Eigenschaften von Wasser: Wasserhärte, Wasserfilter & mehr

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Frau blickt auf Wasserhahn

Sie wollen Ihre Wasserhärte zu Hause herausfinden? Brauchen Auskunft zu den besten Wasserfiltern? Oder wollen einfach wissen, ob Sie das Leitungswasser zu Hause sicher trinken können? In diesem Artikel erklären wir alles zu den Eigenschaften von Ihrem Wasser zu Hause. Dazu leiten wir Sie auf informative Artikel weiter, damit Sie schnellstmöglich die Information, die Sie suchen, finden können. Informieren Sie sich jetzt!

Was sind die Eigenschaften von Wasser zu Hause?

Die Eigenschaften von Wasser zu Hause sind hauptsächlich die Reinheit, der Wasserhärtegrad, die Temperatur und der Mineraliengehalt. Die Reinheit des Leitungswassers wird deutschlandweit von der Trinkwasserverordnung garantiert. Das heißt, dass das Leitungswasser zu Hause frei von Schadstoffen und Unreinheiten ist und bedenkenlos getrunken werden kann.

Weitere wichtige Eigenschaften von Wasser sind der Wasserhärtegrad und die Temperatur. Der Wasserhärtegrad wird durch den Magnesium und Kalzium Gehalt im Wasser bestimmt. Die Temperatur wird normalerweise durch Heizungssystemen kontrolliert und es ist wichtig, mindestens einmal wöchentlich das Wasser im Speicher auf 70 Grad Celsius zu erhitzen, um sich vor Legionellen zu schützen.


Was bedeutet der Begriff Wasserhärte?

Mann denkt über die Wasserhärte nach

Die Wasserhärte ist ein Maß für die Konzentration von Salzen, insbesondere von Erdalkalimetallen wie Magnesium und Kalzium, sowie Spuren von Strontium und Barium im zugeführten Wasser. Das Vorhandensein eines hohen Mineraliengehalts, hauptsächlich von Magnesium und Kalzium, kennzeichnet hartes Wasser.

Was ist der Zusammenhang zwischen Kalk und Wasserhärte?

Wenn Ihr Wasser einen hohen Gehalt an Magnesium und Kalzium aufweist, kann dies zur Bildung von Kalk in Ihren Haushaltsgeräten führen. Kalk entsteht, wenn hartes Wasser aus dem Wasserhahn fließt, mit dem Wasserfilter in Kontakt kommt und nach der Nutzung verdunstet. Dieser Verdunstungsprozess führt zu den bekannten Kalkflecken auf unseren Wasserhähnen und in unseren Wasserkochern.


Was hat Kalk im Wasser mit Wasserhärte zu tun?

Der Kalk im Wasser hat Auswirkungen auf den Härtegrad, da ein höherer Kalzium- und Magnesiumgehalt zu „härterem“ Wasser führt. Der Geschmack des Wassers, das wir verbrauchen, und der Zustand unserer Haushaltsgeräte und Armaturen werden durch den Kalkgehalt bzw. den Härtegrad des Wassers beeinflusst.

Ist Kalk im Trinkwasser gesundheitsschädlich?

Vereinfacht gesagt, stellt das Vorhandensein von Kalk im Trinkwasser keine Gefahr für die Gesundheit dar. Tatsächlich ist Kalzium, der Hauptbestandteil von Kalk, für seine positive Wirkung auf die Entwicklung von Knochen und Zähnen sowie auf die Funktion von Gehirn, Nerven, Schlaf und Kreislauf bekannt. Folglich kann die Zugabe von Kalk zum Trinkwasser für das eigene Wohlbefinden von grundlegender Bedeutung sein.


Was gibt es für Wasserfilter?

Wasserfilter entfernen Elemente wie Kalk, Schwermetalle, Salze und Mineralien aus dem Leitungswasser. In Deutschland unterliegt das Leitungswasser strengen Vorschriften und muss bestimmten Normen entsprechen. Daher ist die Verwendung von Wasserfiltern aus gesundheitlichen Gründen nicht unbedingt erforderlich.

Worauf müssen Sie beim Kauf eines Wasserfilters achten?

  • Preis: Im Allgemeinen haben größere Wasserfilter einen höheren Preis als kleinere. Außerdem hängen die Kosten von der Art und dem Kaliber des Filters ab.
  • Fassungsvermögen: Wenn Sie in einer Wohngemeinschaft oder einem Wohnkomplex wohnen, ist es wahrscheinlich notwendig, einen Wasserfilter mit hoher Kapazität zu haben.
  • Filterzeit: Wenn Sie morgens unter Zeitdruck stehen, sollten Sie die Zeit berücksichtigen, die ein Wasserfilter für die Reinigung eines Liters Wasser benötigt.
  • Filterkartuschen: Die Lebensdauer von Filterpatronen kann sehr unterschiedlich sein. In der Regel müssen die Patronen für die meisten Wasserfilter etwa alle 4 Wochen ausgetauscht werden.

Was machen Wasserenthärter?

Mann sitzt auf Daumen Hoch Symbol

Wasserenthärter entziehen dem Wasser die löslichen Kalzium- und Magnesiumionen durch ein Verfahren namens Wasserenthärtung. Diese Ionen tragen zu Problemen wie Kalkseifenbildung und Kalkablagerungen in Rohren und Geräten bei und vermindern die Wirksamkeit von Reinigungsmitteln.

Es gibt mehrere Techniken zur Erzeugung von weichem Wasser, aber es ist wichtig zu verstehen, dass die Mineralzusammensetzung von enthärtetem Wasser die gleiche bleibt wie die des Ausgangswassers und sich von destilliertem oder entmineralisiertem Wasser unterscheidet. Dieser Unterschied kann für manche Menschen verwirrend sein, zumal die Verwendung von gewöhnlichem Salz während der Regenerationsphase häufig mit Entsalzung verwechselt wird.

Wie funktioniert die Wasserenthärtung?

Es gibt im Wesentlichen zwei Techniken zur Enthärtung von Wasser in Ihrem Haushalt. Erstens können physische Wasserenthärtungslösungen wie Wasserfiltersysteme eingesetzt werden. Alternativ kann ein Dosiersystem verwendet werden, um die Härte Ihres Leitungswassers zu verringern. In der nachfolgenden Checkliste sind mehrere Methoden der Wasserenthärtung aufgelistet:

  • Physikalische Wasserenthärtung: Bei der Verwendung physikalischer Wasserenthärter wird das Leitungswasser durch Elektroden mit unterschiedlichen elektrischen Strömen geleitet, wodurch der Kalkgehalt im Wasser effektiv gesenkt wird.
  • Dosieranlagen für die Wasserenthärtung: Wasserenthärtungsanlagen verwenden Phosphat- und Silikatverbindungen zur Aufbereitung von Leitungswasser. Diese Systeme sind jedoch nicht in der Lage, hartes Leitungswasser mit zu hohem Kalkgehalt in weiches Wasser zu verwandeln.
  • Durch Ionentauscher Leitungswasser enthärten: Ionenaustauschgeräte dienen als Wasserreiniger, indem sie bestimmte Mineralien, die für die Härte des Leitungswassers verantwortlich sind, eliminieren und durch Natriumionen ersetzen.

Kann man Leitungswasser trinken?

Frau denkt über Leitungswasser und Wasserhärte nach

Die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) legt Richtlinien für Wasserwerke fest, um sicherzustellen, dass das Leitungswasser für den täglichen Gebrauch und Verbrauch geeignet ist.

Die Wasserwerke sind verpflichtet, bestimmte Grenzwerte für potenziell schädliche Stoffe wie Fluorit, Nitrat, Quecksilber, Blei, Kupfer und Chlorid einzuhalten. Auch der Geschmack des Wassers wird bewertet und muss den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand bestätigt, dass diese festgelegten Grenzwerte niedrig genug sind, um Schäden zu verhindern.

Welche Schadstoffe werden aus Leitungswasser herausgefiltert?

Nach Angaben des Umweltbundesamtes halten mehr als 99 % aller Leitungswasserproben Deutschlandweit die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Dieser bemerkenswert hohe Prozentsatz gewährleistet, dass das Leitungswasser, das Sie erhalten, frei von gefährlichen Schwermetallen und Chemikalien ist. Im Grunde ist ein Wasserfilter nicht nötig. Darüber hinaus werden laut Umweltbundesamt auch verschiedene andere Stoffe entfernt, darunter:

  • Pflanzenschutzmittel
  • Biozidprodukte
  • Coliforme Bakterien
  • Algen
  • Sand
  • Aluminium
  • Uran
  • Medikamentenreste
  • Färbungen
  • Gerüche

Was sind die ökologischen Vorteile vom Leitungswasser trinken?

Frau mit Pflanzen umrahmt

Hinsichtlich der Umweltauswirkungen ist Leitungswasser in der Regel besser als abgefülltes Wasser in Plastikbehältern. Hier untersuchen wir die Unterschiede zwischen der Umweltfreundlichkeit von Leitungswasser und Wasser aus Plastikflaschen:

  • Vorteile von Leitungswasser trinken
  • Leitungswasser wird direkt in Ihr Haus über die Wasserleitung transportiert.
  • Leitungswasser muss nicht importiert werden (weniger Emissionen).
  • Nach dem Gebrauch entsteht bei Leitungswasser kein Müll.
  • Eine Kunststoffflasche braucht ungefähr 450 Jahre, bis sie sich zersetzt.
  • Flaschen landen häufig im Meer oder Wasserkörpern.

Warum ist eine Wasseraufbereitung notwendig?

Der Zugang zu sauberem Wasser ist sowohl für Menschen als auch für Tiere entscheidend. In diesem Zusammenhang spielt die Wasseraufbereitung durch Wasserwerke eine wichtige Rolle. Ihr Wasserversorger bezieht das Wasser sowohl aus Quellen als auch aus Grundwasser, die beide Verunreinigungen enthalten können. Diese unerwünschten Elemente werden entweder entfernt oder neutralisiert, sodass ein sicheres und unbelastetes Trinkwasser entsteht.

Wie läuft die Wasseraufbereitung Trinkwasser ab?

Bevor es als sauberes Trinkwasser in unsere Wasserhähne gelangt, muss es mehrere Aufbereitungsschritte durchlaufen. Die Methoden der Filtration und Reinigung dienen dazu, die oben genannten Verunreinigungen aus dem Wasser zu entfernen.

Der Wasseraufbereitungsprozess umfasst eine Reihe komplizierter Phasen, in denen verschiedene Verunreinigungen und Schadstoffe entfernt werden, um sicherzustellen, dass das Wasser unbedenklich zu konsumieren ist.

  1. Koagulation und Flockung: Chemikalien, die sich mit anderen chemischen Stoffen im Wasser verbinden, werden eingesetzt, um diese Partikel gebündelt und bei der anschließenden Filterung besser greifbar zu machen.
  2. Sedimentation: Die gebündelten Partikel sind schwerer als Wasser und setzen sich daher während der Sedimentation auf dem Boden ab.
  3. Filterung: Nach der Sedimentation wird das klare Wasser durch Filter (Sand, Kies oder Kohle) geleitet, um gelöste Bestandteile wie Parasiten, Bakterien, Viren und Chemikalien zu entfernen.
  4. Desinfektion: Die Desinfektion mit Chlor, Ozon oder UV-Licht entfernt nicht nur verbliebene Krankheitserreger, sie hält das Wasser auch auf dem Weg durch die Leitung sauber.
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