Erfahren Sie alles zur THG-Quote

Alles Wichtige zur THG-Quote hier

Seit Anfang 2022 können Besitzer von E-Autos mit der THG-Quote jährlich Geld verdienen. Doch welchen Hintergrund hat die THG-Quote überhaupt? Wie funktioniert der Handel mit den Zertifikaten? Welche Vorgaben muss man für die Auszahlung der Prämie erfüllen? Wie viel Geld kann man mit dem Verkauf der THG-Quote verdienen? In diesem Artikel nehmen wir die THG-Quote genauer unter die Lupe.

Was ist die THG-Quote?

Zwei grüne Bäume als Symbol für die Treibhausgasreduzierung durch die THG Quote

Der Verkehrssektor ist einer der größten Verursacher von CO₂. Um die Treibhausgasemissionen in diesem Sektor zu reduzieren und die Verkehrswende voranzutreiben, wurde die THG-Quote eingeführt. Seit 2022 wird dabei der Besitz eines Elektrofahrzeugs als passives Engagement für den Klimaschutz anerkannt.

Die THG-Quote E-Auto ist ein Klimaschutzinstrument, welches Mineralölunternehmen dazu verpflichtet, jedes Jahr einen gewissen Prozentsatz an Emissionen einzusparen. So soll der Ausstoß von CO₂ im Verkehrssektor reduziert werden. Auch im Zuge der bis 2045 angestrebten Klimaneutralität stellt sie ein wichtiges Werkzeug dar.

Hält ein Unternehmen diese prozentuale Minderung der Emissionen nicht ein, muss es für jede nicht eingesparte Tonne CO₂ Strafe zahlen. Um also den Mindestprozentsatz an Einsparungen beim CO₂ zu erreichen, sind Unternehmen teilweise auf den Kauf von CO₂-Zertifikaten angewiesen.

Als Treiber der Verkehrswende können Sie die durch Ihr Elektrofahrzeug eingesparten Treibhausgase zertifizieren lassen und diese Zertifikate an Mineralölunternehmen verkaufen.

Woher kommt die THG-Quote?

Eigentlich wurde die THG-Quote bereits 2007 unter dem Namen „Biokraftstoffquote“ eingeführt. Unternehmen, welche Kraftstoffe vertrieben, wurden somit verpflichtet, einen gewissen Mindestanteil ihrer Kraftstoffe in Form von Biokraftstoffen abzusetzen.

2009 wurde dann beschlossen, aus der Biokraftstoffquote eine Treibhausgasquote zu machen. So wurden die Unternehmen zunächst verpflichtet, durch vermehrtes Inverkehrbringen von Biokraftstoffen die eigenen Treibhausgasemissionen zu senken.

Seit Januar 2022 werden nun in der THG-Quote Elektroautos berücksichtigt, für die CO₂-Zertifikate verkauft werden können.

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Wer kann die THG-Quote verkaufen?

Sie können Ihre THG-Quote verkaufen, wenn Sie BesitzerIn eines rein batterieelektrischen Fahrzeuges mit Zulassung sind. Dies beinhaltet sowohl privat als auch geschäftlich genutzte Fahrzeuge, sowie elektrische Motorräder und E-Roller mit Zulassung. Ob das Fahrzeug gekauft, geleast oder finanziert ist, spielt keine Rolle, solange Sie im Fahrzeugschein als HalterIn eingetragen sind. Sie können die THG-Quote auch für eine öffentliche Wallbox verkaufen.

Die Ausnahme: Plug-in oder Hybridfahrzeuge sind jedoch ausgeschlossen.

Wie funktioniert der Handel mit der THG-Quote?

Ein Elektroauto wird von einer Person getankt. Für das Elektroauto gilt die THG Quote.

Mineralölunternehmen, welche jährlich eine THG-Quote erfüllen müssen, sind meistens daran interessiert, die THG-Quote direkt in größeren Mengen zu erwerben. Deswegen können Sie als Verbraucher Ihre Quote nicht direkt an ein Mineralölunternehmen verkaufen, bzw. ergibt dies wenig Sinn.

Natürlich können sie theoretisch versuchen, Ihre CO₂-Ersparnis einzeln beim Umweltbundesamt zertifizieren zu lassen und sie an ein Mineralölunternehmen zu verkaufen, dies wird aber höchstwahrscheinlich eher minder erfolgreich sein, da sich für die Unternehmen nur ein Kauf in Mengen lohnt.

Viel mehr funktioniert das Ganze über einen THG-Quote-Anbieter, welcher den Verbraucher/innen die THG-Quoten einzeln abkauft und sie dann gebündelt an die Mineralölunternehmen verkauft. Je mehr THG-Quoten der Anbieter an die Mineralölkonzerte verkaufen kann, desto besser sind meistens die Konditionen, welche er an die Endverbraucher weitergeben kann.

Was passiert, wenn Sie nicht Ihre THG-Quote verkaufen?

Prinzipiell kann man Sie natürlich nicht dazu verpflichten, Ihre THG-Quote E-Auto zu verkaufen. Sollten Sie dies versäumen oder aus irgendeinem Grund nicht daran interessiert sein, wird die Bundesrepublik Deutschland selbst Ihr Zertifikat verkaufen. Ihr Geld fließt somit automatisch in die Staatskassen.

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Was muss man tun, um das Geld für die THG-Quote zu erhalten?

  1. Theoretisch benötigen Sie, um die THG-Quote zu verkaufen, nur den Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I Ihres Fahrzeuges. Sie melden sich mit dieser Bescheinigung bei einem THG-Quote-Anbieter Ihrer Wahl an und weisen somit den Besitz Ihres Fahrzeuges nach. Durch die Anmeldung mit der Zulassungsbescheinigung sollen doppelte Anmeldungen verhindert werden.
  2. Ihr hochgeladener Fahrzeugschein wird im zweiten Schritt geprüft und zusammen mit anderen Anträgen beim Umweltbundesamt eingereicht, wo Ihre eingesparten CO₂-Emissionen zertifiziert werden und ein Nachweis erstellt wird.
  3. Nachdem die eingesparten Emissionen vom Umweltbundesamt zertifiziert wurden, kann der Anbieter die gesammelten Nachweise an Mineralölunternehmen verkaufen, welche eine Verpflichtung zur THG-Quote haben.
  4. Nach Abzug einer Provision zahlt Ihnen der Anbieter die Prämie für Ihre THG-Quote aus.

Wie hoch ist die THG-Prämie?

Die Höhe des Betrages, den Sie für den Verkauf der THG-Quote E-Auto erhalten, ist vor allem von zwei Faktoren abhängig:

  1. Der ausgehandelte Kaufpreis für das Zertifikat
  2. Die Provision des THG-Quote-Anbieters, welcher das Zertifikat an das Mineralölunternehmen weiterverkauft

Der Kaufpreis richtet sich, wie überall, nach Angebot und Nachfrage. Prinzipiell können Sie bei einem Verkauf zwischen 250 und 410 € erwarten. Obwohl die THG-Quote Elektroauto erst seit diesem Jahr verkauft wird, gibt es bereits eine Menge verschiedener THG-Quote-Anbieter mit unterschiedlichen Konditionen. Somit können sich die Höhe Ihrer THG-Prämie, die Vertragslaufzeit und auch die Auszahlungsdauer bei unterschiedlichen Anbietern unterscheiden. Um unter den vielen Anbietern den besten zu finden, lohnt sich ein THG-Vergleich.

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Welchen THG-Quote-Anbieter sollte man auswählen?

Seitdem Anfang 2022 die THG Quote verkauft werden kann, sind eine Menge THG-Quote-Anbieter in den Markt eingetreten. Diese haben teilweise völlig unterschiedliche Verkaufskonditionen: Einige bieten besonders hohe THG-Prämien an, an anderer Stelle gibt es besonders hohe Auszahlungen. Andere THG-Quote-Anbieter spenden wiederum Geld an Umweltorganisationen.

Die Frage, welcher THG-Quote-Anbieter der beste ist, ist dabei nicht so einfach zu beantworten. Viel mehr geht es darum, den Anbieter zu finden, der am besten zu Ihren Anforderungen passt.

Ein THG-Quote-Vergleich kann helfen

Wenn Sie bei der schieren Menge an THG-Quote-Anbietern etwas den Überblick verlieren, dann empfehlen wir Ihnen unseren THG-Quote-Vergleich. Hier finden Sie die Anbieter mit der höchsten THG-Prämie, der schnellsten Auszahlung und mit den interessantesten Spendenoptionen.

Häufig gestellte Fragen zur THG-Quote

Was bedeutet THG-Quote?

Es handelt sich dabei um eine Treibhausminderungsquote. Sie gibt einen Prozentsatz an, um den Mineralölunternehmen jährlich ihren Ausstoß von Treibhausgasen verringern müssen.

Wieso kann man seine THG-Quote verkaufen?

Da Mineralölunternehmen aus eigener Kraft mitunter nicht in der Lage sind, Ihren CO2-Ausstoß ausreichend zu reduzieren, sind sie auf den Kauf von CO2-Zertifikaten angewiesen. Da durch das Fahren von Elektrofahrzeugen CO2 eingespart wird, können Unternehmen durch den Kauf dieser Zertifikate über Umwege ihre gesetzlich vorgeschriebene Quote erreichen.

Für welche Fahrzeuge kann man die THG-Quote verkaufen?

Die einzige Vorgabe ist, dass es sich um ein rein batteriebetriebenes Fahrzeug handelt. Dabei ist es egal, ob es sich um einen PWK, LKW, Bus, ein Motorrad oder einen Roller handelt. Andere Motoren wie Hybrid, Plug-in, Verbrenner oder Wasserstoffmotoren werden in der Quote jedoch nicht berücksichtigt.

Welche Unterlagen benötigt man zum THG-Quote verkaufen?

Sie benötigen einzig und allein Ihren Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I)

Kann ich meine THG-Quote gleich bei mehreren Anbietern verkaufen?

Die Registrierung über Ihren Fahrzeugschein verhindert eine Mehrfachanmeldung. So wird sichergestellt, dass pro Fahrzeug auch nur eine THG-Quote pro Jahr ausgezahlt wird.

Wie lange ist die Vertragslaufzeit bei den Anbietern?

Das hängt ganz vom jeweiligen Anbieter ab. Im Regelfall beträgt die Vertragslaufzeit ein bis drei Jahre. Mitunter muss also bei einem Anbieterwechsel gekündigt werden.

Wie viel Geld bringt das THG-Quote verkaufen?

Die Höhe Ihrer Auszahlung richtet sich zum einen nach Ihrer Fahrzeugklasse, aber auch nach Angebot und Nachfrage. Nicht zuletzt kann auch die Provision der Anbieter unterschiedlich ausfallen. Man spricht jedoch von 250 bis 375 €.

Wird die THG-Prämie besteuert?

Nein! Privatpersonen können ihre THG-Quote jährlich steuerfrei verkaufen. Das wurde im März 2022 beschlossen. Gewerbetreibende müssen Einnahmen aus dem THG-Quotenhandel jedoch versteuern.

Wie oft kann ich meine THG-Quote verkaufen?

Sie können Ihre THG Quote ein mal pro Jahr zertifizieren lassen und verkaufen.

Was passiert, wenn ich meine THG-Quote nicht verkaufe?

Sollten Sie aus irgendeinem Grund Ihre THG Quote nicht verkaufen, wird die Bundesrepublik Deutschland Ihre Quoten am Ende des Jahres selbst an Mineralölunternehmen verkaufen. Die Erlöse fließen dann in die Staatskasse.

Kann ich die THG-Quote auch rückwirkend für das vergangene Jahr verkaufen?

Sie haben immer bis zum 28.02. des Folgejahres Zeit, die THG-Quote für das vergangene Jahr zu verkaufen. Danach besteht keine Möglichkeitmehr, die THG-Quote für diesen Zeitraum zu verkaufen.

Ich besitze mehrere Elektrofahrzeuge – Kann ich die THG-Quote mehrmals verkaufen?

Prinzipiell können Sie für jedes Fahrzeug, für welches Sie als Halter eingetragen sind, jährlich die THG-Quote verkaufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie ein Fahrzeug oder mehrere besitzen.

Wie lange dauert es, bis ich meine Prämie erhalte?

In der Regel dauert es von der Registrierung bis zur Auszahlung nur wenige Wochen. Die Dauer des Prozesses ist jedoch auch davon abhängig, wie lange das Umweltbundesamt für die Zertifizierung benötigt und wie viele Zertifikate der Zwischenhändler sammeln muss, um sie gebündelt zu verkaufen.

Wie lange wird es die THG-Quote geben?

Aktuell ist geplant, die THG-Prämie bis 2030 auszuzahlen. Bei mehreren hundert € jährlich bedeutet dies, dass am Ende eine Menge Geld zusammenkommen kann.