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Welche Umzugskosten bezahlt das Jobcenter?

Aktualisiert am
Min. Lesezeit
Frau mit Lupe blickt auf Haus mit Umzugskartons

Wenn Sie als Bürgergeld-Empfänger/in einen Umzug planen, unterstützt Sie unter bestimmten Bedingungen das Jobcenter finanziell. Dabei gibt es bestimmte Vorgaben zu dem Mietpreis und den Gründen für den Umzug, die Sie unbedingt beachten sollten. In diesem Artikel erklären wir alles zum Thema Bürgergeld (ehemals Hartz IV), den Vorgaben beim Umzug mit Bürgergeld 2023 und welche Umzugskosten das Jobcenter bezahlt. Lesen Sie weiter!

Häufige Fragen zum Thema Umzugskosten Jobcenter

🏠Wo kann ich Bürgergeld 2023/Hartz IV beantragen?

Bürgergeld können Sie beim Jobcenter in Ihrem Wohnort beantragen; Dafür müssen Sie sich bei der Bundesagentur für Arbeit anmelden und einen Antrag ausfüllen. Dazu müssen Sie bestimmte Anlagen und Nachweise vorlegen, darunter:

  • Anlage zu Kosten der Unterkunft und Heizung (KDU)
  • Anlage zu weiteren Personen der Bedarfsgemeinschaft (WEP)
  • Anlage zum Vermögen (VM)
  • Antragsformulare
  • Personalausweis
  • Nachweise über Einkommen
  • Kontoauszüge der vergangenen 3 Monate

Falls Sie bereits Hartz IV (Arbeitslosengeld II) beziehen, müssen Sie sich nicht neu anmelden, denn Sie haben automatisch Bürgergeld. Weitere Informationen und das Antragsformular für das Bürgergeld (Hartz IV) finden Sie auf der Arbeitsagentur Webseite.

🏠Welche Information muss ich vorlegen, um Umzugskosten vom Jobcenter bezahlt zu bekommen?

Beim Umzug müssen Sie gewisse Informationen vorlegen. Normalerweise verlangt das Bundesamt auch, dass Sie die entsprechenden Beläge aufbewahren, um nachzuweisen, welche Kosten beim Umzug tatsächlich angefallen sind. Anbei sind die wichtigsten Punkte, die Sie beachten müssen:

🏠Was passiert, wenn ich das Jobcenter nicht rechtzeitig über den Umzug informiere?

Wenn Sie den Mietvertrag unterschreiben, ohne das Jobcenter zu informieren, haben Sie keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Das heißt, dass Sie möglicherweise die Miete teilweise vom Regelsatz selbst finanzieren müssen. Das kann sehr teuer werden und Sie schwer beeinträchtigen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie das Jobcenter so früh wie möglich über Ihren geplanten Umzug informieren und herausfinden, ob Sie immer noch Anspruch auf die Erstattung der Wohnkosten haben.

🏠Wohngeld und Bürgergeld gleichzeitig beantragen?

Falls Sie bereits Wohngeld-Empfänger/in sind, müssen Sie beachten, dass Wohngeld und Bürgergeld einander ausschließen. Falls Sie im Moment arbeitslos sind und kein Einkommen haben, kommt nur das Bürgergeld für Sie infrage.

🏠Wann kommt das Bürgergeld?

Normalerweise erhalten Bürgergeld-Empfänger/innen das Geld für den Monat Geld spätestens am ersten Tag des Monats. Seit dem 1. Januar wird Bürgergeld 2023 im Voraus ausgezahlt. Der Betrag wird üblicherweise auf das Bankkonto des Empfängers/der Empfängerin überwiesen. Das Bankkonto muss nicht im Namen des Empfängers/der Empfängerin registriert sein. In manchen Fällen kann das Geld auch bar ausgegeben werden.

🏠Bürgergeld statt Hartz IV?

Wundern Sie sich ob Sie Bürgergeld statt Hartz IV beantragen müssen? Seit dem 1. Januar 2023 hat das Bürgergeld das Hartz IV ersetzt. Falls Sie früher Hartz IV beantragen wollten, müssen Sie jetzt stattdessen Bürgergeld beantragen, weil es Hartz IV nicht mehr gibt.

Umzugskosten Jobcenter: Unter welchen Umständen wird bezahlt?

Man und Frau tragen zusammen Umzugskartons

Als Bürgergeld-Empfänger/in haben Sie grundsätzlich das Recht umzuziehen. Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, die es jemanden verbieten, in eine neue Wohnung zu ziehen. In bestimmten Fällen übernimmt das Jobcenter sogar die Umzugskosten. Trotzdem gibt es bestimmte Vorgaben, auf die Sie achten sollten. Wichtig sind:

  • Die Gründe für den Umzug: Der Umzug muss notwendig oder gut begründet sein. Mehr dazu im folgenden Kapitel.
  • Ob das Jobcenter rechtzeitig Informiert wurde: Sie müssen das Jobcenter über den Umzug informieren, bevor Sie den Mietvertrag unterschreiben. Am besten so früh wie möglich, denn das Jobcenter muss überprüfen, dass Ihre neue Wohnung den Grenzwerten entspricht. Sonst bekommen Sie keine finanzielle Unterstützung und möglicherweise droht Ihnen sogar eine Leistungskürzung!
  • Die Mietkosten der neuen Immobilie: Die Mietkosten der neuen Wohnung dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Mehr dazu im Kapitel „Umzugskosten Jobcenter: Kosten der neuen Wohnung“.

Umzugskosten Jobcenter: Gründe für den Umzug

Wie bereits erwähnt, übernimmt das Jobcenter die Kosten für Umzüge, die gut begründet sind. Ein Umzug in eine neue Wohnung muss gerechtfertigt werden. Wenn Sie umziehen wollen, weil Ihnen ein bestimmtes Stadtviertel besser gefällt oder Sie näher an Freunden wohnen wollen, wird das Jobcenter den Umzug nicht unterstützen. In der nachfolgenden Checkliste sind Gründe aufgelistet, die als unzumutbar gelten und einen Umzug rechtfertigen:

  • Erweiterung/Zunahme Ihrer Familie: Falls ein weiteres Kind auf dem Weg ist, haben Sie das Recht eine größere Wohnung zu suchen. Der Mietpreis richtet sich nach dem Mietspiegel der Wohngegend und weitere Informationen zu der Größe der Wohnung finden Sie im Kapitel „Umzugskosten Jobcenter: Kosten der neuen Wohnung“.
  • Erhebliche Mängel in der Mietwohnung: Schimmel oder Überschwemmungen (z.B. wegen Wasserrohrbruch) zählen als unzumutbare Belastungen. Falls eine Mietminderung hier nicht geholfen hat, das Problem zu Lösen, ist ein Umzug gerechtfertigt.
  • Verkürzte Fahrzeit: Falls Sie eine neue Arbeitsstelle antreten, die Pendelzeit aber täglich mehr als 2,5 Stunden dauert, haben Sie das Recht, den alten Mietvertrag zu kündigen. Gegebenenfalls dürfen Sie eine Wohnung, die näher an Ihrer Arbeitsstelle ist, suchen.
  • Der/die Vermieter/in kündigt wegen Eigenbedarf: Falls der/die Vermieter/in wegen Eigenbedarf Ihren Mietvertrag kündigt, unterstützt Sie das Jobcenter beim Umzug in eine neue Wohnung.
  • Im Falle einer Trennung oder Scheidung: In diesem Fall kann eine Person den Wunsch haben, umzuziehen und sich eine eigene Wohnung zu suchen. In diesem Fall ist der Umzug in eine angemessene Wohnung gerechtfertigt.
  • Zugänglichkeit der Wohnung: Falls Sie wegen Ihres Alters oder einem Unfall eine zugänglichere Wohnung brauchen, unterstützt Sie das Jobcenter beim Umzug.

Welche Umzugskosten werden vom Jobcenter bezahlt?

Frau steckt eine Münze in ein riesiges Sparschwein

Der Umzug ist ein teurer und zeitaufwändiger Prozess. Glücklicherweise zahlt das Jobcenter beim Umzug unter anderem die Transportkosten und die Kosten der Verpflegung für die Umzugshelfer. Sie sollten Beläge von den Umzugskosten behalten, um gegebenenfalls Ihre Ausgaben nachzuweisen.

Um hier den Überblick zu behalten, kann es hilfreich sein, eine Umzugscheckliste zu benutzen. Anbei sind die Kosten, die das Jobcenter übernimmt:

  • Umzugskosten Jobcenter: Welche Kosten werden übernommen?
  • Transportkosten: Das Jobcenter übernimmt die Kosten des Umzugsunternehmens. Allerdings schickt Ihnen das Jobcenter normalerweise einen Vorschlag mit zwei oder drei Umzugsunternehmen, von denen Sie eins auswählen können.
  • Verpflegung: Die Verpflegung für Umzugshelfer ist normalerweise Pflicht. Deshalb bezahlt das Jobcenter die Kosten der Mahlzeit.
  • Wohnungsbeschaffungskosten: Falls Sie bei der Wohnungssuche reisen müssen, übernimmt das Jobcenter die Transport- und Übernachtungskosten. Dazu zählen die Kosten des Hotels und des Benzins (falls Sie mit dem Auto fahren).
  • Maklerprovision: Die Gebühren des Maklers werden vom Jobcenter bezahlt.
  • Sanierungs- und Renovierungskosten: Wenn Sie nach Mietvertrag verpflichtet sind, bestimmte Renovierungen zu unternehmen, übernimmt das Jobcenter diese Kosten für Sie.

Umzugskosten Jobcenter: Wie viel darf die neue Wohnung kosten?

Das Jobcenter übernimmt die Miet- und Nebenkosten der neuen Wohnung nur unter bestimmten Bedingungen. Die Kosten der Wohnung müssen dem Mietspiegel Ihrer Wohngegend entsprechen. Wenn Ihr Umzug gerechtfertigt ist und Sie bereits bei der Wohnungssuche sind, sollten Sie darauf achten, dass die Kosten der neuen Wohnung den Mietspiegel nicht um vieles überschreiten (Maximal 5 - 10 %). In der Nachfolgenden Infografik sind die Mietspiegel der verschiedenen Bundesländer aufgelistet:

(Quelle: Mietspiegel Bundesländer Deutschland 2022, Mietpreisspiegel Tabelle, 2022)

Wie groß darf die neue Wohnung sein?

Man denkt über Umzugskosten Jobcenter nach

Für das Bürgergeld 2023 gibt es beim Einzug in eine neue Wohnung eine einjährige Karenzzeit. Das bedeutet, dass das Jobcenter nicht verlangt, dass Sie die Miete aus eigener Tasche bezahlen. Danach prüfen die Jobcenter die Angemessenheit der Wohnungsgröße nach folgendem Schlüssel: 45 Quadratmeter pro im Haushalt lebende Person und 15 Quadratmeter für jede weitere Person, ausgenommen Kleinkinder.

Falls die neue Immobilie kleiner ist als Ihre jetzige Wohnung, können Sie trotzdem nicht sofort mit dem Umzug fortfahren. Es kann nämlich sein, dass Ihre Wohnung zwar kleiner ist, aber der Mietpreis über dem ortsüblichen Mietspiegel liegt. Außerdem brauchen Sie einen berechtigten Grund für den Umzug. Falls Ihre ausgewählte Wohnung größer als Ihre jetzige Wohnung ist, sollten Sie sich an diese Tabelle richten:

Wohnungsgröße für Bürgergeld-Empfänger/in
Ein-Personen-Haushalt 👨 Zwei-Personen-Haushalt 👨👩 Drei-Personen-Haushalt 👨👩🧑
45 Quadratmeter 60 Quadratmeter 75 Quadratmeter

Wann für Umzugskosten Jobcenter informieren?

Frau mit E-Mail Symbol denkt über das Bürgergeld 2023 nach

Falls Sie sich vergewissert haben, dass Ihr Umzug den Vorgaben des Jobcenters entspricht, müssen Sie das Jobcenter so früh wie möglich informieren. Das Jobcenter muss nämlich überprüfen, dass die neue Wohnung den Angaben zu Wohnfläche und Preis entspricht.

Das Geld wird vom Jobcenter direkt in Ihr Konto überwiesen. Die Überweisung erfolgt spätestens am 1. des Monats: üblicherweise zahlt das Jobcenter noch früher (z.B. am 20ten). Falls Ihre neue Wohnung zu groß oder zu teuer ist, wird das Jobcenter Ihren Umzug wahrscheinlich nicht bezahlen. Das kann teuer werden, denn Sie werden die zusätzlichen Kosten mit Ihrem eigenen Geld finanzieren müssen.

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