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Strom anmelden: 11 Tipps zum Anbieterwechsel

Experte Gastherme

Es gibt mindestens 11 gute Gründe sich von Experten beraten zu lassen.

Auf was müssen Sie beim Wechsel Ihres Stromanbieters achten? Welche Kriterien bestimmen Ihre Wahl? Wie erkennen Sie Fallstricke? Wann ist es sinnvoll zu wechseln und welche Möglichkeiten gibt es Geld zu sparen ohne den Anbieter zu wechseln? Im Folgenden erfahren Sie wertvolle Tipps, wie sie beim Lieferantenwechsel vorgehen können und welche Besonderheiten die unterschiedlichen Angebote ausmachen.


1. Stromanbieter schnell und einfach wechseln - per Telefon!

Am schnellsten geht das per Telefon. Ein telefonischer Wechsel lohnt sich zumal Sie sich über die unterschiedlichen Anbieter an der neuen Adresse beraten lassen sollten. So ersparen Sie sich auch alle übrigen 10 Tipps durchzulesen. Lassen sie Sich dazu gleich unter der Servicenummer kostenlos beraten:
089 1208 9219.

2. Wechseln Sie Ihren Anbieter bereits vor dem Umzug!

Erkundigen Sie sich welcher der Grundversorger an der neuen Adresse ist und wechseln Sie Ihren Anbieter bereits innerhalb 6 Wochen vor dem Umzug, um auch gleich ab der ersten Kilowattstunde (kWh) Strom zu sparen.

3. Vertragslaufzeit: Binden Sie sich nicht zu lange!

Achten Sie auf die Vertragslaufzeit! Maximal 12 Monate sind empfehlenswert. Denn: Je kürzer, desto flexibler sind Sie und desto öfter können Sie wechseln. Das bedeutet aber auch, dass Verträge mit längerer Laufzeit teils bessere Konditionen (z.B.: Rabatte) haben, da Kunden auch für ihre Treue belohnt werden wollen.

4. Rabatte und Bonus: wann werden sie ausbezahlt?

Stellen Sie aber sicher, an welche Bedingungen der Neukundenbonus gebunden ist. Bei Verträgen ohne Bindung wird dieser meist erst nach 12 Monaten ausbezahlt. Manche Anbieter zahlen den Bonus nach einem Jahr nur dann aus, wenn der Kunde NICHT kündigt. Bei attraktivem Neukundenbonus sollte man besonders auf den Arbeitspreis und den Grundpreis achten. Wenn sie sich unsicher sind, rufen Sie sie die Servicehotline
089 1208 9219.

5. Vertragsverlängerung: wann soll ich Stromanbieter wechseln?

Um wieviele Monate verlängert sich der Vertrag nach dem ersten Vertragsjahr? Wenn Sie regelmäßig wechseln wollen, dann ist diese Frage besonders wichtig. Stellen Sie also sicher, dass Sie nach dem ersten Jahr jederzeit, d.h. meist mit einer Kündigungsfrist von 4-6 Wochen, wechseln können und nicht auf weitere 12 Monate gebunden werden. Sollten Sie auf ein weiteres Jahr gebunden werden, dann sollte der Vertrag Ihres Energieanbieters dementsprechend attraktive Rabatte und Boni beinhalten.

6. Kündigungsfrist: wann kann ich kündigen?

Gibt es eine Kündigungsfrist? Informieren Sie sich in Ihren Vertragsunterlagen, wann Ihr derzeitiger Vertrag ausläuft und welche Kündigungsfristen bestehen. Viele Stromanbieter gewähren eine Kündigungsfrist von 4-6 Wochen. Als Kündigungsgrund innerhalb der Vertragslaufzeit gelten Preissteigerungen, wenn diese nicht schon vertraglich geregelt sind. Umzug ist ein Sonderfall . Informieren Sie sich unter der Servicehotline
089 1208 9219.

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn sich der Stromanbieter das Recht auf Preissteigerungen während der Vertragslaufzeit vorbehält. Prüfen Sie eine eventuelle Klausel dazu in den AGB!

7. Gesamtpakete: Kennen Sie Ihren Verbrauch in kWh!

Studieren Sie diese Angebote besonders kritisch. Kaufen Sie mit diesem ein kWh-Gesamtpaket oder zahlen Sie nur für die effektiv verbrauchten kWh? Viele Energieanbieter setzen auf Gesamtpakete, die günstiger sind, wenn man seinen Verbrauch genau kennt und die kWh des Pakets im nächsten Jahr nicht überschreitet.

Sollten Sie mehr kWh verbrauchen, als sie im Paket gekauft haben, dann kann die Kilowattstunde empfindlich, teils doppelt so teuer werden. Auch wenn Sie weniger verbrauchen, Sie zahlen trotzdem für alle gekauften Kilowattstunden. In den seltensten Fällen können Sie Ihren Verbrauch für das kommende Jahr exakt schätzen, sodass sich ein Gesamtpaket auszahlt.

Mann Stromrechnung

Kennen Sie Ihren Verbrauch für das nächste Jahr wirklich?

8. Vorauskasse: Vorteile und Nachteile

Prüfen Sie Vorauskasse-Angebote und bedenken Sie die Risiken. Mit Vorauskasse können Ihnen die billiger kommen, denn ähnlich einer Bank, kann der Anbieter mit dem im Voraus bezahlten Geld planen - es müssen weder teure Inkassoleistungen noch Zahlungsausfälle einkalkuliert werden - und belohnt sie für diese Sicherheit mit einem etwas günstigerem Preis. Und wenn Sie einen geringeren Verbrauch glaubhaft (z.B. mit der letzten Jahresabrechnung) machen können, so ist dies vom Energieanbieter angemessen zu berücksichtigen. Geht Ihr Energieanbieter aber Pleite, könnten Ihre im Voraus geleisteten Zahlungen verloren gehen! Übrigens: Eine Vorauszahlung ist nicht vor Beginn der Stromlieferung fällig.

9. Vermeiden Sie Verzögerungen beim Stromanbieterwechsel!

Wenn es schnell gehen soll, dann wechseln Sie Ihren Stromanbieter telefonisch. Ein Anbieterwechsel über die Preisrechner der Online-Portale dauert länger als ein telefonisch durchgeführter Wechsel. In der Regel dauern Lieferantenwechsel 3 bis 6 Wochen.

10. Wie garantiert ist die Preisgarantie?

Eine Preisgarantie klingt gut und ist es auch. Trotzdem sollte man sich hier genau informieren, da einige Anbieter eine eingeschränkte Preisgarantie anbieten. Diese “Garantie” eines Festpreises schützt Sie nicht unbedingt vor Preisänderungen der Netzentgelte oder der EEG-Umlage. Achten Sie auch auf die Geltungsdauer der Preisgarantie: gilt hier ein Stichtag oder eine Zeitspannne (z.B.: über 12 Monate ab Vertragsbeginn). Kostenlose Beratung zu den Vorteile und Nachteilen von Festpreisen und Preisgarantien erhalten Sie telefonisch unter
089 1208 9219.

11. Günstiger Preis oder guter Service?

Wollen Sie einen Anbieter mit gutem Service oder einen Anbieter mit günstigen Preisen? Beides ist schwer zu finden. Lassen Sie sich im Zweifelsfall telefonisch beraten. Prinzipiell gilt: Je höher der Grundpreis, destop besser das Service des Anbieters. Dafür zahlt man aber auch oft mehr als 200 Euro/Jahr. Nicht nur deshalb sollte man abwiegen: Wenn sie sich gut auskennen, Ihre Stromrechnung verstehen und schon öfters Anbieter gewechselt haben, dann könenn Sie wahrscheinlich auf gewisse Serviceleistungen verzichten. Möchten Sie einen Ansprechpartner rund um die Uhr telefonsich erreichen können, dann kostet das entsprechend viel. Alternativ können Sie auch unsere Hotline kontaktieren.

Der Anbieterwechsel in Zahlen

Laut Bundesnetzagentur haben im Jahr 2015 knapp 4 Millionen Haushaltskunden in Deutschland ihre Stromanbieter gewechselt. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr haben 2015 somit 14 Terawatt Ihre Verbraucher gewechselt. Das entspricht mehr als der jährlichen Leistung eines Atomkraftwerks (je nach Größe 10TW ±).

Mit 4 Millionen Anbieterwechsel verzeichnet 2015 die höchste Wechselrate seit der Liberalisierung des Energiemarkts, welche den Anbieterwechsel erst ermöglicht. Im Vergleich dazu haben 2006 nur 680.000 Haushalte Ihren Stromlieferanten gewechselt.

Von diesen 4 Millionen entfallen etwas mehr als die Hälfte auf einen Wechsel bei Umzug bzw. Einzug. 3 Millionen wechselten Ihren Energieanbieter außerhalb von Umzügen. Dennoch ist es empfehlenswert schon vor dem Umzug zu wechseln, um die maximale Ersparnis zu erzielen.

Ein Anbieterwechsel ist nämlich immer dann möglich, wenn der Kunde nicht mit einem laufenden Vertrag an einen Stromanbieter gebunden ist. Die gesetzlich am längsten mögliche Bindung läuft über 24 Monate; die meisten Lieferanten bieten aber Verträge ab 12 Monaten Bindung an; teilweise muss man sich nur für wenige Wochen binden. Generell gilt: je länger die Bindung, desto besser der Preis. Aber eines nach dem anderen: lesen Sie 11 wertvolle Tipps um beim Energieanbieterwechsel auf Nummer sicher zu gehen:

Allgemeine Regeln beim Anbieterwechsel

Laut Bundesnetzagentur gelten folgende Regeln:

  • Bei einem Lieferantenwechsel hat der neue Lieferant dem Endverbraucher unverzüglich in Textform zu bestätigen, ob und zu welchem Termin er eine vom Endverbraucher gewünschte Belieferung aufnehmen kann.
  • Das Verfahren für den Wechsel des Anbieters darf drei Wochen, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Anmeldung zur Netznutzung durch den neuen Lieferanten bei dem Netzbetreiber, an dessen Netz die Entnahmestelle angeschlossen ist, nicht überschreiten. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, den Zeitpunkt des Zugangs zu dokumentieren. Eine von Satz 1 abweichende längere Verfahrensdauer ist nur zulässig, soweit die Anmeldung zur Netznutzung sich auf einen weiter in der Zukunft liegenden Liefertermin bezieht.
  • Der Lieferantenwechsel darf für den Letztverbraucher mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden sein.