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Energieversorger wechseln: Top 10 Fehler vermeiden

Energieversorger wechseln

Der Vorgang Energieversorger wechseln ist seit der Öffnung des Strom- und Gasmarktes für Wettbewerber ein einfacher und gesetzlich geregelter Prozess. In der Regel müssen Verbraucher einige wenige Formalitäten umsetzen und schon ist der Anbieterwechsel erledigt. Vereinzelt kommt es beim Vorgang Energieversorger wechseln zu einigen kleinen Problemen. Um problemlos einen Strom- oder Gasanbieterwechsel umzusetzen, vermeiden Sie einfach die folgenden top 10 Fehler!


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Energieversorger wechseln: Keine Angst vor Stromausfall

Energieversorger wechseln - kein Stromausfall
Versorgungslücken sind unbegründet

Verbraucher, die Energieversorger wechseln, müssen sich nicht vor etwaigen Versorgungslücken fürchten. Denn das Energiewirtschaftsgesetz (§ 38 Abs. 1 EnWG) legt fest, dass jeder Haushalt das Recht auf Strom- und Gasversorgung hat.

Wer daher seinen Anbieter wechselt, hat keinen Grund, sich Gedanken um einen möglichen Strom- oder Gasausfall zu machen. Im Zweifelsfall, wenn beim Wechsel etwas Schief laufen sollte, übernimmt der Grundversorger die Belieferung mit Strom und Gas.

Unter Grundversorger versteht man denjenigen Energielieferanten, der die meisten Haushaltskunden im Netzgebiet mit Strom und Gas versorgt. Informieren Sie sich ausführlicher zu den Themen Grundversorgung und Stromsperre in unseren Artikeln:

Energieversorger wechseln: Top 10 Fehler vermeiden

Der Energieanbieterwechsel ist ein komplikationsloser Ablauf. Zuallererst gilt es die Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen den aktuellen Vertrages in Erfahrung zu bringen. Steht fest, dass man sich am Ende der Laufzeit befindet, so führt man einen Anbietervergleich durch. Diesen kann man entweder über diverse Vergleichsplattformen mithilfe von Tarifrechnern oder telefonisch mit einem Energieexperten umsetzen.

Anschließend bereitet man seine persönlichen Daten, die Zählernummer und den Zählerstand, den Namen des aktuellen Energieanbieters und die Kundennummer vor. Alle diese Daten werden dem neuen Energieanbieter bzw. den Energieexperten übermittelt und der Anbieterwechsel ist vollzogen. Weder eine Kündigung noch der Austausch des Zählers sind dabei notwendig!

Beim Wechselprozess können trotz allem manchmal Fehler unterlaufen. Wir listen Ihnen im Folgenden die häufigsten Fehler, die in der Praxis passieren, auf und erklären Ihnen wie Sie diese vermeiden und lösen können. Hilfreiche Anlaufstellen folgen ebenso.

Mindestvertragslaufzeit
  1. Vertragslaufzeiten sind lang: Der häufigste Fehler, der beim Energieanbieterwechsel passiert, ist, dass die Mindestvertragslaufzeiten nicht eingehalten werden. Beispielsweise entgeht es dem Verbraucher, dass er eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren hat, aber dabei schon nach einem Jahr wechseln will. In diesem Fall verzögert sich selbstverständlich der Vorgang Energieversorger wechseln.

    Fehler vermeiden: Bevor Sie einen Stromanbieterwechsel oder Gasanbieterwechsel vornehmen, studieren Sie genau Ihre Vertragskonditionen. Erkunden Sie sich auch, welche Sonderkündigungsrechte Ihnen im Falle von Preiserhöhungen oder Umzug zustehen.
  2. Kündigungsfristen nicht beachtet: Jeder Energieanbieter legt in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Kündigungsfrist zum Ende einer Vertragslaufzeit fest. Wird diese Frist vom Verbraucher nicht eingehalten, so verlängert sich der Vertrag.

    Fehler vermeiden: Normalerweise müssen Sie beim Energieanbieterwechsel selbstständig keine Kündigung vornehmen, denn diese übernimmt der neue Energieanbieter. Sie sollten jedoch rechtzeitig und am besten mehrere Wochen vorher mit Anbietervergleich und -wechsel beginnen.
  3. Angaben sind unvollständig: Ebenso kann sich der Wechsel verzögern, wenn die benötigten Daten unvollständig sind. Ein Wechsel bedeutet, dass ein neuer Strom- oder Gasvertrag abgeschlossen werden. Demnach benötigt der neue Versorger sowohl den vollständigen Vor- und Nachnamen, Lieferadresse, Zählernummer, Zählerstand, Name des bisherigen Anbieters, Kundennummer und Bankdaten.
    Stromanbieter wechseln


    Fehler vermeiden: Bereiten Sie Ihre Daten vor dem Anbieterwechsel gründlich vor. Die Zählernummer finden Sie z.B. auf der letzten Jahresabrechnung oder direkt am Zähler. Andernfalls können Sie direkt beim Netzbetreiber anrufen und diese erfragen.
  4. Daten sind nicht korrekt: Wenn der neue Energieversorger den Wechsel nicht akzeptiert, liegt es oft daran, dass die angegebenen Daten nicht mit denen des Netzbetreibers stimmen. Dadurch kann der neue Versorger bzw. Netzbetreiber Sie nicht zuordnen und Ihr Wechsel kommt nicht zustande.

    Fehler vermeiden: Überprüfen Sie Ihre Daten gründlich. Wenn der aktuelle Stromvertrag auf den Namen Ihres Ehemannes läuft und Sie als Ehefrau den Wechsel vornehmen und Ihren Namen angeben, so wird der Wechsel mit Sicherheit nicht akzeptiert. Denken Sie an solche Kleinigkeiten!
  5. Schlechte Bonität: Grundsätzlich können Energieanbieter Neukunden wegen ihrer schlechten Bonität bzw. Zahlungsfähigkeit ablehnen.

    Fehler vermeiden: Überprüfen Sie Ihren SCHUFA-Score, bevor Sie einen Wechsel vornehmen. Haben Sie Schulden, dann bezahlen Sie diese bzw. warten Sie ab, bis der Eintrag gelöscht wird. Ist ein Wechsel unvermeidlich, so suchen Sie nach Energieanbietern, die weniger streng die Bonität von Neukunden berücksichtigen.
    Probleme beim Energieanbieterwechsel
  6. Grund sind die Boni: Energieanbieter können grundlos Neukunden bzw. Wechselkunden ablehnen. Vermutet wird hinter diesem Schritt, dass man damit die Bonuszahlungen an Neukunden umgehen will. Mit Kunden, die häufig wechseln und Tarife mit Bonuszahlungen abschließen, können Energieanbieter in dem ersten Jahr oftmals keinen Umsatz erzielen.

    Fehler vermeiden: Planen Sie Ihren Wechsel vorzeitig. Im Falle einer Ablehnung haben Sie so genügend Zeit, einen anderen Versorger zu suchen. Rufen Sie bei Ihrem jetzigen Anbieter an und bitten Sie um die Sperrung und Löschung Ihrer Daten.
  7. Geringer Verbrauch: Manch ein Anbieter lehnt Neukunden ab, wenn diese einen zu niedrigen jährlichen Energieverbrauch (kWh) aufweisen. Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt verbraucht 2.500 kWh.

    Fehler vermeiden: Für Energieunternehmen sind Wechselkunden, die zu wenig konsumieren, nicht rentabel. Sie als Verbraucher können gezielt nach einem Energieversorger suchen, der Kunden mit geringem Verbrauch akzeptiert. Sie werden mit Sicherheit den richtigen finden, denn es gibt über 1.000 Energieversorger in Deutschland.
  8. Technische Gründe: Eine Gaslieferung ist nur möglich, wenn auch ein Gasanschluss vorliegt. Eine Stromlieferung ist nur möglich, wenn ein Stromanschluss vorliegt.

    Fehler vermeiden: Bevor Sie über einen Wechsel bzw. eine Anmeldung nachdenken, vergewissern Sie sich, dass Ihre Wohnung bzw. Haus über einen geeigneten Anschluss verfügt. Bei Fragen rund um Anschluss steht Ihnen Ihr regionaler Netzbetreiber zur Verfügung.
    Gasanschluss
  9. Falscher Anbieter: Des Weiteren kann es zu Verzögerungen beim Anbieterwechsel kommen, wenn der ausgewählte Anbieter beispielsweise nur Gewerbekunden mit Energie versorgt.

    Fehler vermeiden: Informieren Sie sich gründlich über Energieanbieter. Gehen Sie auf die Homepage des Unternehmens und studieren Sie welches Klientel das Unternehmen bedient.
  10. Anbieterwechsel dokumentieren: Um Verzögerungen und ggf. Streitigkeiten mit Energieanbietern zu vermeiden, wird empfohlen, eine Dokumentation vorzunehmen. Machen Sie daher Fotos von Ihrem Zähler mit dem Zählerstand und heben Sie alle Dokumente und E-Mail Schreiben auf, die Ihnen bei möglichen späteren Auseinandersetzungen sehr hilfreich sein können.

Wer hilft bei Problemen mit dem Energieanbieter?

Probleme mit Energieversorgern
Schlichtungsstellen bei Problemen

Der Vorgang Energieversorger wechseln darf nicht länger als drei Wochen dauern. Diese drei Wochen beziehen sich allerdings nur auf das reine Wechselverfahren.

Das bedeutet: Die Frist beginnt nachdem der neue Energieanbieter den Netzbetreiber kontaktiert. Der Wechsel insgesamt kann demnach länger als drei Wochen dauern. Die genaue Zeitraum hängt von Ihrer noch übrig gebliebenen Restlaufzeit und der Kündigungsfrist ab.

Treten Stromwechsel Probleme oder Gaswechsel Probleme auf, so stehen Ihnen verschiedene Anlaufstellen zur Auswahl. Generell sollten Sie zuerst den Kontakt zu Ihrem aktuellen und neuen Energieanbieter suchen und auf diesem Wege die Probleme klären.

Hilfe bei Problemen mit dem Energieanbieter
Servicestelle Kontakt
Schlichtungsstelle Energie e.V.

(Unabhängige und neutrale Einrichtung um Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Energieversorgern zu lösen)

E-Mail Adresse: info@schlichtungsstelle-energie.de

Telefonnummer: 030 27 57 240 0
Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr

Postanschrift: Schlichtungsstelle Energie e. V.
Friedrichstraße 133
10117 Berlin

Verbraucherzentrale

(Bei Problemen mit Verträgen und Energierechnungen)

Verbraucherzentralen des jeweiligen Bundeslandes: Zentralen
Energieanbieterinformation

(Projekt vom Bund der Energieverbraucher e.V. initiiert)

Es werden Informationen rund um Tarife und Energieversorger zur Verfügung gestellt.
Internetseite: Energieanbieterinformation
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Energiemarie Wechselservice

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