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Klimaschutzgesetz - Ziele des Klimapakets Deutschland

Mit dem Umbau des Energiesektors, der sogenannten Energiewende, lässt Deutschland das fossil-nukleare Energiezeitalter hinter sich und hat bereits große Fortschritte auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft gemacht. Dazu gehört auch der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022. Deutschland will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 55 % und bis 2040 um mindestens 70 % reduzieren. Das Ziel bis 2050 ist sogar eine Reduktion von 80 bis 95 %.


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Klimaschutzgesetz - Was ist das Ziel ?

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Das Klimaschutzgesetz stellt sicher, dass Deutschland seine Klimaziele erreicht, dazu gehören die Vereinbarungen aus dem Kyoto-Protokoll, dem Pariser Klimavertrag und anderen internationalen Übereinkommen. Es hat eine Reihe fester Regeln festgelegt, und wenn sich herausstellt, dass die bestehenden Regeln unzureichend sind, werden diese Maßnahmen sofort wirksam.

Wenn es offensichtlich ist, dass die jeweiligen Klimaziele im Wirtschaftssektor (wie, im Verkehrssektor oder in den Gebäuden) nicht erreicht werden können, ist die zuständige Behörde verpflichtet, künftig Korrekturmaßnahmen vorzuschlagen. Sie müssen sofort einen Plan entwickeln, um Ihre Verantwortung wieder in den Griff zu bekommen. Damit soll garantiert werden, dass Deutschland zukünftig seine Klimaziele erreicht.

Was steht im Klimaschutzgesetz ?

Der Klimaschutzplan 2050 beschreibt die Modernisierungsstrategie auf drei Ebenen, um den notwendigen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in Deutschland zu erreichen:

  1. Es enthält spezifische Modelle für verschiedene Bereiche im Jahr 2050, die Raum für Innovationen lassen und sich für ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit einsetzen.
  2. Es werden Umwandlungen für die verschiedenen Bereiche beschrieben und Zusammenhänge und Unterschiede der verschiedenen Vorgehensweisen.
  3. Insbesondere legt es den Grundstein für das mittelfristige Ziel 2030 (Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mindestens 55 % gegenüber dem Basisjahr 1990) unter Berücksichtigung der Emissionsziele für alle Branchen spezifischer Meilensteine und strategischer Entwurfsmaßnahmen sowie Wirkungs- und Kostenanalyse.

Wann tritt das Klimaschutzgesetz in Kraft? Das Klimaschutzgesetz ist am 18. Dezember 2019 in Kraft getreten, genau ein Tag nach seiner Verkündigung.

klimaschutzgesetz inhalt

Bei der Gestaltung eines wirtschaftlichen und sozialen Übergangs zu einer treibhausneutralen Zukunft sollten auch die Managementregeln und -ziele der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung berücksichtigt werden. Ein dauerhaft erfolgreicher Klimaschutz muss mit einer nachhaltigen Ressourcennutzung und einem nachhaltigen Ressourcenschutz einhergehen und darf den Schutz der Biodiversität nicht gefährden.

Um die 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, sollte der Schwerpunkt auf der Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Verbesserung der Energieeffizienz liegen. Soziale und wirtschaftliche Anforderungen müssen bei der Gestaltung des Umbaus berücksichtigt werden.

Pariser Klimavertrag

Um dem Klimawandel und seinen negativen Auswirkungen entgegen zu kommen, haben 197 Länder am 12. Dezember 2015 auf der COP21 in Paris den Pariser Klimavertrag verabschiedet. Das Abkommen, das weniger als ein Jahr später in Kraft trat, zielt darauf ab, die globalen Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren und den globalen Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, während gleichzeitig nach Wegen gesucht wird, den Anstieg weiter auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Heutzutage sind 189 Länder dem Pariser Klimavertrag beigetreten. Die Vereinbarung enthält die Verpflichtungen aller Länder, ihre Emissionen zu reduzieren und gemeinsam an der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu arbeiten, sowie die Aufforderung an die Staaten, ihre Verpflichtungen im Laufe der Zeit zu verstärken.

Die Vereinbarung bietet den Industrienationen die Möglichkeit, die Entwicklungsländer bei ihren Bemühungen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, und schafft gleichzeitig einen Rahmen für eine transparente Überwachung und Berichterstattung über die Klimaziele der Länder.

Kyoto Protokoll

Das Kyoto-Protokoll ist ein wichtiger internationaler Konsens, der im Kampf gegen den Klimawandel erzielt wurde. Zu diesem Zweck haben sich die Unterzeichnerstaaten darauf geeinigt, den Ausstoß von umweltschädlichen Gasen im Zeitraum von 2008 bis 2012 um rund 5 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kyoto-Protokoll eine Möglichkeit ist, gegen den Klimawandel vorzugehen.

Als Folge industrieller Aktivitäten und anhaltender Treibhausgasemissionen ist der Klimawandel zu einer Herausforderung geworden, die es zu bewältigen gilt. Deshalb unterzeichneten 1997 in der japanischen Stadt Kyoto und unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen die am stärksten industrialisierten und auch die am stärksten kontaminierenden Länder ein großes Abkommen zur Reduzierung ihrer Emissionen.

Zu den Gasen, deren Emissionen reduziert werden müssen, gehören Kohlendioxid (CO2), Distickstoffoxid, Methangas, teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe, perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Schwefelhexa Fluorkohlenstoff. Kurz gesagt, es geht darum, für die Reduzierung der Gase zu kämpfen, die durch die Verbrennung von Brennstoffen durch die in der Landwirtschaft verwendeten Düngemittel und durch die umweltschädlichen Gase bei den vielen industriellen Aktivitäten entstehen.

Das EU Klimaschutzgesetz

Der Vorschlag der Kommission für ein erstes europäisches Klimagesetz zielt darauf ab, das im europäischen Grünen Deal festgelegte Ziel für eine klimaneutrale europäische Wirtschaft und Gesellschaft bis 2050 in Gesetze umzusetzen. Diese verlangt von allen EU-Staaten, den Netto-Ausstoß von Treibhausgasen auf null zu bringen, hauptsächlich durch die Reduzierung von Emissionen, Investitionen in grüne Technologien und den Schutz der natürlichen Umwelt.

Dieses Gesetz wird den Beitrag aller EU-Politiken zu diesem Ziel sowie den Beitrag aller Sektoren der Wirtschaft und Gesellschaft sicherstellen. Das Klimagesetz enthält Maßnahmen zur Überwachung des Fortschritts und zur entsprechenden Anpassung der Normen auf der Grundlage bestehender Systeme.

Hierzu gehören zum Beispiel der Governance-Prozess für die nationalen Energie- und Klimapläne der Mitgliedstaaten, regelmäßige Berichte der europäischen Umweltagentur und die neuesten wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel und seinen Auswirkungen. Der Fortschritt wird alle fünf Jahre überprüft, in Übereinstimmung mit der globalen Bestandsaufnahme des Pariser Abkommens.

Das Klimapaket Deutschland

Deutschland trägt als wichtiges Industrieland eine besondere Verantwortung für den globalen Klimawandel. Um die Klimaziele zu erreichen, schlug die Bundesregierung am 20. September 2019 die wichtigsten Punkte des Klimaschutzplans 2030 vor. Das Kabinett hat anschließend am 9. Oktober 2019 den detaillierten Arbeitsplan für den Klimaschutzplan 2030 beschlossen.

Verschiedene Maßnahmen werden schrittweise durch Gesetze und Finanzierungspläne umgesetzt. Durch klimaschädliche Kohlendioxid Kosten, unterstützende Maßnahmen und innovative und investitionsrechtliche Normen wird das deutsche Klimaschutzziel für 2030 erreicht: Gegenüber 1990 sollen Treibhausgase um 55 % reduziert werden. Mit dem Klimaschutzplan 2030 wird ersucht, unsere Klimaziele auf wirtschaftlich nachhaltige und sozial ausgewogene Weise zu erreichen.

Klimapaket Inhalt

klimaschutzgesetz

Eines ist klar: Klimaschutz ist nicht kostenlos. Die neuen Anforderungen werden gleichmäßig verteilt. Unterstützt werden diejenigen, die klimafreundlich handeln. Es werden auf Anreize gesetzt, die es ermöglichen, Kohlendioxid einzusparen und technologische Lösungen zu fördern. Der Klimaschutz betrifft alle, aber niemand sollte überfordert sein.

Der Klimaschutz ist ein gemeinsames Bestreben und macht Deutschland somit zu einer innovativen Geschäftsbasis. Der Kern des Klimaschutzplans ist die neue CO2-Bepreisung für Verkehr und Heizung ab 2021.

So wie sie im Rahmen des europäischen Emissionshandels auf den Energiesektor und die energieintensive Industrie angewendet wurde, wird Kohlendioxid nun auch im Transport- und Bausektor Kosten erhalten. Nach dem Konsens der wissenschaftlichen Gemeinschaft ist dies der wirtschaftlich kostengünstigste Weg, um Emissionen zu reduzieren und Klimaziele zu erreichen.

Die Bundesregierung wird die Einnahmen aus der Kohlendioxidpreisgestaltung in Klimaschutzmaßnahmen reinvestieren oder in Form anderer Hilfs- und Finanzierungsmaßnahmen an die Bürger zurückgeben. Das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) wird ab 2021 mit der Einführung eines Festpreissystems beginnen, das bedeutet, der Preis pro Tonne CO2 ist fest und voreingestellt.

Das Zertifikat wird an das Unternehmen verkauft, das Heizung und Kraftstoff auf den Markt bringt. Die Kosten des Zertifikats werden dann vom Kraftstoff- und Kraftstoffhandel getragen: wenn ein Unternehmen Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Kohle, Benzin oder Diesel verkauft, muss es ein Zertifikat erhalten, um die Verschmutzungsrechte pro Tonne CO2 nachzuweisen, die durch den Materialverbrauch entstehen.

Klimaschutzpaket - Motivation durch Förderung

Durch seinen Finanzierungsplan stellt der Klimaschutzplan 2030 sicher, dass jeder auf neue Situationen reagieren kann. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, die Renovierung von Gebäuden steuerlich abzubrechen. Der Plan sieht auch eine hohe Finanzierungsrate von 40 % vor, um Ölheizungssysteme durch neue, klimafreundliche Heizsysteme zu ersetzen. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge wird weiterhin Vorteile für die Umwelt bringen.

Die Bundesregierung unterstützt die Wirtschaft durch Förderprogramme zur Entwicklung energiesparender Technologien. Insbesondere enthält der Klimaschutzplan erstmals strengere finanzielle Maßnahmen, um mehr Menschen zu einem klimafreundlichen und mobilitätsorientierten Leben zu inspirieren und anschließend die Kohlendioxid Kosten in diesen Bereichen umzusetzen. Die 2020er-Jahre werden ein Jahrzehnt der Energie- und Verkehrstransformation sein.

Was können Sie für das Klima tun?

Immer mehr Personen fragen sich: Was kann ich gegen den Klimawandel tun? Welche Umstellungen können Sie in Ihrem Alltag einfügen, um CO2 zu sparen? Wichtig hierbei ist natürlich, keine Lebensqualität zu verlieren. Im Anschluss stellen wir Ihnen 10 Energietipps vor, die wirklich was für den Klimawandel bringen:

  1. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit
  2. Strom von unabhängigen Ökostromanbietern beziehen
  3. Unterstützung der regionalen Landwirtschaft
  4. Wäsche bei maximal 60 Grad waschen
  5. Energiefresser erkennen und vermeiden
  6. LEDS zum Beleuchten benutzen
  7. Fleisch in der Diät reduzieren
  8. Heizung um ein Grad senken
  9. Geräte komplett mit einer Steckerleiste ausschalten und Stand-by-Modus vermeiden
  10. Kurzstrecken mit Bahn statt Flugzeug

Selectra ist ein freiwilliger CO2-Ausgleicher und beteiligt sich somit aktiv an der Energiewende. Anhand des Ghandi Projekts unterstützt Selectra die Erzeugung von Windkraft in Indien und hat bereits 21 Windturbinen entwickelt. Lassen Sie sich kostenfrei von unseren Energieexperten beraten und wechseln Sie zu einem zertifizierten Ökostrom Anbieter unter 0893 80388 95.

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