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Klimaerwärmung – Wie werden wir in Zukunft leben?

Aktualisiert am
Min. Lesezeit
Eine Erdkugel mit Flammen und einer CO₂-Wolke als Symbol für Hitzewelle und Klimaerwärmung

Sind Sie sich aller Folgen der Klimaerwärmung bewusst? Am Mittwoch, dem 20.07.2022 wurden in Hamburg als Höhepunkt einer durch die Klimaerwärmung verursachten Hitzewelle über 40 °C gemessen. 2021 wurden bei der Flutkatastrophe im Ahrtal unzählige Existenzen zerstört. Extreme Wettereignisse werden in Deutschland durch die Klimaerwärmung immer üblicher. In diesem Artikel zeigen wir, wie das Leben in Deutschland in 50 Jahren aussehen kann und klären über den Zusammenhang zwischen extremen Wetterereignissen und dem Klimawandel auf.

Deutschland in 50 Jahren: Die Folgen der Klimaerwärmung

Neben Hitzewellen werden zukünftig auch andere durch die Klimaerwärmung hervorgerufene extreme Wetterphänomene unsere Lebensrealität bestimmen. Die Flut im Ahrtal 2021 hat bereits gezeigt, welch verheerende Auswirkungen beispielsweise lange und intensive Regenfälle haben können.

Laut dem Generalsekretär der Weltwetterorganisation, Petteri Taalas, werden solche Phänomene immer häufiger auftreten und dieser Trend wird auch "noch bis mindestens 2060 anhalten" (Quelle: Aktueller Hitzetrend "bis mindestens 2060", Hondl, 2022).

Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass extreme Wetterereignisse häufiger auftreten, darunter auch Hitzewellen. Man geht davon aus, dass unser Klima insofern zukünftig deutlich wärmer wird. Für die Region des Oberrheingrabens bei Karlsruhe prognostiziert man beispielsweise, dass sich die Zahl der heißen Tage dort im Vergleich zum Zeitraum von 1970 bis 2000 verdoppeln wird.

Ein Thermostat, durch die Klimaerwärmung erhitzt

Die Gesundheit wird durch die Klimaerwärmung gefährdet

Auch wenn milde Winter und warme Sommer im ersten Moment gar nicht so schlecht klingen, so stellt die Klimaerwärmung doch ein gesundheitliches Risiko dar.

Sinkt die Temperatur durch die Klimaerwärmung nachts nicht unter 20 Grad, kann der Mensch sich schon weniger ausruhen und ist dementsprechend weniger leistungsfähig. Extreme Hitze tagsüber kann außerdem vor allem für Menschen mit Kreislauferkrankungen gefährlich werden.

Auch die deutsche Landwirtschaft wird auf die Probe gestellt

Von der Klimaerwärmung hervorgerufene Hitzewellen oder Fluten können ganze Ernten vernichten. In Zukunft muss deswegen wohl eine Umstellung der Landwirtinnen und Landwirte erfolgen. Es wird das gepflanzt werden müssen, was unter den extremen Bedingungen der Klimaerwärmung wachsen und gedeihen kann.

Hochwasserschutz wird immer wichtiger

Hochwasserkatastrophen wie 2021 werden durch die Klimaerwärmung immer wahrscheinlicher. Gerade in Nord- und Westeuropa geht man davon aus, dass Hochwasser im Jahr 2050 ein immer größeres Problem darstellt. Hintergrund dafür ist eine Veränderung des Jetstreams. Dieser Windstrom treibt sonst Hoch- und Tiefdruckgebiete über Europa hinaus.

Durch die Klimaerwärmung hat er sich jedoch verändert, und zwar insofern, als Tief- und Hochdruckgebiete nicht mehr so schnell weggetragen werden, sondern sich länger in einem Gebiet aufhalten.

(Quelle: Anzahl der weltweiten Naturkatastrophen in den Jahren 2000 bis 2020, Statista, 2020)

Der Tourismus wird sich aufgrund der Klimaerwärmung verändern

Wenn das Klima sich dauerhaft erwärmt, dann wird sich das auf lange Sicht ebenfalls auf die Beliebtheit verschiedener Urlaubsziele auswirken. Sonst so beliebte Urlaubsziele im Mittelmeerraum werden 2050 durch die Klimaerwärmung wahrscheinlich mit durchschnittlich 40 Grad in den Sommermonaten rechnen müssen. Das ist für viele Urlauber zu warm.

An der deutschen Ost- und Nordsee hingegen wird man durch die Klimaerwärmung man ebenfalls mit wärmeren Sommern rechnen müssen. Diese Orte werden sich dann aber aufgrund der immer noch “milderen Temperaturen” einer größeren Beliebtheit erfreuen. Hochwassergefahr besteht 2050 an den deutschen Küsten aufgrund der Klimaerwärmung allerdings noch nicht.

Die Art, wie wir wohnen, wird sich ebenfalls verändern

Kalte Innenräume dienen in der regel als Rückzugsort bei zu heißen Außentemperaturen. Die Klimaanlagen, mit welchen diese Räume runtergekühlt werden, verschärfen die Klimaerwärmung noch zusätzlich. Daher wird empfohlen, Wohnräume gut zu dämmen, als sie künstlich herunterzukühlen.

Der Klimaerwärmung muss in der Stadt entgegengewirkt werden Damit sich unsere Lebensräume zukünftig nicht zu sehr aufheizen, muss auch hinsichtlich der Stadtplanung umgedacht werden. Es braucht demnach mehr Grünflächen und mehr Gewässer in der Stadt, welche beide temperaturregulierende Wirkungen haben und den örtlichen Auswirkungen der Klimaerwärmung entgegenwirken.

Welche deutschen Regionen werden in Zukunft von extremen Wetterereignissen bedroht?

Je nach Standort steigt in Deutschland aufgrund der Klimaerwärmung zukünftig die Gefahr für verschiedene Extremwetterereignisse.

Zukünftig von Extremen Wetterereignissen betroffene Regionen
Extreme Wetterereignise Betroffene Regionen
Hitze und Dürre Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Saarland, Thüringen
Extreme Niederschläge Wahrscheinlich fast alle Regionen werden davon betroffen sein
Überschwemmungen Überschwemmungen werden wahrscheinlich in allen Regionen wahrscheinlicher, die in Einzugsgebieten von Flüssen werden.
Sturmfluten Vor allem Deutschlands Küstenregionen sowie die Nordseeinseln werden zukünftig von Sturmfluten bedroht.

Welche ist Deutschlands schmutzigste Stadt?

Nicht nur CO₂, sondern auch Feinstaub trägt einen großen Teil zur Verschmutzung der Luft bei. Als Stadt mit der weltweit höchsten Feinstaubbelastung gilt die indische Hauptstadt Neu-Delhi, doch auch hierzulande gibt es Städte, die regelmäßig den WHO-Richtwert für Feinstaubbelastung in Mikrogramm pro Kubikmeter übersteigen (µg/m³).

Als Deutschlands dreckigste Stadt gilt Meppen in Niedersachsen. Hier lagen im Jahr 2022 die Feinstaubwerte nur 2 Mal im gelben Bereich, sie lagen also 2-3 mal so hoch wie der empfohlene WHO-Richtwert. Der Jahresdurchschnitt lag bei 17,8 µg/m³.

Grüne Bäume mit einem "Eco"-Schriftzug

Beschlüsse der COP27 gegen die Klimaerwärmung

Am 20.11.2022 ging die 27. Klimakonferenz in Sharm el-Sheik zu Ende, bei welcher die neusten Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung beschlossen werden sollten. Die beteiligten Staaten einigten sich auf ein Arbeitsprogramm bis 2026 und wollen in Zukunft vor allem benachteiligte Länder vor den Folgen der Klimerwärmung schützen.

Einiges ist jedoch auf der Strecke geblieben und Länder mit besonders hohem Ausstoß von Treibhausgasen werden nicht ausreichend in die Pflicht genommen. Folgendes wurde (nicht) beschlossen:

  1. Ein Ausgleichsfonds für Schäden durch die Klimaerwärmung in Entwicklungsländern: Erstmals einigte man sich für einen gemeinsamen Fond, um benachteiligte Länder zukünftig bei Naturkatastrophen zu unterstützen. Kritisiert wird allerdings, dass Wesentliches erst auf der Klimakonferenz 2023 geklärt werden soll und dass die Summen auch noch völlig ungeklärt sind.
  2. Ärmere Staaten sollten längst finanziell unterstützt werden: Industriestaaten hatten sich bereits vor Jahren dazu verpflichtet, arme Länder im Ausbau regenerativer Energien und beim Schutz vor den Folgen der Klimaerwärmung zu unterstützen. Bis heute ist viel von dem eigentlich versprochenen Geld jedoch nicht geflossen. 2022 wurde jedoch erneut beschlossen, Entwicklungsländer beim klimafreundlichen und sozial verträglichen Umbau ihrer Wirtschaft zu unterstützen.
  3. Es wird weiterhin am 1,5-Grad-Ziel festgehalten, um die Klimaerwärmung aufzuhalten: Allerdings wird das von der EU vorgeschlagene Arbeitsprogramm zur Minderung von Treibhausgasen nur bis 2026 anstatt bis 2030 anberaumt.
  4. CO₂-Emissionen sollen weiterhin gesenkt werden: Der Ausstoß von Treibhausgasen soll bis 2030 um 43 % verglichen mit 2019 gesenkt werden. Das Aktionsprogramm blieb allerdings vage.
  5. Kein klares Nein zu fossilen Brennstoffen: Zwar soll der Kohleausstieg weiterhinschrittweise erfolgen, jedoch wurde ein Aus für Öl und Gas nicht erwähnt. Wie das der Klimaerwärmung entgegenwirken soll, ist fraglich.
  6. Erneuerbare Energien sollen zwar ausgebaut werden, man spricht im Abschlussdokument jedoch von “emissionsarmen” Energien, was für Kritiker nach einer Rückkehr zur Atomenergie klingt.
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Sind Hitzewellen normal?

„Um Hitzewellen muss man sich keine Sorgen machen, die gab es schon immer und sind normal.“ – Mit Sätzen dieser Art wird der Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung und extremen Wetterereignissen gern abgetan. Allerdings entspricht die Aussage keineswegs der Realität.

Wie die obige Auflistung zeigt, gab es zwar schon in der Vergangenheit Hitzewellen, jedoch mit einem bedeutenden Unterschied: In den letzten Jahren treten Hitzewellen immer häufiger und in immer kürzeren Abständen auf – als Folge der Klimaerwärmung. In den 1950er Jahren wurden im bundesweiten Mittel pro Jahr etwa drei heiße Tage, mit mehr als 30 °C, festgestellt. Im Zeitraum zwischen 1991 und 2019 stieg die Anzahl dieser heißen Tage pro Jahr schon auf durchschnittlich acht.

Für Hamburg wurde beispielsweise die erste Hitzewelle erst im Jahr 1994 festgestellt, davor trat dieses Wetterereignis in Hamburg schlichtweg nicht auf. In der Hitzewelle im Juli 2022 wurde landesweit die höchste Temperatur mit 40,1 °C jedoch genau in Hamburg-Neuwiedenthal gemessen. Wenn also in einer Stadt, die eigentlich für Ihr verregnetes und raues Wetter bekannt ist, während einer Hitzewelle deutschlandweit die höchste Temperatur gemessen wird, dann sind die Folgen der Klimaerwärmung klar erkennbar.

Die Klimaerwärmung als Treiber der Hitzewelle

Eine Sonne als Symbol für Hitzewelle und globale Erwärmung

Seit der vorindustriellen Zeit ist die Durchschnittstemperatur durch die Klimaerwärmung bis 2020 um 1,2 °C gestiegen. Diese Klimaerwärmung wird vor allem durch den Ausstoß von Treibhausgasen befeuert. Man spricht bei diesem Phänomen auch vom Treibhauseffekt, da diese Gase wie die Glasschicht eines Gewächshauses wirken und verhindern, dass die Sonnenwärme zurück in den Weltraum entfliehen kann.

Stichwort ist in diesem Zusammenhang vor allem der Ausstoß von CO2, welches am stärksten zur Klimaerwärmung beiträgt und dessen Konzentration in der Atmosphäre zwischen 1750 und 2020 um 48 % gestiegen ist.

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Eine hohe Konzentration an Treibhausgasen führt also zur Klimaerwärmung. Wenn nun der Anstieg der Durchschnittstemperatur weiter zunimmt, nimmt auch die Anzahl der Tage zu, in denen extreme Wetterlagen entstehen. Dies führt wiederum dazu, dass extreme Hitzeereignisse häufiger auftreten und länger und intensiver werden.

Zum Vergleich: Während im vorindustriellen Zeitalter eine Hitzewelle mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10 aufgetreten ist, tritt sie heute aufgrund der Klimaerwärmung dreimal häufiger auf und ist im Schnitt auch 1,2 °C heißer.

Wann spricht man von einer Hitzewelle?

Interessanterweise gibt es keine international einheitliche Definition davon, was eine Hitzewelle eigentlich ist. Meistens werden jedoch Schwellenwerte herangezogen, um festzustellen, ob es sich um eine Hitzewelle handelt. Diese Schwellenwerte geben Temperaturmaxima aus vergangenen Zeitperioden an.

Wenn also beispielsweise an verschiedenen Standorten über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Tagen diese Schwellenwerte überschritten werden, handelt es sich um eine Hitzewelle, von der Klimaerwärmung hervorgerufen

Hitzewelle laut dem Deutschen Wetterdienst Laut dem Deutschen Wetterdienst spricht man bei einer Hitzewelle von einer mehrtägigen Periode mit ungewöhnlich hoher thermischer Belastung. Es besteht die Gefahr, dass die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und Infrastruktur geschädigt werden.

Eine schmelzende Erde als Symbol für Hitzewelle und Klimaerwärmung

Die Geschichte der Hitzewelle Deutschland

Um die aktuellen Hitzewellen und Folgen der Klimaerwärmung in Deutschland verstehen zu können und um sich auf die nächste Hitzewelle einzustellen, lohnt es sich, vergangene Hitzewellen zu betrachten. Der Deutsche Wetterdienst hat für acht deutsche Städte markante Hitzewellen seit 1951 aufgezeichnet. Es handelt sich dabei jeweils um mindestens 14-tägige Hitzeperioden mit einem mittleren Tagesmaximum der Temperatur von mindestens 30 °C. Die letzte große Hitzewelle traf Deutschland übrigens im Jahr 2018.

  1. Hamburg 1994: Während der Hitzewelle wurde ein mittleres Tagesmaximum von 31,8 °C gemessen
  2. Dresden 1994: Das mittlere Tagesmaximum betrug 32,7 °C
  3. Frankfurt am Main 2003: Es wurde ein mittleres Tagesmaximum der Temperatur von 35,8 °C gemessen
  4. Mannheim 2003: Ein mittleres Tagesmaximum von 36,5 °C wurde gemessen
  5. München 2003: Man maß ein mittleres Tagesmaximum von 33,1 °C

Es wird also ersichtlich: Hitzewellen, wie diejenige aus dem Juli 2022 sind kein neues Phänomen. Die Frage ist jedoch, mit welcher Frequenz und Intensität uns diese Wetterphänomene zukünftig treffen werden. Sicher ist, dass die nächste Hitzewelle aufgrund der Klimaerwärmung eher früher als später kommen wird.

Warum ist eine Hitzewelle so gefährlich?

Hitze ist vielleicht nicht das Erste, was einem einfällt, wenn man an gefährliche Wetterphänomene denkt. Schließlich gibt es augenscheinlich viel spektakulärere Ereignisse wie Hochwasser und Orkane. Wenn es jedoch über einen längeren Zeitraum heiß und trocken ist, steigt auch automatisch die Wahrscheinlichkeit von Waldbränden.

Hitze ist ebenfalls dafür verantwortlich, wenn bei starken Regenfällen kein Wasser im Boden versickern kann, weil die Böden aufgrund der Trockenheit das Wasser nicht aufnehmen können. Umso heißer es wird, desto schwieriger wird es also auch für die Natur, das rare Gut Wasser zu speichern.

Es wird klar: Die Hitzewelle als Folge der Klimaerwärmung ist nicht nur unangenehm, sie gefährdet ebenfalls Ökosysteme und menschliches Leben. Neben bildgewaltigen Naturkatastrophen fordert auch die Hitze – wenn auch unauffälliger – Menschenleben.

Vor allem alte und kranke Menschen sind anfällig für Hitze

Während der Hitzewelle Mitte Juli 2022 sind in Portugal ca. 1.100 Menschen gestorben, während man in Spanien von ca. 700 Opfern der Hitze ausgeht.

Mitunter ist es in diesem Kontext schwer zu sagen, ob die Menschen aufgrund der Hitzewelle gestorben sind, oder ob andere Gesundheitsprobleme verantwortlich waren und diese nur durch die Hitze verschlimmert wurden. Das ist eine Frage, die unvermeidlich an die COVID-19-Pandemie erinnert.

Die Statistiken zeigen jedoch während der Hitzewellen einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen (Quelle:Hitzebedingte Mortalität in Deutschland zwischen 1992 und 2021, Winklmayr et al., 2022). Insofern ist es evident, dass Hitze leben kostet, auch wenn bei den Verstorbenen Todesursachen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle festgestellt werden.

Gerade Länder in Mittel- und Nordeuropa sind kaum auf extreme Hitzeperioden vorbereitet. Beispielsweise fehlen in Pflegeheimen oft Klimaanlagen oder sogar simple Jalousien. Um sich für die Zukunft vorzubereiten und die ältere Bevölkerung zu schützen, muss also einiges nachgerüstet werden.

Was sollte man gegen Hitzewelle und Klimawandel tun?

Der Planet Erde wird von zwei Händen gehalten

Natürlich ist ein bewährtes Mittel gegen starke Hitze eine Klimaanlage im eigenen Haus. Auch eine gute Isolierung Ihres Eigenheimes kann im Sommer die Kühle drinnen und die Wärme draußen halten.

Gerade beim Klimaschutz sollten jedoch nicht nur die Symptome, sondern vor allem auch die Ursachen bekämpft werden. Bevor die Klimaerwärmung die irreversible Marke von 1,5 °C übersteigt, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die weitere Verschmutzung der Erdatmosphäre zu verringern, damit sich das Klima auf lange Sicht wieder erholen kann.

Insofern muss im Alltag versucht werden, einen möglichst geringen Ausstoß an Treibhausgasen zu erreichen, sei es zu Hause, beim Reisen oder bei der Arbeit. Auch lohnt sich das Energiesparen bzw. die Fokussierung auf erneuerbare Energien und Ressourcen, um den CO2-Fußabdruck zu verringern und die Umwelt zu schützen. Nur so kann die Klimaerwärmung verlangsamt werden. Schon ein Umstieg auf ein Elektroauto kann Emissionen einsparen:

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Eine Maßnahme, die Sie ganz bequem von zu Hause aus ergreifen können, ist der Umstieg auf Ökogas oder Ökostrom. An der Qualität Ihrer Energieversorgung wird sich bei einem Wechsel nichts ändern, jedoch beteiligen Sie sich damit an einer emissionsfreien Energieerzeugung und sich somit aktiv am Klimaschutz.