Sparen Sie bis zu 490 €/Jahr* Illustrative Beispielrechnung: Verschiebt ein Haushalt rund 5 kWh pro Tag aus der teuersten in die günstigste Stunde, ergibt der heutige Abstand über ein Jahr etwa 490 €. Reine Orientierung, keine Zusage.
Abendspitze meiden, Mittagstief nutzen — heute besonders lohnend
Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegen heute rund 0,27 €/kWh — der größte Abstand seit mindestens Anfang Juli. Wer flexible Verbraucher konsequent in die Mittagsstunden legt, spart an einem Tag wie diesem so viel wie selten zuvor in diesem Monat.
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Strompreis-Terminal — 16. Juli 2026

Live-Daten · EPEX SPOT Day-Ahead

Tagesdurchschnitt heute

Sehr teurer Tag · 28. günstigster Tag von 31
Morgen · 17. Juli 2026
Noch keine Preise für diesen Tag — die Day-Ahead-Werte erscheinen gegen 14 Uhr.
Heute · Donnerstag, 16. Juli
+7,7 % ggü. gestern
Tief 13 Uhr · 0,3024 € Spitze 20 Uhr · 0,5692 € Sparfenster 12 → 15 Uhr €/kWh

All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Die Day-Ahead-Preise für morgen erscheinen gegen 14 Uhr.

Die Strompreise heute, Donnerstag, 16. Juli 2026

Im Tagesdurchschnitt kostet die Kilowattstunde am 16. Juli rund 0,3885 €/kWh (All-in) — rund 7,7 % mehr als am Vortag (0,3607 €/kWh) und der höchste Tagesschnitt seit dem 30. Juni. Noch bemerkenswerter ist der Tagesverlauf: Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegt der Endpreis um das 1,9-Fache auseinander.

Tagesdurchschnitt

0,3885 €/kWh

Mittel über 24 Stunden

Günstigster Zeitpunkt

13:00 - 14:00

0,3024 €/kWh

Teuerster Zeitpunkt

20:00 - 21:00

0,5692 €/kWh

EnergieMarie Strompreistracker: Strompreis Börse aktuell, Stunde für Stunde (16.07.2026)

An der Börse pendelt der Strompreis heute im Tagesmittel um 16,0 ct/kWh — mit einem extremen Ausschlag am Abend: Während der Börsenanteil mittags auf 8,8 ct/kWh fällt, schnellt er um 20 Uhr auf 31,2 ct/kWh hoch, gut das 3,5-Fache des Mittagstiefs. Weil feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben von rund 19,8 ct/kWh hinzukommen, fällt der Unterschied im Endpreis gedämpfter aus.

Zeitraum Preis (€/kWh)
0:00 - 1:00 0,3959
1:00 - 2:00 0,3877
2:00 - 3:00 0,3803
3:00 - 4:00 0,3756
4:00 - 5:00 0,3794
5:00 - 6:00 0,3886
6:00 - 7:00 0,4071
7:00 - 8:00 0,4039
8:00 - 9:00 0,3869
9:00 - 10:00 0,3615
10:00 - 11:00 0,3391
11:00 - 12:00 0,3259
12:00 - 13:00 0,3110
13:00 - 14:00 0,3024
14:00 - 15:00 0,3131
15:00 - 16:00 0,3287
16:00 - 17:00 0,3407
17:00 - 18:00 0,3648
18:00 - 19:00 0,4098
19:00 - 20:00 0,4852
20:00 - 21:00 0,5692
21:00 - 22:00 0,5108
22:00 - 23:00 0,4444
23:00 - 24:00 0,4129

All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Quelle: EnergieMarie Strompreistracker (EPEX SPOT Day-Ahead).

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Warum der Strompreis heute Abend auf 0,57 € springt

Was gestern noch Prognose war, steht heute in den Kurven: Die dritte Hitzewelle des Sommers erreicht Deutschland, und der Strommarkt preist sie bereits ein. Zum Wochenende erwarten die Wettermodelle verbreitet 37 bis 39 Grad, örtlich nahe 40 Grad — am heißesten im Südwesten. Schon heute treibt die anziehende Kühlnachfrage den Tagesschnitt auf 0,3885 €/kWh, den höchsten Stand seit dem 30. Juni.

Der eigentliche Ausreißer sitzt in der Abendstunde zwischen 20 und 21 Uhr: Dort kostet die Kilowattstunde 0,5692 €/kWh — gut 28 % mehr als die gestrige Spitzenstunde und der teuerste Wert, den unser Strompreistracker seit Anfang Juli verzeichnet hat. Die Mechanik dahinter: Gegen 20 Uhr ist die Solarleistung weitgehend weggebrochen, während Klimageräte, Ventilatoren und Kühlung nach einem heißen Tag weiter auf Hochtouren laufen. Diese Lücke müssen teure Gas- und Kohlekraftwerke füllen, deren Preise das Abendniveau bestimmen.

Für Haushalte mit dynamischem Tarif hat der Tag damit zwei Gesichter. Wer seinen Verbrauch in die Abendspitze legt, zahlt so viel wie an keinem anderen Tag dieses Monats. Wer ihn dagegen in die Mittagsstunden verlagert, profitiert vom größten Sparabstand seit Wochen: Zwischen Tief und Spitze liegen heute rund 27 Cent pro Kilowattstunde — fast doppelt so viel wie gestern.

Y

Herr Yilmaz aus Karlsruhe pendelt mit dem E-Auto und lädt an einem Tag wie heute konsequent in der Mittagspause statt nach Feierabend. Verschiebt er eine Ladung von rund 10 kWh aus der teuren Abendstunde um 20 Uhr in das günstige Fenster um 13 Uhr, spart er 10 kWh × (0,5692 − 0,3024) €/kWh, also rund 2,67 € mit einer einzigen Ladung — an heißen Tagen mit großem Preisabstand lohnt sich der Blick auf die Uhr also doppelt.

Angaben zur Wetterlage nach dem Deutschen Wetterdienst und gängigen Wettermodellen; es handelt sich um Prognosen, die sich kurzfristig ändern können.

Mittagstief und Abendspitze: das Preisprofil des Tages

Dass ausgerechnet die Mittagszeit am günstigsten bleibt, liegt an der Merit-Order des Großhandelsmarkts: Je mehr günstige Solarenergie einspeist, desto seltener bestimmen teure Gas- und Kohlekraftwerke den Day-Ahead-Preis am EPEX SPOT. Bei der kräftigen Julisonne fällt der Börsenanteil heute um 13 Uhr auf 8,8 ct/kWh — trotz Hitzewelle bleibt das Mittagstief damit intakt.

Dass der Endpreis am Abend trotzdem „nur“ um das 1,9-Fache über dem Tagestief liegt, während sich der Börsenanteil mehr als verdreifacht, liegt am festen Sockel: Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von rund 19,8 ct/kWh fallen in jeder Stunde gleich an und dämpfen die Ausschläge im All-in-Preis. Für die Praxis ändert das nichts an der Richtung — je heißer die Tage, desto stärker klaffen Mittag und Abend auseinander.

Wie sich der Strompreis entwickelt

Die folgenden Grafiken ordnen den heutigen Tag in den jüngeren Trend ein — einmal über die letzten 30 Tage, einmal im Monatsmittel.

Mit 0,3885 €/kWh markiert der heutige Tagesschnitt den höchsten Wert seit dem 30. Juni — nach drei Tagen mit stetigem Anstieg. An die Juni-Spitzen um den 24. Juni reicht er allerdings noch nicht heran.

Durchschnittlicher täglicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).

Im Jahresverlauf bewegt sich der Monatsschnitt in einem schmalen Korridor zwischen rund 0,29 und 0,33 €/kWh. Der Juli 2026 liegt bisher mit rund 0,30 €/kWh etwas unter dem Juni — die aktuelle Hitzephase könnte diesen Abstand noch verringern.

Durchschnittlicher monatlicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).

Börsenpreise der letzten 12 Monate im Kalender

Jedes Kästchen steht für einen Tag, die Farbe für den Großhandelspreis (grün günstig, rot teuer). So sehen Sie auf einen Blick, wie sich der heutige Tag — umrandet — in das lange Preisbild einordnet.

Kalender Börsenpreise · letzte 12 Monate
€/MWh · Großhandel
Günstiger Teurer

Quelle: ENTSO-E. Day-Ahead-Börsenpreise Gebotszone Deutschland/Luxemburg in €/MWh.

Wie geht es morgen weiter?

Die Day-Ahead-Preise für 17. Juli 2026 werden gegen 14 Uhr an der Börse ermittelt und erscheinen dann automatisch hier. Der Donnerstag dürfte dabei erst der Auftakt gewesen sein: Zum Freitag und über das Wochenende erreicht die Hitzewelle mit erwarteten 37 bis 39 Grad ihren Höhepunkt — mit kräftiger Sonne über Mittag und anhaltend hoher Kühlnachfrage am Abend.

Erfahrungsgemäß bedeutet das: ein stabiles oder sogar tieferes Mittagstief und Abendspitzen, die auf dem heutigen Niveau bleiben oder es übertreffen können. Wer flexible Verbraucher hat, sollte den Tagesverlauf in den kommenden Tagen besonders im Blick behalten.

So weichen Sie der teuren Abendstunde aus

An einem Tag mit 27 Cent Abstand zwischen Tief und Spitze zählt jede verschobene Kilowattstunde. Die Grundregel bleibt dieselbe: schwere Verbraucher in die grün markierten Mittagsstunden legen, die rot markierten Abendstunden ab 19 Uhr konsequent meiden.

  • Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner über die Zeitvorwahl in das Fenster zwischen 13 und 16 Uhr legen;
  • das Elektroauto in der Mittagssonne laden — heute spart jede mittags statt abends geladene Kilowattstunde rund 27 Cent;
  • die Wohnung schon mittags vorkühlen, damit Klimagerät und Ventilator in der teuren Abendspitze pausieren können.

Praxisbeispiel: der teuerste Abend seit Wochen

Ein Haushalt kühlt mittags vor, wäscht und spült im günstigen Fenster und verlagert so rund 5 kWh aus der Abendspitze in die Mittagsstunden. Bei einem Abstand von 0,5692 − 0,3024 €/kWh macht das 5 kWh × 0,2668 €/kWh, also rund 1,33 € an einem einzigen Tag — deutlich mehr als an einem gewöhnlichen Sommertag. Wie hoch Ihr eigenes Potenzial ausfällt, hängt vom Stromverbrauch ab — je mehr flexible Last, desto größer der Effekt.

Wie viel eine gezielte Ladung ausmacht, zeigt das Beispiel Elektroauto — günstigstes gegen teuerstes Ladefenster des heutigen Tages:

Elektroauto laden
52 kWh · 7,4 kW
Laden im Tief
16,80 €
von 10 bis 17 Uhr
Kosten pro 100 km
5,49 €
17 kWh/100 km
6,95 € Unterschied zwischen Laden im Tief und in den teuersten Stunden des heutigen Tages.

52-kWh-Akku zu Hause geladen, dynamischer Tarif, All-in-Preise des Tages.

Mit dem Höhepunkt der Hitzewelle vor der Tür dürfte sich dieses Muster in den kommenden Tagen eher noch verschärfen — vorausschauendes Planen zahlt sich jetzt besonders aus.

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Was ist ein dynamischer Stromtarif?

Ein dynamischer Stromtarif koppelt Ihren Arbeitspreis an die Strombörse: Statt eines festen Preises zahlen Sie für jede Stunde den Wert, der in der Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT ermittelt wurde — täglich gegen 14 Uhr für alle Stunden des Folgetages.

Auf diesen Börsenanteil kommen feste Bestandteile: Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von zusammen rund 19,8 ct/kWh. Darum kostet die günstigste Stunde heute 0,3024 €/kWh, obwohl der Börsenanteil zur Mittagszeit nur 8,8 ct/kWh beträgt. Technische Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das den Verbrauch viertelstündlich erfasst. Seit dem 1. Januar 2025 ist zudem jeder Stromlieferant verpflichtet, einen dynamischen Tarif anzubieten (§ 41a EnWG). Wie Sie den passenden Tarif finden, erklärt unser Ratgeber zum dynamischen Stromtarif.

Häufige Fragen zum Strompreis heute

Der durchschnittliche dynamische Strompreis am 16. Juli 2026 liegt bei 0,3885 €/kWh (All-in) — rund 7,7 % mehr als am Vortag (0,3607 €/kWh). Am günstigsten ist Strom zwischen 13 und 14 Uhr mit 0,3024 €/kWh, am teuersten zwischen 20 und 21 Uhr mit 0,5692 €/kWh.

Zum Auftakt der Hitzewelle trifft am Abend hohe Kühlnachfrage auf wegbrechende Solarleistung: Klimageräte und Ventilatoren laufen weiter, während die Photovoltaik gegen 20 Uhr kaum noch einspeist. Die Lücke füllen teure Gas- und Kohlekraftwerke — der Börsenanteil springt auf 31,2 ct/kWh, gut das 3,5-Fache des Mittagstiefs. Im Endpreis ergibt das die Abendspitze von 0,5692 €/kWh, die teuerste Stunde seit mindestens Anfang Juli.

Nein. Die genannten Werte sind All-in-Preise für Privathaushalte: Sie enthalten neben dem Börsenpreis (Day-Ahead am EPEX SPOT) auch Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von zusammen rund 19,8 ct/kWh. Der reine Börsenpreis liegt deutlich niedriger — heute im Mittel bei etwa 16,0 ct/kWh.

Am besten in der Tagesmitte: Zwischen 13 und 14 Uhr kostet die Kilowattstunde nur 0,3024 €/kWh, und auch die Stunden zwischen 12 und 16 Uhr bleiben günstig. Meiden sollten Sie den Abend ab 19 Uhr — die Spitze um 20 Uhr kostet mit 0,5692 €/kWh fast das Doppelte des Mittagstiefs.

Bei einem dynamischen Stromtarif folgt Ihr Arbeitspreis stündlich der Strombörse statt einem festen Tarif. Grundlage ist die Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT; hinzu kommen feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben. Mit einem Smart Meter verlagern Sie Ihren Verbrauch gezielt in die günstigen Stunden. Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromlieferant einen solchen Tarif anbieten (§ 41a EnWG).