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Rechtzeitig Zweitwohnsitz anmelden und Bußgeld vermeiden

Aktualisiert am
Min. Lesezeit
Ehepartner diskutieren, welche Frist für Zweitwohnsitz Anmelden gültig ist.

Die Meldepflicht in Deutschland führt dazu, dass man sowohl den Hauptwohnsitz als auch Zweitwohnsitz anmelden muss. Wer also z.B. eine zweite Wohnung während der Woche nutzt, sei es als Pendler oder Studierender, der muss diese als Nebenwohnsitz anmelden. Im Falle eines Studienwohnsitzes lohnt sich das aber nicht immer, aufgrund einer Zweitwohnsitzsteuer. Außerdem, liegen die finanziellen Hauptausgaben in diesem Fall meistens nicht am Studienwohnsitz. Im Artikel erfahren Sie, wer unbedingt Zweitwohnsitz anmelden sollte, wie die Planung der Anmeldung funktioniert, worauf man achten sollte, sowie die anfallenden Kosten.

Abmeldung des Wohnsitzes

Zweitwohnsitz anmelden - Wer muss es machen?

Sie haben neben Ihrem Hauptwohnsitz, also da wo sich Ihr Lebensmittelpunkt befindet, eine zweite Wohnung in der Sie regelmäßig logieren? Wenn ja, dann handelt es sich um einen Zweitwohnsitz. Für den Nebenwohnsitz gilt ebenso die Meldepflicht, sodass Sie Ihren Zweitwohnsitz anmelden müssen.

Fazit: Wer muss seinen Zweitwohnsitz anmelden?

  • Pendler, die eine zweite Wohnung in einer anderen Stadt haben
  • Studenten, die während der Woche in einer anderen Stadt wohnen
  • Besitzer von Feriendomizilen, welche in der Urlaubssaison bewohnt werden

Zweitwohnsitz anmelden - Wo muss man es machen?

Zweitwohnsitz anmelden: 14 Tage Zeit nach Einzug

Die Anmeldung von einem Zweitwohnsitz führt man im Einwohnermeldeamt oder im Bürgerbüro aus - und zwar in jener Gemeinde bzw. Stadt, in der sich die zusätzliche Wohnung befindet.

Die Anmeldung “Zweitwohnsitz” funktioniert wie die Anmeldung vom Erstwohnsitz. Sie wählen das zuständige Amt des zweiten Wohnsitzes aus, vereinbaren einen Termin und bereiten anschließend alle Unterlagen, inklusive das Zweitwohnsitz Anmelden Formular, vor.

In der Regel erfolgt die Anmeldung persönlich und kann bei Bedarf von einer bevollmächtigten, volljährigen Person in ihrem Namen erledigt werden. Manche Gemeinden bieten auch einen Online-Service an, sodass Sie lediglich das Formular auf der Webseite des Amtes herunterladen, ausfüllen und dieses entweder online oder per Post zuschicken.

Fazit: Wo muss man seinen Zweitwohnsitz anmelden?

  • Bei der Gemeinde oder Stadt in der sich die Zweitwohnung befindet
  • Entweder beim Bürgerbüro oder Einwohnermeldeamt - je nach Region unterschiedlich
  • Persönlich, von einer bevollmächtigten Person oder online über die Webseite

Zweitwohnsitz anmelden - Wann muss man es machen?

Nach Ihrem Einzug in die Nebenwohnung haben Sie 14 Tage Zeit, den Zweitwohnsitz anzumelden. Diese Angabe bestätigt das Bundesmeldegesetz (BMG) im Paragraf 17:

Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.

Vereinbaren Sie daher rechtzeitig einen Termin bei der zuständigen Behörde. Einen Termin können Sie im Regelfall direkt über die jeweilige Webseite durchführen. Ihre Behörde findet Sie entweder über die offizielle Webseite des Bundeslandes oder indem Sie den Behördenfinder nutzen.

Fazit: Wann meldet man seinen Zweitwohnsitz an?

  • Innerhalb von zwei Wochen nach Einzug in die Zweitwohnung
  • Die Meldefrist schreibt das Bundesmeldegesetz vor
  • Bei Verzögerungen droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1.000 €

Zweitwohnsitz anmelden - Welche Unterlagen vorbereiten?

Um Ihren Zweitwohnsitz anmelden zu können, benötigen Sie neben Ihrem Ausweis und der Wohnungsgeberbestätigung auch ein Anmeldeformular. Dieses gibt es entweder vor Ort oder online auf der Webseite der zuständigen Behörde. Der Meldeschein muss ausgefüllt und unterschrieben zum Termin mitgebracht werden.

Info: Beispiele von Anmeldeformularen an ausgewählten Städten

In das Anmeldeformular tragen Sie sowohl die Adresse der Nebenwohnung ein, als auch die Hauptwohnadresse. Ebenso müssen Sie das Einzugsdatum festhalten. Bereiten Sie außerdem diese Unterlagen vor, die sich je nach Familiensituation unterscheiden können.

  1. Ausgefülltes Anmeldeformular: Benennen Sie Ihren Vermieter und die Wohnadresse
  2. Personalausweis oder Reisepass: Bei Eheleuten werden beide Ausweise benötigt
  3. Wohnungsgeberbescheinigung: Dieses Dokument wird vom Vermieter unterschrieben und enthält Angaben zum Wohnobjekt. Ziel: Scheinanmeldungen sollen vermieden werden.
  4. Scheidungsunterteil: Das wird benötigt, wenn Sie offiziell geschieden sind.
  5. Heiratsurkunde: Verheiratete oder Verpartnerte müssen die Urkunde zur Anmeldung mitbringen.
  6. Geburtsurkunde: Diese wird benötigt, wenn Sie Kinder haben.

Ihre Fragen zur Anmeldung vom Zweitwohnsitz beantwortet

In der Regel ist die Einordnung in Haupt- und Nebenwohnsitz eindeutig. Als Hauptwohnung gilt die Wohnung, in der sich die Person am meisten aufhält. Als Zweitwohnsitz werden demnach alle zusätzlichen Wohnungen betrachtet, die nicht die Hauptwohnung sind.

Wie schaut es aber damit aus: Kann man seinen Zweitwohnsitz bei Freundin anmelden? Kann man seinen Zweitwohnsitz beim Partner anmelden? Mit welchen Kosten sollte man im Zuge einer Zweitwohnung rechnen? All diese Fragen klären wir im Folgenden.

Auf welche Kosten beim Zweitwohnsitz einstellen?

Checkliste für Umzug

Fest steht, dass das Zweitwohnsitz Anmelden Pflicht ist. Doch mit welchen Kosten muss gerechnet werden? Betrachten wir das reine Anmeldeverfahren, so stellen wir fest, dass oftmals keine Kosten anfallen. Die Bearbeitungsgebühr von Meldeämtern wie in Berlin oder Frankfurt am Main beläuft sich gegen Null. Manche Meldeämter verlangen eine Gebühr in Höhe von 12 €. Dazu zählen die Stadt Hamburg und München.

Die tatsächlichen Kosten “Zweitwohnsitz” fallen jedoch erst später an und zwar in Form einer Zweitwohnsitzsteuer. Es handelt sich um eine örtliche Aufwandsteuer, die je nach Gemeinde und Stadt unterschiedlich hoch ausfallen kann. Bei manchen Gemeinde kann die Zweitwohnsitz Steuer sogar entfallen. Bei einem berufsbedingten Umzug können Sie aber die Umzugskosten von der Steuer absetzen.

Der Grundgedanke dieser Steuer liegt darin, dass auch Bewohner eines Nebenwohnsitzes öffentliche Einrichtungen der Stadt bzw. Gemeinde nutzen. Da diese Einrichtungen instand gehalten werden müssen, wird eine Zweitwohnungssteuer verlangt. Da es keine bundesweite Regelung gibt, unterscheiden sich die Steuersätze. Als Bemessungsgrundlage wird die jährliche Nettokaltmiete genutzt:

 
Zweitwohnsitz Steuer

Stadt

Steuersatz bezogen
auf die jährliche Nettokaltmiete

Berlin

15 %

Bremen

12 %

Düsseldorf

Keine

Dresden

10 %

Frankfurt

10 %

Hamburg

8 %

Hannover

10 %

Leipzig

16 %

München

9 %

Stuttgart

10 %

Quelle: Zweitwohnsitzsteuer in Deutschland, zweitwohnsitzsteuer.de, 2021

Zweitwohnsitz bei Freundin anmelden - Pflicht?

Wer sich regelmäßig in der Wohnung seiner Freundin oder seinem Freund aufhält, muss diese Wohnung als seinen Zweitwohnsitz anmelden. Insbesondere wird diese Fragestellung bedeutend, wenn Sie in derselben Stadt wie Ihr Partner arbeiten und sich an vielen Arbeitstagen in dieser besagten Wohnung aufhalten. Ihren Hauptwohnsitz haben Sie allerdings in einer anderen Stadt.

Der Zweitwohnsitz ist nämlich steuerlich absetzbar, jedoch unter der Bedingung, dass Sie mindestens 10 % der laufenden Kosten am Hauptwohnsitz bezahlen. Auch als doppelte Haushaltsführung bekannt, führen in Deutschland rund 386.000 Arbeitnehmer diese Form des Haushaltes.

Studienwohnsitz: Melden Studierende diesen an?

Oftmals stehen Studenten vor der Frage, wo sie Ihren Haupt- und wo Zweitwohnsitz anmelden. Die Einteilung ist nicht immer ganz eindeutig, da die finanzielle Mitwirkung am ursprünglichen Wohnort eine entscheidende Rolle spielt.

Normalerweise wird an angemietetes Zimmer oder ein Apartment als Zweitwohnsitz angesehen. Denn an den Wochenenden und die Semesterferien kehren Studenten in ihr Elternhaus zurück. Als Student einen Studienwohnsitz anzumelden lohnt sich jedoch nicht immer und kann auch nicht immer funktionieren.

Das erstere wird mit einer Zweitwohnsitzsteuer begründet, die in vielen Fällen auch von Studenten bezahlt werden muss. Mitunter kann es auch schwierig sein, einen Studienwohnsitz als Zweitwohnsitz anzumelden, da die finanziellen Hauptausgaben eigentlich am Studienort liegen und nicht andersherum.

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