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Funktion sowie Vor- und Nachteile einer Erdwärmeheizung

Gasflammer eine Erdwärmeheizung

Der Russland-Ukraine-Krieg verstärkt die Energiepreiskrise, die im Winter 2022/23 spürbar ist: Die Energiepreise steigen und Politiker warnen vor möglichen Knappheiten in der Gas- und Stromversorgung. Deshalb beschäftigen sich viele Menschen stärker denn je mit alternativen Heizmöglichkeiten: Mit einer Erdwärmeheizung können Sie die Erdwärme des Erdreiches zum Heizen nutzen und sich unabhängig von anderen Energieträgern machen. Hier nehmen wir die Funktion der Erdwärmeheizung unter die Lupe und geben Hilfe bei der Kaufentscheidung.


Wie funktioniert eine Erdwärmeheizung?

Person sitzend mit blauen Zahnrädern

Eine Erdwärmepumpe entzieht dem Erdreich Wärme und gibt diese Wärme in das Hausinnere ab. Für eine Wärmepumpe wird entsprechend eine Erdbohrung durchgeführt, um diese Erdwärme nutzen zu können. Zur Gewinnung von Erdwärme wird i.d.R. ein Wärmetauscher eingesetzt. Dieser Wärmetauscher arbeitet kurz zusammengefasst wie folgt:

  1. Wasser bzw. eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert in einem geschlossenen Rohrsystem im Untergrund und nimmt die Wärme aus dem Boden auf.
  2. Diese Wärme wird an der Oberfläche an die Wärmepumpe abgegeben.
  3. In der Pumpe zirkuliert ein Kältemittel, das bei niedrigen Temperaturen verdampft.
  4. Durch die Verdampfung nimmmt das Mittel die Wärme aus der Wärmeträgerflüssigkeit auf.
  5. Das verdampfte Kältemittel wird in einem Kompressor verdichtet.
  6. Durch den ansteigenden Druck steigt auch die Temperatur an.
  7. Nach dem Verlassen des Kompressors wird die Wärme an das Heizungssystem abgegeben.
  8. Der Prozess beginnt in der Folge von vorne, um mehr Wärme zu erzeugen.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Daumen hoch

Wenn Sie sich für eine Erdwärmeheizung interessieren, müssen für die effiziente Nutzung der Anlage zuvor einige Voraussetzungen erfüllt sein. Wir haben Ihnen die wichtigsten Punkte in der folgenden Liste zusammengefasst, damit Sie sich schnell und übersichtlich informieren können, ob eine Erdwärmeheizung für Sie überhaupt infrage kommt:

  • Wichtige Voraussetzungen für eine Erdwärmeheizung
  • Verfügbarerer Platz für die Kollektoren oder die Sondenbohrung
  • Vorliegende Genehmigung für eine Sondenbohrung
  • Energiesparende Gebäudehülle und Wärmedämmung des Hauses für einen effizienten Betrieb der Erdwärmeheizung
  • Geringe Heizwassertemperatur durch Niedertemperaturtechnik für einen effizienten Betrieb der Heizung

Wenn Sie die genannten Anforderungen an eine Erdwärmepumpe erfüllen können, ist eine Erdwärmeheizung eine kostengünstige Alternative zu einer herkömmlichen Heizung für Sie. Diese Heizung nutzt erneuerbare Energien und hilft Ihnen mittelfristig, Ihre Heizkosten im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen deutlich zu senken.

Hilfe bei der Kaufentscheidung: Erdwärmeheizung ja oder nein?

Blatt Papier mit Lupe

Grundsätzlich ist das Heizen mit Erdwärme umweltfreundlich sowie günstig und insbesondere bei energieeffizienten Neubauten oder Sanierungen lohnt sich die Installation einer Erdwärmeheizung. Die aus der Erde gewonnene Wärme liefert Ihnen bei einem recht moderaten Bauaufwand genug Heizenergie für das Heizen eines großen Einfamilienhauses.

Durch eine Erdwärmeheizung nutzen Sie regenerative Energien und werden deutlich unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Die hohen Kosten für die Sondenbohrungen, für die Flachkollektoren und die Künetten oder Wärmekörbe werden übrigens mit großzügiigen Fördermitteln des BAFA etwas abgefedert. Auf die zu erwartenden Kosten und mögliche Fördermittel gehen wir im weiteren Verlauf des Artikels auch noch etwas detaillierter ein, damit Sie sich umfassender informieren können.

2023 sollen in Deutschland rund. 350.000 neue Wärmepumpen eingebaut werden. 2024 ist der Plan, ungefähr 500.000 Stück in Häuser einzubauen. Wegen des momentanen Material- und Handwerker/innen-Mangels könnte dieses Vorhaben jedoch gebremst werden. Um der Nachfrage gerecht zu werden, fahren Unternehmen wie Bosch die Produktion hoch und eröffnet neue Produktionsstandorte.

Lohnt es sich, eine Erdwärmeheizung nachzurüsten?

Vertrag mit Gasflamme und Münzen

Eine Erdwärmeheizung lohnt sich, wie erwähnt, in erster Linie in effizienten Gebäuden. Sollten Sie in einem Altbau wohnen und über eine Erdwärmeheizung nachdenken, so sollte ebenfalls eine energetische Sanierung durchgeführt werden, um die Erdwärmeheizung bestmöglich nutzen zu können und von den Ersparnissen zu profitieren.

Die Erdwärme lässt sich nämlich nur dann besonders effizient nutzen, wenn das Temperaturniveau nur wenig angehoben werden muss. In neuen sowie in sanierten Immobilien mit einer Flächenheizung funktioniert dies am besten: Solche Gebäude benötigen durch ihre gute Dämmung weniger Energie und kommen aufgrund der großen Heizflächen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus.

In weniger energetischen, älteren Gebäuden – in denen es erst mit hohen Vorlauftemperaturen gemütlich warm wird – können Erdwärmeheizungen jedoch höhere Energiekosten verursachen, da für die Temperaturanhebung zusätzlicher Strom notwendig wird und dies den Stromverbrauch erhöht.

Was kostet eine Erdwärmeheizung?

Geldhaufen mit Münzen

Die Erdwärmeheizung Kosten sind aufgrund der hohen Investitionskosten der Anlage sehr hoch. Je nach Aufwand müssen Sie für den Bau einer Erdwärmeheizungsanlage mit Kosten in Höhe von 10.000 bis 25.000 Euro rechnen. Auf lange Sicht gesehen ist die Erdwärmeheizung aber trotz der hohen Anschaffungskosten eine günstige Heizungsanlage: Neben geringen Instandhaltungskosten und dem Antriebsstrom für die Wärmepumpe sparen Sie bei den laufenden Kosten der Heizung.

Weitere Kosten einer Erdwärmepumpe:

Neben den genannten Kosten für die Installation einer Erdwärmepumpe, fallen die folgenden Kosten an bzw. weg, wenn Sie sich für eine Erdwärmepumpe entscheiden:

  • Stromkosten von etwa 400 € im Jahr (je nach Tarif)
  • Einmalige Kosten für den Stromzähler
  • Die jährliche Grundgebühr für den Stromzähler
  • Evtl. Installationskosten für einen separaten Zähler für die Erdwärmepumpe, da es oft günstigere Tarife gibt
  • Im Schnitt 30 % günstigere Betriebskosten als bei Öl- und Gasheizungen
  • Keine Kosten für den Schornsteinfeger
  • Keine Kosten für eine Abgasanlage

Die Effizienz einer Erdwärmepumpe spielt aufgrund der benötigten Energie eine wichtige Rolle. Achten Sie daher bei der Anschaffung bereits auf die Effizienz Ihrer Anlage. Diese wird u.A. über die Jahresarbeitszahl bestimmt: Eine Erdwärmepumpe mit der Jahresarbeitszahl 4 erzeugt beispielsweise aus einer Kilowattstunde Strom 4 Kilowattstunden Heizungswärme. Das ist sehr effektiv sowie umweltschonend.

Schützen Sie die Umwelt: Die CO₂-Bilanz Ihrer Erdwärmeanlage können Sie noch stärker verbessern, wenn Sie den benötigten Strom aus regenerativen Energien beziehen. Dieser Strom kann von der eigenen Solaranlage oder von Ökostrom eines Ökostromanbieters stammen. Sollten Sie noch einen passenden Stromtarif für grünen Strom suchen, so wenden Sie sich gerne an Die Energieexpert/innen von Energiemarie.

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Mit der Erdwärmeheizung Förderung Kosten sparen!

orangene Flamme

Die hohen Anfangsinvestitionen einer Erdwärmeheizung schrecken nicht wenige Bauherren von der Entscheidung für die Nutzung von Erdwärme ab. Förderprogramme des Staates versuchen daher, die Entscheidung für diese sowohl ökologisch als auch ökonomisch vorteilhafte Heizung zu erleichtern. Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert die Erdwärmeheizung als erneuerbare Energiequelle mit bis zu 45 % der Investitionssumme!

Der Staat möchte das Heizen mit erneuerbaren Energien vorantreiben. Aus diesem Grund erhalten Sie für die Installation von Erdwärmeheizungen in Bestandsgebäuden auch die genannten hohen Fördermittel zum Anreiz und zur finanziellen Unterstützung. Diese Förderung gibt es in der Form eines Zuschusses oder als Kreditvariante.

Wie beantragt man eine Erdwärmeheizung Förderung?

Haben Sie sich für eine Erdwärmeheizung entschieden? Die Fördermittel bzw. den Zuschuss für Ihre Erdwärmeheizung können Sie über die Webseite vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Hier finden Sie auch alle Voraussetzungen für die Beantragung. Für Finanzierungen mit einem entsprechenden Tilgungszuschuss können Sie sich an Ihre Bank wenden, da diese die Antragstellung bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für Sie übernimmt.

Erdwärmeheizung Vor- und Nachteile

Person mit Waage

Sie haben bereits lesen können, dass die Nutzung einer Erdwärmeheizung trotz der hohen Anschaffungskosten grundsätzlich vorteilhaft ist. Wir wollen im Folgenden jedoch eine Gegenüberstellung der Erdwärmeheizung Vor- und Nachteile vornehmen, damit Sie für sich persönlich besser entscheiden können, ob sich eine Erdwärmeheizung lohnt bzw. infrage kommt.

Erdwärmeheizung Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Unabhängigkeit von anderen Energieträgern
  • Frei von CO₂-Emissionen
  • Hohe Fördermittel vom Staat
  • Ökologischste Heizart zusammen mit einer Photovoltaikanlage
  • Keine laufenden Heizkosten
  • Zusätzlich nutzbar als Klimaanlage
  • Erwartete Lebensdauer von 20 Jahren
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Installationsmöglichkeit ist abhängig von den Geländegegebenheiten
  • Nur für gut gedämmte Gebäude empfehlenswert
  • Bohrungen sind genehmigungspflichtig

Wenn Sie noch Zweifel haben, ob sich eine Erdwärmeheizung für Sie lohnt, wenden Sie sich am besten an einen Fachberater in Ihrer Nähe.

Aktualisiert am