–19:00 Uhr
Verbrauch Elektroauto: Ihre Fragen von uns beantwortet
Ja, Strom ist deutlich günstiger. 100 km elektrisch kosten etwa 6 €, während 100 km mit Benzin rund 12,60 € kosten (bei 7 l/100 km und 1,80 €/Liter).
100 km elektrisch kosten bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km und einem Strompreis von 0,30 €/kWh etwa 6 €.
An öffentlichen Ladesäulen kostet 1 kWh zwischen 0,35 € und 0,80 €, je nach Anbieter und Ladegeschwindigkeit.
Eine vollständige Ladung zuhause kostet bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh und einer 50-kWh-Batterie etwa 15 €.