Sparen Sie bis zu 310 €/Jahr* Illustrative Beispielrechnung: Verschiebt ein Haushalt rund 5 kWh pro Tag aus der teuersten in die günstigste Stunde, ergibt der heutige Abstand über ein Jahr etwa 310 €. Reine Orientierung, keine Zusage.
Mit dynamischem Strompreis die günstigen Stunden nutzen
An einem Tag wie heute trennen günstigste und teuerste Stunde rund 0,17 €/kWh. Wer flexible Verbraucher gezielt in die Mittagsstunden legt, senkt seine Stromrechnung spürbar — und mit der aufziehenden Hitzewelle lohnt es sich besonders.
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Strompreis-Terminal — 15. Juli 2026

Live-Daten · EPEX SPOT Day-Ahead

Tagesdurchschnitt heute

Sehr teurer Tag · 25. günstigster Tag von 31
Morgen · 16. Juli 2026
Noch keine Preise für diesen Tag — die Day-Ahead-Werte erscheinen gegen 14 Uhr.
Heute · Mittwoch, 15. Juli
+4,3 % ggü. gestern
Tief 14 Uhr · 0,2732 € Spitze 20 Uhr · 0,4434 € Sparfenster 13 → 16 Uhr €/kWh

All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Die Day-Ahead-Preise für morgen erscheinen gegen 14 Uhr.

Die Strompreise heute, Mittwoch, 15. Juli 2026

Im Tagesdurchschnitt kostet die Kilowattstunde am 15. Juli rund 0,3607 €/kWh (All-in) — rund 4,3 % mehr als am Vortag (0,3458 €/kWh). Die eigentliche Spannung steckt wie üblich im Tagesverlauf: Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegt der Endpreis um das 1,6-Fache auseinander.

Tagesdurchschnitt

0,3607 €/kWh

Mittel über 24 Stunden

Günstigster Zeitpunkt

14:00 - 15:00

0,2732 €/kWh

Teuerster Zeitpunkt

20:00 - 21:00

0,4434 €/kWh

EnergieMarie Strompreistracker: Strompreis Börse aktuell, Stunde für Stunde (15.07.2026)

An der Börse liegt der Strompreis heute im Tagesmittel bei rund 13,6 ct/kWh. Der Ausschlag steckt in diesem Börsenanteil: Er fällt mittags auf 6,3 ct/kWh und klettert abends auf 20,6 ct/kWh. Weil feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben von rund 19,8 ct/kWh hinzukommen, fällt der Unterschied im Endpreis kleiner aus.

Zeitraum Preis (€/kWh)
0:00 - 1:00 0,3810
1:00 - 2:00 0,3702
2:00 - 3:00 0,3638
3:00 - 4:00 0,3609
4:00 - 5:00 0,3659
5:00 - 6:00 0,3771
6:00 - 7:00 0,3967
7:00 - 8:00 0,3957
8:00 - 9:00 0,3839
9:00 - 10:00 0,3591
10:00 - 11:00 0,3309
11:00 - 12:00 0,3128
12:00 - 13:00 0,2868
13:00 - 14:00 0,2740
14:00 - 15:00 0,2732
15:00 - 16:00 0,2853
16:00 - 17:00 0,3139
17:00 - 18:00 0,3389
18:00 - 19:00 0,3715
19:00 - 20:00 0,4076
20:00 - 21:00 0,4434
21:00 - 22:00 0,4383
22:00 - 23:00 0,4225
23:00 - 24:00 0,4023

All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Quelle: EnergieMarie Strompreistracker (EPEX SPOT Day-Ahead).

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Der Strompreis zieht an — die Hitzewelle baut sich auf

Der heutige Mittwoch legt mit 0,3607 €/kWh im Mittel rund 4,3 % gegenüber dem Vortag zu — ein moderater Anstieg, wie er zur Wochenmitte mit anziehender Nachfrage typisch ist. Deutlich prägender dürften die kommenden Tage werden: Nach übereinstimmenden Wettermodellen baut sich zum Wochenende die dritte Hitzewelle des Sommers auf, getragen von einem stabilen Omega-Hoch, das voraussichtlich bis in die neue Woche bestehen bleibt.

Erwartet werden Spitzenwerte zwischen 37 und 39 Grad, örtlich nahe 40 Grad — besonders im Südwesten rund um Freiburg, Emmendingen und Müllheim, wo bereits am vergangenen Samstag mit 36,6 Grad in Rheinfelden der bundesweite Höchstwert fiel. Anders als bei der schwülen Junihitze bringt diese Wetterlage zunächst trockene Luft mit niedrigen Taupunkten, sodass die Hitze etwas erträglicher wirkt.

Für den dynamischen Strompreis bedeutet eine solche Hitzeperiode typischerweise zweierlei. Tagsüber liefert die kräftige Sonne viel günstigen Solarstrom und drückt den Börsenpreis in der Mittagszeit weiter nach unten. Am Abend hingegen, wenn die Solarleistung wegbricht, laufen Klimageräte, Ventilatoren und Kühlung auf Hochtouren — die Abendspitze dürfte dann höher ausfallen als an einem gemäßigten Tag. Das Ergebnis ist ein größerer Abstand zwischen billiger Mittags- und teurer Abendstunde, von dem gerade Haushalte mit dynamischem Tarif profitieren, wenn sie ihren Verbrauch bewusst in die Mittagsstunden verlagern.

W

Familie Wagner aus Heidelberg bereitet sich auf die heißen Tage vor und kühlt ihre Wohnung künftig mit der Klimaanlage schon mittags vor, statt am Abend gegen die Hitze anzuheizen. Verschiebt sie so rund 7 kWh aus der teuren Abendstunde um 20 Uhr in das günstige Fenster um 14 Uhr, spart sie 7 kWh × (0,4434 − 0,2732) €/kWh, also rund 1,19 € an einem einzigen Tag — über eine heiße Woche summiert sich das spürbar.

Angaben zur Wetterlage nach dem Deutschen Wetterdienst und gängigen Wettermodellen; es handelt sich um Prognosen, die sich kurzfristig ändern können.

Warum der Strom mittags am günstigsten ist

Das Mittagstief folgt der Merit-Order des Großhandelsmarkts: Je mehr günstige Solarenergie einspeist, desto seltener liefern teure Gas- und Kohlekraftwerke die letzte Kilowattstunde — und desto niedriger fällt der Day-Ahead-Preis am EPEX SPOT aus. Zur Mittagszeit erreicht die Photovoltaik ihr Tageshoch, und der Börsenanteil sinkt heute auf 6,3 ct/kWh.

Am Abend kehrt sich das Bild um: Die Solarleistung fällt weg, die Netzlast bleibt hoch, der Börsenpreis steigt auf 20,6 ct/kWh — im Endpreis die 0,4434 €/kWh der Abendspitze. An heißen Sommertagen fällt dieser Kontrast erfahrungsgemäß besonders stark aus, weil mittags viel Solarstrom fließt und die Kühlnachfrage abends zusätzlich zieht. Genau darum lohnt sich das Verschieben mit dem nahenden Hitzewochenende noch mehr.

Wie sich der Strompreis entwickelt

Die folgenden Grafiken ordnen den heutigen Tag in den jüngeren Trend ein — einmal über die letzten 30 Tage, einmal im Monatsmittel.

Mit 0,3607 €/kWh liegt der heutige Tagesschnitt im oberen Mittelfeld der vergangenen vier Wochen — deutlich unter den Spitzen um den 24. Juni, aber über den günstigen Tagen Anfang Juli.

Durchschnittlicher täglicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).

Im Jahresverlauf bewegt sich der Monatsschnitt in einem schmalen Korridor zwischen rund 0,29 und 0,33 €/kWh. Der Juli 2026 liegt mit rund 0,30 €/kWh etwas günstiger als der Juni.

Durchschnittlicher monatlicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).

Börsenpreise der letzten 12 Monate im Kalender

Jedes Kästchen steht für einen Tag, die Farbe für den Großhandelspreis (grün günstig, rot teuer). So sehen Sie auf einen Blick, wie sich der heutige Tag — umrandet — in das lange Preisbild einordnet.

Kalender Börsenpreise · letzte 12 Monate
€/MWh · Großhandel
Günstiger Teurer

Quelle: ENTSO-E. Day-Ahead-Börsenpreise Gebotszone Deutschland/Luxemburg in €/MWh.

Wie geht es morgen weiter?

Die Day-Ahead-Preise für 16. Juli 2026 werden gegen 14 Uhr an der Börse ermittelt und erscheinen dann automatisch hier. Mit dem Aufbau der Hitzewelle dürfte sich das gewohnte Sommermuster in den kommenden Tagen verschärfen: ein tieferes Mittagstief durch viel Solarstrom und eine kräftigere Abendspitze durch die Kühlnachfrage.

Wer flexible Verbraucher hat, sollte den Tagesverlauf über das Wochenende daher im Blick behalten — je größer der Abstand zwischen Mittag und Abend, desto mehr bringt jede verschobene Kilowattstunde.

So verschieben Sie Ihren Verbrauch in die günstigen Stunden

An einem Sommertag wie heute liegt das Sparpotenzial klar in der Tagesmitte. Die Grundregel: schwere Verbraucher in die grün markierten Mittagsstunden legen, die rot markierten Abendstunden meiden.

  • Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner über die Zeitvorwahl auf das Fenster zwischen 14 und 16 Uhr programmieren;
  • das Elektroauto bevorzugt in der Mittagssonne laden, wenn der Börsenanteil auf wenige Cent fällt;
  • die Wohnung während der günstigen Mittagsstunden vorkühlen, statt am heißen Abend gegen die Hitze anzusteuern.

Praxisbeispiel: ein Sommertag im dynamischen Tarif

Ein Haushalt kühlt die Wohnung mittags vor, wäscht und spült im günstigen Fenster und verlagert so rund 5 kWh aus der Abendspitze in die Mittagsstunden. Bei einem Unterschied von 0,4434 − 0,2732 €/kWh macht das 5 kWh × 0,1702 €/kWh, also rund 0,85 € pro Tag. Wie hoch Ihr eigenes Potenzial ausfällt, hängt vom Stromverbrauch ab — je mehr flexible Last, desto größer der Effekt.

Wie viel eine gezielte Ladung ausmacht, zeigt das Beispiel Elektroauto — günstigstes gegen teuerstes Ladefenster des heutigen Tages:

Elektroauto laden
52 kWh · 7,4 kW
Laden im Tief
15,43 €
von 10 bis 17 Uhr
Kosten pro 100 km
5,04 €
17 kWh/100 km
5,55 € Unterschied zwischen Laden im Tief und in den teuersten Stunden des heutigen Tages.

52-kWh-Akku zu Hause geladen, dynamischer Tarif, All-in-Preise des Tages.

Weil die Hitze vor allem die Abendstunden teuer machen dürfte, zahlt sich vorausschauendes Planen am kommenden Wochenende besonders aus.

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Was ist ein dynamischer Stromtarif?

Bei einem dynamischen Stromtarif zahlen Sie keinen festen Arbeitspreis, sondern den stündlich wechselnden Börsenpreis. Grundlage ist die Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT: Dort wird täglich gegen 14 Uhr für jede Stunde des Folgetages ein Preis ermittelt.

Dazu kommen feste Bestandteile — Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer, zusammen rund 19,8 ct/kWh. Deshalb liegt der All-in-Preis heute trotz des Mittagstiefs von nur 6,3 ct/kWh nie unter 0,2732 €/kWh. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das den Verbrauch viertelstündlich erfasst; seit dem 1. Januar 2025 muss zudem jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten (§ 41a EnWG). Wie Sie den passenden Tarif finden, erklärt unser Ratgeber zum dynamischen Stromtarif.

Häufige Fragen zum Strompreis heute

Der durchschnittliche dynamische Strompreis am 15. Juli 2026 liegt bei 0,3607 €/kWh (All-in) — rund 4,3 % mehr als am Vortag (0,3458 €/kWh). Am günstigsten ist Strom zwischen 14 und 15 Uhr mit 0,2732 €/kWh, am teuersten zwischen 20 und 21 Uhr mit 0,4434 €/kWh.

Eine Hitzewelle verstärkt typischerweise das Tagesprofil: Tagsüber liefert die kräftige Sonne viel günstigen Solarstrom und drückt den Börsenpreis in der Mittagszeit. Am Abend laufen Klimageräte und Kühlung, während die Solarleistung wegbricht — die Abendspitze fällt dann höher aus. Der Abstand zwischen billiger Mittags- und teurer Abendstunde wächst, was das Verschieben des Verbrauchs im dynamischen Tarif besonders lohnend macht.

Nein. Die genannten Werte sind All-in-Preise für Privathaushalte: Sie enthalten neben dem Börsenpreis (Day-Ahead am EPEX SPOT) auch Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von zusammen rund 19,8 ct/kWh. Der reine Börsenpreis liegt deutlich niedriger — heute im Mittel bei etwa 13,6 ct/kWh.

Um die Mittagszeit erreicht die Photovoltaik-Einspeisung ihr Tageshoch. Dieses große Angebot günstiger Solarenergie verdrängt teure Kraftwerke aus der Merit-Order und drückt den Börsenpreis am EPEX SPOT auf nur 6,3 ct/kWh. Inklusive fester Netzentgelte, Steuern und Abgaben ergibt das den Tagestiefstpreis von 0,2732 €/kWh zwischen 14 und 15 Uhr.

Ein dynamischer Stromtarif koppelt Ihren Arbeitspreis stündlich an die Strombörse statt an einen festen Tarif. Über die Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT entsteht für jede Stunde ein eigener Börsenpreis, zu dem feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben hinzukommen. Mit einem Smart Meter können Sie Ihren Verbrauch gezielt in die günstigen Stunden verlagern. Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromlieferant einen solchen Tarif anbieten (§ 41a EnWG).