Sparen Sie bis zu 160 €/Jahr* Illustrative Beispielrechnung: Verschiebt ein Haushalt rund 5 kWh pro Tag aus der teuersten in die günstigste Stunde, ergibt der heutige Abstand über ein Jahr etwa 160 €. Reine Orientierung, keine Zusage.
Mittagstief nutzen — auch an einem ruhigen Preistag
Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegen heute nur rund 0,09 €/kWh — der Tag verläuft so flach wie selten in diesem Monat. Wer flexible Verbraucher trotzdem konsequent in die Mittagsstunden legt, spart Tag für Tag ein paar Cent und über das Jahr eine spürbare Summe.
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Strompreis-Terminal — 17. Juli 2026

Live-Daten · EPEX SPOT Day-Ahead

Tagesdurchschnitt heute

Sehr teurer Tag · 26. günstigster Tag von 31
Morgen · 18. Juli 2026
Noch keine Preise für diesen Tag — die Day-Ahead-Werte erscheinen gegen 14 Uhr.
Heute · Freitag, 17. Juli
−5,9 % ggü. gestern
Tief 13 Uhr · 0,3152 € Spitze 0 Uhr · 0,4013 € Sparfenster 12 → 15 Uhr €/kWh

All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Die Day-Ahead-Preise für morgen erscheinen gegen 14 Uhr.

Die Strompreise heute, Freitag, 17. Juli 2026

Im Tagesdurchschnitt kostet die Kilowattstunde am 17. Juli rund 0,3657 €/kWh (All-in) — rund 5,9 % weniger als am Vortag (0,3886 €/kWh). Bemerkenswert ist heute aber weniger das Niveau als der Verlauf: Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegt der Endpreis nur um das 1,27-Fache auseinander — einer der flachsten Tage der vergangenen Wochen.

Tagesdurchschnitt

0,3657 €/kWh

Mittel über 24 Stunden

Günstigster Zeitpunkt

13:00 - 14:00

0,3152 €/kWh

Teuerster Zeitpunkt

0:00 - 1:00

0,4013 €/kWh

EnergieMarie Strompreistracker: Strompreis Börse aktuell, Stunde für Stunde (17.07.2026)

An der Börse pendelt der Strompreis heute im Tagesmittel um 14,1 ct/kWh — und das ausgesprochen ruhig: Der Börsenanteil fällt mittags auf 9,8 ct/kWh und steigt selbst in der teuersten Stunde nur auf 17,1 ct/kWh, also knapp das 1,7-Fache des Mittagstiefs. Weil feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben von rund 19,8 ct/kWh hinzukommen, verläuft der Endpreis über den Tag noch gleichmäßiger.

Zeitraum Preis (€/kWh)
0:00 - 1:00 0,4013
1:00 - 2:00 0,3905
2:00 - 3:00 0,3792
3:00 - 4:00 0,3696
4:00 - 5:00 0,3684
5:00 - 6:00 0,3810
6:00 - 7:00 0,3948
7:00 - 8:00 0,3956
8:00 - 9:00 0,3853
9:00 - 10:00 0,3595
10:00 - 11:00 0,3500
11:00 - 12:00 0,3337
12:00 - 13:00 0,3220
13:00 - 14:00 0,3152
14:00 - 15:00 0,3155
15:00 - 16:00 0,3245
16:00 - 17:00 0,3348
17:00 - 18:00 0,3500
18:00 - 19:00 0,3621
19:00 - 20:00 0,3781
20:00 - 21:00 0,3876
21:00 - 22:00 0,3969
22:00 - 23:00 0,3943
23:00 - 24:00 0,3867

All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Quelle: EnergieMarie Strompreistracker (EPEX SPOT Day-Ahead).

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Warum der Strompreis heute ruhiger ausfällt

Nach der Abendspitze von gestern, als die Kilowattstunde zeitweise 0,57 € kostete, hat sich der Markt spürbar beruhigt. Der Tagesschnitt sinkt auf 0,3657 €/kWh und liegt damit rund 5,9 % unter dem Vortag. Vor allem aber bleibt die befürchtete Zuspitzung am Abend heute aus: Die teuerste Stunde kostet 0,4013 €/kWh — gut 0,17 € weniger als die gestrige Spitze und einer der niedrigsten Tageshöchstwerte der vergangenen Woche.

Der Grund liegt im Zusammenspiel aus kräftiger Julisonne und einer entspannten Nachfrage. Über Mittag drückt die Photovoltaik den Börsenanteil auf 9,8 ct/kWh, und weil am Abend kein außergewöhnlicher Bedarf hinzukommt, steigt er selbst zur teuersten Stunde nur auf 17,1 ct/kWh. Dass der Höchstwert nicht am Abend, sondern kurz nach Mitternacht liegt, ist vor allem der Nachlauf des gestrigen Abends: In den frühen Morgenstunden gibt der Preis dann nach, ehe ihn die Mittagssonne auf das Tagestief zieht.

Für Haushalte mit dynamischem Tarif bedeutet ein solcher Tag beides: Es gibt keine teure Falle, in die man abends tappen könnte — aber auch keinen großen Bonus fürs Verschieben. Wer flexible Verbraucher in die Mittagsstunden legt, spart heute nur wenige Cent je Kilowattstunde. Die Gewohnheit lohnt sich trotzdem, denn an volatilen Tagen macht genau dieses Verhalten den Unterschied.

P

Familie Peters aus Münster verlegt ihre Wasch- und Spülgänge konsequent in das Mittagstief statt in die teureren Nacht- und Abendstunden. Verschiebt sie rund 4 kWh aus der teuersten Stunde um Mitternacht (0 bis 1 Uhr) in das günstige Fenster um 13 Uhr, spart sie 4 kWh × (0,4013 − 0,3152) €/kWh, also rund 0,34 €. An einem so flachen Tag ist das wenig — an Tagen mit großem Preisabstand vervielfacht sich der Effekt jedoch, weshalb sich der eingespielte Blick auf die Uhr auszahlt.

Mittagstief und flacher Tagesverlauf: das Preisprofil

Dass die Mittagszeit am günstigsten bleibt, liegt an der Merit-Order des Großhandelsmarkts: Je mehr günstige Solarenergie einspeist, desto seltener bestimmen teure Gas- und Kohlekraftwerke den Day-Ahead-Preis am EPEX SPOT. Bei der kräftigen Julisonne fällt der Börsenanteil heute um 13 Uhr auf 9,8 ct/kWh — das intakte Mittagstief eines typischen Sommertags.

Der eigentliche Unterschied zu einem angespannten Tag liegt am Abend: Weil die Nachfrage moderat bleibt, klettert der Börsenanteil bis zur teuersten Stunde nur auf 17,1 ct/kWh statt auf die 30 ct und mehr, die wir gestern gesehen haben. Auf diesen schwankenden Anteil legt sich der feste Sockel aus Netzentgelten, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von rund 19,8 ct/kWh, der in jeder Stunde gleich anfällt. Ist der Börsen­abstand klein, dominiert dieser Sockel — und der All-in-Preis schwankt über den ganzen Tag nur um das 1,27-Fache.

Wie sich der Strompreis entwickelt

Die folgenden Grafiken ordnen den heutigen Tag in den jüngeren Trend ein — einmal über die letzten 30 Tage, einmal im Monatsmittel.

Mit 0,3657 €/kWh gibt der heutige Tagesschnitt den Vortagsanstieg wieder ab und kehrt in den Korridor der vergangenen zwei Wochen zurück — der 16. Juli mit 0,3886 €/kWh bleibt damit ein kurzer Ausschlag nach oben. Von den Juni-Spitzen um den 24. Juni (über 0,44 €/kWh) ist der Juli weiterhin klar entfernt.

Durchschnittlicher täglicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).

Im Jahresverlauf bewegt sich der Monatsschnitt in einem schmalen Korridor zwischen rund 0,29 und 0,33 €/kWh. Der Juli 2026 liegt mit rund 0,32 €/kWh weiter leicht unter dem Juni — ein an der Börse insgesamt ruhiger Sommermonat, in den sich der heutige Tag nahtlos einfügt.

Durchschnittlicher monatlicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).

Börsenpreise der letzten 12 Monate im Kalender

Jedes Kästchen steht für einen Tag, die Farbe für den Großhandelspreis (grün günstig, rot teuer). So sehen Sie auf einen Blick, wie sich der heutige Tag — umrandet — in das lange Preisbild einordnet.

Wie geht es morgen weiter?

Die Day-Ahead-Preise für 18. Juli 2026 werden gegen 14 Uhr an der Börse ermittelt und erscheinen dann automatisch im Terminal weiter oben. Aus heutiger Sicht spricht wenig für einen kräftigen Sprung: Solange die Sommersonne über Mittag verlässlich einspeist und keine besondere Wetter- oder Nachfragelage hinzukommt, dürften auch die kommenden Tage ein ausgeprägtes Mittagstief und eher moderate Abendwerte zeigen.

Ob morgen erneut so flach verläuft, entscheidet sich mit der Nachmittagsauktion — vor allem daran, wie kräftig die Photovoltaik einspeist und wie hoch die Abendnachfrage ausfällt. Wer flexible Verbraucher hat, wirft am besten kurz nach 14 Uhr einen Blick auf das Terminal und plant die günstigsten Stunden für den Folgetag ein.

So nutzen Sie das Mittagstief auch an ruhigen Tagen

Selbst wenn der Abstand heute klein ist, bleibt die Grundregel dieselbe: schwere Verbraucher in die grün markierten Mittagsstunden legen und die teureren Randstunden am späten Abend und kurz nach Mitternacht meiden. Jede verschobene Kilowattstunde spart heute zwar nur wenige Cent — an bewegten Tagen macht genau diese Gewohnheit aber den Unterschied.

  • Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner über die Zeitvorwahl in das günstige Fenster zwischen 13 und 16 Uhr legen;
  • das Elektroauto in der Mittagssonne laden, wenn der Börsenanteil auf 9,8 ct/kWh fällt;
  • größere Lasten aus den Randstunden am späten Abend und kurz nach Mitternacht heraushalten — dort liegt heute der Höchstwert.

Praxisbeispiel: kleiner Hebel, verlässliches Prinzip

Ein Haushalt verlagert rund 5 kWh aus der teuersten in die günstigste Stunde des Tages. Bei einem Abstand von 0,4013 − 0,3152 €/kWh macht das 5 kWh × 0,0861 €/kWh, also rund 0,43 € an diesem Tag — an einem ruhigen Handelstag bewusst wenig. Wie groß Ihr Potenzial an bewegteren Tagen ausfällt, hängt vom Stromverbrauch ab: je mehr flexible Last, desto größer der Effekt.

Wie viel eine gezielte Ladung ausmacht, zeigt das Beispiel Elektroauto — günstigstes gegen teuerstes Ladefenster des heutigen Tages:

Elektroauto laden
52 kWh · 7,4 kW
Laden im Tief
17,05 €
von 10 bis 17 Uhr
Kosten pro 100 km
5,58 €
17 kWh/100 km
2,89 € Unterschied zwischen Laden im Tief und in den teuersten Stunden des heutigen Tages.

52-kWh-Akku zu Hause geladen, dynamischer Tarif, All-in-Preise des Tages.

An ruhigen Tagen wie heute kostet ein vergessener Abendverbrauch wenig — die eigentliche Ersparnis entsteht über die Summe vieler Tage und besonders dann, wenn der Markt wieder stärker in Bewegung gerät.

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Was ist ein dynamischer Stromtarif?

Ein dynamischer Stromtarif koppelt Ihren Arbeitspreis an die Strombörse: Statt eines festen Preises zahlen Sie für jede Stunde den Wert, der in der Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT ermittelt wurde — festgelegt täglich gegen 14 Uhr für alle Stunden des Folgetags. Genau dieser Mechanismus sorgt dafür, dass ein Tag wie heute mittags günstig und in den Randstunden etwas teurer ausfällt.

Auf den Börsenanteil kommen feste Bestandteile: Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von zusammen rund 19,8 ct/kWh. Darum kostet die günstigste Stunde heute 0,3152 €/kWh, obwohl der Börsenanteil zur Mittagszeit nur 9,8 ct/kWh beträgt. Technische Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das den Verbrauch viertelstündlich erfasst. Seit dem 1. Januar 2025 ist zudem jeder Stromlieferant verpflichtet, einen dynamischen Tarif anzubieten (§ 41a EnWG). Wie Sie den passenden Tarif finden, erklärt unser Ratgeber zum dynamischen Stromtarif.

Häufige Fragen zum Strompreis heute

Der durchschnittliche dynamische Strompreis am 17. Juli 2026 liegt bei 0,3657 €/kWh (All-in) — rund 5,9 % weniger als am Vortag (0,3886 €/kWh). Am günstigsten ist Strom zwischen 13 und 14 Uhr mit 0,3152 €/kWh, am teuersten zwischen 0 und 1 Uhr mit 0,4013 €/kWh.

Kräftige Julisonne und eine entspannte Nachfrage halten den Markt heute flach. Über Mittag drückt die Photovoltaik den Börsenanteil auf 9,8 ct/kWh, und weil am Abend kein außergewöhnlicher Bedarf hinzukommt, steigt er selbst zur teuersten Stunde nur auf 17,1 ct/kWh. Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegt der All-in-Preis dadurch nur um das 1,27-Fache — die befürchtete Abendspitze bleibt aus.

Nein. Die genannten Werte sind All-in-Preise für Privathaushalte: Sie enthalten neben dem Börsenpreis (Day-Ahead am EPEX SPOT) auch Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von zusammen rund 19,8 ct/kWh. Der reine Börsenpreis liegt deutlich niedriger — heute im Mittel bei etwa 14,1 ct/kWh.

Am besten in der Tagesmitte: Zwischen 13 und 14 Uhr kostet die Kilowattstunde nur 0,3152 €/kWh, und auch die Stunden zwischen 12 und 16 Uhr bleiben günstig. Meiden sollten Sie die teureren Randstunden am späten Abend und kurz nach Mitternacht, wo mit 0,4013 €/kWh der Höchstwert des Tages liegt.

Bei einem dynamischen Stromtarif folgt Ihr Arbeitspreis stündlich der Strombörse statt einem festen Tarif. Grundlage ist die Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT; hinzu kommen feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben. Mit einem Smart Meter verlagern Sie Ihren Verbrauch gezielt in die günstigen Stunden. Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromlieferant einen solchen Tarif anbieten (§ 41a EnWG).