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GEWERBESTROM UND GEWERBEGAS

Unsere Energieexperten beraten Sie gerne und finden für Sie das passende Angebot. Jetzt kostenlos anrufen, Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr.

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Bar eröffnen: Wie Sie hohe Rechnungen vermeiden können

Eine eigene Bar eröffnen

Wer eine Bar eröffnen möchte, sollte sich auf eine Menge Organisationsaufwand und Arbeit einstellen. Um erfolgreich eine eigene Bar eröffnen zu können, gehört neben einer guten Geschäftsidee, der Erstellung eines Businessplans und der Standortsuche auch die Einholung von Genehmigungen und Lizenzen. Ebenso ist die Auswahl eines passenden Energieversorgers für Strom und Gas unausweichlich. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Energieverbrauch einschätzen können, den passenden Tarif bestimmen und so hohe Abrechnungen am Ende des Jahres vermeiden.


Gewerbe eröffnet? Unter 0891 20840 871 erhalten Sie Angebote für Gewerbestrom- und Gewerbegastarife. Auf Wunsch wird die Anmeldung übernommen - Kostenloser Energiemarie by Selectra Service, Mo-Fr. 8-19 Uhr.

Bar eröffnen: Viel im Voraus planen

Bar eröffnen: Tipps & Tricks

Bar eröffnen, Café eröffnen oder ein Restaurant eröffnen - das alles zählt als Existenzgründung und sollte mit einer gründlichen Vorausplanung begonnen werden.

Grundsätzlich gilt: Wer eine Bar eröffnen will, sollte die persönliche Eignung als auch berufliche Qualifikationen - zumindest erste Erfahrungen in der Gastronomie und im kaufmännischen Bereich - mitbringen.

Inwieweit Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Existenzgründung bestehen, können Sie mithilfe von Online-Umfragen herausfinden. Beantworten Sie fachspezifische und persönliche Fragen und erhalten Sie anschließend eine ausführliche Auswertung. Beispiele für kostenfreie Umfragen: Test für Existenzgründer.

Businessplan & Genehmigungen, um eine Bar eröffnen zu können

Nachdem Sie sich definitiv dazu entschlossen haben, eine eigene Bar eröffnen zu wollen, geht es jetzt darum, ein eigenes Konzept zu erstellen.

Aufgepasst: Neben der eigenen Geschäftsidee existieren eine Menge von Franchise-Systemen. Sogenannte Franchisenehmer übernehmen die am Markt etablierten Geschäftsmodelle und setzen die Strategien und Konzepte des Franchisegebers um. Beispiele von Franchise-Unternehmen: Franchise-Portal.

  1. Geschäftsmodell: Hier geht es darum, ein überzeugendes Konzept für Ihre Bar zu erstellen. Beschreiben Sie Ihre Geschäftsidee, setzen Sie eine Zielgruppe fest, bestimmen Sie die Preise für Getränke und Speisen und überlegen Sie, wie Sie das Marketing & den Vertrieb gestalten wollen. Bedenken Sie außerdem, dass eine Bar laufende Kosten verursacht.
  2. Businessplan: Business- und Finanzpläne dienen nicht nur dazu, Investoren und Kreditinstitute von der Gründung zu überzeugen, sondern auch um Fördermittel zu erhalten. Ein guter Businessplan enthält: Rechtsformwahl, Festlegung des Standortes, Kalkulation der Kosten & Preise und gründliche Beschreibung der Geschäftsidee. Vorlage für einen Businessplan erhalten Sie hier: Businessplan Schritt für Schritt.
  3. Genehmigungen: Zahlreiche Gesetze und Vorschriften müssen bei einer Bareröffnung beachtet werden. Sie dienen nicht nur dazu, um beispielsweise Hygienestandards einzuhalten, sondern auch um Jugendliche vor Alkoholmissbrauch zu schützen (Jugendschutzgesetz). Notwendige Genehmigungen und Anmeldungen:
    • Gaststättenkonzession
    • Schanklizenz
    • Gaststättenunterrichtung
    • Gewerbeanmeldung
    • Sondernutzungserlaubnis
    • Umsatzsteuer- und Identifikationsnummer
    • Betriebsnummer
    • Berufsgenossenschaft
    • Rundfunkbeitrag
    • Strom- und Gasanmeldung

Bar eröffnen: Die laufenden Kosten beachten

Wer eine Bar eröffnen möchte, sollte neben den Gründungskosten auch die laufenden Kosten bedenken. Im Durchschnitt muss ein Gründer für eine mittelgroße Bar zwischen 60.000 und 80.000 € einplanen.

Die "Bar eröffnen" Kosten für eine kleine Kneipe können etwas weniger betragen: 40.000 €. Diese Ausgaben decken den Gründungsaufwand (Gebühren, Beratung, Konzessionen), die Erstausstattung und den Umbau der Bar ab. Generell unterscheidet man die Kosten vor der Eröffnung und ab der Eröffnung, sprich die laufenden Kosten.

Bar eröffnen Kosten
Vor der Eröffnung Ab der Eröffnung
  • Gründungskosten: Fixe Kosten, die bereits vor der Bareröffnung anfallen, z.B.: Maklerprovision, Beratung, Genehmigungen, Anmeldungen.
  • Investitionskosten: Instandsetzung der Bar, Ausstattung und Umbaumaßnahmen.
  • Eigener Unternehmerlohn
  • Personalkosten
  • Wareneinkauf
  • Miete- bzw. Pachtkosten
  • Gema-Gebühren (Nutzung von Musik)
  • Beiträge zur Berufsgenossenschaft
  • Versicherungen
  • Strom-, Gas-, Wasser- und Heizkosten
Die Höhe der Investitionskosten übersteigt in der Regel die Gründungskosten erheblich. Laufende Kosten sind die Kosten, die nach einem Barstart jeden Monat anfallen werden.

Bar eröffnen: Strom- und Gasverbrauch

Bar eröffnen: Strom- und Gasverbrauch bestimmen

Bars, Cafés, Restaurants, Fast-Food-Betriebe, Imbissstuben und Catering-Unternehmen zählen zur Gastronomie-Branche. Damit stellt die Gastronomie einen Teilbereich des Gastgewerbes dar. Die Gastronomie beschäftigt rund 440.000 Beschäftigte und erzielt einen Gesamtumsatz von 61 Milliarden Euro. Es werden knapp 178.600 Unternehmen in der Gastronomie gezählt
(Quelle: Statistiken zur Gastronomie, statista.de, 2020).

Tagtäglich setzen diese Betriebe Energie ein, um Arbeitsprozesse auszuführen. Es stellt sich daher automatisch die Frage, wie viel ein Betrieb im Durchschnitt an Strom und Gas verbraucht. Dieser Verbrauch ist besonders für Betriebe interessant, welche einen Neustart beginnen.

Generell lässt sich der Stromverbrauch anhand der vorhandenen Elektrogeräte, Anzahl Beschäftigter und Besucher ermitteln. Der Gasverbrauch wird anhand der gegebenen Gastgewerbefläche ermittelt.

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Berechnung Stromverbrauch: Der durchschnittliche Stromverbrauch eines Gastgewerbes, dazu zählen die Gastronomie als auch das Beherbergungsgewerbe, liegt bei 200 bis 260 kWh/m² Gesamtfläche pro Jahr.

Aufteilung des Stromverbrauchs in der Gastronomie

Zum größten Energieverbrauch in der Gastronomie tragen die Kochprozesse bei. Rund 40 % des gesamten jährlichen Stromverbrauchs können auf das Kochen zurückgeführt werden. An zweiter Stelle befinden sich Kälteanlagen, sprich Kühl- und Gefriergeräte. Das Abwaschen und die Beleuchtung dürfen ebenso nicht außer Acht gelassen werden, denn diese tragen mit rund 27 % zum gesamten Energieverbrauch bei.

(Quelle: Information für die Gastronomie, energieessen.de, 2021)

Bar eröffnen: Energiesparpotentiale bestimmen

Je nach Branche fallen die Energiekosten unterschiedlich hoch aus. Denn jede Branche und jedes Unternehmen hat ihren eigenen Bedarf an Energie. Vergleicht man die einzelnen Branchen untereinander, so kommt man zum Schluss, dass besonders die Gastronomie-, Hotel- und Bäckereibetriebe die höchsten Energiekosten, betrachtend anteilig zum Umsatz, innehaben.

Strom- und Gaskosten verschiedener Betriebe
Art des Betriebs Anteil Energiekosten zum Umsatz
Gastronomie 4,1 - 5,1 %
Hotel 4 - 4,9 %
Bäckerei 3,1 %
Metzgerei/Fleischerei 1,96 %
Friseur 1,68 %
Einzelhandel 0,9/1,9 %

(Quelle: Energiekosten je Unternehmen im Branchenvergleich, energieeffizienz-im-betrieb.de, 2021)

Energieeinsparpotenziale realisieren

Die Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Gastronomie sind vielfältig und effizient. Indem Betriebe ihren Energieverbrauch reduzieren, tragen sie nicht nur zum verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen bei, sondern können auch ihre Energiekosten reduzieren. Folgende Praxistipps helfen Einsparpotenziale zu erreichen:

  1. Kühlprozesse:
    • Beim Kauf von Kühl- und Gefrierschränken auf hohe Effizienzsklassen (A++) achten.
    • Kühl- und Gefriergeräte möglichst weit von Heizungen und Warmwassereinrichtungen aufstellen.
    • Eismaschinen über Nacht mithilfe von Zeitschaltuhren ausschalten.
  2. Lüftungsprozesse:
    • Lüftungsanlagen nach Bedarf einstellen. Bereits die Reduzierung der Luftzufuhr um 20 % halbiert den Strombedarf des Ventilators.
    • Wärmetauscher installieren und zur Wärmerückgewinnung nutzen, d.h. zur Vorwärmung der kalten Luft.
    • Klimaanlagen rechtzeitig ausschalten, denn der Klimatisierungsbedarf ist in Restaurants und Bars gut vorhersehbar.
  3. Raumwärme- und Warmwasserprozesse:
    • Absenkung der Raumtemperatur nach Betriebsschluss
    • Moderne Brennwertkessel einbauen. Diese haben einen hohen Jahresnutzungsgrad.
    • Im Sommer stets Fenster und Türen gut schließen, wenn die Klimaanlage in Betrieb ist.
  4. Beleuchtungsprozesse:
    • Verwendung von modernen LED-Lampen . Energiesparlampen können die Beleuchtungskosten um rund 80 % reduzieren.
    • Strombedarf von Reklameschildern mithilfe von Dämmerungsschaltern kontrollieren. Die Stromkosten der Außenbeleuchtung können damit um bis zu 50 % reduziert werden.

Passender Strom- und Gastarif für Ihre Bar

Um eine Bar eröffnen zu können, braucht man neben zahlreichen Genehmigungen, Lizenzen und Versicherungen auch einen passenden Strom- und Gastarif. Barbesitzer sollten in diesem Fall sich für einen Gewerbestrom Tarif und Gewerbegas Tarif entscheiden.

  Bei Gewerbestrom handelt es sich um spezielle Stromtarife für Unternehmen und Gewerbekunden. Energieversorger passen sich mit diesen Gewerbestrom Tarifen an die besonderen Bedürfnisse der Unternehmen an, da diese unter anderem einen höheren Energieverbrauch als bei Privathaushalten aufweisen. Gewerbestrom kann grundsätzlich von allen Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Freiberuflern bezogen werden. Selten kommt es vor, dass ein Energieversorger die Bestätigung eines Gewerbescheins einfordert.

  Unter Gewerbegas versteht man ebenso wie bei Gastarifen von Privathaushalten ein natürlich entstandenes Gasgemisch, welches gerne zum Kochen und Heizen eingesetzt wird. Gewerbegas Tarife zeichnen sich durch ihre günstigen Gaspreise aus, denn Gewerbebetriebe haben in der Regel eine größe Fläche, die beheizt werden soll.

Gewerbestrom und Gewerbegas bestimmen lassen

Grundsätzlich stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, um einen Gewerbetarif zu bestimmen: Über kostenlose online Vergleichsplattformen, in einem direkten Tarifvergleich bei einzelnen Energieanbietern oder über einen telefonischen Vergleich mithilfe von Energieexperten.

Bedenken Sie, dass das Tarifangebot sich ständig ändert, sodass Strom- und Gaspreise, Tarifverfügbarkeit und Grundpreise immer unterschiedlich ausfallen können. Eine bequeme Alternative besteht darin, den Tarifvergleich einem Energieexperten zu überlassen. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  1. Bestimmen Sie Ihren jährlichen Energieverbrauch: Falls Sie eine Bar neu eröffnen, so können Sie sich bei Ihren Vorbesitzern erkundigen. Falls Sie bereits über eine Energieabrechnung verfügen, entnehmen Sie dieser den jährlichen Energieverbrauch.
  2. Bestimmen Sie die Postleitzahl Ihrer Bar: Die Tarifverfügbarkeit und Preise hängen von der Region ab.
  3. Wählen Sie: 0893 80388 88 (Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr)
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