Die Strompreise heute, Montag, 13. Juli 2026
Im Tagesdurchschnitt kostet die Kilowattstunde am 13. Juli rund 0,3400 €/kWh (All-in) — rund 18 % mehr als am günstigen Sonntag (0,2878 €/kWh). Die Spannung steckt im Tagesverlauf: Zwischen günstigster und teuerster Stunde liegt der Endpreis um das 1,8-Fache auseinander.
Tagesdurchschnitt
0,3400 €/kWh
Mittel über 24 Stunden
Günstigster Zeitpunkt
13:00 - 14:00
0,2375 €/kWh
Teuerster Zeitpunkt
20:00 - 21:00
0,4161 €/kWh
EnergieMarie Strompreistracker: Strompreis pro Stunde heute (13.07.2026)
An der Börse liegt der Strompreis aktuell im Tagesmittel bei rund 11,9 ct/kWh. Der Ausschlag steckt in diesem Börsenanteil: Er fällt mittags auf 3,3 ct/kWh und klettert abends auf 18,3 ct/kWh. Weil feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben von rund 19,8 ct/kWh hinzukommen, fällt der Unterschied im Endpreis kleiner aus.
| Zeitraum | Preis (€/kWh) |
|---|---|
| 0:00 - 1:00 | 0,3527 |
| 1:00 - 2:00 | 0,3466 |
| 2:00 - 3:00 | 0,3418 |
| 3:00 - 4:00 | 0,3429 |
| 4:00 - 5:00 | 0,3453 |
| 5:00 - 6:00 | 0,3580 |
| 6:00 - 7:00 | 0,3766 |
| 7:00 - 8:00 | 0,3880 |
| 8:00 - 9:00 | 0,3637 |
| 9:00 - 10:00 | 0,3442 |
| 10:00 - 11:00 | 0,3173 |
| 11:00 - 12:00 | 0,2865 |
| 12:00 - 13:00 | 0,2585 |
| 13:00 - 14:00 | 0,2375 |
| 14:00 - 15:00 | 0,2442 |
| 15:00 - 16:00 | 0,2744 |
| 16:00 - 17:00 | 0,3065 |
| 17:00 - 18:00 | 0,3429 |
| 18:00 - 19:00 | 0,3649 |
| 19:00 - 20:00 | 0,3958 |
| 20:00 - 21:00 | 0,4161 |
| 21:00 - 22:00 | 0,3992 |
| 22:00 - 23:00 | 0,3876 |
| 23:00 - 24:00 | 0,3697 |
All-in-Preise in €/kWh (Börsenpreis + Netzentgelte, Steuern und Abgaben). Quelle: EnergieMarie Strompreistracker (EPEX SPOT Day-Ahead).
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Warum der Strompreis zum Wochenstart steigt
Der Anstieg von rund 18 % gegenüber Sonntag hat vor allem einen Grund: Am Wochenende — und besonders sonntags — ruht ein großer Teil von Industrie und Gewerbe, während zugleich viel Solarstrom einspeist. Beides drückte den Sonntag auf ein Mittel von nur 0,2878 €/kWh. Zum Wochenstart kehrt die gewerbliche Nachfrage zurück, und der Börsenpreis zieht entsprechend an.
Verstärkt wird das durch die anhaltende Hitzewelle, die Anfang der Woche ihren Höhepunkt erreicht: Klimageräte und Kühlung heben vor allem am späten Nachmittag und Abend den Verbrauch. Die Abendspitze klettert heute auf 0,4161 €/kWh zwischen 20 und 21 Uhr. Gleichzeitig hält die kräftige Mittagssonne das Tagestief niedrig — der Abstand zwischen billiger Mittags- und teurer Abendstunde bleibt mit dem 1,8-Fachen also deutlich, was die Lastverschiebung besonders lohnend macht.
Sven, Pendler aus Karlsruhe mit dynamischem Tarif, lädt sein Elektroauto an diesem Hitzetag bewusst mittags: Er startet die Ladung im günstigen Fenster um 13 Uhr und meidet die teure Abendstunde. Verschiebt er so rund 10 kWh Ladung, spart er 10 kWh × (0,4161 − 0,2375) €/kWh, also rund 1,79 € an einem einzigen Tag.
Angaben zur Wetterlage nach dem Deutschen Wetterdienst und gängigen Wettermodellen; es handelt sich um Prognosen, die sich kurzfristig ändern können.
Warum der Strom mittags am günstigsten ist
Das Mittagstief folgt der Merit-Order des Großhandelsmarkts: Je mehr günstige Solarenergie einspeist, desto seltener liefern teure Gas- und Kohlekraftwerke die letzte Kilowattstunde — und desto niedriger fällt der Day-Ahead-Preis am EPEX SPOT aus. Zur Mittagszeit erreicht die Photovoltaik ihr Tageshoch, und der Börsenanteil sinkt auf 3,3 ct/kWh.
Am Abend kehrt sich das Bild um: Die Solarleistung fällt weg, die Netzlast bleibt hoch, der Börsenpreis steigt auf 18,3 ct/kWh — im Endpreis die 0,4161 €/kWh der Abendspitze. An heißen Sommertagen fällt dieser Kontrast besonders stark aus, weil mittags viel Solarstrom fließt und die Kühlnachfrage abends zusätzlich zieht.
Wie sich der Strompreis entwickelt
Die folgenden Grafiken ordnen den heutigen Tag in den jüngeren Trend ein — einmal über die letzten 30 Tage, einmal im Monatsmittel.
Mit 0,3400 €/kWh liegt der heutige Tagesschnitt im Mittelfeld der vergangenen vier Wochen — klar über dem verlängerten Wochenende, aber weit unter den Spitzen um den 24. Juni.
Durchschnittlicher täglicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).
Im Jahresverlauf bewegt sich der Monatsschnitt in einem schmalen Korridor zwischen rund 0,29 und 0,33 €/kWh. Der Juli 2026 liegt mit rund 0,30 €/kWh etwas günstiger als der Juni.
Durchschnittlicher monatlicher dynamischer Strompreis in Deutschland (€/kWh).
So verschieben Sie Ihren Verbrauch in die günstigen Stunden
An einem heißen Sommertag wie heute liegt das Sparpotenzial klar in der Tagesmitte. Die Grundregel: schwere Verbraucher in die grün markierten Mittagsstunden legen, die rot markierten Abendstunden meiden.
- Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner über die Zeitvorwahl auf das Fenster zwischen 13 und 16 Uhr programmieren;
- das Elektroauto bevorzugt in der Mittagssonne laden, wenn der Börsenanteil auf wenige Cent fällt;
- die Wohnung während der günstigen Mittagsstunden vorkühlen, statt am heißen Abend gegen die Hitze anzusteuern;
- den eigenen Stromverbrauch kennen, um das Sparpotenzial der Lastverschiebung realistisch einzuschätzen.
Weil die Hitze vor allem die Abendstunden teuer macht, zahlt sich vorausschauendes Planen in dieser Woche besonders aus.
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Was ist ein dynamischer Stromtarif?
Bei einem dynamischen Stromtarif zahlen Sie keinen festen Arbeitspreis, sondern den stündlich wechselnden Börsenpreis. Grundlage ist die Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT: Dort wird täglich gegen 14 Uhr für jede Stunde des Folgetages ein Preis ermittelt.
Dazu kommen feste Bestandteile — Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer, zusammen rund 19,8 ct/kWh. Deshalb liegt der All-in-Preis heute trotz des Mittagstiefs von nur 3,3 ct/kWh nie unter 0,2375 €/kWh. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das den Verbrauch viertelstündlich erfasst; seit dem 1. Januar 2025 muss zudem jeder Stromlieferant einen dynamischen Tarif anbieten (§ 41a EnWG).
Häufige Fragen zum Strompreis heute
Der durchschnittliche dynamische Strompreis am 13. Juli 2026 liegt bei 0,3400 €/kWh (All-in) — rund 18 % mehr als am günstigen Sonntag (0,2878 €/kWh). Am günstigsten ist Strom zwischen 13 und 14 Uhr mit 0,2375 €/kWh, am teuersten zwischen 20 und 21 Uhr mit 0,4161 €/kWh.
Am Sonntag ruht ein großer Teil von Industrie und Gewerbe, während viel Solarstrom einspeist — das drückt den Preis. Zum Wochenstart kehrt die gewerbliche Nachfrage zurück und hebt den Börsenpreis. Die anhaltende Hitzewelle verstärkt den Effekt, weil Klimageräte und Kühlung am Abend zusätzlich Strom ziehen.
Nein. Die genannten Werte sind All-in-Preise für Privathaushalte: Sie enthalten neben dem Börsenpreis (Day-Ahead am EPEX SPOT) auch Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer von zusammen rund 19,8 ct/kWh. Der reine Börsenpreis liegt deutlich niedriger — heute im Mittel bei etwa 11,9 ct/kWh.
Um die Mittagszeit erreicht die Photovoltaik-Einspeisung ihr Tageshoch. Dieses große Angebot günstiger Solarenergie verdrängt teure Kraftwerke aus der Merit-Order und drückt den Börsenpreis am EPEX SPOT auf nur 3,3 ct/kWh. Inklusive fester Netzentgelte, Steuern und Abgaben ergibt das den Tagestiefstpreis von 0,2375 €/kWh zwischen 13 und 14 Uhr.
Ein dynamischer Stromtarif koppelt Ihren Arbeitspreis stündlich an die Strombörse statt an einen festen Tarif. Über die Day-Ahead-Auktion am EPEX SPOT entsteht für jede Stunde ein eigener Börsenpreis, zu dem feste Netzentgelte, Steuern und Abgaben hinzukommen. Mit einem Smart Meter können Sie Ihren Verbrauch gezielt in die günstigen Stunden verlagern. Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromlieferant einen solchen Tarif anbieten (§ 41a EnWG).
Weiterführende Informationen
Strompreis-Ampel
Sehen Sie mit einem Blick, ob Strom heute günstig, mittel oder teuer ist – gemessen am Niveau der letzten 30 Tage.
Ratgeber: dynamischer Stromtarif
Wie ein dynamischer Tarif funktioniert, welche Technik nötig ist und für wen er sich lohnt.
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Stromanbieter im Überblick
Alle wichtigen Stromanbieter mit Tarifen, Kontaktdaten und Bewertungen auf einen Blick.